Elvis Country - Ein spezielles Album (lp/cd)

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10.09.2004 13:47 #244045 von Taniolo


<span style='font-size:17pt;line-height:100%'>Elvis Country - Ein spezielles Album (lp/cd)</span>


<span style='color:blue'><span style='font-size:11pt;line-height:100%'>Verfasser: copperhead</span></span>
<span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Gerettet von: Einem umsichtigen Mod
</span>


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Dieses Album verdient es einfach, dass man noch ein wenig mehr darauf eingeht. Gut - dieses Album hat es eigentlich nicht verdient, dass gerade Coppy darauf eingeht. Aber Substanzposter sind rar gesät, und einer muss den Job ja machen. Zudem hab ich mich oben bei der Nennung der „Originalinterpreten“ ja schon mächtig bewährt <!--aimg--><a href=' www.elvisclub.de/forum/html/emoticons/thumbsup.gif ' target='_blank'>

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Was nun folgt ist ein rein subjektives Meinungsbild, über welches gerne diskutiert werden darf – und zwar mit Freundlichkeit und Respekt gegenüber anderen und Elvis. Weitergehende Recherchearbeit, wann Elvis welchen Song zum ersten Mal gehört hat, wie viele Takes er benötigte und wo diese zu finden sind, dürfen gerne andere leisten. Ich habe weder Lust auf solch einen Ambach noch alle dafür notwendigen CDs, Bücher oder Booklets griffbereit.

„Country“ ist für mich - und daher die Begeisterung fürs Schreiben - nicht nur Elvis’ bestes Album in den Siebzigern, sondern sicher auch eines seiner fünf besten Alben überhaupt. Elvis hatte 1970 eine traumhafte Stimme – und konnte diese auch traumhaft einsetzen. Letzteres kommt auf Country besonders deutlich zur Geltung. Elvis setzt seine Stimme beinahe schon wie ein Instrument ein, wie eine Waffe, geht durch alle Höhen und Tiefen, bringt alle Emotionen. Und will man an den „umliegenden“ Songs und Sessions überhaupt Kritik üben, so dominieren bei den Country-Songs Spielfreude und Spontanität und verdrängen das „Überproduzierte“ der 69-Memphis-Aufnahmen bzw. die „Glattheit“ der TTWII-Lieder.

„Country“ wurde in den USA im Januar 1971 veröffentlicht und erreicht Platz 12. Die Auskopplung „I really don’t want to know/There goes my everything“ schaffte Platz 21.
Zu Elvis’ Lebzeiten wurden “I really don’t want to know” und “Make the world go away” ein zweites Mal auf der im März 1977 erschienenen LP “Welcome to my world” verbraten.
Von offizieller Seite sind unedited, undubbed und alternative Versionen sowie Rehearsals und Live-Aufnahmen insbesondere auf der 70er-Box, der Essential “A hundred years from now”, der „TTWII – Special Edition“, den FTDs „Nashville Marathon“ und „The impossible dream“ sowie Boxen wie „Platinum - A life in music“ oder „Today, tomorrow and forever“ zu finden (nur für den Fall, dass ich es nachher bei den Liedern selbst vergesse zu erwähnen). Inoffiziell gibt es natürlich einiges mehr.


<span style='color:red'>Snowbird</span>
Neben „Whole lotta shakin’ goin’ on“ das einzige Lied der Platte, das erst am 22.09. und nicht zwischen dem 04. und 08.06.1970 entstand. Ein fröhlicher Opener, der mich nicht gerade vom Stuhl reißt, mit dem man aber gut leben kann und den man auch sofort mitpfeift. Die Darbietung aller Beteiligten kommt mir manchmal vor wie mein Hörerlebnis – eigentlich ganz nett, man weiß aber nicht genau, was man damit anfangen soll (außer vielleicht eine Platte – Hammer-Wortspiel!).
Zur genauen Bedeutung von „Snowbird“ gab es hier mal einen eigenen Thread – sowohl ein Vogel, der so heißt, als auch kanadischer Slang für jemanden, der gen Süden zieht. Zum Zeitpunkt von Elvis’ Aufnahme stand die Single von Anne Murray, ein Top-Ten-Hit, noch in den Charts. Live brachte Elvis das Lied meines Wissens nach nur in den beiden Las Vegas-Shows vom 29.01.1971 (Dinner Show auf der FTD „The Impossible Dream“). Studio-Alternativ-Versionen gibt’s auf der „Today, tomorrow and forever“-Box und auf der „Nashville Marathon“.


<span style='color:red'>Tomorrow Never Comes</span>
Hier scheiden sich ja bekanntlich die Geister – vielleicht scheidet sich aber auch nur mein Geist von dem der anderen. Die Darbietung selbst steht außer Frage – das Lied baut sich dramatisch zum großen Finale auf (wie wir eifrigen Leser alle wissen: ein Power-Gis!), wird –mit getürktem oder ungetürktem Ende- perfekt dargeboten. Einziger Nachteil: es gefällt mir nicht. Ich freue mich ja, dass alle das Lied in vier verschiedenen Tonarten spielen und singen können. Allerdings würde ich mich noch mehr freuen, wenn das Lied eine andere Vier-Minuten-Laufzeit-Berechtigung hätte als diverse Tonartwechsel.
Auch ich skippe das Lied nicht weiter – bin aber dann doch froh, wenn dieser penetrante Running Scared-Rhythmus (auch schon nicht mein Lied) endlich am Ende ist. Hier gefällt mir das Original von Ernest Tubb eindeutig besser. Und man erkennt da zumindest, warum dieser Song unter „Country“ läuft.
Elvis brachte Tomorrow nie live, es gibt jedoch eine recht unrunde Rehearsal-Version vom 24.07.70 auf der „Brightest Star On Sunset Boulevard, Vol. 2“. Alternativ-Takes lassen sich zB auf der „Make the world go away“ finden.


<span style='color:red'>Little Cabin On The Hill</span>
Bill Monroe gehört zu meinen großen Helden und hat so viele geniale Lieder geschrieben, dass ich mich mittlerweile sogar an seine Stimme gewöhnt habe. Monroes Klassiker erleben in allen Musikbereichen, die nur irgendwie mit Bluegrass oder Country zu tun haben, regelmäßige eine Renaissance – sei es in den 70ern durch Songwriter wie Townes van Zandt, in den 80er durch Country-Rocker wie Steve Earle oder in den 90ern durch Americana-Gruppen wie Jayhawks oder Uncle Tupelo.
Während Monroe selbst aufgrund seiner eigenwilligen, „ziehenden“ Stimme und seinen klassischen Bluegrass-Arrangements doch eher massenuntauglich daherkommt, boten sich seine Melodien schon immer zum Covern an. Elvis tat dies zum ersten Mal 1955 mit „Blue moon of Kentucky“. In der Million Dollar Session werden ebenfalls mehrere Monroe-Songs angestimmt; schon damals, also am 04. Dezember 1956, „Little cabin“.
14 Jahre später auf der „Country“ dürfte „Little cabin on the hill“ das Lied sein, das man von allen vertretenen Tracks am leichtesten tatsächlich als Countrysong einordnen kann. Je nachdem, wie man zum Tomorrow-Bombast steht, empfindet man es wahrscheinlich als unscheinbar oder als befreiend. Einen Alternativ-Take gibt es auf der Essential „A hundred years from now“.


<span style='color:red'>Whole Lotta Shakin’ Goin’ On</span>
Für mich ist dies eine Hammerversion – klasse Beat, super Gitarre (wobei ich bei den fetzigen Einlagen eher auf Chip Young tippe als auf James Burtons Weichspülergitarre; Technik hin, Schwierigkeitsgrad her – Burton ist powermäßig einfach Mist). Die Vocals von Elvis sind genial, nehmen Fahrt raus, geben wieder Gas, führen das Lied – machen das, was ich oben mit „Stimme als Instrument“ meinte. Die Geschichte, dass Elvis die Oberdubs wieder runternehmen ließ, dürfte bekannt sein: Unedited und overdubbed findet sich der Song auf der „There’s A Whole Lotta Shakin’ Goin’ On“, die lange un-dubbed Version gibt es auf der „A hundred Years From Now“, die „normale“ Version auf der 70er-Box.
In meinen Ohren ist diese Performance eine ganze Klasse besser als die vom Killer. Hilfreich ist mir bei dieser Einschätzung sicher, dass ich Jerry Lee sowieso nicht mag. Übrigens: Entgegen der landläufigen Meinung ist das Original von Roy Hall!
Live rutscht „Whole lotta shakin“’ beim Las Vegas-Engagement vom 10.08. bis 07.09.70 ins Programm und tauchte bis 1974 als Teil von Medleys immer wieder auf – mit“ Blue Suede Shoes“ (zB auf „When the snow is on the roses“), „Long tall Sally“ oder Teil des „Rock-Medleys“. Gerüchteweise soll das Lied bereits am 15.08.69 gesungen worden sein, als Lewis bei einem Auftritt im Publikum saß. Ich selbst kenne keine Aufnahme davon und kann deshalb nicht sagen, ob es stimmt, ob es eine vollständige Version oder nur ein Ansingen war...keine Ahnung.


<span style='color:red'>Funny How Time Slips Away</span>
Um gleich gar nicht mehr auf die unsäglichen späteren Live-Versionen mit “am Anfang machen wir das Saallicht an, am Ende Tonleiterübungen” eingehen zu müssen: Das hier ist das definitive Tempo, das definitive Arrangement, der definitive Gesang. Herrliche Gitarrenarbeit und eine am Anfang relativ prominente Orgelbegleitung vermitteln ein Gefühl von Einsamkeit, das Klavier gegen Ende fast schon so etwas wie Blues. Trotz hier und da einsetzender Streicher bleibt das Gefühl der „schmalen“ Instrumentierung, die das Stück optimal umsetzt. Sehr schön auch zu hören, wie Elvis stimmlich anders an diese Country-Ballade geht als an die Pop-Balladen, die man auf TTWII zusammenfasste.
Live war das Lied bei vielen Tourneen in den 70ern fester Bestandteil. Bemerkenswert ist, dass es Elvis Funny auch bereits 1969, also vor der Studioaufnahme, mehrmals im Programm hatte (nachzuhören zB auf der „Collectors Gold“).


<span style='color:red'>I Really Don’t Want To Know</span>
Und direkt der nächste Beweis, dass man für eine Ballade nicht jeden Schmalztopf mitnehmen muss. Bei Don Robertson denkt man zwar in erster Linie an all die feinen Melodien, die er für Elvis in den frühen 60ern schrieb; doch bereits „I’m counting on you“ aus der allerersten RCA-Session im Jahre 1956 war eine Robertson-Komposition. Auch „I really don’t want to know“ lässt erst auf den zweiten Blick Parallelen zu “Anything that’s part of you”, “They remind me too much of you”, “There’s always me” und all den anderen Klassikern erkennen. Was bleibt, ist das dominierende Klavier sowie der typische, selbstreflektierende Text. Doch der zarte, süßliche Nashville-Sound ist verschwunden, Elvis singt rauh, das Arrangement ist aggressiver, die Rhythmusfraktion steht mehr im Vordergrund. Nicht nur, weil meine Eltern die Single hatten und ich das Lied daher von Kindesbeinen an kenne – ich liebe dieses Teil und halte es für eine von Elvis’ besten Single-Tracks überhaupt (Frage an die Single-Besitzer, da ich das Teil nicht hier habe: Endet das Lied dort nicht mit einem einzelnen Schlag auf die Snaredrum, der auf der 70er-Box fehlt? Oder hatte unsere Single damals ganz zum Schluß einen Sprung?). Live packte Elvis den Song meines Wissens nach zum ersten Mal am 31.05.77 aus, dann im Rahmen der Bandvorstellung auf der Tour vom 17. bis 26. Juni 77.


<span style='color:red'>There Goes My Everything</span>
Im ¾-Takt kommt nun doch noch die melodramatische Unsäglichkeit um die Ecke, wobei ich das Lied trotzdem nicht komplett verdammen möchte – manchmal finde ich es durchaus ergreifend, zumeist aber nur langweilig und unnötig. Doch im Vergleich zu den Tränendrückern der kommenden Jahre ist es eine echte Perle.
Im Zeitalter der CD hat „There goes“ auf jeden Fall den ungünstigen Standort der dritten Ballade in Folge, so dass mir der ganze Schwulst nach den vorherigen Highlights noch viel mehr auffällt. Verglichen mit den Versionen von Jack Greene und Engelbert kann ich nichts erkennen, was Elvis dem Lied hätte hinzufügen können – alles das gleiche Gejammer.
Elvis sah das wohl anders. Sowohl beim zweiten Vegas-Engagement 1970 (zB 12.08. auf der TTWII-Special Edition) als auch beim ersten 1971 (zB 27.01. auf der All things Are Possible oder der FTD „The Impossible Dream“) brachte er es nicht häufig, aber doch immerhin mehrmals. Zudem spielte er die gleiche Melodie unter dem Titel „He is my everything“ mit geändertem Text ein Jahr ein und verkaufte sie uns auf „He touched me“ als Gospel.


<span style='color:red'>It’s Your Baby, You Rock It</span>
Shirl Milete verfasste dieses Lied, das einzige Original auf Country. Um es mal so zu sagen: Der gute Mann bewegt mit seinen Kompositionen nicht gerade mein Herz. Musikalische Null-Nummern wie „When I’m over you“ oder textliche Peinlichkeiten wie „Life“ gehören für mich zum Unangenehmsten, was es von Elvis zu hören gibt. Deshalb bin ich über erträgliches Mittelmaß schon sehr erfreut – „My little friend“ gehört dazu, ebenso dieses „It’s your baby, you rock it“. Es ist halt da, fließt einigermaßen durch, zieht seinen Pep aus der vorangegangenen Langsamkeit von „There goes my everything“ – und gut ist. Live gibt es nichts davon; während der Rehearsals vom 16.07.70 singt es Elvis für gerade mal 26 Sekunden an (zB auf „Electrifying“). Ein Alternativ-Take befindet sich auf der „Nashville Marathon“.


<span style='color:red'>The Fool</span>
Vergleicht man Elvis’ Version mit dem Original von Sanford Clark aus dem Jahr 1956, so ist kein großartiger Unterschied festzustellen. Tempo, Arrangement und sogar Tonart (G-Dur!) wurden übernommen. Die Entscheidung, dieses Lied aufzunehmen, kam wohl eher spontan. Auf jeden Fall hat es Elvis wohl auch öfters zuhause gedudelt – entsprechende Aufnahmen gibt es aus Bad Nauheim auf der „Gold Celebration“-Box.
Ein feines Lied mit stark rhythmischer Betonung, das durch die ungewohnt tiefe Stimme von Elvis zusätzlich Reiz gewinnt.


<span style='color:red'>Faded Love</span>
“Faded Love” unterlag einer Entwicklung, wie es wohl nur wenige Elvis-Lieder innerhalb einer Session widerfuhr. Wurde es am ersten Aufnahmetag noch in der originalgetreuen Country-Version geprobt, so gab man drei Tage später mächtig Druck und modelte das Ding richtig schön zu einem Pop-Rocker um. Vielleicht ist selbst der Master nicht hundertprozentig ausgereift – der Dampf, der hier gemacht wird, reißt mich auf jeden Fall mit. Ein klasse Aufnahme, auf der Originalplatte leider viel zu früh ausgeblendet (unedited dann auf der 70er-Box).
Live sang Elvis das Lied außer im „Muttertagskonzert“ vom 13.05.1973 (FTD „Takin’ Tahoe Tonight“) nur noch in den drei Shows am 01. und 02.07.1973, probte es jedoch auch in den Rehearsals vom August 1974 („From Sunset Boulevard To Paradise Road“).


<span style='color:red'>I Washed My Hands In Muddy Water</span>
Ein unglaublicher Rocker. Die Aufnahme klingt frisch und spontan – und ist es auch, denn das Teil wurde in einem einzigen Take eingespielt. Für meinen Geschmack hätte man, wie bei Whole lotta shakin’, auch hier die Overdubs wieder entfernen können (höre „A Hundred Years From Now“). Rhythmus und Arrangement orientieren sich an der Version von Charlie Rich.
Der Song schaffte es nie ins Live-Programm, doch liegen Rehearsals vom 24.07. (“Brightest Star On Sunset Boulevard, Vol. 2”) und vom 29.07. (“A life in music” und die DVD “Lost performances”) vor.


<span style='color:red'>Make The World Go Away</span>
Zum Abschluß nochmals eine Ballade, mit der ich nicht wirklich viel anfangen kann. Irgendwie wirkt sie auf mich unrund, die Vocals gehen sich nicht mit der Melodie aus, die Gitarre klimpert sich irgendeinen Unfug zusammen, alles wird auch noch mit Geigen angerührt. Allerdings bin ich zu diesem Zeitpunkt regelmäßig so begeistert von der Platte, dass mich nichts mehr stören kann.
Warum diese Gurke im Gegensatz zu all den anderen, genialen Nummern allerdings ins Live-Programm musste, wird sich mir nie so recht erschließen. Festzustellen bleibt, dass sie, wie auch „There goes my everything“, einzelne Las-Vegas-Auftritte erlebte: im August/September-Engagement 1970 (zB 13.08. auf der „TTWII-Special Edition“) und im Januar/Februar-Engagement 1971 (zB 27.01. auf der „All things are possible“ oder der FTD „The Impossible Dream“). Eine Rehearsal-Version gibt es vom 24.07. auf der „Brightest Star On Sunset Boulevard, Vol. 2“.


<span style='color:red'>I Was Born About 10.000 Years Ago</span>
Als 13. Lied auf der Platte wird „10.000 Years“ zwischen allen Liedern anstelle der üblichen Pausen ein- und ausgeblendet. Beim kompletten Hören des Albums finde ich diesen Einfall durchaus gelungen. Ich kann mich allerdings noch an Zeiten erinnern, als man ein einzelnes Lied aus dem Album auf irgendeine Kassette aufnehmen wollte und dies wegen „10.000 years“ praktisch nicht konnte. Auch kaufte man sich die absurdesten Schallplattenzusammenstellungen in der Hoffnung, dass ein Song von der Country dort ohne den unerwünschten Anhang zu finden sein müsse (meist vergeblich, denn entweder wurde das Lied einfach viel früher ausgeblendet oder es kam einem am Ende doch wieder „10.000 years“ entgegen). Dieses Problem hat sich mit Erscheinen der 70er-Box glücklicherweise erledigt, und man kann die Tracks einzeln oder als Gesamtalbum (nicht als Konzeptalbum!) genießen.
Völlig ad absurdum geführt wurde die Idee allerdings bereits ein Jahr später, als „10.000 years“ auf der „Now“ dann als vollständiger Song veröffentlicht wurde. Doch von diesen „dunklen Zeiten“ ein anderes Mal mehr...

... with a barefoot ballad you just can't go wrong.

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10.09.2004 14:01 #244055 von Harty
Ich liebe dieses Album

und auf dem Cover den Kinder Elvis abzulichten war eine geniale Idee

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10.09.2004 14:05 #244057 von Charles
Also als ich zum ersten Mal diese LP hörte war ich stink sauer... was sollte dieses reingeschnippel "I Was Born About 10.000 Years Ago". Auf Grund dessen hab ich die LP kaum gehört und "entdeckte" dann die Songs viel später aufs neue.

Ich hätte das Teil auch lieber Solo gehabt... und ich muss sagen, mir ist keine LP bekannt, wo sowas auch drauf is.

„Zeit, die man zu verschwenden genießt, ist nicht verschwendet.“ —  John Lennon

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10.09.2004 14:08 #244060 von Harty
die remasterd Cd hat die Solo Songs

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10.09.2004 14:14 #244062 von Taniolo

die remasterd Cd hat die Solo Songs


Nee, nee, nee Harty! :noldno: Die remasterte CD hat ebenso wie das Original diese bridge aus "I Was Born ..." zwischen den Songs. Erst die Bonussongs - 6 an der Zahl - sind nicht mehr durch das Songfragment miteinander verbunden. Beim letzten dieser Bonussongs handelt es sich dann übrigens um die komplette Version von "I Was Born About Ten Thousend Years Ago".

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10.09.2004 14:17 #244065 von Copperhead
Tanni :up:

Coppi :up: :beifall: :rose:

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10.09.2004 14:23 #244072 von Big Hunk

Also als ich zum ersten Mal diese LP hörte war ich stink sauer... was sollte dieses reingeschnippel "I Was Born About 10.000 Years Ago". Auf Grund dessen hab ich die LP kaum gehört und "entdeckte" dann die Songs viel später aufs neue.

Ich hätte das Teil auch lieber Solo gehabt... und ich muss sagen, mir ist keine LP bekannt, wo sowas auch drauf is.

Genauso ging es mir damals auch.

Hauptsächlich, um "I Really Don't Wanna Know" und "Make The World Go Away" mal ohne die Einblendungen zu kriegen, kaufte ich mir die "Welcome To My World"!

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10.09.2004 14:32 #244079 von Copperhead

Also als ich zum ersten Mal diese LP hörte war ich stink sauer... was sollte dieses reingeschnippel "I Was Born About 10.000 Years Ago". Auf Grund dessen hab ich die LP kaum gehört und "entdeckte" dann die Songs viel später aufs neue.

Ich hätte das Teil auch lieber Solo gehabt... und ich muss sagen, mir ist keine LP bekannt, wo sowas auch drauf is.

Genauso ging es mir damals auch.

Hauptsächlich, um "I Really Don't Wanna Know" und "Make The World Go Away" mal ohne die Einblendungen zu kriegen, kaufte ich mir die "Welcome To My World"!

Da hab ich zuhause noch die wildesten (zT Billig-)Zusammenstellungen mit vielleicht einem Track aus Country, bei denen man dachte, da können die Ein-/Ausblendungen doch nicht drauf sein. Waren sie dann doch. Oder keine Ein-, aber doch die Ausblendung. Oder Lieder wurden einfach 30 Sekunden früher ausgeblendet... :noldno:

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10.09.2004 14:33 #244081 von Charles

Da hab ich zuhause noch die wildesten (zT Billig-)Zusammenstellungen mit vielleicht einem Track aus Country, bei denen man dachte, da können die Ein-/Ausblendungen doch nicht drauf sein. Waren sie dann doch. Oder keine Ein-, aber doch die Ausblendung. Oder Lieder wurden einfach 30 Sekunden früher ausgeblendet... :noldno:

Ha stimmt... man wat hab ick für Kohle jelassen und dann solch Stümperwerk.

„Zeit, die man zu verschwenden genießt, ist nicht verschwendet.“ —  John Lennon

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10.09.2004 14:39 #244088 von Big Hunk
Oh ja, unvergessen die holländische "30 Best Country-Hits", was aber sowieso zu viel für die damaligen 74 Minuten pro CD waren, da mußte man schon aus Platzgründen ausblenden, um das Ziel "30" zu erreichen....

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