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Rechte an Elvis Songs
- Melanie
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Songtitel <a href=' sonyatv.com/musicsource/explorer/explorer.cfm ' target='_blank'>Suche
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Danke für das nette Welcome!
Würde gerne mal vorbeischauen
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Wenn nun tatsächlich Sony ATV den kompletten Katalog von Acuff/Rose gekauft hat, bleiben doch noch offene Fragen. „It´s Only Love“ kenne ich nur als Song der Konkurrenz von Sony, nämlich EMI Screen Gems. „In The Ghetto“ und “Don´t Cry Daddy“ dürften beide ATV Sony nur zum ganz kleinen Teil gehören.
„If I´m A Fool“ ist in meinen Unterlagen bei Drury Lane Music/Beckie Publ. BMI verlegt. Usw.
Ich ahne es schon, das Thema wird sicher ab sofort nur noch ganz Hartgesottene interessieren, verständlich, da niemand mehr durchblicken kann. Aber dennoch juckt es zumindest mich wieder, dank Melanies Posting.
Rader
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So langsam beginne ich das Prinzip zu verstehen.
Auch vielen Dank an Melanie für die Infos über MJ's Anteil an Rechten von Elvis-Songs.
Wie sich hier herausstellt, sind die Eigentumsverhältnisse an Musikrechten sehr verzwickt und verworren.
Trotzdem finde ich es spannend, zumindest ansatzweise einen Einblick in dieses Thema zu bekommen.
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- HELRADER
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Mir hat das keine Ruhe gelassen. Ich habe weiter recherchiert. Wenn ATV Sony nun wirklich den ganzen Acuff/Rose Katalog gekauft haben sollte, dann müssten genau diese Lieder Michael Jackson und Sony gehören:
An American Trilogy
Don´t Cry Daddy
Funny How Time Slips Away
He Is My Everything
How´s The World Treating You
I Can´t Help It (If I´m Still In Love With You)
I Can´t Stop Loving You
I Love You Because
If I´m A Fool For Loving You - hier mit Fragezeichen von mir
I´ll Never Stand In Your Way
I´m So Lonesome I Could Cry
In The Ghetto
It´s Only Love - auch hier mit ?? von mir
(It Wouldn´t Be The Same) Without You
Miracle Of The Rosary
Release Me (And Let Me Love Again)
Tennessee Waltz
There Goes My Everything
True Love Travels On A Gravel Road
Wearin´ That Loved On Look
Where Did They Go, Lord
Your Cheating Heart
Diese Songs gehören dank ATV/Sony auch dazu:
Die vier Beatles-Songs - Get Back, Hey Jude, Lady Madonna und Yesterday
und weiter:
Big Boss Man
Burning Love
Green Green Grass Of Home
Love Coming Down
Never Again
Solitaire
Suspicious Minds
That´s When Your Heartaches Begin
Walk A Mile In My Shoes
Witchcraft
Auch der Venice Verlag wurde gekauft (Little Richard und Lloyd Price-Songs)
Ready Teddy (der fehlte bei Melanie)
Tutti Frutti
Rip It Up
Long Tall Sally
plus diese beiden noch:
One Night
Lawdy Miss Clawdy
Da jetzt wohl auch der TREE Verlag dazu gehört, sind es noch einmal ein paar Songs:
Funny How Time Slips Away
Green Green Grass Of Home
Heartbreak Hotel
It´s Midnight
Make The World Go Away
Sweet Caroline
This Time
T-R-O-U-B-L-E
Welcome To MY World
Woman Without Love
Man ahnt, wie viel das alles wert ist, wie viel Kapital Michael also besitzt und bei jedem Spielen im Radio daran verdient. Elvis dreht sich oben im Himmel, oder unten im Grab, je nach Betrachtungsweise.
Gruß
Rader
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Au Weia!
Man ahnt, wie viel das alles wert ist, wie viel Kapital Michael also besitzt und bei jedem Spielen im Radio daran verdient. Elvis dreht sich oben im Himmel, oder unten im Grab, je nach Betrachtungsweise.
Allerdings!
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Kleine Anmerkung in einem ansonsten denkbar interessanten Thread: Elvis verkaufte die Verwertungsrechte an seinen Aufnahmen an RCA. Das heißt, RCA zahlte ihm nichts mehr für Verkäufe von Aufnahmen, die er vor 1973 aufgenommen hatte, sondern stattdessen einen einmaligen Betrag. Im Nachhinein betrachtet sicherlich schwachsinnig, weil sich die frühen Songs im Zuge des 50er Revivals in den 70ern natürlich verkauften wie warme Semmeln.1973 ändert sich sehr viel an den Rechten, da der Colonel fast alle Rechte an den Elvis-Songs an RCA verkaufte. Elvis sollen nur 1,5 Millionen Dollar übrig geblieben sein.
Aber: Elvis hatte natürlich immer noch die Recht an den Songs über die Verlage. Und laut MW wird damit bedeutend mehr verkauft als mit Plattenverkäufen. Eine Zahl wurde leider meines Wissens nie genannt.
In diesem Zusammenhang gab es letzten Freitag ein <a href=' sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/30301 ' target='_blank'>interessantes Interview im SZ Magazin.
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Sehr gut und richtig, diese Differenzierung einmal zu betonen, denn viele glauben ja fälschlicherweise, Elvis stünde nach dem 73er Deal quasi ohne Einkommen da.Kleine Anmerkung in einem ansonsten denkbar interessanten Thread: Elvis verkaufte die Verwertungsrechte an seinen Aufnahmen an RCA. Das heißt, RCA zahlte ihm nichts mehr für Verkäufe von Aufnahmen, die er vor 1973 aufgenommen hatte, sondern stattdessen einen einmaligen Betrag. Im
In diesem Fall eigentlich erst durch Elvis' Tod. Davon war 1973 noch nichts zu erahnen, da setzte man für die Zukunft auf neue Aufnahmen. Ein "Revival" war nicht vorauszusehen.Nachhinein betrachtet sicherlich schwachsinnig, weil sich die frühen Songs im Zuge des 50er Revivals in den 70ern natürlich verkauften wie warme Semmeln.
Elvis bekam pro verkauftem Album einen Dollar. Diesen Anspruch trat er gegen die Einmalzahlung von 5,4 Millionen Dollar ab. RCA musste also zunächst einmal 5,4 Millionen Elvis-Alben mit altem Material verkaufen, um ihr Geld wieder reinzubekommen, erst danach wurde das Geschäft für die zum Gewinn. Daher wurden auch Alben wie "Elvis Forever", "A Legendary Performer" und "The SUN Sessions" auf den Markt geworfen, die es sonst wohl nie gegeben hätte.
Das liegt an folgendem: Den einen Dollar pro Album (bzw. 10 Cent pro Single) bekam Elvis nur einmal, nämlich dann, wenn die Platte im Laden vom Konsumenten gekauft wurde. Die anderen Gelder (also Urheber- und Verlagsrechte) hingegen flossen jedes Mal, wenn der Song (egal von wem gesungen) auf Platte verkauft wurde, sowie auch jedes Mal, wenn das Lied im Radio, Fernsehen oder in einer Jukebox gespielt wurde (egal ob Elvis' Version oder ein Cover) oder sonst wie und wo öffentlich aufgeführt wurde, also (bei korrekter Abrechnung) auch dann, wenn eine Dorfkapelle den Song auf einer Hochzeit spielte. Logisch, dass dabei mehr rumkommt als beim bloßen einmaligen Verkauf. Es hat schon seinen Grund, warum Urheberrechte die begehrteste "Ware" im Musikgeschäft sind, zumal sie ja noch weit über den Tod des Urhebers hinaus gelten, wohingegen die Leistungsschutzrechte (also das, was Elvis verkauft hat) 50 Jahre nach der Erstveröffentlichung verfallen.Aber: Elvis hatte natürlich immer noch die Recht an den Songs über die Verlage. Und laut MW wird damit bedeutend mehr verkauft als mit Plattenverkäufen.
Das ist natürlich auch schwer möglich, dafür müsste man wissen, wie oft die Lieder öffentlich aufgeführt wurden.Eine Zahl wurde leider meines Wissens nie genannt.
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Ich meinte kein Elvis-Revival, sondern das allgemeine Revival der 50er Jahre in den USA der 70er Jahre.In diesem Fall eigentlich erst durch Elvis' Tod. Davon war 1973 noch nichts zu erahnen, da setzte man für die Zukunft auf neue Aufnahmen. Ein "Revival" war nicht vorauszusehen.
Dazu ein sehr interessanter Artikel auf <a href=' www.welt.de/finanzen/article4262323/Fina...d-Elvis-Presley.html ' target='_blank'>Welt Online.Es hat schon seinen Grund, warum Urheberrechte die begehrteste "Ware" im Musikgeschäft sind, zumal sie ja noch weit über den Tod des Urhebers hinaus gelten, wohingegen die Leistungsschutzrechte (also das, was Elvis verkauft hat) 50 Jahre nach der Erstveröffentlichung verfallen.
Ich meinte, was es konkret bringt, wenn ein Song im Fernsehen oder Radio gespielt wird.Das ist natürlich auch schwer möglich, dafür müsste man wissen, wie oft die Lieder öffentlich aufgeführt wurden.
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