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HIGH VOLTAGE- Birmingham '76 Revisited
- edde
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In meinen Ohren klingt die neue VÖ vor allem auch dumpfer/ bassiger.hi,
als stolze besitzerin beider scheiben muss ich gestehen, dass die original burning in birmingham für mich besser klingt. wärmer, weicher.
Die alte VÖ hatte mehr Höhen/ klaren Klang drin.
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- Herbi
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- crischi2
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Die original CD reicht völlig...
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- allerteuerste
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LG, AT
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- Herbi
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Ja und eure CD ist die beste der Welt oder wie??
Die original CD reicht völlig...
...an welcher stelle habe ich das behauptet !?
....die BURNING IN BIRMINGHAM klingt jedenfalls besser als die HIGH VOLTAGE !! ...und die was die FIRST TIME IN BRIMINGHAM angeht, ..die braucht sich sicher nicht zu verstecken, die klingt in etwa wie die BURNING IN BIRMINGHAM !! ...vielleicht ein tick besser !!
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- Jörn
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Ich finde, dass die "F1rst Time" in den Höhenbereichen etwas besser klingt als "High Voltage", allerdings leidet darunter die Basstiefe der Aufnahme, die dadurch eher dünn wirkt. Zudem finde ich, dass durch die deutlicheren Höhen auch deutlich hörbare "Hiss"-Geräusche zutrage treten. Diese sind durchzugängig vernehmbar, aber besonders auffällig ist es bei "First Time Ever I Saw Your Face" und "Unchained Melody". Die Covergestaltung der "F1rst Time" ist in Ordnung, aber nicht umwerfend. Umwerfend hingegen ist das Preis/ Leistungsverhältnis.
Hingegen finde ich, dass die "High Voltage" ein ausgewogeneres Soundbild - Balance von Höhen & Tiefen - vermittelt, allerdings bedeutet dass das die Höhen deutlich dunkler ausfallen als bei der F1rst Time. Dadurch sind etwaige "Hiss"-Geräusche oder ein Grundrauschen weniger deutlich zu hören, was unter Umständen auch einer möglichen früheren Tape-Kopie des Konzerts zuzuschreiben ist. Die grafische Covergestaltung bei 2001/ Audionics (<span style='font-size:8pt;line-height:100%'>und der Wunsch nach einer Konzert-Serie in gleicher Aufmachung</span>) trifft eher meinen Geschmack, obwohl ich mir von dieser Labelkoalition die Verwendung von selteneren Konzertfotos gewünscht hätte. Bei beiden CDs werden teils die gleichen Bilder verwendet.
In letzter Instanz entscheidet die subjektive Wahrnehmung von Soundqualität oder aber der deutlich geringere Anschaffungspreis der "F1rst Time". Ich finde beide Veröffentlichungen gelungen, allerdings preferiere ich die "High Voltage!", nachdem ich sie mir mehrmals angehört habe. In jedem Fall finde ich das Abwerten der einen oder anderen Veröffentlichung eher unangenehm und überflüssig, wenn damit Werbung für die eigene CD germacht wird. Potentielle Käufer wie mich überzeugt solches Gebaren eher nicht.
Jörn
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- Donald
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Eigentlich darf man sich gar nicht zu dieser CD äußern und schon mal gar nicht, wenn man zwischen allen Veröffentlichungen vergleichen kann - bedeutet es doch, dass man im Besitz einer Show in dreifacher (!!) Ausführung ist. Das allein ist eigentlich schon diskussionswürdiger als die subjektive Bewertung des Soundbildes (findet mein Therapeut auch
).
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- Big Hunk
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Ich weiss noch, dass ich dereinst das Konzert erstmals hörte und stellenweise feuchte Augen bekam. Das führte letztenendes dazu, dass ich im Taumel der Begeisterung eines meiner wenigen, aber dennoch beliebten und vielgelobten Reviews verfasste. (Auf das von dem Stones-Konzert 2003 wartet Herr Vincent ja wahrscheinlich heute noch.)
Heutzutage jedoch, mit der Alterweisheit des Enddreißigers, kann ich diese Begeisterung kaum noch teilen.
Elvis war an jenem Tage offensichtlich bei bester, ja überschwenglicher Stimmung und das hört man auch bei den meisten Performances, aber leider muss ich dazu sagen: Leider.
Na gut, wir Fans wissen, dass er im Sommer 1976 wohl ein ziemliches Tief hatte bzw. zumindest in seinen Shows ausgesprochen lustlos und nasal klang. Vor dem Hintergrund hört man jene denkwürdigen Dezember-Shows natürlich gerne, weil sie die Botschaft vermitteln "es geht wieder aufwärts". Die haben sie Ende 1976 sicherlich vermittelt. Rückblickend jedoch muss man aber wohl eingestehen, dass das ein letztes Aufflackern war, denn wir alle wissen, was 1977 kam und wie die Konzerte oft klangen.
Jene Ausgelassenheit von Elvis, an der uns diese CD noch heute teilhaben läßt, verschwand kurz darauf für immer. Für 1976 war diese Tour zum Jahresende sicherlich gut, und auch für 1977. Sicherlich brachte er auch in seinem letzten Lebensjahr noch die ein oder andere Perle, aber auch die musste man sich da schon gezielt herauspicken. Und einem Vergleich mit einer Version von 1969-73 halten sie - wenn man ehrlich zu sich selbst und zu Elvis ist - wohl nicht stand.
So, an dieser Stelle habe ich Platz für einen kleinen Aufschrei gelassen. Ich selbst mag auch manche 77er Version und will das Jahr ja sicherlich auch nicht wegdiskutieren, aber ich denke, bei vielen liegt hier eine gewisse Verklärtheit vor. Sie sind "Elvis-Fan aus Überzeugung" und meinen daher, man MÜSSE auch den 77er Elvis mögen, weil das halt dazu gehört. Und wenn ihnen nur der Anflug eines Gedankens wie "ui, das klang aber ziemlich gequält" oder ähnliches kommt, erinnern sie sich daran, welch loyaler Fan sie doch sind und dann sagen sie (der Öffenlichkeit mittels eines Postings oder auch einfach nur zu sich selbst): "Ja, aber wenn man bedenkt, wie KRANK unser Elvis da doch war, ist es wieder gut. Er hat es ja auch nur für uns, für die Fans getan. So war er eben, Elvis, der Gute."
Fakt ist aber, wenn er wirklich das Ruder nochmal rumgerissen hätte, und 1978 auf der Welt-Tournee rank und schlank sein neues "Rockabilly-Revival"-Album von Sun vorgestellt hätte, dann fiele ja dieser Faktor des morbiden, diese gewisse Endzeitmelancholie, die aufgrund seines Todes in 1977 über diesem schicksalhaften Jahr liegt, gänzlich weg und das Jahr würde als Ausrutscher gewerten.
Doch zurück zu Birmingham. Bzw. schaffe ich hier mal einen fliessenden Übergang. Auch ich habe diverse Aufnahmen von 1977 und höre sie sogar gelegentlich, aber richtig zum Anhören sind davon nur ein kleiner Teil.
Ich mag die 77er Versionen von "Trying To Get To You" fast immer (das Lied sang er m. E. ohnehin nie sonderlich schlecht und lustlos), "Fairytale" geht, der "Hawaiian Wedding Song" und "And I Love You So" auch noch, aber die gab es alle auch schon 1975 und sicherlich nicht unbedingt in schlechteren Fassungen. Auch "That's All Right" oder "My Way" von 1977 kann ich mir anhören und ertappe mich selbst dabei, dass ich das bewusst mit dem Hintergedanken "es geht dem Ende zu" höre. Also nicht sonderlich objektiv.
Wenn jemand, ein Nicht- oder Kaum-Fan das Konzert hört, der ansonsten nur die offiziellen RCA-Live-VÖ kennt, wird der sicherlich auch mit dem Kopf schütteln. Denn eben jene Überschwenglichkeit, die uns Fans den Eindruck vermittelt, "fein, endlich geht es ihm wieder Besser und das Sommerloch ist überwunden" macht auch viele Lieder regelrecht kaputt. So z. B. "You Gave Me A Mountain". Sicherlich mochte er das Lied und dem schönen Song widerfuhr ja auch nie eine ähnliche Behandlung wie Elvis sie alten Hits a' la "Hound Dog" zuteil kommen liess, aber diese fast geschrieenen Versionen sind schon verdammt grenzwertig. Vielleicht beeindrucken sie manchen Hörer, aber richtig ins Ohr gehen sich nicht mehr. Das tat der Mountain wohl aber 1972/73.
Sicherlich sind die Stimmspielereien am Ende von "Love Me", "Jailhouse Rock" (wo er ausnahmsweise mal zum A raufzieht), und "My Way" (dto.) mal eine interessante Abwechselung, aber wie gut sind die Versionen, wenn man sie komplett durchhört und nicht nur auf das Ende reduziert?
Natürlich ist es auch sehr interessant, mal eine 76er (und zugleich die letzte) Version von den ohnhin rareren "The First Time Ever I Saw Your Face" und "For The Good Times" (ohne den Cis0 aus früheren Aufnahmen) zu hören, aber auch die gab es schon in besser.
Trotzdem rechtfertigen sie m. E. eine solche CD, weil es mal was anderes ist, als immer nur genau die gleichen Lieder. Wenn ich z. B. aus dem Sommer 75 von jedem Lied, das damals im Programm war, ein, zwei oder mehr Versionen habe, und es kommt der 10. Soundboardmitschnitt aus der Tour heraus, dann brauche ich den nicht mehr, solange immer wieder die gleichen Lieder feilgeboten wurden. Taucht aber nun eine CD mit einem Konzert aus der Tour auf, in dem er tatsächlich "Let It Be Me" und meinethalben "Shake A Hand" in gut zu hörender Qualität drauf sind, würde ich sicher auch mal wieder zugreifen.
Und so bietet das Birmingham-Konzert mit den beiden o. g. Songs immerhin etwas besonderes. Allerdings klingt "Good Times" etwas holprig und uninspirierter als es das 1972 tat und "First Time" ist in der Tat eine Gurke. Ich sass mit offenem Mund im Auto und wunderte mich bei all dem Tonbrei zunächst über ein Piepen nicht, bis ich feststellte, dass es meine Öllampe war. So ging ich glücklicherweise, während der Song erklang, an meine Motorhaube. Ich meine auch, dass ein paar in der Nähre rumstromernde Rotzblagen ihr übliches Zeter und Mordio unterbrachen und entgeistert in meine Richtung (die Autotür stand offen) schauten. Sogleich war mir Elvis' Vortrag tatsächlich ein wenig peinlich....
Um dem Posting doch noch einen postiven Abschluss zu verpassen, möchte ich jedoch noch meine beiden echten Highlights schildern.
"Early Morning Rain", das über wenige und nur sehr tiefe Töne verfügt und das Elvis bei aller Euphorie hier nicht sonderlich ruiniert und das tatsächlich KOMPLETT mit allen Strophen vorliegt, was ja live eine echte Seltenheit ist, und natürlich, nach wie vor:
"It's Now Or Never". Hammerversion, zwar auch nur, wegen dem Schluss, aber der kam damals wie heute für mich so überraschend und ist immer noch so gewaltig, dass es das für mich rausreisst. Das Lied und die ganze CD. Und Elvis singt ihn jedesmal wieder gleich hoch.
So eine Fassung gibt es nur hier. Hier powert er - ohne die übertriebenen Spielereien am Ende von "Hurt" - einfach nur ratzfatz seine gesamte Stimmgewalt heraus und ab dafür. Kein "wanna hear the last part again" oder "we can do it better" und dann werden die Stimmbänder gedehnt wie einst die Hosennaht des MIB. Nein. Raus. Hammer. Weiter.
Daher: Danke Elvis.
<span style='font-size:8pt;line-height:100%'>(Und natürlich: "Danke, Hunke" für dieses fulminante Posting!)</span>
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- Schorni
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Danke auch.
<span style='font-size:8pt;line-height:100%'>(Und natürlich: "Danke, Hunke" für dieses fulminante Posting!)</span>
Feine und m.M. nach die richtigen Gedanken hast du dort niedergeschrieben.
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