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Die "Essential Elvis"-Reihe - Euer Favorit?
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The First Movies - Essential Elvis Vol. 1 (1987) [ 0 ] [0.00%]
- Stereo '57 - Essential Elvis Vol. 2 (1989) [ 0 ] [0.00%]
- Hits Like Never Before - Essential Elvis Vol. 3 (1990) [ 5 ] [22.73%]
- A Hundred Years From Now - Essential Elvis Vol. 4 (1996) [ 1 ] [4.55%]
- Rhythm And Country - Essential Elvis Vol. 5 (1998) [ 14 ] [63.64%]
- Such A Night - Essential Elvis (2000) [ 2 ] [9.09%]
Abgegebene Stimmen: 22
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Da hast du allerdings recht. Daran habe ich bisher gar nicht gedacht, aber es ist definitiv ein Aspekt.Man darf auch nicht vergessen, daß zu diesem Zeitpunkt die 50`s Songs sehr oft nur in verhallten Versionen oder Pseudo-Stereo auf CD zu haben waren.
Diese CD war eine der ersten, die den klaren Mono-Sound daherbrachte. Seinerzeit war dies sehr willkommen nach den Badewasser- und Turnhallensound-Veröffentlichungen von 50`s Songs.
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Ich habe für "SUCH A NIGHT" gestimmt.
Die ersten 3 Volumes sind natürlich als Serie zu sehen und als solche auch unglaublich wertvoll. Damals waren sie das einzige Ziel meines Sparens. Von allen Essential Elvis-CDs hat mich erste am wenigsten beeinduckt. Das mag an den doch zahlreichen Movie-Versionen gehangen haben, von denen ich dachte: "okay: sind vom Video kopiert." Nicht so der Bringer für mich kleinen Knips damals.
Die Volume Zwei kaufte ich mir auf Reisen. Wir waren zu einem Schülerausflug in der Bretagne. Ich brachte mir diese CD mit, nur um festzustellen, daß sie in Deutschland hergestellt worden war. Ein Re-Import quasi
Das Material der STEREO'57 war recht zwiespältig für mich. I Beg Of You klang erstaunlich anders, aber irgendwie auch blöder als der Master, den ich kannte. Allerdings zählt der Take 1 von "Is It So Strange" seit dem ersten Hören zu meinen absoluten All Time Favorite Outtakes!
Volume Drei war ein Geschenk zur Weihnachtszeit. So richtig hörte ich nie den Unterschied zwischen den Songs (hey, ich war 15 oder so) - aber der Chat war sensationell. Ich konnte die Versionen nie so richtig leiden - das fing erst vor etwa einem Jahr an, als ich die Scheibe einfach nochmal rauskramte. Mein Highlight damals: die Jazz-Version von KING CREOLE.
Fazit: so richtig warm geworden bin ich mit der Serie in jungen Jahren nie.
Mein Favorit also: "SUCH A NIGHT" - Volume 6 dieser doch etwas zerrissenen Reihe.
Ich verstehe den Einwand zu sagen: man kannte schon so viel, das Bootleg Zeitalter näherte sich dem Ende, FTD stand vor der Tür.
Alles richtig. Aber was für eine Scheibe hat Jorgensen hier kompiliert!?
Sie wird meines Erachtens erstens dem Begriff "Essential" gerecht, denn wo sonst, wenn nicht hier, trifft diese Bezeichnung den Nagel auf den Kopf!?
- Eine Mikroskopaufnahme einer Zeit, in der Elvis tatsächlich noch parallel zu seinen Hollywood-Engagements an einer ernsthaften Musik-Karriere arbeitete! 1960-1964 waren die Jahre, in denen Elvis noch nicht irgendetwas ändern mußte/wollte/fühlte, sondern in der er dachte, er bekäme beides auf die Reihe und könnte Sinatra oder Martin-mäßig ein Allrounder werden. Und diese Sessions spiegeln das wieder!
- Vieles von diesem Material gab es bereits auf Bootleg, ja, aber in welcher Qualität!? Fever gab es, den ein oder anderen Take von Night Rider oder I'm COming HOme. Aber wie cool war damals STUCK ON YOU!?
- Der Chat dieser Aufnahmen ist in genau dem richtigen Maß!
- Der Flow der CD ist super, wenn man sich auf in einläßt.
- Diese CD hat noch nicht das Ausmaß der Nashville-Trilogie von FTD. Letztere dient eher der Sammlung, die man stückweise hört, diese CD hier kann man ohne wieteres durchhören und bekommt echte Perlen zu Ohren wie zum Beispiel das sensationelle GONNA GET BACK HOME SOMEHOW.
Der Ansatz der Reihe war (so habe ich eine Aussage Jorgensens im Kopf), herausragende Sessions von Elvis zu portraitieren. Das ist ihm sicherlich stets gelungen - und A HUNDRED YEARS FROM NOW & R'N'C sind durchaus schöne Scheiben - aber sie sind doch - so denke ich - der Tribut an die 70er Fans.
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Finde die Reihe bis heute unübertroffen. Ich erinnere mich noch, als ich mein erstes Bonbon......nein, als ich die Vol. 1 bekam. Wie Marco sagt: Die Aufmachung schon als erster Hammer. Dann die Rückseite, da waren ja AUCH Fotos! Dann war diese CD VOLL, und nicht wie sonst bei RCA eine Spielzeit von 30 min. Dann ein dickes Booklet (für die damalige Zeit) mit vielen Fotos und Infos. Dann konnte man dort die Filmsongs hören, und viele alternative Takes. Ich saß damals Abends im Zimmer, und fühlte mich zurück versetzt in diese Zeit, und das eine volle Stunde lang. Am besten gefiel mir an Vol.1 die sehr saubere Lonesome Cowboy Version, die rockige Treat Me Nice Version (zum erstenmal so veröffentlicht, wenn auch noch Mono), und die Filmversion von Jailhouse, die sooooooo lange Jahre nicht wieder zu haben war, und überhaupt sehr selten ist. (Ich rede nur von RCA-Vö) Dort hörte ich auch zum ersten mal die Uptempo Verison von Loving You, und war überwältigt. Damals km das ja noch überraschend. Da wusste ja keiner, das es sowas überhaupt gibt. Ich traute meinen Ohren nicht, als ich dort plötzlich ganz andere Versionen hörte, als ich sie aus dem Film kannte. Wenn man das einmal mit heute vergleicht---
Bei der Vol.2 war die Sensation - und ist es bis heute - die Binauraltakes, und genau wie Marco sagt empfinde ich bis heute eine sehr große Nähe und Intimität zu Elvis, auch wegen dem klanglichen Eindruck der Binauralität. Und immer wieder die Faszination, das man bei etwas Zeuge ist, das ca. 50 Jahre eigentlich verstummt ist, festgehalten auf dieser CD, zu Hause, in meinem Zimmer.....Gott, ich gerate gerade wieder ins Schwelgen. Und dann fast eine ganze Stunde. Das Highlight ist hier für mich die Mean Woman Bules Version, die meines Wissens nach niergendwo mehr von RCA gepresst wurde, und die Blues-angehauchte langsame Version von Blueberry Hill. Diese Aufnahme ziehe ich bis heute dem Master vor, auch dem Binaural-Master. Der Song hat auch eine unglaubliche räumliche Transparenz, man ist direkt im Studio. Da für mich die Binauralaufnahmen aus tontechnischer Sicht DAS Highlight in allen Elvis Vö sind, ist es die EE V.2 sowieso. Ich finde sie sogar stärker, also die Binaural CD der Close Up. Auch das Take 12 von I Beg Of You ziehe ich dem Master vor, und ist auf dem Album die stärkste Version dieses Songs. Negativ aufgefallen ist mir aber die Beimischung der Monosongs. Ich habe die auf diesem Album immer ignoriert. Die gibt es da für mich nicht
Auf der Vol. 3 ist neben vielem, wo ich wieder Marco 74 zustimmen kann, EIN Highlight zu finden, was ich für eine der großartigsten Elvis-VÖ überhaupt halte: der Take 11 von Aint That Loving You Baby. Das ist für mich neben Ready Teddy DER BESTE Rock'N'Roll Sog den Elvis je aufnahm, noch weit vor Hound Dog, oder Jailhouse. Wieso DIESE Version damals nicht veröffentlichte wurde, und stattdessen die seichte Version auf den Markt geschmissen wurde, verstehe ich bis heute nicht. Aber das gleiche gilt SO ja auch für Loving You, Treat Me Nice, I Beg Of You oder Im Left Youre Right....so, als ob man nicht wollte, das Elvis Rocksongs auf den Markt bringt. Ein Kumpel, der kein elvis Fan ist, den ich aber regelmäßig damit nerve, sagte mal "Die haben Elvis kastriert", und genau das bringts auf den Punkt bei diesen Songs. (Wenn mir da smal jemand erklären könnte?) Aint That Loving You wurde später zum Glück auf der 50s Masters nochmal besser gefaded am Schluß. Obwohl das für mich so ein bisschen ein schmunzel Highlight ist, das der Song so unvermittelt abbricht. Erinnert mich immer ein bisschen an die Suspicious Minds Verarsche.
Alle 3 der Vol.1 bis 3 haben hervorragend gestaltete, popige farbige Cover. Ich habe mir damals extra immer die US-Pressungen bestellt, um das Cover extra nochmal auf Paperback in der Longbox gepresst zu haben. Ich habe die bis heute. (Ob man die bei ebay versteigern kann?)
Vol.4 ist für mich die widersprüchliste dieser Serie, das Albuim macht für mich eher so einen gestückelten Eindruck, zumal dort viele undubbed Versionen zu finden sind, von denen ich sowieso nicht besonders viel halte. Highlight ist für mich hier das Rags To Riches AT3, und vor allem Where Did They Go Lord, weil mir hier das durchgeschliffene Ende viel besser gefällt als das abgesetzte Ende des Masters. Hervorragendes Cover, auch wenns am Anfang gewöhnungsbedürtig ob der wenigen kleinen Pics auf der Frontside war, desto überraschender war dann für mich das große blaue Foto auf der Innenseite, was voll entschädigte.
Vol. 5 ist wieder ein asbolutes Highlight. Vor allem ging es mir beim Cover und beim reinhören so, als höre ich hier ein vollwetiges Konzeptalbum, ging euch das auch so? Ich empfinde bei dieser CD gar nicht den Essential Elvis Eindruck, sondern hab immer das Gefühl, eine neues Album in der Hand zu halten. Diese CD verbreitet auch richtig Stimmung. Elvis vermag einen in dem Abend dieser Session zu fesseln. Dort höre ich einen reifen, nachdenklichen, verträumten Elvis. Höre ich gern an kalten Winterabenden zu Kerzenschein.
Vol. 6 ist für mich die schwächste der Serie. Die Frontcovergestaltung sehr gelungen, der Rest mäßig. Aber ok, Geschmackssache. Die Songauswahl nicht schlecht, aber alles in allen nichts besonderes. Am besten gefällt mir hier noch das AT von Fever. Ich muss aber ach gerecht sein und dazu sagen, da mir diese Songs sowieso nie besonders gefallen haben.
Alles in allem eine TOP-Serie. Der Begriff "Essential-Elvis" ist für mich ein eigener Wertbegriff geworden, bei dem ich immer genauer hinhörte, wenn eine neue VÖ anstand.
Sollte ich Highlights bestimmen müssen, wären das die Vol.2 und die Vol. 5
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Das liegt wohl daran, daß Elvis in dieser Zeit enorm professionell arbeitete und es kaum höbare Unterschiede bei den alternate takes gibt.
Irgendwann habe ich das Teil dann mal eingeschmissen und war hin und weg. Das hat aber gut 2-3 Jahre gedauert .... oder sogar noch länger. Eine späte Entdeckung eben.
Ich fand Deinen Kommentar zu Essential 5 ganz nett. "Konzeptalbum" - inwiefern meinst Du das? Welches Konzept hörst Du dort!?
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P.S.: Wieso kann ich denn hier nicht nochmal abstimmen? Die Vol. 2 ist viel zu kurz gekommen finde ich (also das muss korrigiert werden), und außerdem wollte ich ohnehin der 2 und der 5 ein Pünktchen geben.
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