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Jo, genau die meine ich z.B. bzw. die 70er Box.Burning Love von 1999, also das Album, die gesamten Liveaufnahmen...
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Ich habe einmal selbst kurz recherchiert:Mal abgesehen davon, dass du bitte erklären müsstest, woher die Zahl stammt
Auch wenn die Zahl selbst gebrannter CDs und DVDs mit Musik in den vergangenen Jahren zugunsten anderer Speichermedien leicht zurückgegangen ist, kommen auf eine verkaufte CD immer noch 2,5 Kopien.
<span style='font-size:8pt;line-height:100%'><a href=' www.musikindustrie.de ' target='_blank'>Quelle</span>
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Immer noch besser als diese abrupten Anfänge und abgewürgten Enden hier. Bleibe ich auch bei. Zumal zwischen den Live-Tracks auch kaum Pausen sind. Ist ja auf TTWII auch nicht so. Außerdem wird dann in der Bonus-Sektion ja auch wieder fröhlich überblendet.Danke, das ist doch mal ein Hinweis. Die "Burning Love" hat mich nämlich echt bzgl. dieses Schrotts Nerven gekostet.
Allerdings spielt all dieses, in Anbetracht der allgemeinen Qualität dieses Produkts, eigentlich auch keine Rolle mehr.
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Machen wir uns doch nichts vor: letzten Endes ist alles eine Frage des Budgets!
Selbst wenn FTD eine super Bilanz hinlegt und mega Gewinne verbucht, wird die Abteilung helfen müssen, Verluste in anderen Unternehmensteilen wett zu machen. Sprich: Sony Music gibt FTD nur ein bestimmtes (logischerweise knapp bemessenes) Budget, mit dem Jorgensen und Co dann klar kommen müssen. Der große Gewinn hilft dann den verlustreichen Abteilungen, mit anderen Worten: indem wir FTD kaufen, retten wir vielleicht Rihannas Plattenvertrag. So ist das.
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Ich habe einmal selbst kurz recherchiert:
Auch wenn die Zahl selbst gebrannter CDs und DVDs mit Musik in den vergangenen Jahren zugunsten anderer Speichermedien leicht zurückgegangen ist, kommen auf eine verkaufte CD immer noch 2,5 Kopien.
<span style='font-size:8pt;line-height:100%'><a href=' www.musikindustrie.de ' target='_blank'>Quelle</span>
Und was sagt das aus?
GARNICHTS, außer DAS man davon ausgehen kann, daß
a. jemand, der sich ne CD kauft, diese z.B. zweimal brennt (einmal für sich ins Auto und einmal für den Partner)
und eventuell sich zusätzlich aus ein paar gekauften einen Sampler zusammenstellt.
b. werden ja auch CD-Rs gekauft um Bilder (und Sonstiges) zu speichern....nicht jeder gekaufte Rohling dient der "illegalen" Verbreitung von Musik CDs...DAS ist doch völliger Quatsch.
c. wurden im Zeitalter der Schallplatte auch "Musikkassetten" als Überspielmedien verkauft und auch damals schon im 10er Pack....ich bezweifele, daß dies seinerzeit prozentual gesehen viel weniger waren wie heute CDRs .
d. Wo heute Leute sich "was runterladen", haben früher welche vorm Radio gesessen und sich dort Musik "gezogen".
Die verkauften CDRs als "schlimme Sache" zu sehen, die die Musikindustrie kaputt macht ist reine Augenwischerei. Man will damit lediglich von den EIGENEN Fehlern "ablenken" und sucht sich einen
"Sündenbock".
Das Hauptproblem der Musikindustrie heute ist doch vielmehr ihre Strategie nur noch bzw. zu stark Profit orientiert zu produzieren (kaum noch risikofreudig neue Künstler fördern etc., DSDS Zeug promoten, bei denen die Zeitausgabe meist im schon wieder im Regal versauert etc.) und zudem zu wenig/zu langsam sich an die veränderten Märkte anzupassen.
Als beispielsweise vor über 10 Jahren "Napster" auftauchte, hätten sie viel schneller ihre eigenen Musikdownloads anbieten sollen, statt Jahre damit zu vergeuden diese Tauschbörse zu "bekriegen".
Erst vor gut einem Jahr finden sie an die "Single CDs" (nur Hülle plus Silberling) zum ermäßigten Preis
anzubieten (im Schnitt für 8-10 Euro), damit sich die Teens weiterhin Platten leisten können.
und wie CCR richtig schreibt:
CDs lassen sich auch in den letzten Jahren weltweit noch "millionenfach" verkaufen. Allein die bekannten Verkaufszahlen eines seit fast 40 Jahren toten Presley sprechen da Bände....man schaue sich AUCH nur mal in den großen Läden um, wieviele Vinylalben da sogar parallel schon wieder über die Theken wandern....(Allein die Auswahl ist schon der Hammer!)
Die bekannten immer noch pro Jahr weiter ansteigenden Downloadverkäufe noch garnicht mitgezählt....
Im Moment fahren sie die Schiene zig Special Editions/Fan CD Pakete mit T-Shirt usw. anzubieten. Wäre das nicht äußerst lukrativ, würden sie es nicht stetig weiter ausbauen...
Allerdings vernachlässigen sie mehr und mehr die Soundqualität der Scheiben (nur noch laut, kompremiert etc.)...
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Und wann macht man das schon mal? Ja nun bei weitem nicht bei jeder CD, die man kauft, oder? Abgesehen davon, dass Kopien fürs Auto (wer auch immer da noch CD hört) oder der Partner (warum auch immer man denen eine Kopie machen sollte, aber Schwamm drüber) ja nun ohnehin schon mal gar kein rechtliches Problem darstellen: Der Industrie müsste es doch um die Kopien gehen, die ein rechtliches und in dem Sinne dann auch ein wirtschaftliches Problem darstellen. Das tun sicherlich keine zweieinhalb Kopien pro CD, weil die eben in aller Regel unter unproblematischen Umständen entstehen.GARNICHTS, außer DAS man davon ausgehen kann, daß
a. jemand, der sich ne CD kauft, diese z.B. zweimal brennt (einmal für sich ins Auto und einmal für den Partner)
und eventuell sich zusätzlich aus ein paar gekauften einen Sampler zusammenstellt.
Wobei die natürlich nie die Qualität einer digitalen Kopie erreichten. Eine Kopie war seinerzeit wirklich noch das ,was man darunter verstand: Eine Kopie eben, nicht das Original und nicht vergleichbar mit dessen Qualität. Das in der digitalen Sphäre natürlich anders.c. wurden im Zeitalter der Schallplatte auch "Musikkassetten" als Überspielmedien verkauft.
Okay, da muss man fairerweise anerkennen, dass das etwas anderes war, weil das lediglich in eine Richtung funktionierte und außerdem qualitativ minderwertig war und deshalb kaum zu vergleichen ist.d. Wo heute Leute sich "was runterladen", haben früher welche vorm Radio gesessen und dort Musik "gezogen".
Das Runterladen an sich ist auch gar nicht mal so sehr das (rechtliche) Problem gewesen in der Vergangenheit. Damit konnte man u. U. noch wegkommen. Das Problem ist das Anbieten, das in aller Regel im gleichen Moment stattfindet, in dem du etwas runtergeladen hast. Ansonsten wäre der Sinn der Tauschbörse ja dahin. Und das passierte natürlich in Sachen Radio nicht. Selbst wenn man diese Mitschnitte wiederum an ein paar Freunde weiter gab, war das rechtlich unbedenklich.
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Und wann macht man das schon mal? Ja nun bei weitem nicht bei jeder CD, die man kauft, oder? Abgesehen davon, dass Kopien fürs Auto
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Und man konnte damals auch nicht die Kopien wiederrum beliebig oft kopieren. Zumindest nicht, wenn man noch irgendetwas hören wollte.Wobei die natürlich nie die Qualität einer digitalen Kopie erreichten. Eine Kopie war seinerzeit wirklich noch das ,was man darunter verstand: Eine Kopie eben, nicht das Original und nicht vergleichbar mit dessen Qualität. Das in der digitalen Sphäre natürlich anders.
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Die Vegas-Aufnahmen klingen auf dieser CD - wie übrigens auch auf den offiziellen BMG CDs, die von Vic Anesini gemastered wurden - trockener als in der Masterversion von Dennis Ferrante. Man hat das Gefühl, daß ihnen irgendwo der Raum fehlt, in dem sie sich entfalten können. Ihnen fehlt irgendwie die Atmosphäre des Showrooms, die Ferrante wie kein anderer eingefangen hat.
Lustigerweise zeigt ein A/B Vergleich mit der "Burning Love"-CD, daß eigentlich genau das Gegenteil der Fall ist. Ferrante benutzte einen sehr engen Mix, der das Schlagzeug in den Vordergrund rückt und insgesamt die Stimme und die einzelnen Instrumente pointiert darstellt. Vic Anesini orientiert seinen Mix an einer breiten Aufstellung der Instrumente, bei der das Schlagzeug eben nur ein Teil der gesamten Orchestrierung ist. Mit der Folge natürlich, daß die Abmischung weniger "Wums" hat.
Insgesamt kann man sagen, daß mich die Anesini Version stark an die originale Aloha-Abmischung erinnert. Da mit "It's Impossible" ein echter original Master aus dieser Aufnahmereihe vorliegt, scheint das auch die Vorlage für Anesini zu sein. Er versucht, das Mastering von "It's Impossible" auf die übrigen Vegas Aufnahmen zu übertragen.
Als ich "You Gave Me A Mountain" laut über den Kopfhörer hörte fiel mir auf, daß mich das Soundbild stark an die Soundboard-Aufnahme der "Opening Night 1972" erinnert. Das heißt: die Abmischung weist einen natürlichen Hall auf, wie ich ihn auch vom Soundboard her kenne. Es könnte also sein, daß Anesini - wie schon bei Close Up - auf digitale Effekte verzichtet hat zugunsten des natürlichen Halls, den die Aufnahme dadurch wiedergeben kann. Insgesamt kommt die Anesini Version der Abmischung der Soundboards aus Vegas ziemlich nahe, womit die Frage des hier vorliegenden Masterings sofort wieder eine Frage der Philosophie wird. Denn wenn man so will, ist Anesinis Mastering deutlich wirklichkeitsgetreuer als Ferrantes Versuch, weil es sich am Soundbild des Showrooms orientiert, die Aufnahmen also so mischt,wie das Publikum sie damals in Vegas gehört haben mag.
Schade nur, daß Anesini zwar den Klang so natürlich wie möglich gelassen hat, dafür aber die schönen Atmo-Spuren mit dem Geschirrgeklapper weggemischt hat.
Die Studio Aufnahmen klingen eigentlich gar nicht so schlecht, wie hier getan wird. Bei Always On My Mind höre ich so gut wie keinen Unterschied zur "Elvis:Country" Bei For The Good Times fällt einem das gleiche auf wie schon bei den Vegas-Aufnahmen: im Vergleich zu "Elvis:Country" fehlt hier die digitale Verstärkung des Schlagzeugs, wodurch es eben nicht mehr so wummsig wirkt. Der Outtake von Seperate Ways (CD 2, Track 14) dagegen klingt deutlich besser als seinerzeit auf "Platinum". Die Basslinie ist deutlich präsenter hervorgehoben, wodurch man Elvis' Versuch hören kann, die Dramatik im zweiten Teil des Songs zu steigern.
Fazit:
Ich bleibe dabei, daß Dennis Ferrante mit den Vegas Aufahmen vom Februar '72 sein Meisterstück abgeliefert hat. Da kommt Vic Anesini leider überhaupt nicht ran, was aber wiederum eine Frage der Philosophie zu sein scheint. Denn bisher haben wir Vic Anesini als Master-Engineer kennengelernt, der das Original möglichst originalgetreu und ohne große moderne Hilfsmittel wiederzugeben versucht. Diese Aufnahmen sind der Beweis, daß die 90er in Sachen digitales Mastering nicht immer daneben gelegen haben.
Was den Sound insgesamt angeht erscheint mir die CD überhaupt nicht nachlässig gemacht zu sein. Wenn man die Aufnahmen vergleicht mit "Aloha" oder mit TTWII - dem Vorbild, das man sich für diese Platte ausgekuckt hatte -, kann ich am Sound nichts feststellen, was minderwertig sein soll. Im Gegenteil: hier findet man den Versuch, eine Platte mit 70er Jahre Feeling zu präsentieren. Der Klang ist von der Abmischung her sehr ähnlich.
Alles in allem also bleibt SRO für mich eine gelungene Schallplatte
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Da bin ich anderer Meinung.Es "funktioniert" eben heute (rein technisch betrachtet) anders, aber deswegen hat sich das Verhalten noch lange nicht geändert....
Heute leiht ein Jugendlicher seinem Kumpel mal eben die externe Festplatte (60 Euro für 500GB) mit ein paar tausend Songs drauf. Innerhalb von max. 30 Minuten ist das komplette Ding kopiert. Der Aufwand an Zeit und Geld dafür ist nahe Null. Um solche Mengen zu kopieren hätte man früher viele Monate gebraucht und das bei schlechterer Qualität und nicht geringen Kosten für Leerkassetten.
Um einen bestimmten Song aus dem Radio zu "ziehen" muss jemand schon viel Zeit mit der Hand an der Aufnahmetaste lauern um den Song zu bekommen. Dann hat er i.d.R. am Anfang und am Ende noch das Gequatsche vom Radiosprecher auf dem Song. Wollte früher jemand die aktuelle Top 10 vom Radio aufnehmen wollte war das ein enormer Zeitaufwand. Heute ist das eine Sache von Minuten...
Früher mussten Kassetten selbst beschriftet werden, heute werden die Cover gleich mit gezogen und die Titel der Songs und der Interpret sind in der gezogenen Datei gespeichert - das bietet mehr Komfort als er dem ehrlichen CD-Käufer zugestanden wird.
Früher waren nur wenige (prozentual betrachtet) Freaks bereit den Aufwand zu betreiben. Heute schreckt der Aufwand niemanden ab, da es praktisch keinen Aufwand mehr gibt.
Das ist doch heute alles sehr weit weg von den früheren Verhältnissen.
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