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Januar/Februar 1969 oder Juni 1970?
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Songs wie "Twenty days..", "I've lost you", "Bridge over..", "It's your baby..", "Mary in the morning", "Just pretend", "Stranger in the crowd", "Patch it up" , "Faded love." etc und der Elvis Bolero "Tomorrow never comes" sind für mich HAMMER SONGS.
Elvis nahm 36 Songs in dieser Session auf (die jam outtakes nicht mitgezählt) und dieses innerhalb 5 Tagen bzw. Nächte.
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- Earth Boy
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Weil dann - und nach Abzug der oben genannten Null-Nummern - deutlich wird, wie schwach ausgestattet diese Session tatsächlich war, wie schlecht die "Quote" war, das Verhältnis brauchbarer zu aufgenommenen Songs.
Das Zerpflücken der Sessions als Hilfmittel zu benutzen, um die Qualität der Lieder einer Aufnahme session zu beurteilen, halte ich für wenig sinnvoll.
Gleiches könnte ich mit jeder Session machen, bis irgendwann nur noch schwache Lieder oder gar keine mehr übrig bleiben. Außerdem kann man die Sessions nur im Ganzen betrachten, wenn man sie als ganzes bewerten will!
Und ich persönlich halte übrigens auch 'Sing You Children' für einen netten kleinen Song und liebe 'Easy Come, Easy Go'.
Jetzt geht es mir wie den 'Heart of Rome'-Anhängern: Ich dache immer ich wäre der Einzige.
So gut wie jeder Song hatte 1969 seine Bedeutung und seinen Platz in dem Gesamtkunstwerk der "Recording Session". Außer "Mama Liked The Roses" fällt mir persönlich eigentlich keine Ausnahme ein.
Davon mal abgesehen, dass ich Mama liked the roses mag, stellt sich mir die Frage: Was ist für Dich das "Gesamtkunstwerk der Recording session"?
Da Du ja Lieder herausfilterst, ist es nicht einfach die Gesamtqualität der aufgenommenen Lieder. Was ist es denn?
Denn diese von Dir genannte Road Map gab es doch bei sehr wenigen Sessions, wenn man von den Soundtrack Aufnahmen mal absieht. Meiner Meinung auch nicht bei den '69er Sessions. Selbst die Aufnahme Sessions für How great thou art und His hand in mine, wurden durch die Aufnahmen weltlicher Songs unterbrochen.
Öfters hat Elvis ein Lied spontan angestimmt, das nicht geplant war. Lieder die aufgenommen werden sollten, wurden nicht wie geplant aufgenommen. Zu manchem Lied, dass heute als Klassiker gilt, wurde Elvis angeblich erst mühsam überredet.
Die Aussage von der Bedeutung und vom Platz im Gesamtkunstwerk, halte ich für im Nachinhein rein interpretiert. Ich glaube, dass Sessions meistens ein Zusammenspiel zwischen Planung (=Konzept), Zufall und/oder Spontanität war.
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Es dürfte tatsächlich mal einer damit angefangen haben. Wenn mich nicht alles täuscht, war es sogar Elvis selbst.So gut wie jeder bezeichnet dieses Lied so, weil irgendwer mal damit angefangen hat.
Ansonsten: Riesen-Kausalzusammenhang für Meinungen, die einem nicht passen. Geht sogar andersrum, beispielsweise:
Sagst Du doch nur, weil es die Mehrheit für Schrott hält.Nach wie vor halte ich den Song für eine großartige Nummer.
Yep, beide.Findest Du die Studio-Version etwa besser?
Ach komm...
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- Copperhead
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Das Zerpflücken der Sessions als Hilfmittel zu benutzen, um die Qualität der Lieder einer Aufnahme session zu beurteilen, halte ich für wenig sinnvoll.
Gleiches könnte ich mit jeder Session machen, bis irgendwann nur noch schwache Lieder oder gar keine mehr übrig bleiben. Außerdem kann man die Sessions nur im Ganzen betrachten, wenn man sie als ganzes bewerten will!
Was ist für Dich das "Gesamtkunstwerk der Recording session"?
Da Du ja Lieder herausfilterst, ist es nicht einfach die Gesamtqualität der aufgenommenen Lieder. Was ist es denn?
Ich glaube, dass Sessions meistens ein Zusammenspiel zwischen Planung (=Konzept), Zufall und/oder Spontanität war.
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Elvis hielt meines Wissens einen nicht unerheblichen Teil der Songs für Schrott und die Musiker mussten sich angeblich dann doch teilweise überwinden, das aufzunehmen. Der Outtake von "Rome" sagt ja auch mehr oder weniger deutlich, was Elvis von dem Ding hielt. Über This Is Our Dance sagte James Burton jedenfalls auf die Frage hin, ob es Lamars Song gewesen sei: "If it is, I'm gonna kill him." Nachzulesen bei Jorgensen. Dort auch: "With the next three songs, 'If I Were You', (...) 'Only Believe' and 'Sylvia', they all knew they had reached the bottom of the demo pile." Und so weiter.Es dürfte tatsächlich mal einer damit angefangen haben. Wenn mich nicht alles täuscht, war es sogar Elvis selbst.
Sagst Du doch nur, weil es die Mehrheit für Schrott hält.
Wobei ich von "Patch" auch die Studioversion für total grotte halte. Ich meine, was sind das für Bläser da drüber? Wieviel spielen die falsch? Ist es schon ein halber Ton?Yep, beide.
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Ah Jorgensen, unser aller Vorbild bezüglich Meinungs- und Geschmacksfragen.Elvis hielt meines Wissens einen nicht unerheblichen Teil der Songs für Schrott und die Musiker mussten sich angeblich dann doch teilweise überwinden, das aufzunehmen. Der Outtake von "Rome" sagt ja auch mehr oder weniger deutlich, was Elvis von dem Ding hielt. Über This Is Our Dance sagte James Burton jedenfalls auf die Frage hin, ob es Lamars Song gewesen sei: "If it is, I'm gonna kill him." Nachzulesen bei Jorgensen. Dort auch: "With the next three songs, 'If I Were You', (...) 'Only Believe' and 'Sylvia', they all knew they had reached the bottom of the demo pile." Und so weiter.
Only believe gefällt mir.
Keine Ahnung; auf jeden Fall gefällt es mir sehr und besser. Vielleicht aber auch einfach, weil ich zur Single-Version schon in die Windeln gesch***en habe und die Live-Version erst 10 bis 15 Jahre später kennenlernte. Was für mich aber nix ändert.Wobei ich von "Patch" auch die Studioversion für total grotte halte. Ich meine, was sind das für Bläser da drüber? Wieviel spielen die falsch? Ist es schon ein halber Ton?
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Nein, die Bedeutung für Elvis' Karrriere ist nicht überbewertet, nur die angebliche musikalische Genialität.Hier wurde behauptet, die 1969er Session sei überbewertet (was unmöglich ist, weil man sie gar nicht überbewerten kann, sie ist so essenziell, dass sie aus dem Presley'schen Kanon nicht wegzudenken ist, ohne dass es radikale Einflüsse auf seine Karriere haben würde), und das in Abgrenzung an eine überaus dürftig und fragwürdig ausgestattete Session wie die vom Juni 1970 und ausgerechnet mit etwas wie Heart Of Rome als Hauptargument dafür.
Und was soll es, sich an "Heart of Rome" hochzuziehen? Ich habe doch nur gesagt, dass ich dieses Lied liebe, reine Geschmackssache, und dass ich viele Leute kenne, die das auch tun. Elvis hatte es immerhin für August 1970 geprobt, hielt es demnach sogar für bühnentauglich. Und wenn man mir jetzt entegegenhält, dass er Teile des Textes verballhornt hat, dann möge man sich die Probe zu "Don't cry daddy" (immerhin ein Produkt der hochgelobten 69er-Session) mal anhören - dagegen ist "Heart of Rome" noch glimpflich davongekommen.
Ich höre nunmal "Heart of Rome" und "Stranger in the crowd" lieber als "Power of my love" und "I'll hold you in my heart" - letzteres für mich die langweiligste Nummer, die Elvis je aufgenommen hat.
Muss man ein Konzept haben? Elvis hatte doch streng genommen nie eins! Mut zur Lücke - das war Elvis' Konzept!Es ist doch offensichtlich, dass den Songbeschaffern schon damals nichts mehr eingefallen ist (u. a. auch deshalb die Abgrenzung zu dem von Elvis selbst herangeschafften Material, das das brauchbarste des Jahres war), dass man kein Konzept hatte, das eine Roadmap fehlte.
Sag ich doch auch!U. a. auch deshalb, weil die Messlatte nach Memphis 1969 so hoch lag.
Hier sollte die Frage gestellt werden: Warum nicht mehr mit Chips Moman? Die Antwort darauf könnte die 69er-Session ein Stück weit entthronen!Und als klar war, dass man nicht ein weiteres Mal mit Chips Moman zusammenarbeiten würde, wurde eben das hier zusammengeschustert.
Entweder Gesamtkunstwerk - also alle - oder nur die meisten Songs, aber dann kein Gesamtkunstwerk mehr. Man kann auch nicht ein bisschen schwanger oder ein bisschen tot sein!So gut wie jeder Song hatte 1969 seine Bedeutung und seinen Platz in dem Gesamtkunstwerk der "Recording Session".
.Außer Mama Liked The Roses fällt mir persönlich eigentlich keine Ausnahme ein
Siehst Du - DIR PERSÖNLICH! Schonmal auf die Idee gekommen, dass dieses Lied für Elvis vielleicht sogar eine große Bedeutung gehabt haben könnte?
Genau. Und wenn man diese Argumentation weiter fortführt, kann man sogar so weit gehen und behaupten, dass die 69er-Session gar keine richtige Elvis-Session war! Elvis wurde fremdbestimmt, das Resultet der Session war kein "richtiger" Elvis! Um auszuführen, was ich oben mit "entthronen" meinte: Offenbar war Elvis mit der ganzen Sache auch nicht glücklich, sonst wäre er ja bei dieser Art von Session geblieben. Stattdessen hat er sich im Streit von Chips Moman getrennt und ist bereits bei der nächsten Session wieder zu seiner gewohnten Arbeitsweise zurückgekehrt.Nie zuvor und nie mehr danach hat Elvis den Vorgang der Produktion als eine solche Einheit verstanden, ernst- und angenommen und bereitwillig mitgemacht wie hier. Er ist hier völlig anders involviert als bei allen anderen Sessions und nimmt, ebenfalls anders als sonst, die Führung durch einen Produzenten, der ihn leiten sollte, an. Die gesamte Produktion lag somit, anders als sonst, in den Händen von Chips Moman. Es ist eine völlig andere, "anomale", Situation, vor der Elvis stand und vor der auch der Zuhörer steht. Das bereitet mancheinmem heute noch Probleme, weil es ungewohnt und anders ist.
Wer also 69 als die beste und wichtigste Elvis-Session bezeichnet, negiert damit Elvis' Gesamtwerk als sein eigener Produzent und postuliert, dass Elvis nur gut oder gar genial war, wenn er fremdbestimmt wurde und selber nichts zu melden hatte.
Wir haben kein Paralleluniversum zur Verfügung, um empirisch nachzuweisen, was gewesen wäre, wenn es die 69er-Session nicht oder nicht in der Form gegeben hätte, daher ist alles hierzu reine Spekulation.Die Memphis Sessions von 1969 waren zeitgemäße Musikproduktion zu einem Zeitpunkt als etwas derartiges notwenig war, um die Karriere überhaupt noch weiterzuführen.
Von wegen zeitgemäße Musikproduktionen: Naja, technisch waren die Aufnahmen substandard, wenn man mal ganz ehrlich ist.
Alles davor auch, mit Ausnahme der Soundtracks. Sprich: Alles war immer "Elvis im Studio". Und was war daran so verkehrt? Genau das - und keine Vorgaben irgendwelcher Produzenten und sogenannte "Konzepte" - hat ihn doch zu dem gemacht, was er heute ist!Alles was folgte war - größtenteils, mit den üblichen Ausnahmen und Abstrichen, die man stets machen muss - "Elvis im Studio".
Ich will bei niemandem punkten, erst recht nicht beim "Volk", da ich hier nicht im Wahlkampf bin. Und "punkten" könnte ich einfacher, wenn ich mich in den Chor der Mehrheit einreihe, die 69 in den Himmel loben. Stattdessen begebe ich mich auf das äußerst dünne Eis, meine Mindermeinung hier mit Vehemenz zu vertreten und mich damit äußerst angreifbar zu machen. Mit einer Gegenmeinung punkten ist ein verdammt großes Problem...Man kann beides gerne mögen, man kann seine persönlichen Vorlieben hier und da sehen, aber nur, um beim "Volk" mit einigen Spitzen gegen die Musikkritik und alle, die sie lesen udn sich damit auseinander setzen und zwangsläufig auch die ein oder anderen Position übernehmen müssen, zu punkten, sollte man sich wirklich nicht dazu herablassen, die Sessions als überbewertet hinzustellen;
Nun, dann kann ich auch behaupten, "In the Ghetto" ist ein kindlich-naiver Betroffenheits-Schlager, von dessen Aufnahme Colonel Parker Elvis zu Recht abgeraten hat, weil er den kommerziellen Erfolg dieser Nummer gerne geopfert hätte, um Elvis zu ersparen, dass Mittelstufenklassen im Sozialkunde-Unterricht diesen Text zerpflücken und durchdiskutieren.Und vor allem sollte man dann bitte einen Song wie Heart Of Rome da lassen, wo er hingehört, in der Mottenkiste nämlich. Es ist schon wirklich fast blasphemisch, derartigen Schlagerparade-Schund, egal wie er vorgetragen wird, gegen einige der größten Hits und bedeutendsten Musik zu stellen, die Elvis Presley aufgenommen hat.
Und was ist schon "Suspicious minds"? Auch völlig überbewertet! Den Song kann man, wenn man will, ebenfalls zerpflücken und demontieren: Nach 2:15 ist musikalisch alles gesagt, dann folgen weitere 2:17 Endloswiederholungen der immer gleichen Zeile mit den lächerlichen drei Akkorden G-C-D. Von der Komposition her ein Kinderlied auf dem Niveau von "Fuchs, Du hast die Gans gestohlen." Einziger Lichtblick ist die Bridge mit dem Tempo- und Rhythmuswechsel von binär zu tenär. Während die virtuosen musikalischen und dynamischen Variationen der TCB-Band die Live-Version noch abwechslungsreich gestalten und damit zu einem Hörerlebnis machen, tritt im Studio mangels Phantasie der beteiligten Musiker oder des federführenden Produzenten für die Dauer der gesamten zweiten Hälfte der Aufnahme nur noch gepflegte Langeweile ein. Man ist geradezu erleichtert, als das Fade-Out einsetzt, und dann stocksauer, dass es nur angetäuscht wurde. Hört das denn nie auf? Und was sagt schon der Text? "Wir sitzen in der Falle, I komme nicht aus ihr heraus, denn ich liebe Dich zu sehr, Baby! Warum kannst Du nicht sehen, was Du mir antust, wenn Du kein Wort glaubst, das ich sage? Wir können mit solch argöhnischen Gedanken zusammen nicht mehr weitermachen, und wir können unsere Träume nicht auf argwöhnische Gedanken aufbauen!" Woah - das ist ja die Neudefinition von Lyrik des ausgehenden 20. Jahrhunderts! Ich breche zusammen!
P.S. Bevor das jemand falsch versteht: Ich liebe den Song "Suspicious minds" - ich wollte an diesem Beispiel nur einmal aufzeigen, dass man mit einer entsprechenden Dialektik ein und dieselbe Sache in den Himmel loben oder gleichermaßen in den Boden stampfen kann, um zu beweisen, wie wenig Wert das Geschreibsel von Plattenkritikern i.d.R. hat - von Ausnahmen abgesehen!
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Geil, oder? Eine meiner Lieblingsnummern. Endlosschleife!"I'll hold you in my heart"
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Ist das jetzt wieder dein berühmter Humor, von dem du selbst nachträglich immer sagst, du müsstest ihn mit der Anmerkung "Humor" versehen, damit ihn jemand "in diesem Forum hier" versteht?Und was ist schon "Suspicious minds"? Auch völlig überbewertet! Den Song kann man, wenn man will, ebenfalls zerpflücken und demontieren: Nach 2:15 ist musikalisch alles gesagt, dann folgen weitere 2:17 Endloswiederholungen der immer gleichen Zeile mit den lächerlichen drei Akkorden G-C-D. Von der Komposition her ein Kinderlied auf dem Niveau von "Fuchs, Du hast die Gans gestohlen." Einziger Lichtblick ist die Bridge mit dem Tempo- und Rhythmuswechsel von binär zu tenär. Während die virtuosen musikalischen und dynamischen Variationen der TCB-Band die Live-Version noch abwechslungsreich gestalten und damit zu einem Hörerlebnis machen, tritt im Studio mangels Phantasie der beteiligten Musiker oder des federführenden Produzenten für die Dauer der gesamten zweiten Hälfte der Aufnahme nur noch gepflegte Langeweile ein. Man ist geradezu erleichtert, als das Fade-Out einsetzt, und dann stocksauer, dass es nur angetäuscht wurde. Hört das denn nie auf? Und was sagt schon der Text? "Wir sitzen in der Falle, I komme nicht aus ihr heraus, denn ich liebe Dich zu sehr, Baby! Warum kannst Du nicht sehen, was Du mir antust, wenn Du mir kein Wort glaubst, das ich sage? Wir können mit solch argöhnischen Gedanken zusammen nicht mehr weitermachen, und wir können unsere Träume nicht auf argwöhnische Gedanken aufbauen!" Woah - das ist ja die Neudefinition von Lyrik des ausgehenden 20. Jahrhunderts! Ich breche zusammen!
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Es ist nicht so, als hielte ich die Leute für unfähig, meinen Humor zu verstehen. Das Problem liegt bei mir: Ich poste bei musikalischen Themen meistens sehr ernsthaftig, so dass keiner mit einem plötzlichen Anfall von Humor rechnet und so manch überzogenen Kommentar in den falschen Hals kriegt. Wer mir persönlich gegenübersitzt oder mich näher kennt, hat das Problem nicht, aber das geht hier nunmal nicht.Ist das jetzt wieder dein berühmter Humor, von dem du selbst nachträglich immer sagst, du müsstest ihn mit der Anmerkung "Humor" versehen, damit ihn jemand "in diesem Forum hier" versteht?
Aber die Abhandlung über "Suspicious minds" war kein Humor, sondern reine Dialektik. Du weißt doch, dass mir das großen Spaß macht - einfach mal eine Meinung vertreten, die unpopulär ist (und gar nicht unbedingt meine sein muss), nur um mal zu gucken, wie weit ich damit komme. Andere treiben sonntags Sport oder gehen spazieren, ich diskutiere stattdessen hier...
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