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There's Always Me, Vol. 4
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Ich habe es rein plakativ und provokativ gemeint. Hat wohl auch funktioniert.Für dich ist gerne mal jeder, der anders denkt und/oder empfindet, ein "Esoteriker" (obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass du die wirkliche Bedeutung noch nicht einmal kennst).
Ja, da sind wir uns einig. Nichts anderes habe ich gesagt.Ich finde, es ist nicht "Esoterisches" dran, wenn man Vinyl als besser anzuhören empfindet als CD. Warum das so ist: Egal. Die Empfindung zählt.
Demnach müssten alle, die sich "ernsthaft" für Klassik interessieren, nur alte Schellack-Platten oder Grammophon-Walzen anhören, weil diese Werke so zum ersten Mal veröffentlicht wurden. Erstaunlicherweise waren die Klassik-Fans aber die ersten, die die CD bejubelten, weil offenbar der Hörgenuss und die präzise Wiedergabe vor dem historischen Feeling standen.Und ich kenne auch niemanden, der sich "ernsthaft" mit Rock- und Popmusik beschäftigt (zumal mit der, um die es hier zum allergrößten Teil geht) und für den Vinyl nicht eine bestimmte Bedeutung hat.
Warum soll man jemanden nicht ernst nehmen, der die Musik, die er liebt, lieber in bestmöglicher Klangqualität genießt?Um ehrlich zu sein: Leute, die nicht bestimmte Platten auch tatsächlich auf Platte haben, kann ich nicht bis in die letzte Konsequenz ernst nehmen...
Nichts. Es mag sogar zutreffen, liegt aber daran, dass die Beschränkung einer Vinyl-Wiedergabe die Unzulänglichkeiten des Original-Mixes gnädig verdeckt. Ich gebe Dir vollkommen Recht, dass ein vernünftiger Remaster dieser Aufnahmen mehr als dringend ist, um auch der CD-Generation die Größe dieser bedeutenden Session zugänglich zu machen, ohne dass es einem in den Ohren weh tut.Ich persönlich sagte: Es gibt Dinge, die klingen von CD besser und solche, die klingen von Vinyl besser: Die 69er Memphis-Aufnahmen gehören - zumindest bis zu einem ordentlichen Remaster - dazu. Was ist daran "Esoterik"?
BTW: Ich habe jetzt eine Antwort auf die Frage, warum damals so hart rechts und links gepant wurde: Es gab lange Zeit an Mischpulten gar keinen Panorama-Regler in der Form, wie wir ihn heute kennen, also als stufenloses Poti. Damals hatte man nur einen reinen Schalter mit den Optionen rechts, links und Mitte. Das erklärt einiges. Wollte man damals ein Signal nur leicht rechts oder leicht links oder räumlich haben, musste man es Stereo aufnehmen.
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Ich habe es rein plakativ und provokativ gemeint. Hat wohl auch funktioniert.
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Von denen habe ich übrigens zwei CD´s bei mir entdeckt, die mittlerweile, obwohl sichtbar nicht beschädigt, nicht mehr laufen (Peer Gynt, Beethovens 6. Sinfonie, beides Karajan).von der Deutschen Grammophon.
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Mit Vinyl wäre das nicht passiert.Von denen habe ich übrigens zwei CD´s bei mir entdeckt, die mittlerweile, obwohl sichtbar nicht beschädigt, nicht mehr laufen (Peer Gynt, Beethovens 6. Sinfonie, beides Karajan).
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Das ist wahr. Dafür hätte ich aber schon so oft ´nen neuen Diamanten kaufen müssen, so daß es wesentlich teurer gewesen wäre, als mal ein paar CD´s auszutauschen.Mit Vinyl wäre das nicht passiert.
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Karajans Wunsch war es in erster Linie, ein Medium zu finden, das dem Dynamikumfang eines klassischen Werkes gerecht wird. Die LP hat den Nachteil, dass an den ganz leisen Stellen das Nutzsignal mit den systemimmanenten Störsignalen (Grundrauschen, Rumpeln und Knistern) kollidiert und an den ganz lauten Stellen komprimiert werden musste, weil sonst die Nadel rausspringt. Nur die CD ist in der Lage, den Bereich von pianissimo bis fortissimo abzubilden.Karajans Wunsch war es ja, ein Medium zu haben, bei dem er bei Beethovens 9. Sinfonie nicht mehr die Seiten wechseln musste. Das war der Maßstab. Und den Vorteil hat die CD natürlich tatsächlich.
Ich habe Beethovens Viertes Klavierkonzert (mein persönliches Lieblngswerk) jahrelang auf LP gehört, bis endlich die CD kam. Seitdem tendiere ich zur CD, aus oben genannten Gründen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich keinen Direktvergleich machen kann, weil es sich um verschiedene Einspielungen handelt. Wenn analoge Klassik-Aufnahmen vom Master schlecht auf CD überspielt wurden, liegt die LP natürlich vorne. Bei der Deutschen Grammophon wundert mich das sehr, die haben doch den Ruf, immer besonders sauber zu arbeiten.Was klangliche Qualitäten betrifft: Ich besitze einige Sinfonien von Beethoven (aber auch Klavier- und Violinkonzerte von Beethoven und Mozart) jeweils auf CD und auf LP von der Deutschen Grammophon. Und die LPs klingen großartig. An Abbildung und Präsenz kommt keine CD ran und das schon bei meinem verhältnismäßig billigen Equipment, das, was den TOnabnehmer betrifft, eigentlich auf klassische Rockmusik ausgelegt ist.
Das ist immer ein Vorteil, egal ob Klassik oder Rockmusik.ich würde Klassik mal gerne auf so einer richtig fetten Anlage von Vinyl hören. Ein Freund meiner Eltern konnte schon Anfang der 90er, zu Hochzeiten von CD, nur müde darüber lächeln. Der hatte allerdings nicht nur das Equipment, sondern auch das passende Haus, um entsprechend Musik zu hören. Keine Nachbarn im Umkreis von 100 m...
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