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You'll Never Walk Alone
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- Jörn
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Nana - "abstruse Kausalkette" ist jetzt aber nicht sehr nett.Elvis-Fans sind schnell dabei, einen Pop-Song zum Gospel zu erklären, nur weil sie mit irgendeiner abstrusen Kausalkette einen Gottesbezug konstruieren. Ich warte noch auf den Tag, wo der erste dahergeschossen kommt und behauptet, "Polk Salad Annie" sei auch ein typischer Elvis-Gospel, weil er darin "Lord have mercy" sagt.
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War auch nicht auf Dich bezogen. Man KANN den Text ja durchaus so auslegen, dass statt Selbstvertrauen Gottesvertrauen gemeint ist - letztendlich entsteht die Botschaft eines Songs erst im Kopf des Hörers. Aber auch das mach ihn nicht zum Gospel.Nana - "abstruse Kausalkette" ist jetzt aber nicht sehr nett.
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Hab ich auch nicht auf mich bezogen.War auch nicht auf Dich bezogen. Man KANN den Text ja durchaus so auslegen, dass statt Selbstvertrauen Gottesvertrauen gemeint ist - letztendlich entsteht die Botschaft eines Songs erst im Kopf des Hörers. Aber auch das mach ihn nicht zum Gospel.
Der Name Hammerstein hätte mich ja schon mal zum Nachdenken veranlassen können.
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P.S. Die Behauptung das ein jüdischer Komponist keinen Gospel-Song schreiben könne, halte ich übrigens für gewagt...
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Nur weil etwas falsch eingeordnet wird, macht es das noch lange nicht richtig. Ich greife gerne wieder das Beispiel "Mama liked the roses" auf, das auch nicht dadurch zum Weihnachtslied wird, nur weil es auf einem Weihnachtsalbum erschien.Man findet You'll Never Walk Alone ausschliesslich auf Gospel-CDs von Elvis sowohl bei Offiziellen wie auch Boots-Veröffentlichungen.
Meiner Meinung nach liegt das
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Ich komme noch mal darauf zurück, bevor das falsch verstanden wird (geht heutzutage ja schnell): Es gab eine Reihe berühmter Musical-Schreiber, zu denen Oscar Hammerstein und Richard Rodgers gehören. Weitere sind u.a. Jerome Kern, George und Ira Gershwin, Lorenz Hart, Alan Lerner, Frederick Loewe, Irving Berlin, Stephen Sondheim und Leonard Bernstein. Deren großartige Kompositionen sind Klassiker, gehören zum "American Songbook". Sie sind allesamt Juden, kommen fast alle aus New York und haben alle dort gearbeitet. Ihre Musik sollte den Anforderungen des Broadway entsprechen. Um es auf den Punkt zu bringen: Ostküste, New York, Broadway, jüdischstämmige Auftragskomponisten - das alles ist sowas von weit weg vom Gospel, so wie der Nordpol vom Südpol.P.S. Die Behauptung das ein jüdischer Komponist keinen Gospel-Song schreiben könne, halte ich übrigens für gewagt...
Und mal ganz blöd gefragt: Warum sollten die einen Gospel schreiben, auch wenn sie es (handwerklich) sicher locker könnten? Selbst die jüdischen Komponisten-Teams, die für Elvis tätig waren (z.B. Pomus / Shuman, Leiber / Stoller) haben ihm nie einen Gospel geschrieben.
Eine Ausnahme stellt Ben Weisman dar - ebenfalls Jude. Er schrieb einen Gospelsong namens "The Robe of Cavalry", musste ihn aber unter einem Pseudonym veröffentlichen, weil "Hill & Range", deren Hauskomponist er war, nicht wollten, dass ein Gospel als Autorenangabe einen jüdischen Namen aufwies. Aber das war reines Geschäftsgebaren, kein Rassismus, denn "Hill & Range" gehörte bekanntlich den Brüdern Aberbach - ebenfalls Juden, genau wie Freddy Bienstock von der gleichen Firma.
Deswegen ist meine Aussage nicht gewagt, sondern korrekt. Gewagt höchstens in der Hinsicht, dass sie von einigen Leuten falsch verstanden werden kann, weil bei denen die falschen Lampen angehen, wenn das Wort "Jude" fällt. Falsch verstanden werden ist aber das Risiko, das ich nunmal eingehen muss, wenn ich das Thema anspreche, und ich kann hier nicht auf jeden schlichten Geist Rücksicht nehmen. Das ändert aber nichts daran, dass meine Aussage Fakt ist.
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Nö, er war nur wieder Mal seiner Zeit voraus und hat Ende der 60s bereits die englische Fußball Hymne der 90s erfunden....Meiner Meinung nach liegt das daran, dass Elvis diesen Song eindeutig als Gospel interpretiert hat.
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