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Elvis - Caught In A Trap
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das mit den objektiven Reviews sehe ich anders. Beispielsweise gehören lt. Bergmann diverse DVD Veröffentlichungen "in jede gut sortierte Sammlung". Tatsächlich gab es das jeweilige Material auch anderswo und die dort gezeigten Konzertvideos sogar mit Sound. Warum bitte die Veröffentlichung ELVIS SINGS FOR KIDS "als Konzept-Alben zweifelsohne sehr zu empfehlen" ist, begreife ich auch nicht. Ohnehin stellte ich mir bisher unter einem "Konzept-Album" etwas anderes vor, ausser ich behaupte schlichtweg, kein Konzept ist auch ein Konzept. Das Kinderthema lasse ich als Veröffentlichungsgrund nicht gelten. Dieses Release ist die pure Geldschneiderei, aber der Collector's Service hat's im Lager und deshalb muss es auch angepriesen werden. Oder denkt jemand tatsächlich ernsthaft, aus irgend einem anderen Grunde liesse eich diese Besprechung rechtfertigen?
Ohnehin endet fast jede der Besprechung mit den Worten "in jede gut sortierte Sammlung gehört", selbstverständlich stets verbunden mit dem Hinweis auf den Collector's Service. Unter objektivem Journalismus verstehe ich etwas anderes.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Die Art und Weise wie Bergmann Elvis und sein Werk beschreibt ist lobenswert und er versteht es ausgezeichnet den Leser in eine "vergangene" Welt zu entführen. Ich habe es bereits an anderer Stelle erwähnt, dass ich seine Sachen recht gerne lese, nur dürfen wir nicht vergessen, dass er auf jenen Seiten seinen Job macht, nämlich in erster Linie Werbung für den Collector's Service, und den macht er zugegebenermassen recht gut.
T.
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- Taniolo
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Da gibt's gar nix zu lachen, Denis!

Aber im Ernst: Mir liegt es fern irgend jemanden den Collector's Service aus zu reden. Es ist genau so, wie shakin-elvis es sagte: Vergleichen und dort kaufen, wo es am günstigsten ist und mein einen vertrauenswürdigen Service hat un gerade letzteres muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Ich ärgere mich nur, wenn zu wenig hinterfragt wird, von dem was man liest und zu schnell alles für bare Münze genommen wird. Das betrifft nicht nur irgendeinen Elvis-Merchandising-Versand, sondern auch die Veröffentlichungen von BMG. Denn wenn wir als Fans jede schlampige Veröffentlichung als Geschenk Gottes akzeptieren und alles kritiklos hinnehmen, dann ändert sich nicht nur nichts, sondern man muss womöglich im Endeffekt auch noch mehr dafür zahlen.
T.
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ok, das Herr Bergmann auf den Collectors Service verweißt, liegt natürlich in der Natur der Sache, schließlich schreibt er ja auch für selbigen.
Das Du die "Kids" CD allerdings nicht als "Konzept-Album" durchgehen lassen willst, kann ich nicht nur nicht verstehen, sondern hier irrst Du schlicht und einfach! Selbstverständlich sind "Elvis sings for Kids" und "Elvis sings for children..." zwei KONZEPT-Alben. Was sonst? Immer dann, wenn die Auswahl sich nur einem Thema widmet, die Veröffentlichung also ein Konzept verfolgt, handelt es sich um ein "Konzept-Album". Übrogens ist "Elvis Country" ebenso ein Konzept-Album und "His Hand in mine", "You'll never walk alone" und "He touched me" ebenfalls!!!
Da hat Herr Bergmann absolut recht!
Wie auch immer, ich freue mich über jedes update. Gar nicht mal unbedingt wegen neuer Platten (natürlich AUCH deswegen), sondern weil ich die Artikel dort einfach richtig gerne lesen, sie machen wirklich "Apetit" auf mehr ... und wie oben schon erwähnt wurde, können sie einen so schön in die Zeit von damals versetzten.
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- Taniolo
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die Produktion eines Konzept-Albums beginnt im klassischen Sinne bereits bei der Auswahl der Songs und deren Einspielung dieser. Man macht sich Gedanken um die Thematik des Albums, das Gesamtarrangement, den inneren Bezug der Songs zueinander sowie auch über die musikalische Abstimmung. Das bezeichne ich als ein Konzept-Album. Die Elvis For Kids usw. Alben sind dagegen ein Witz - zumindest wenn man sie als Konzept-Album bezeichen möchte. Es geht dabei NICHT darum, ob die Songauswahl schlussendlich gefällt oder nicht. Ich bleibe dabei: Hier wurde lediglich krampfhaft ein Thema gesucht, ein paar Songs, die den Bezug zu Kindern herstellen, aber auch noch aus verschiedenen Schaffensperioden stammen, zusammen geschmissen und fertig war ein neues Album. Das ist kein Konzept, sondern maximal ein guter Publicity Gag.
Selbst Elvis' Country lasse ich ungern als Konzept-Album gelten, dafür ist es zu unausgewogen. Elvis' Gospel-Alben His Hand In Mine und How Great Thou Art (mit Abstrichen auch noch He Touched Me) mögen diesem Anspruch genügen, der Rest nicht.
Taniolo
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Hier ein Beispiel von "Alphamusic"´s Musiklexikon:
Konzept-Album :
"Bezeichnung für eine LP, bei der alle Musikstücke durch einen inhaltlichen oder formalen « roten Faden » miteinander verbunden sind.
Typische Konzept-Alben sind "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" von den Beatles, "Arthur" von den Kinks, "Tommy" und "Quadrophenia" von The Who, "Desperado" von den Eagles, "The Lamb Lies Down On Broadway" von Genesis, "I Robot" von Alan Parsons Project, "The Ballad Of Sally Rose" von Emmylou Harris, "Iron Man" von Pete Townshend, "The Red Shoes" von Kate Bush.
Der Begriff selbst geriet in den achtziger Jahren in Verruf. Mittlerweile werden Platten selbst dann nicht Konzept-Album genannt, wenn sie die früheren Kriterien für ein solches erfüllen, etwa Platten von Kate Bush, David Sylvian, k. d. lang und Marillion."
Da passt irgendwie "ELVIS SINGS FOR KIDS" nicht rein oder würdet ihr dieses in einem Atemzug mit den o. g. nennen?
„Zeit, die man zu verschwenden genießt, ist nicht verschwendet.“ — John Lennon
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"Bezeichnung für eine LP, bei der alle Musikstücke durch einen inhaltlichen oder formalen « roten Faden » miteinander verbunden sind.
Zu TAMILO: Natürlich stimme ich Dir zu, das es schöner wäre, wenn das Konzept bereits in der ursprünglichen Planung des Künstlers so vorgesehen wäre. Trotzdem kann auch die Plattenfirma nach einem Konzept, in diesem Falle eine LP mit Kinderliedern, nachträglich zusammenstellen und auch zurecht als solches benennen und vermarkten. Aber wie gesagt, natürlich wäre es schöner, wenn Elvis selbst ins Studio gegangen wäre, mit dem Vorhaben eine LP mit Kinderliedern einzuspielen. Die von CHARLES herausgesuchte Definition besagt jedoch ganz klar, das auch das Kids-Album ein Konzept-Album ist.
Übrigens sind seine CHRISTMAS-LP's selbstverständlich auch noch Konzept-Alben.
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Es bleibt dabei: Selbst dann wenn Elvis ins Studio gegangen wäre mit der Idee eine LP mit Kinderliedern ein zu spielen, ist das noch lange KEIN Konzept-Album; auch oder gerade wegen der von Charles geposten Definition nicht.
Laut dieser Definition und den entsprechenden Beispielen bewege selbst ich mich mit meiner Behauptung His Hand In Mine und How Great Thou Art seien Konzeptalben, bereits auf sehr dünnem wenn nicht sogar brüchigem Eis.
Nicht jedes Album, dass sich einem bestimmten Thema widmet, ist ein Konzeptalbum. Eine Christmas-LP eines Künstlers X widmet sich einem Thema, nämlich dem Thema Weihnachten. Meinetwegen widmet sich Elvis Sings For Kids dem Thema Kinderlieder (obwohl das schon sehr sehr weit hergeholt ist, denn die meisten der Songs hatten bei ihrer Entstehung bereits eine andere Funktion zu erfüllen), aber deshalb ist es ganz bestimmt KEIN Konzeptalbum und wenn jemand das in einer Rezession behauptet, segelt er meilenweit am Ziel vorbei.
Taniolo
PS: Ich hab mir mal erlaubt zu antworten, auch wenn TAMILO angesprochen war.
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