The Notebook

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19.04.2010 09:57 #784684 von User gelöscht
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Würdest Du nämlich die Theorie der englischen Sprache kennen, wüsstest du, dass es in ihr gar kein du gibt.

Ich kenne neben der Theorie auch die Praxis der englischen Sprache und weiß daher, dass man den Unterschied zwischen dem, was im Deutschen dem Duzen und Siezen entspricht - sprich: das Verhältnis der Sprecher zueinander - an anderen Dingen erkennt. Ergänzend möchte ich feststellen, dass Du es warst, der diesen dämlichen Vergleich hier eingebracht hat. Als wäre es für die Qualität eines Films irgendwie ausschlaggebend, dass der Vater des Jungen dem Mädel anbietet, ihn beim Vornamen zu nennen. Das klingt eher nach "Haar in der Suppe suchen".

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19.04.2010 10:16 #784698 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf The Notebook
Bin ich froh, dass ich offensichtlich mit meiner Meinung nicht allein bin:

Die Formel für diesen Nostalgietrip ist einfach: die rosarote Brille aufgesetzt, ein bisschen seichte Romanzenmusik gespielt, zugegebenermaßen perfekte Kostüme und Make up an den Start gebracht (bloß kein Haar an die falsche Stelle rutschen lassen, es sei denn wir befinden uns in einer stürmischen Liebensszene), ab und an ein Regenschauer, um die Akteure in romantisches Nass zu tauchen, wenn sie sich einander ihre Liebe versprechen, und los geht's. Schade nur, dass bei all dem Enthusiasmus die Dramatik der Geschichte auf der Strecke bleibt und gleichzeitig an vielen Stellen ein bisschen zu tief in den Hollywood-Schmalztopf gegriffen wurde.

Herausgekommen ist demnach ein ebenso perfekt gestylter, wie harmloser Matineé-Streifen, der nicht lange im Kopf des Zuschauers herumspuken dürfte. Außerdem gibt es noch einen Twist am Ende, den man bereits nach einer Viertelstunde zehn Meilen gegen den Wind riecht. Und obwohl James Garner und Gena Rowlands die besten Szenen ergattern können (leider sind diese viel zu kurz und selten) und auch Ryan Gosling („The United States Of Leland“) den Umständen entsprechend gut gecasted wurde, um als junger James Garner durchzugehen, verpufft der Charme von Rachel Adams relativ schnell und macht einem wenig Lust, die sowieso viel zu vorhersehbare und bekannte Story bis zum Ende zu verfolgen.

Vier von zehn Punkten bei <a href=' www.filmstarts.de/kritiken/37533-Wie-ein-einziger-Tag.html ' target='_blank'>Filmstarts.de :up:

Bringt meine Empfindungen - inkl. Frisuren-Thema - ziemlich genau auf den Punkt. Und das von einer Frau! Ich such mal weiter. :up:

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19.04.2010 10:22 #784701 von Taniolo
Taniolo antwortete auf The Notebook
Das sollte uns dann aber paar Fleißkärtchen wert sein! :up:

... with a barefoot ballad you just can't go wrong.

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19.04.2010 10:23 #784702 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf The Notebook
Okay, der Film ist scheiße, unter anderem mit der Begründung, dass die Frisur immer sitzt. Dann sind alle Hollywood-Filme scheiße, denn die Frisuren sitzen immer, und nach jeder Schlägerei klopft man sich mal eben das Jackett ab und sieht aus wie frisch geduscht. Wunden verheilen innerhalb eines Tages, und wer erschossen wird, hat zwischen Eindringen der Kugel und Eintritt des Todes noch Zeit und Nerven für einen theatralischen Monolog.

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19.04.2010 10:28 #784707 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf The Notebook

Das sollte uns dann aber paar Fleißkärtchen wert sein! :up:

Jaaaaa! :beifall: :beifall: :beifall:

Gibt's dir nur dafür, oder auch für andere Sachen?

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19.04.2010 10:30 #784709 von Donald
Donald antwortete auf The Notebook

Auf jeden Phallus. Nur ist das hier nicht der Fall. Es ist völlig banaler, kleinmädchenhafter "Ich lebe in meiner eigenen Weichzeichnerwelt"-Kitsch.

Da fällt mir siedendheiß ein, dass ich immer noch "Bilitis" sehen muss. :wub:

Oh mein Gott, spar es dir! Wenn ich neulich schon sagte, dass "Dan - Mitten im Leben" "Grausamer, grausamer, wirklich GRAUSAMER Kitsch" war, dann gibt es hierfür wirklich keine passenden Worte mehr.

Den ICH ja auch, wie geschrieben, durchaus gut sehen konnte. Ein freundlicher, kleiner Unterhaltungsfilm. Nette Liebeskomödie. Nichts besonders. Aber auch nichts schlimmes. Und: Juliette. :wub:

Edit: Wenn du ihn haben willst, kauf ihn nicht! Ich schick dir ein Rezensionsexemplar.

Danke, ich habe eine - Arbeitskopie vorliegen. :up:
Ist mein Päckchen noch nicht draußen? :wub:

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19.04.2010 10:47 #784723 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf The Notebook

Danke, ich habe eine - Arbeitskopie vorliegen. :up:
Ist mein Päckchen noch nicht draußen? :wub:

Doch, schon seit Samstag. Schrub ich doch hier irgendwo. :wub: <_<

Arbeitskopie. Gut. :up: Ich hätte eh nur eine englische Version. Scheid dir aber vorher die Fußnägel, es könnte sonst sein, dass sie dir beim Anschauen des Films wegklappen.

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19.04.2010 19:16 #784974 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf The Notebook
Schon witzig, wie ein Film zerissen wird, den man noch nicht ganz gesehen hat.

Es gibt Filme, die erst wirken, wenn man sie ganz gesehen hat...und hier baut sich der Film und die ihm innewohnende Spannung erst allmählich auf.

Übrigens: bei einem muss ich rider recht geben:

Die ersten 30 oder 40 minuten sind in der tat klischeeüberladen und sind einfach der übliche liebesschrott....das ging mir selber beim ersten anschauen und danach so....aber das, was später kommt, die handlung auf 2 ebenen und das immer-mehr-zusammenführen der ebenen ist hier das erzählerische moment, das dir entgangen ist, da du gleich nach dem vorspann(übertrieben ausgedrückt) abgeschaltet hast.

Eben nachdem der film die übliche liebesschmonzette verlässt und die beidenen ebenen (vergangenheit und gegenwart) immer mehr zusammenfinden, erst da hat der film seine qualität.

übrigens würde jeder, der den film hier positiv bewertet hat (also alle ausser dir) dir zustimmen, hätten sie auch nach 30 minuten abgeschaltet.

denn die szenen, die hier als bewegend von den usern beschrieben wurden, kamen im letzten drittel.

aber wenn du dich auf einen film nicht einlassen kannst-sondern gleich gepackt werden willst in den anfangsminuten, empfehle ich dir tatsächlich james bond nochmal.

und die zitate einer schlechten kritik sind irgendwie hilflos..

da könnte ich zig kritiken gegensetzen zu diesem film, die positiv sind-aber nicht relevant, da mich kritiken noch nie interessiert haben.

seinerzeit gab es übereinstimmend nur positive kritiken zu "titanic"...und? ich fand den film strunzlangweilig.


wieder mal enthüllt deine kritik hier (die nicht fundiert ist, da sie auf den ersten minuten basiert) mehr über dich als über den film. :rose:

so...und wenn du magst...kannst du jetzt auch noch über das eben von mir geschriebene dich auskotzen...wahlweise auch mit der begründung, dass ich alles von garner gut finde-egal, was es ist. :up:

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19.04.2010 19:24 #784976 von Taniolo
Taniolo antwortete auf The Notebook

Schon witzig, wie ein Film zerissen wird, den man noch nicht ganz gesehen hat.

Blödsinn! :down: Heute erst gelernt: Marcel Reich-Ranicki zerreißt auch Bücher, die er nicht ganz gelesen hat. Insofern ist das Hier absolut legitim, was der Herr Amazon-Rezensist (sagt man das so? :grin:) macht.

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19.04.2010 19:25 #784977 von User gelöscht
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Und wenn schon. Will der Film denn etwas anderes sein? Hat er eine tiefere Message? Nein.

Doch hat er irgendwie schon.....denn in diesem Film geht es massiv um Alzheimer und wie man damit umgeht, wenn es den partner betrifft.....allerdings erst im späteren und wichtigsten Drittel...

übrigens wurde durch diesen film eine debatte in den usa mitangestossen bzgl. dieser krankheit und wie man damit umgeht bei einem partner, den man liebt.
nicht neu komplett...aber durch die breitenwirkung, den dieser film in den usa erreichte, befasste man sich eben mit der frage, warum in bisherigen filmen man sich dieses themas nur ungenügend widmete..


aber ich will jetzt auch nicht unnötig nach messages suchen....aber während das erste drittel tatsächlich zuckrig wirkt.....atmet der film gegen ende tatsächliches leben, dass nachvollziehbar ist


stichpunkt: die szenen, in der der partner mitansehen muss, wie seiner frau von den helfern der klinik weh getan wird und er es hilflos mitansehen muss...da wird die verzweiflung greifbar.

allerdings nur für diejenigen, die bis dahin geschaut haben.

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