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BILKOs "G.I. Blues 35th Anniversary Edition, Vol. 1 & 2
Mitte und Ende der Neunziger waren die vielleicht glücklichsten Zeiten für einen Elvis-Fan seit dessen Tod. Nie zuvor hatte es eine Masse an derart gutem Material gegeben: Soundboards – bis dato reichlich unbekannt – eroberten den Markt, gleichzeitig überraschten uns Outtakes von Sessions, an deren Überleben keiner mehr geglaubt hatte, und all das in absolut erstaunlicher Qualität. Ein Schelm, wer da einen Zusammenhang herstellen wollte zwischen Ernst Jorgensens Ausflug in die RCA-Archive und dem massiven Auftreten erstklassigen Tonmaterials, vornehmlich aus dem Hause „Fort Baxter“/“Bilko“.
1995 und 1996 erschienen auf dem BILKO Label allerdings zwei CDs, die damals viele Fans links liegen ließen. Viele hielten die „G.I. Blues Special 35th Anniversary Edition Vol. 1 & 2“ für überflüssig, weil das Label „TULSA Records“ fast gleichzeitig ein 5-CD-Set mit den kompletten G.I. Blues Sessions auf den Markt warf. Viele Fans entschieden sich also für die kompletten Sessions und verzichteten auf diesen einzigartigen BILKO-Release.
Die Reaktionen auf die neue CD aus der FTD-Reihe „Loving You“ zeigen aber auch, wie zwiespältig die Veröffentlichung kompletter Sessions für den Fan ist: einerseits freut man sich, die kompletten Takes auf einer CD versammelt zu haben, andererseits werden solche CDs schnell zu Staubfängern im Regal, weil es einfach höchste Geduld und Konzentration erfordert, sich durch die zahllosen Takes durchzuhören.
Glücklich also, wer beides hat. Gehen wir also zurück in das Jahr 1960, zu Elvis’ ersten Post-Army-Film und springen wir mit BILKO kreuz und quer durch die Session.
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Die „G.I. Blues“ Sessions ist eine der wenigen, von deren Überleben man relativ früh wusste. Schon früh waren Bootlegs in bescheidener Qualität erschienen, die diese Session enthielten. Zusammen mit den „Blue Hawaii“-, „Kid Galahad“-, und „Paradise Hawaiin Style“-Sessions gehörten sie zur Standardausrüstung in einem gut sortierten Fan-Regal. In dieser guten Qualität hatte man die Sessions aber noch nie gehört.
VOLUME 1 startet mit den zweiten Sessions vom 6. Mai 1960. Elvis hatte nach mehreren Problemen im April darauf bestanden, im Radio Recorders Studio aufzunehmen – eine gute und weise Entscheidung: die Aufnahmen der Mai-Session klingen deutlich besser als die Aufnahmen vom April. Damals hatte man zwar viele Takes einiger Songs eingespielt, war aber mit vielen Ergebnissen nicht zufrieden. POCKETFUL OF RAINBOWS brachte es auf 28 Takes- keiner von ihnen befriedigte Elvis. Bei FRANKFORT SPECIAL war es ähnlich. Dazu kam ein Copyright-Problem bei „Tonight Is So Right For Love“, was es notwendig machte, einen zusätzlichen Song aufzunehmen: „Tonight’s Al Right For Love“.
Track 1 präsentiert die Neu-Einspielung von SHOPPIN’ AROUND. Elvis lässt es langsamer angehen als im April, und die Band hat unglaublichen Spaß an dem Song. Der erste durchgängige Take 2 rockt volle Kanone. Elvis singt mit einer Mischung aus Aggressivität und akutischem Flirt von dem Mädchen, das er endlich für sich finden will – und vor allem am Ende wird deutlich, wie viel Feuer sich während seiner Army-Zeit in ihm aufgestaut hatte und dass auch noch zwei Monate nach seiner Entlassung und den ELVIS IS BACK-Sessions groß und lodernd aus ihm herausbrannte. Das Feuer ist so sehr am Brennen, dass sich Elvis nach diesem ersten Take noch einmal Luft machen muß: „I’m hot, you see! Hot! Hot!“
Zu viel Temperament, wie alle wohl nach dem ersten Hören feststellen. Take 3 wird langsamer angegangen, die Nummer soll wohl ähnlich grooven wie „All Shook Up“ – Elvis’ großer Hit aus 1957. Zwei Versuche gehen schief, Take 5 geht schließlich glatt. Er klingt deutlich geschliffener, auch wenn Elvis sich von der gesungenen Ironie noch nicht so wirklich trennen will und zahlreiche Atmer scheinbar absichtlich laut einbaut. Das Finale erneut brilliant – da scheint „Such A Night“ nachzuwirken. Ein Drum-Roll und ein sehr bluesiges Gitarrenriff beenden den Einstieg in diese Hollywood-Compilation.
Nach dem Aufwärmen ist erst mal leichtes Durchatmen angesagt. An „Big Boobs“ –äh- „Boots“ (Entschuldigung!) hat sich Elvis erstaunlich lange und vielseitig versucht. Insgesamt brachte er es auf drei verschiedene Versionen eines simplen Wiegeliedes, aber: das ist eben Elvis. Selbst das scheinbar unwichtigste Lied bekommt die gleiche Behandlung wie der größte Smash-Hit. Hier also hören wir die „Mid-Tempo“ Version und springen damit quasi direkt an das Ende der Mai-Session. Take 1 klingt locker flockig, Elvis ist textsicher, das Tempo schon recht passend, dem Produzenten dann aber wohl doch noch einen Tick zu schnell. Take 2 läuft also ein wenig langsamer, und Elvis akzentuiert die Lyrics stärker. Hmmm, Take 1 hat mir besser gefallen.
Zurück zu „Shoppin’ Around“. Bei Take 7 angekommen hat sich die Band eingespielt. Das Tempo scheint gefunden und noch einmal geht man den Song im neuen Arrangement an. Eine saubere Version erneut mit einem fulminanten Ende.
Track 4 bringt uns zu dem großen Sorgenkind der G.I. Blues Sessions: POCKETFUL OF RAINBOWS. Im April hatte Elvis Take für Take eingespielt, nichts passte so, dass alle zufrieden waren. Als Thorne Nogar im April feststellt: „Hey! Du stellst gerade einen neuen Weltrekord auf. Wir sind jetzt bei Take 29“, antwortet Elvis lakonisch: „Ja und! Wir werden bei 60 landen und die Platte wird nie rauskommen!“
Der Mai sollte es also bringen und der erste Versuch geht direkt recht ordentlich über die Bühne. Elvis hatte sich die schwierigen Stellen gemerkt, die Band hatte sich die schwierigen Stellen gemerkt. Wäre dieser erste Take als Master rausgekommen, niemand hätte einen Fehler bemerkt. Nur Elvis passt der erste Versuch nicht – vielleicht aus Prinzip. Jedenfalls machen er und die Band weiter. Bei Take 2 sorgt Elvis für Verwirrung, weil er nach dem Refrain wieder zu früh in die Strophe geht. Die Band ist verwirrt, Elvis entschuldigt sich und es geht in den dritten Take. Der ist auch sehr ordentlich, aber nicht ganz so sauber wie der erste Versuch. Aber wir werden wieder auf diesen schönen Song zurückkommen.
Jetzt ist erst mal FRANKFORT SPECIAL an der Reihe. Als ich die schnelle Version zum ersten Mal hörte, war ich vollkommen irritiert. Was sollte das bitte sein!?, fragte ich mich. Zurecht hat Elvis eine langsamere Version eingespielt, sie passt einfach besser zu diesem Song, erinnert irgendwie auch ein wenig vom Feeling her an „Mystery Train“. Take 1 des neuen Versuchs ist ein echter Jam. Wie bei Shoppin’ Around ist die Band heiß und geht ab. Einen Tick zu schnell noch, aber alle haben Spaß. So sehr Spaß, dass irgendwie niemand aufhören will, als Elvis sich kurz vor dem Solo versingt und abbrechen will. Die Band steigt noch rein ins Solo und hört dann aber doch auf ihren Chef. Elvis hat Probleme mit der Zeile „We heard rumours from the basis“, es ist ihm zu hoch, die Melodie zu doof. „Ich muß immer auf dem gleichen Ton bleiben. Bei der Höhe schaffe ich das unmöglich!“ Dudley Brooks am Piano spielt ihm seinen Part noch mal vor, dann wird das Band leider abgeschaltet, während der Teil noch einmal geprobt wird. Es folgen Take 3 und 4 – Fehlstarts jeweils – Take 5 ist dann deutlich langsamer und schon im Tempo des schließlichen Masters. Das neue Tempo erfordert von der Band und von Elvis ein neues Einstimmen auf den Song: der Take 5 ist daher zwar ordentlich, aber noch nicht das Finale.
Nun sind wir richtig auf Touren und bereit für das erste echte Highlight dieser CD: eine wichtige Unterhaltung im Studio, die die Schwierigkeiten dieser Sessions auf den Punkt bringt.
Fortsetzung folgt .....
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Mitte und Ende der Neunziger waren die vielleicht glücklichsten Zeiten für einen Elvis-Fan seit dessen Tod.
Schon klar, wie Du das gemeint hast.
Ansonsten kann ich mich der Begeisterung ob dieser Bilko-Scheiben anschliessen.
Zumal die Aufmachung liebevoller ist als das Set von Tulsa Records.
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Bei „Tonight’s All Right For Love“ kam nun beides zusammen: ein neuer Song, der wegen diverser Copyrightprobleme neu aufgenommen werden und in den europäischen Kopien den Song „Tonight Is So Right For Love“ ersetzen musste und die Pausenregelung. Und diesen riesigen Stimmungskiller hört man Elvis hier deutlich an – und nicht nur ihm. Ein total uninspirierter Take 1 läuft zwar ohne größere Probleme durch, aber von einer lockeren Aufnahme kann man hier nun wirklich nicht sprechen. Ohne großen Kommentar, ohne lockere Sprüche geht es in den Take 3. Die Stimmung muß absolut mies sein! Selbst ein Lacher nach ein paar Sekunden bei „oh we could fly right up to the sky“ täuscht nicht darüber hinweg. Elvis bricht diesen Versuch ab und kommentiert lustlos: „Das (der Choreinsatz) hat mich irgendwie erschreckt.“ – Nach einer kurzen Ansage geht es in den Take 4. Elvis scheitert dieses Mal nur ein paar Sekunden später an der Melodie und stellt fest: „Ich habe das Gefühl, es ist ein bisschen zu schnell, oder!?“
Also, noch mal von vorne. Take 5. Akkordeon und Gitarre geben sich Mühe, nur Elvis bleibt angestrengt uninspiriert. Da ist kein Feuer in der Stimme, er scheint nicht so recht zu wissen, wo er hin will. Am Ende versingt er sich total und macht dann seinem Ärger Luft: „We should never broke for lunch!“ Klar: voller Bauch studiert nicht gern – und macht offenbar noch viel weniger gern lockere Musik. Elvis ist sauer, doch wir verlassen erst einmal unseren Ausflug in diese Session.
Wir drehen an der Uhr und gehen zurück in den April.
Irgendwie klingen diese Aufnahmen tatsächlich schlechter. Sie haben weniger Tiefe und Elvis klingt nasaler. Daß Elvis nach diesen April-Versuchen darauf bestand, zu Radio Recorders zu wechseln, macht deutlich, wie unwohl er sich in dem ersten Studio gefühlt haben muß, obwohl es sich um das RCA Studio in Hollywood handelte. Ernst Jorgensen schreibt, Elvis sei enttäuscht darüber gewesen, dass man nach den technisch hochwertigen Aufnahmen zu Elvis Is Back zu einer simplen 3-Spur-Technik zurückkehrte, bei der außerdem die Mikrophone übelst ausgerichtet waren. Sinn und Zweck sollte es sein, den Filmton mit dem Musikton besser synchronisieren zu können, damit der Qualitätsbruch nicht zu deutlich wurde. Ein Argument aus Sicht der Filmemacher. Für Elvis scheint es die Hölle gewesen zu sein.
Wir starten mit der schnellen Version von „Big Boots“. „Rock’n’Roll“-Version wäre wohl eine sehr strapazierte Bezeichnung für diese uptempo Nummer. Take 2 dauert kurz was über eine Minute 20, davon gehen allein 20 Sekunden für den Fade-Out drauf. Mehr ist zu diesem Take nicht zu sagen. Nettes Lied, das ins Ohr geht. Nicht mehr, eher weniger.
Schon besser gefällt da die slow version des Liedes, weil deutlich wird, welchen Sinn „Big Boots“ eigentlich hat: eine seichte Untermalung einer Filmszene mit Babys. Punkt. Wir hören Takes 2 und 3. Ersteren bricht Elvis nach der ersten Strophe ab. Der 3. Versuch geht durch.
Nun kommen wir zu meinem persönlichen Highlight der Session:
wir ziehen uns mehrere Takes von „What’s She Really Like“ rein. Einer meiner All-Time-Favorites. Der Song hat eine derart schöne Melodie, eine so schöne Geschichte und hat sich im Laufe der Session so wunderbar entwickelt, dass es mir jedes Mal eine Freude ist, Elvis bei der Aufnahme zuzuhören.
Take 6 bricht Elvis relativ schnell ab mit der Frage an Charlie Hodge (?): „Ich glaub, das ist zu langsam, oder!?“, Take 7 geht also schneller voran, ist aber trotzdem – im Vergleich zum späteren Master – enorm langsam. Aber was für eine Version: Elvis spielt mit der Stimme den verliebten, romantischen Soldaten – und die Musik unterstreicht diese romantische Stimmung. Selbst beim Tempowechsel bei der zweiten Bridge bleibt Elvis noch recht locker, wieder mit dieser gewissen Ironie in der Stimme. Mit einem offenen Schlussakkord geht dieser Take zu Ende.
Wir drücken quasi den „Skip“-Knopf und rücken vor auf Take 16. Man geht es ncoh ein wenig schneller an, denn noch immer ist es Elvis nicht gelungen, einen Take als Master zu küren. Er singt schon etwas druckvoller, aber immer noch mit diesem romantischen Touch desjenigen, der sich gegenüber seinen Kumpels rechtfertigen muß, weil sie glauben, er habe nur eine Frau für eine Nacht gefunden. Höchstens. Beim letzten Refrain singt Elvis etwas im Stakkato, ohne Verschiebungen – bricht aber kurz vor dem Ziel ab.
Take 17 geht jetzt in die Richtung des Masters: aus der romantischen Teenie-Schnulze wird ein Off-Beat-Rocker, der sich irgendwie mit dem Text und der Melodie beißt – aber gerade das macht den Song so interessant. Take 17 endet nach ein paar Momenten und wir werden Zeugen, dass Elvis durchaus ein paar Brocken deutsch beherrschte, denn Elvis muß fragen, was da gerade passiert ist: „Was? Was!?“
Take 18 geht schließlich komplett durch mit diesem treibenden Rhythmus, bei dem ich nicht still sitzen kann. Elvis singt mit mehr Temperament, mit dem Timbre des von Gefühlen überschäumenden Jünglings: „She’s won-der-ful and (!) she’s (!) miiiiiiiine!“ (Denkt er etwa an Priscilla!?) Rock’n’Roll Baby.
Kehren wir zurück zu der vielleicht romantischsten Nummer des Films: „Doin’ The Best I Can“: auf der Leinwand selbst kam es ein wenig zu kurz, obwohl das Setting absolut passend ist. Denn Doin’ The Best ist weniger ein Kuschel-Ich-Sing-Dir-ein-Lied-in-die-Augen-Song, sondern eine schöne Schnulze, die ich mir am allerbesten in einer Tanzkneipe vorstellen kann. Genauso wie im Film eben. Der Take 9, der hier zu hören ist, hört sich noch recht unausgefeilt aus. Elvis hat zwar schon den Dreh raus, nur der Band fehlt noch die rechte Inspiration. Noch vier Takes sollten bis zum Master fehlen.
Das Finale der ersten CD steht an und wir gönnen uns – wie könnte es anders sein: G.I. Blues. Der Take 5 ist zwar mittlerweile in perfekter Qualität auf der BMG-Box „Close Up“ zu haben, aber auch hier klingt er schön sauber und stellt ein perfektes Ende dar. Von ein paar Hoplerern der Band abgesehen.
Zwischen-Fazit: nach etwa 50 Minuten Spielzeit ist die erste Special Edition zu Ende. Ich finde: eine perfekte Spielzeit für einen gemütlichen Nachmittag oder Abend. Nicht zu kurz, nicht zu lang. Die Soundqualität überzeugt. Zugegeben, sie ist eben so, wie BILKO-Bootlegs nun einmal sind –aber die Aufmachung und der Nostalgie-Charakter entschädigen dafür. Ja, bis jetzt habe ich Spaß gehabt. Und Volume 2 hebe ich mir für morgen auf!
:hearty:
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- praytome
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Mein Interesse für sessions beginnt gerade erst. Stand auch vor der Wahl: die 5 CDs complete G.I. Blues oder die zwei Bilko. Habe mich erstmal für Bilko entschieden.
Nicht gereut. Wie obiges Review zeigt: Sehr unterhaltend, abwechslungsreich mit kaum zu übertreffender Covergestaltung.
Was sich jetzt natürlich aufdrängt: Brauche ich die 5 CDs komplett trotzdem noch
epe
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Wähle weise.Mein Interesse für sessions beginnt gerade erst. Stand auch vor der Wahl: die 5 CDs complete G.I. Blues oder die zwei Bilko. Habe mich erstmal für Bilko entschieden.
Was sich jetzt natürlich aufdrängt: Brauche ich die 5 CDs komplett trotzdem noch?
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....also ich kann dir das 5 cd-set CAFE EUROPA SESSIONS nur wärmstens empfehlen, denn da gibt es noch viele takes die be den beiden Bilko cd's nicht drauf sind !!
Was sich jetzt natürlich aufdrängt: Brauche ich die 5 CDs komplett trotzdem noch?
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CAFE EUROPA SESSIONS
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Es fehlt, glaub ich, nur ein take von Big Boots.
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- Joe Spencer
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stimmt.....also ich kann dir das 5 cd-set CAFE EUROPA SESSIONS nur wärmstens empfehlen, denn da gibt es noch viele takes die be den beiden Bilko cd's nicht drauf sind !!
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CAFE EUROPA SESSIONS
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es rundet die session ab
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