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Leichen pflastern seinen Weg
- Donald
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Ein großartiger Streifen. Man hat ja schon eine Menge Italo-Western gesehen. Viele sind ziemlich dämlich. Selbst die bekannten "Meilensteine", die ersten beiden "Dollar"-Streifen mit Clint Eastwood haben mich beim ersten Sehen eher enttäuscht, vor allem was die Dialoge und die Logik angingen. Aber hier gab es - abgesehen von ein paar kleinen Aussetzern - bei weitem nicht soviel zu meckern. Die deutschen Dialoge waren überraschend gut für solch einen Streifen. Kinski spielt die mieseste D r e c k s a u , die man sich vorstellen kann und Trintignant hat nie so gut ausgesehen wie in diesem Film. Dazu die grandiose Musik von Ennio Morricone.
Ein sehr düsteres Ende läßt den Zuschauer dann auch noch einigermaßen verstört zurück.
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Der stumme Silence (Jean-Louis Trintignant) ist ein geschickter Revolverheld, der sich für die Armen und Schwachen einsetzt. Sein Weg führt ihn nach Snow Hill, wo Pauline (Vonetta McGee) ihn bittet, ihren Mann zu rächen. Der wurde von dem Kopfgeldjäger Trigrero (Klaus Kinski) erschossen, der zu der Sorte Banditen gehört, die unter dem Deckmantel der Legalität Menschen erschießen, um das auf sie ausgesetzte Kopfgeld zu kassieren. Paulines Mann wurde aber nicht nur wegen der Belohnung erschossen. Dahinter steckt auch der schmierige Ladenbesitzer und Finanzverwalter von Snow Hill, Pollicut (Luigi Pistilli), der Pauline gerne für sich haben will.
Ebenfalls nach Snow Hill reist Sheriff Burnett (Frank Wolff), der extra dorthin versetzt wurde, um der Kopfgeldjagd Einhalt zu gebieten. Trigero hat unterdessen noch weitere Kopfjäger nach Snow Hill gerufen, weil in den umliegenden Bergen mehrere Vogelfreie leben, auf denen alle eine Belohnung ausgesetzt ist. Da taucht auch schon Silence auf und prügelt sich zuerst mit Trigrero und erschießt schließlich die anderen in Notwehr. Dabei wird er aber verletzt und von Pauline gepflegt. Burnett nimmt Trigrero fest und will ihn in eine andere Stadt bringen, damit ihn nicht weitere Kollegen aus dem Gefängnis befreien. Den Leuten von Snow Hill ordnet er an, einen Wagen mit Lebensmitteln vor die Stadt zu bringen, damit sich die Vogelfreien satt essen können und keine weiteren Überfälle mehr unternehmen. Auf dem Weg in die andere Stadt gelingt es Trigrero aber den Sheriff zu überwältigen, holt sich weitere Kopfjäger zur Hilfe und gemeinsam reiten sie zurück nach Snow Hill um Silence und die Vogelfreien zu töten...
Sergio Corbucci, nach Sergio Leone der bekannteste Western-Regisseur Italiens, führte mit Il Grande Silenzio, bzw. Leichen pflastern seinen Weg, seinen mit Django eingeschlagenen Weg des wortkargen Revolverhelden fort, dessen Hauptantrieb die Rache ist. Zwar ist es hier mehr die Rache anderer, aber auch Silence hat ein paar persönliche Beweggründe in Snow Hill mal aufzuräumen. Denn dort lebt auch eine Person, mit der er früher schon aneinandergeraten ist. Aber im Gegensatz zu Django, der nur aus rein persönlichen Motiven handelte, ist Silence jemand, der nicht nur grundsätzlich nur an sich denkt und für Geld arbeitet, sondern den Armen auch schon mal umsonst hilft.
Diesmal spielt sich die Handlung aber nicht in einem heruntergekommen Ort ab, sondern in der Isolation einer kleinen Stadt in den Bergen, die durch heftige Schneefälle nur schwer zugänglich geworden ist. In diesem Mikrokosmos erlebt man die volle Palette an menschlichen Emotionen und Niederträchtigkeiten. Sheriff Burnett und Silence, die beide von außerhalb in die Gemeinschaft gelangen, wirken da schon fast wie Fremdkörper. Beide sind von höheren Zielen geleitet, während sich die Menschen innerhalb des Ortes größtenteils gegeneinander arbeiten. Burnett und Silence hingegen wollen sowas wie Ordnung in das Leben bringen. Der eine durch die ihm zugeteilte Gesetzesmacht, der andere dadurch, dass er die Taten ausführt, zu denen die nicht fähig sind, die ihn um Hilfe bitten. Er erscheint zwar wie ein kaltblütiger Killer, aber er tritt nie mit dem Gesetz in Konflikt, denn seine Taktik ist es, seinen Gegner soweit zu reizen bis der zieht und ihn dann aus Notwehr erschiessen zu können.
Corbucci stellt dabei die Menschheit im Niedergang dar. Menschen werden für Geld erschossen, eine gar abgrundtief verachtenswerte Form der Jagd. Auch wenn es heißt "tot oder lebendig", so machen sich die Kopfjäger gar nicht erst die Arbeit und versuchen die Leute gefangen zu nehmen. Ohne viele Worte werden die gleich über den Haufen geschossen und bis zum Abtransport im kalten Schnee tiefgefroren, damit man sie die auch Tage später noch identifizieren kann. Trigrero (oder Loco in der deutschen Synchronisation) behandelt seine Opfer wie Tiere. Erst läßt er sie tagelang im Schnee liegen, dann werden sie auf dem Dach der Postkutsche nach Shnow Hill transportiert. Der trauernden Witwe Pauline gibt er sogar den Befehl ihren Mann nicht zu begraben, damit er ihn später abholen und das Kopfgeld kassieren kann. Der Mensch, herabgestuft als reine Fleischware.
Leichen pflastern seinen Weg unterscheidet sich von den typischen Italowestern in vielerlei Hinsicht. Als erstes wäre hier der ungewöhnliche Schauplatz einer Stadt in den Bergen, die von Schneemassen eingekesselt ist. Hier handelt es sich also mal nicht um eine Stadt an der mexikanischen Grenze in der die Sonne unbarmherzig glüht und die Helden schwitzen. Stattdessen hat der Sheriff schon mal mit einem zugefroreren Gewehr zu kämpfen und alle laufen in dicker Kleidung durch die Gegend. Durch die schneebedeckten Berge sind aber Kameramann Silvano Ippoliti einige schöne Bilder gelungen, die in diesem Genre wohl einzigartig sein dürften. Auch der Held Silence ist ein eher untypischer Vertreter seiner Zunft. Durch seine Notwehrtaktik gibt er seinen Taten einen guten Deckmantel und schießt die Leute nicht mal eben so die Lichter aus. Außerdem wird dem Zuschauer schon ziemlich schnell klar, dass die eigentlich auf der Seite des Gesetzes stehenden Kopfjäger die Bösen, und die Gejagten die Guten sind, die nur aufgrund ihrer Lage zu Überfällen gezwungen sind um zu überleben.
Dieser Western ist ein durch und durch ernsthafter Western. Selbst die zaghaften Versuche der deutschen Synchro, dem Film mit einen leichten Hauch von Humor zu versehen, können nichts daran ändern. Corbucci hat alles sehr konsequent umgesetzt und damit den Western zu einem der besten seiner Art gemacht, der mindestens auf der gleich Stufe wie das frühere Meisterwerk Django steht. Die Idee zu dem stummen Titelhelden Silence entstand eigentlich aus dem Fakt, dass Hauptdarsteller Jean-Louis Trintignant kein Wort Englisch sprach, was für eine internationale Auswertung des Films aber unumgänglich war. Trintignant spielt aber fabulös den stummen Titelhelden, dem als Kind die Kehle durchgeschnitten wurde, damit er nichts über den Mord an seinen Eltern weitererzählen kann. Kräftig unterstützt wird der Film dann noch von der wundervollen Musik von Ennio Morricone.
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- Roqui
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ich schaute mir seinerzeit nur das alternativende auf dvd an, weil die "schlimme" fassung mir zu hart warEin sehr düsteres Ende läßt den Zuschauer dann auch noch einigermaßen verstört zurück.
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toller film
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- Otherside himself
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Wer hätte auch gedacht, dass Trigrero gewinnt?Ein sehr düsteres Ende läßt den Zuschauer dann auch noch einigermaßen verstört zurück.
Auf jeden Fall ein verdammt geiler Streifen mit einer Topbesetzung. Jean-Louis Trintignant ist der Kracher. Die Titel-Melodie ist auch ein Kracher für sich.
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- Donald
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Gibt´s sonst noch ein paar interessante Bonus-Features auf der DVD?ich schaute mir seinerzeit nur das alternativende auf dvd an, weil die "schlimme" fassung mir zu hart war
toller film
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- Otherside himself
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Dieses Interview...Gibt´s sonst noch ein paar interessante Bonus-Features auf der DVD?
<!-- YOUTUBE begin --><div align="center"><object width="425" height="350"><param name="movie" value=" www.youtube.com/v/1aNkWjeFWZM ">
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- Roqui
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Gibt´s sonst noch ein paar interessante Bonus-Features auf der DVD?
nur dieses miese interviewGibt´s sonst noch ein paar interessante Bonus-Features auf der DVD?
<!-- YOUTUBE begin --><div align="center"><object width="425" height="350"><param name="movie" value=" www.youtube.com/v/1aNkWjeFWZM ">
dazu noch den trailer, der aus 20maligem wiederholen des titels "leichen pflastern seinen weg" besteht
b. und ich entwarfen letzte woche ein konzept für ein remake mit dem namen "(.) (.) pflastern seinen weg"
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b. und ich entwarfen letzte woche ein konzept für ein remake mit dem namen "(.) (.) pflastern seinen weg"
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nur dieses miese interview
Hat ja nur leider nicht das geringste mit dem Film zu tun.
Ich fasse zusammen: keine nennenswerten filmbezogenen Extras.
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aber dieses alternativ ende ist schon sehr wichtig, wenn es auch ohne ton ist oder irgendwas in der art
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Hat ja nur leider nicht das geringste mit dem Film zu tun.
Ich fasse zusammen: keine nennenswerten filmbezogenen Extras.
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