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Afternoon Show
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Ich kann mir das nicht vorstellen.die Aufnahmen haben demnach zu viel Speed ??
Die Tonarten stimmen alle. Wenn man 1972 ein Band schneller laufen ließ, wurden die Lieder auch "höher" (s. "Girl Happy").
Vielleicht waren Elvis und die Band einfach so "unter Strom" (welchem auch immer), daß sie manche Lieder etwas flotter anlegten.
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Zu den Bootlegs, es gab Bootlegs vor 1974.
Die erste müsste please release me aus dem Jahre 1970 sein.
Aber ich glaube das einzige was an "live" aufnahmen auf der platte waren, waren aufnahmen aus dem 68 comeback special.
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- Donald
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Ich denke, das bezog sich mehr auf den optischen Eindruck, den Elvis da gemacht hatte.Den damaligen Zeitungsartikel "Like a prince from another planet" kann ich beim Hören nicht nachvollziehen.
Vielleicht kam es ihm während des Auftrittes nicht so gehetzt vor wie später beim Hören der Platte.warum dann die Aussage von Glen??
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- Harty
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- susan
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Wenn es zwanzig Jahre später war, können einem die Erinnerungen schonmal einen streich spielen.
Es war nicht die erste Live Aufnahme, aber es sollten auch noch viele Konzerte folgen.
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- User gelöscht
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So ist es, Volltreffer. Ein sehr häufig auftretendes Phänomen, unter Musikern bestens bekannt: Vollgepumpt mit Adrenalin (schließlich war der MSG ja nicht irgendeine Location, und dann auch noch bei den Yankees, also im "Feindesland" - so als würde ein Kölner in Düsseldorf auftreten) und getragen auf Wogen der Begeisterung und des Applauses, neigt selbst ein Top-Profi gerne einmal dazu, die Songs merklich schneller zu spielen. Das merkt man auf der Bühne oftmals nicht. Das böse Erwachen kommt dann beim Hören der Aufzeichnung. Und dann auch nur bei einer reinen Audio-Aufzeichnung. Guckt man ein Video, fällt es meist auch nicht so auf. Bestes Beispiel: Wen hat es beim Gucken der PAL-Ausgabe von TTWII-SE schon gestört, dass alle Songs fast einen halben Ton höher und merklich zu schnell sind? Wem außer Hunk und mir ist das hier überhaupt aufgefallen?Vielleicht kam es Glen während des Auftrittes nicht so gehetzt vor wie später beim Hören der Platte.
Ebenso kommen einem live die Songs auch genial gesungen und gespielt vor. Man verfällt dem Irrglauben, dass man umso besser singt oder spielt, je mehr das Publikum ausrastet. In Wahrheit ist es so, dass man sich von der Euphorie des Publikums anstecken lässt und "leichtsinnig" wird. Man hält sich für unverwundbar und unfehlbar und macht daher Dinge, die man in dem Moment für genial hält, die sich aber im Nachhinein als nicht sehr dienlich erweisen. Ein gutes Beispiel dafür ist so mancher wilder Drumroll von Ronnie Tutt bei "Suspicious Minds", der so gewagt ist, dass die Hälfte der Mitmusikanten die "Eins" des nächsten Taktes nicht mehr findet. Das passierte gerne mal, und das war auch allen klar. Elvis sagte 1974 in Memphis nach dem R&R-Medley selber: "We got lucky and ended all together." Das Phänomen ist unter Musikern bekannt und wird gerne begleitet mit dem Standardwitz: "Wir treffen uns dann am Ende auf der Fermate wieder", was inhaltlich genau dem Spruch von Elvis entspricht.
Tatsache ist: Die MSG-LP läuft absolut sauber, Tempo und Torarten stimmen daher.
Jetzt die berechtigte Frage: Warum erzählt Glen - der ja vom Fach ist - so einen Unsinn? Zwei Möglichkeiten: Entweder er irrt sich, weil er die LP gehört und für zu schnell erachtet hat, ohne die Tonhöhe mal am Klavier zu überprüfen, oder es ist eine dieser typischen "US-Showbiz"-Äußerungen, die typisch sind für die Profis um Elvis herum, nämlich nie ein negatives oder kritisches Wort über Elvis gegenüber seinen Fans zu sagen, wohl wissend, dass diese i.d.R damit nicht umgehen können. Dann ist halt die Mischung schuld, oder die Plattenfirma, oder sonst wer. Im Vier-Augen-Gespräch mit einem Musikerkollegen oder einem Nicht-Hardcore-Fan hätte er sicherlich gesagt: "Wir haben einfach verdammt schnell gespielt, und Elvis klang etwas matt und lustlos." Aber vor Fans oder Journalisten, die jedes Wort mitschreiben, würde ein Glen D. Hardin so etwas nie sagen.
Definitiv. Wie bereits oben erwähnt, kommt einem das bei gleichzeitigem Anblick der beeindruckenden Szenerie live nicht so schlimm vor. Wir hören alle mehr mit den Augen, als uns bewusst ist. Das erklärt ja auch, warum fast jeder glaubt, ein Imi klingt wie Elvis, nur weil einer einen Jumpsuit trägt, rumknödelt und ein paar "well, well" einstreut. Hier würde es Wunder wirken, sich einmal eine Weile die Augen zuzuhalten...Ich denke, das bezog sich mehr auf den optischen Eindruck, den Elvis da gemacht hatte.
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- Harty
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- susan
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<a href=' www.msg1972.com/HP/june9th830pm.htm ' target='_blank'> www.msg1972.com/HP/june9th830pm.htm
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