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Elvis By The Presleys
- Taniolo
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Zumindest aus unserer heutigen Sicht mit der Perspektive fürs Ganze. Denn wäre diese Taktik nicht aufgegangen und Elvis zusammen mit seinen Spielfilmen in der Versenkung verschwunden, hättest Du das hier nicht geschrieben. Die Historie weiss aber zu berichten, dass es nach dieser Flucht auf Nebenschauplätze irgendwann wieder aufwärts ging und Elvis von sich reden machte - und zwar als Topstar.Also stellte man seine Aktivitäten da ein, statt ihn sich auf dem 2. Platz oder gar noch tiefer als "Verlierer" präsentieren zu lassen. Ich finde das marketingtechnisch absolut großartig!
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hier wird ja sogar behauptet, dass elvis nicht nur nicht mehr "teenie-tauglich" war, nein, noch schlimmer .... er war zu fast gar nichts mehr tauglich, mit ausnahme vielleicht dieser c-filmchen, die er gemacht hat
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Ich glaube da verstehtst Du mich falsch. Wenn ich die Filme sehe, denke ich das Elvis sehr bequemlich war. Ich würde auch nie sagen, das Elvis immer auf der Höhe der Zeit war. Elvis wollte mit Musik nicht die Welt verändern, sondern sang nur um zu unterhalten und sich damit das "Säckelchen" zu füllen, genau wie das Rat-Pack.Interessant wird es übringens wieder, wenn in einer der nächsten Diskussionen ich diese Eure Argumente, dass Elvis bequemlich war, heranziehen werde, wenn genau die selben Leute behaupten werden, dass Elvis stets die Herausforderung des Neuen suchte und stets auf der Höhe der Zeit war, dass er nie etwas schleifen liess und immer voller Tatendrang steckte.
Aber wieso sollte er 1963 nicht das Repertoire an Songs für eine Show gehabt haben? Seine Schallplatten waren weltweit beliebt. Man darf doch nicht denken die Film-Alben wären "Gurken" gewesen. Die waren beliebt, nur spiegeln sie heute eben nicht den typischen 60´s-Zeitgeist wieder, den man heute immer noch lebendig hält.
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- Taniolo
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Dein größtes Problem in dieser Diskussion wird es bleiben, dass Elvis in dieser besagten Zeit nie live aufgetreten ist.Aber wieso sollte er 1963 nicht das Repertoire an Songs für eine Show gehabt haben?
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Hör Dir Aufzeichnungen der gängigen Vegas-Acts dieser Zeit an - der Markt wird ja momentan davon geradezu überschwemmt. Du wirst dann feststellen, dass Elvis da - noch! - nicht reingepasst hat. Seine Hits wie "Devil in disguise" und "Return to sender" waren noch zu "unerwachsen" für dieses Publikum, und die Italo-Schiene mit "It's now or never" und "Surrender" war schon mit Dean Martin bestens besetzt, der beide Songs auch im Repertoire hatte, und das (für Las Vegas-Verhältnisse) als Italo-Amerikaner glaubwürdiger. Und wenn man sich die 61er Show aus Hawaii anhört, dann kann man sich nur schwer vorstellen, dass Elvis kurz darauf bereits in Las Vegas einen routinierten Entertainer abgegeben hätte. Gegen den Rat-Pack-Hype hätte er keine Chance gehabt, und es hätte das "New Frontier Desaster Part II" gegeben!Aber wieso sollte er 1963 nicht das Repertoire an Songs für eine Show gehabt haben?
Elvis steckte 1963 in einem Dilemma, in einem künstlerischen Niemandsland: Für Las Vegas war er noch zu unreif, aber für die aktuelle Musikszene schon "von gestern". Die Lösung, die man mit den Filmen (die übrigens nicht von Anfang an B-Movies waren, Mr. TCB3001!) stattdessen gewählt hat, war sowohl aus damaliger wie auch aus heutiger Sicht die bestmögliche.
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Und das zu Recht!
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Er fing doch schon vor den Beatles an nur noch Filme zu machen. Ich denke hier wird sich immer allzuschnell etwas zusammengereimt.Ich meinte damit eher, dass er wegen der Beatles (Synonym!) anfing, NUR NOCH Filme zu machen und seine nicht-filmbezogenen musikalischen Aktivitäten quasi einstellte.
Und manch anderer bekannter Künzler wird neidisch auf Elvis geblickt haben, weil Dieser sein Geld mit "Billig-Filmchen" einfahren konnte, als wie üblich nervenaufreibende "Ochsentouren" durch die Lande zu fahren.
Ich glaube die Beatles hatte Parker gar nicht so sehr im Visier, weil er mit Elvis von vorneherein ein anderes Publikum, das er möglicherweise kaufkräftiger als Teenies einstufte, bedienen wollte.
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Also, langsam wirst Du läppsch! Ich sage die ganze Zeit, wie genial ich es finde, dass Elvis und der Colonel ein perfektes Gespür dafür hatten, zur rechten Zeit genau das richtige zu tun, und Du unterstellst mir, ich mache Elvis runter.
Genau das Gegenteil ist der Fall!
Lös Dich einfach mal von der kleingeistigen Denke, dass man nur für Elvis sein kann, wenn man gegen den Colonel ist. Elvis selber hat das schließlich auch nicht so gesehen, sonst hätte er nicht sein Leben lang an Parker festegehalten. Am allerwenigsten hätte er dem Colonel 1967 freiwillig einen 50:50-Anteil angeboten, wenn er mit dessen Arbeit gerade in dieser schwierigen Zeit so unzufrieden gewesen wäre! Und Elvis' persönlich geschriebenen Dankesbrief (man weiß, wie selten und ungern Elvis das tat!) an den Colonel für dessen großartige Arbeit, der in Tupelo ausgestellt ist, gäbe es auch nicht - und der ist von 1975, wenn ich das recht in Erinnerung habe, oder zumindest um den Dreh. Den habe ich übrigens mit eigenen Augen gesehen.
Achtung, Verschwörungstheoretiker: Der Brief ist entweder eine Fälschung von Konrad Kujau, oder der Colonel hat Elvis mit Waffengewalt zum Aufsetzen dieses Schreibens gezwungen...
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Bitte verbessere mich, wenn ich falsch liege, aber war es nicht so, dass die Beatles ihren großen Durchbruch in den USA (die US-Musikbranche spricht heute noch erbebend von der "British Invasion") 1963 hatten und man exakt in diesem Jahr kein reguläres Elvis-Album mehr auf den Markt brachte, obwohl eins fertig war, das dann auch in den 90ern als "Elvis for the asking" veröffentlicht wurde, und dass man die Songs stattdessen als Bonus auf den Filmplatten verbraten hat?Er fing doch schon vor den Beatles an nur noch Filme zu machen. Ich denke hier wird sich immer allzuschnell etwas zusammengereimt.
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- Taniolo
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Dieser Logik folgend hätte Elvis bei uns in Deutschland Volksmusiker werden wollen und sich samstagabends bei Moik ein Stelldichein gegeben. Bravo!Ich glaube die Beatles hatte Parker gar nicht so sehr im Visier, weil er mit Elvis von vorneherein ein anderes Publikum, das er möglicherweise kaufkräftiger als Teenies einstufte, bedienen wollte.
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