Euer Lieblings-Live-Album

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07.01.2004 22:00 #232982 von Jim Knopf
Euer Lieblings-Live-Album wurde erstellt von Jim Knopf
Ich hoffe, jetzt ist alles dabei ...

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07.01.2004 22:54 #232996 von outoftheblue
outoftheblue antwortete auf Euer Lieblings-Live-Album
ohne Zögern "In Person" :up:

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07.01.2004 23:11 #232999 von ManInBlack
ManInBlack antwortete auf Euer Lieblings-Live-Album
"On Stage" - einfach nur geil! :up:

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07.01.2004 23:28 #233001 von ledunkelgrau
ledunkelgrau antwortete auf Euer Lieblings-Live-Album

"On Stage" - einfach nur geil! :up:

ebenfalls. Alles Songs perfekt und stimmgewaltig vorgetragen. :up:

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08.01.2004 00:17 #233015 von Manhattoe
Manhattoe antwortete auf Euer Lieblings-Live-Album
TV Special.

Die ist am abwechslungsreichsten und (fast) ohne Schwächen, was man sonst nur von der In Person behaupten kann.

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08.01.2004 00:19 #233017 von ManInBlack
ManInBlack antwortete auf Euer Lieblings-Live-Album
Wie bereits in aller Kürze gepostet, ist mein favorisiertes Elvis-Live-Album das "On Stage".

Ich versuche jetzt einmal meine Top Ten zusammenzustellen:

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Hier erleben wir Elvis auf dem absolutem Höhepunkt seines Live-Schaffens - ausgereift, ernsthaft und voller Energie bietet er uns Coverversionen berühmter Songs und stellt deren Originale mit Links ganz weit in den Schatten. Sogar eine ausgelutschte Nummer wie "C. C. Rider" wird hier noch zu einem hart rockendem Glanzstück, "Proud Mary" und "Polk Salad Annie" haben hier noch den Blues, welcher zwei Jahre später in den schnellen, hektischen Versionen verloren ging. "The Wonder Of You" wird uns als das präsentiert was es wirklich ist: eine wunderschöne Ballade, vorgetragen mit unglaublicher Power und nicht zerstört durch Gleichgültigkeit oder fade Witze. "Release Me" und "Sweet Caroline" werden befreit von jeglichem Kitsch, bzw. Diamond´schem Pathos überschwenglich, rockig und ernsthaft zelebriert. Auf diesem Album ist der King noch der King - ein gnadenlos guter Performer mit einer makellosen Stimme, in welcher man auch noch den Rock und den Blues wahrzunehmen vermag. Ein einziges Glanzstück.

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Auch diese LP, welche Elvis während seiner ersten Live-Auftritte seit Jahren zeigt, rockt ungemein hart. Im Gegensatz zu "On Stage" finden sich hier jedoch auch viele eigene Hits, welche hier noch voller Power und Elan vorgetragen werden und weit davon entfernt sind, dahingemetzelt zu werden, wie es schon zwei Jahre später zur Routine werden sollte. Hier dürfen sich "Blue Suede Shoes", "Johnny B. Goode", "All Shook Up" und "Hound Dog" noch als Rock´n´Roll bezeichnen - wenn ich auch anmerken muß, daß ein bißchen weniger Geschwindigkeit den Songs gut getan hätte... Der absolute Höhepunkt ist natürlich die nicht enden wollende Version von "Suspicious Minds", welche sogar die Studioversion in den Schatten stellt. Hin und wieder merkt man Elvis auf dieser Platte eine leichte Unsicherheit an - verständlich nach den vielen Jahren der Bühnenabstinenz und sehr bekömmlich für seine Vorträge: Unsicherheit bewirkt in diesem Fall Konzentration und Ernsthaftigkeit...

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"Aloha From Hawaii" ist sicherlich mit Abstand Elvis berühmtestes Live-Album. Der Inhalt wird dem Namen der Show jedoch nicht immer gerecht... Sämtliche Rock´n´Roll-Klassiker werden mit einer unheimlichen Schludrigkeit dargeboten, daß man sich fragt, ob ihm das vor Millionen von Zuschauern eigentlich gar nicht peinlich war (einzige Ausnahme: "A Big Hunk O´Love")... Überzeugen tun dagegen die Balladen: "What Now My Love", "Welcome To My World", "I´ll Remember You", "Something" und "You Gave Me A Mountain" sind einfach von unvergleichbarer Schönheit und haben in Elvis ihren perfekten Interpreten gefunden. Unter den Rockern vermag der "Steamroller Blues" voll zu überzeugen. Insgesamt ein tolles Konzert mit einigen unnötigen Tiefschlägen...

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An vierter Stelle würde ich "An Afternoon In The Garden" einordnen. Allerdings ist der Abstand zu "In Person" hier schon enorm. Der Rock hat Elvis Stimme verlassen, er wirkt erheblich gezügelter und insbesondere bei seinen eigenen Rock-Hits ungemein desinteressiert und blaß. Das Tempo ist viel zu hoch, die Versionen viel zu kurz. Die prächtigen Balladen und ein rockendes "Reconsider Baby" reißen diese Schwachstellen jedoch wieder heraus - hier brilliert Elvis. "Proud Mary" und "Polk Salad Annie" verlieren gegen die "On Stage"-Versionen jedoch recht eklatant - viel zu schnell und glattgespült...

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Auch wenn dieses Konzert stark gekürzt wurde und einige Tiefen hat: Auch hier finden wir noch einige ganz große Elvis-Momente! Der Eröffnungsblock ist 1974 sogar noch relativ genießbar, über das Rock-Medley breite ich jedoch lieber den Mantel des Schweigens aus... Die wahren Perlen sind jedoch eine bombastische Version von "How Great Thou Art", welche ihren Grammy zurecht erhielt. Bei "Let Me Be There" muß man einfach mitgehen und "Help Me" gelingt ebenfalls wunderschön. Und dann geschehen noch Zeichen und Wunder: Eine tolle Version von "My Baby Left Me" - es geht also doch! Besonders positiv an diesem Album empfinde ich den satten Sound, welcher durch zusätzliche Overdubbs erreicht wurde. Das komplette Konzert in dieser Qualität wäre noch so ein kleiner Traum von mir.

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Einige behaupten ja, Elvis wäre bei diesem Konzert ziemlich dicht gewesen. Ich weiß nicht, ob das stimmt, Fakt ist jedoch, daß Elvis hin und wieder etwas neben der Spur wirkt. Zumindest "Steamroller Blues" schadet das nicht, die anderen Songs gefallen mir zwei Tage später jedoch klar besser. Sicherlich kein schlechtes Konzert - aber eben auch kein durch und durch gutes.

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Im Prinzip ist das hier nichts anderes als eine schwächere Version von "An Afternoon In The Garden", nur kürzer und mit einem weniger stark engagierten Künstler. Mit "I´ll Remember You" und "Until It´s Time For You To Go" fehlen zwei meiner Favoriten des "Afternoon"-Konzertes. Überraschungen wie "Reconsider Baby" sucht man vergeblich. Ein Muss dagegen die Hammer-Ballade "The Impossible Dream"!

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Die mit Abstand schlechteste, traurigste Elvis-Live-Platte überhaupt. Hier stimmt praktisch überhaupt nichts mehr... Ich zitiere mich selber:

Es ist schockierend und todtraurig zugleich, was uns hier zu Ohren gebracht wird und ich frage mich ernsthaft, warum RCA damals diese LP veröffentlichte! Gut, Elvis war nicht mehr ins Studio zu bekommen und man wollte Umsatz machen. Aber hätte man nicht noch genug anderes, vorteilhafteres Material in den Archiven gehabt?

Stattdessen hören wir hier völlig vergurkte Versionen von Klassikern wie "Johnny B. Goode" und "What´d I Say" - Aufnahmen, die noch nicht einmal eines Wald- und Wiesensängers würdig wären! Kurzatmig und gelangweilt ins Mikrofon genuschelt... Ähnliches Grauen und Bestürzung bei "Jailhouse Rock" und "Hound Dog" - zwei Aufnahmen, die einfach nur unsagbar peinlich sind! Warum quält man uns mit Shaun Nielsens "O Sole Mio"-Gequake? Wozu eine 6-minütige Version von "I Got A Woman", die allenfalls visuell Wirkung zeigen würde? Ebenso frage ich mich bei den vergewaltigten Versionen von "Love Me" und "Teddy Bear-Don´t Be Cruel", bei denen Elvis mehr damit beschäftigt ist, seine Halstücher zu verteilen, als sich um eine gute und mitreißende Interpretation zu kümmern, was diese auf der LP zu suchen haben? Am größten wird mein Unverständnis jedoch bei "Are You Lonesome Tonight?". Hier wurde ja schon oft über diese Aufnahme diskutiert - und selbst wenn es wirklich so sein sollte, daß der vergurkte Sprechteil ein geplantes Element der späteren Shows war (was ich kaum glauben kann, da Elvis seine gute Reputation damit völlig ruiniert), so hat es nichts auf einer LP zu suchen! Der Durschnittshörer kennt diese Hintergründe nämlich nicht und denkt natürlich, daß Elvis hier bis obenhin stoned war und rein gar nichts mehr auf die Reihe bekam...

Es gibt natürlich auch einige wenige Songs, die die Ohren des Hörers etwas entspannen lassen. "You Gave Me A Mountain", "How Great Thou Art", "Trying To Get To You", "Hurt" und "My Way" sind zwar alle schwächer als die auf früheren Alben veröffentlichten Versionen (hoch mit den rosaroten Brillengläsern!), aber immerhin noch nett anzuhören (wäre da nicht der miese Sound). Vorallem machen diese Songs traurig, ihre Themen sind Verlust und Tod - und Elvis singt sie, als wisse er, daß er bald für immer gehen muss. Wir hören hier einen gebrochenen, todkranken Mann, der noch einmal seine schwindenden Kräfte mobilisiert, als würde er sich bei seinen Fans für all die anderen misslungenen Songs entschuldigen wollen - als wolle er ihnen mitteilen, daß sein Ende nur allzu nahe bevorsteht.

Ich kann die Veröffentlichung dieses Materials nicht nachvollziehen - und wenn, dann hätte es eine einzelne LP getan, die die wenigen brauchbaren Songs vereint und die peinlichen Momente auslässt!

Der Gelegenheitskäufer wird sich beim Hören dieser Aufnahmen in allen seinen Vorurteilen bestärkt fühlen - und das ist traurig.



Soweit meine Top Eight.

"TTWII" habe ich außen vorgelassen, da drei Live-Songs (von denen ich zumindest "Just Can´t Help Believin´" nahezu abgöttisch verehre) noch kein Live-Album machen.

"NBC-TV Special" passte in meinen Augen ebenfalls nicht dazu, da diese Show im Studio aufgezeichnet wurde, vor geladenen Gästen stattfand und viele Production-Numbers aufweist, die ebenfalls nichts mit live zu tun haben.

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08.01.2004 08:41 #233051 von Charles
Charles antwortete auf Euer Lieblings-Live-Album
Schade, mein 61er Konzert war net dabei... <_<

„Zeit, die man zu verschwenden genießt, ist nicht verschwendet.“ —  John Lennon

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08.01.2004 09:32 #233062 von Copperhead
Copperhead antwortete auf Euer Lieblings-Live-Album
Mein 56er Little Rock auch nicht :(

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08.01.2004 10:25 #233085 von Taniolo
Taniolo antwortete auf Euer Lieblings-Live-Album

Schade, mein 61er Konzert war net dabei... <_<


Ich glaube, es sollten nur Konzerte sein, die zu Elvis' Lebzeiten veröffentlicht wurden und somit in gewisser hinsicht Meilensteine darstellen. Lediglich "An Afternoon In The Garden" bildet da eine Ausnahme, da es das einzige ist, das erst deutlich nach Elvis' Tode erschien. Natürlich bin ich mir bewußt, dass ELVIS IN CONCERT erst im Oktober 1977 erschien, aber es gehört in dem Sinne ja noch zu dem Teil des Schaffenswerkes, das zu Elvis' Lebzeiten seine Realisierung erfuhr.

Diverse auf FTD veröffentlichte Konzerte fanden schliesslich ebenso wenig Berücksichtigung w.z.B. die kürzlich auf der Cose Up Box veröffentlichte Show aus San Antonio, Texas.

... with a barefoot ballad you just can't go wrong.

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08.01.2004 10:32 #233092 von Big Hunk
Big Hunk antwortete auf Euer Lieblings-Live-Album

Natürlich bin ich mir bewußt, dass ELVIS IN CONCERT erst im Oktober 1977 erschien, aber es gehört in dem Sinne ja noch zu dem Teil des Schaffenswerkes, das zu Elvis' Lebzeiten seine Realisierung erfuhr.

Ist das nicht letztlich mit allen Elvis-Konzerten so? :huh:

Und nebenbei: Alternate Aloha kam auch erst Ende der 80er heraus.

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