"Golden Boy Elvis"

  • User gelöscht
  • User gelöschts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
27.08.2009 20:13 #748517 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Hab jetzt keine Zeit, es zu erkläremn.

kein problem...kannst es uns dann im september beim hbt erklären... :wub:
Dieses Thema wurde gesperrt.
  • User gelöscht
  • User gelöschts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
27.08.2009 20:32 #748524 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Meine These: solche Aufnahmen wurden ihm erst gar nicht mehr angeboten.

Die These kann stimmen, muss aber nicht, da wir es nicht wissen.

Zu der Zeit hatte sich die Musikszene gewandelt: Es gab diese krasse Unterteilung Sänger und Songwriter immer weniger, da viele Songwriter auch gleichzeitig Interpreten ihrer eigenen Werke waren, was ein Jahrzehnt zuvor der Ausnahmefall war. Dann haben sich diverse Songwriter-Teams zusammengeschlossen und den Spieß rumgedreht, indem sie selber Verlage gründeten und Künstler produzierten, teilweise sogar managten. Damit haben sie das althergebrachte Verlagswesen untergraben und sich selber mehr an der Wertschöpfungskette beteiligt. Hätte Elvis an dieser Entwicklung teilhaben wollen, hätte er quasi Parker kündigen und sich einem dieser neuen Produktons-Teams "unterwerfen" müssen.

Wie gesagt eine Lockerung der Zugangsmöglichkeiten für frische, kreative Teams wäre notwendig gewesen.

Das müssen wir mal von der anderen Seite betrachten: WOLLTEN diese frischen, kreativen Teams überhaupt für einen Elvis Presley schreiben? Ungeachtet der Frage des Abdrückens? Die Musikrichtung hatte sich geändert, Elvis machte diese Musik ja gar nicht. Es waren neue, 10 Jahre jüngere Stars nachgerückt, die viel angesagter waren als ein Elvis Presley (was ein völlig normaler Vorgang ist), die besser zum aktuellen Musikmaterial passten.

Der Abstieg begann 1964 (eigentlich schon 1963) und hielt bis 1967 an. Damals als man pro Jahr noch ein bis zwei Alben veröffentlichte eine Ewigkeit in der Musikwelt.

In diesen Jahren war er halt in erster Linie Schauspieler. Dass er sich in dieser Zeit auf dem aktuellen Musikmarkt ein wenig zurückgezogen hat, finde ich künstlerisch schade, aber geschäftlich hat es sich am Ende zumindest nicht als Fehler erwiesen.

Diesen Automatismus sehe ich nicht: Tickle me war ein mieser Film, aber die Musik war gut.

Ja komm - wel es alte Aufnahmen waren, da noch nicht mal Geld für einen Soundtrack da war. (Zum Glück.)

Ok. Wer mies produzierte schlechte Musik mochte und ganz verzückt war, wenn Elvis Kinderlieder sang, war von Double Trouble wahrscheinlich gar nicht so enttäuscht. Allerdings scheint das dann doch eher die Minderheit gewesen zu sein, wenn man sich die Chartsplatzierung vor Augen hält.

Stimmt. Aber offenbar hat es Elvis und Parker gereicht, wenn am Ende immer noch ein Batzen Kohle übrig blieb. Kann ich auch nicht nachvollziehen, war aber so.

Das Ausbleiben von Hits lag hingegen in der schwachen Musik begründet und nicht in dem unabänderlichen Schicksal, dass jenseits von Beatles und Co keiner mehr erfolgreich sein konnte.

Mit letzterem gebe ich Dir Recht. Dean Martin hat mit "Everybody Loves Somebody" ja auch eine Nummer Eins gelandet, mitten in der Beatles-Zeit. Allerdings war Martin ein etablierter, unangreifbarer Alt-Star; diesen Status hatte Elvis zu der Zeit noch nicht. Engelbert - möge er uns heute auch antiquiert vorkommen - war damals jung, frisch und unverbraucht. Auch das war Elvis nicht mehr.

Aber mit ersterem gehe ich nicht konform. Ich glaube nicht, dass es an "schlechtem" Material lag, sondern an Material, das nicht zeitgemäß war, nicht interessant. Und daran, dass das durchaus gute Material, das er neben den Filmsongs noch aufnahm, als Bonus-Tracks für die Soundtrack-Alben verwurstelt wurde. Daran lag es, aber nicht an "schlechten" Autoren.
Dieses Thema wurde gesperrt.
Mehr
27.08.2009 20:56 #748526 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Das müssen wir mal von der anderen Seite betrachten: WOLLTEN diese frischen, kreativen Teams überhaupt für einen Elvis Presley schreiben? Ungeachtet der Frage des Abdrückens? Die Musikrichtung hatte sich geändert, Elvis machte diese Musik ja gar nicht. Es waren neue, 10 Jahre jüngere Stars nachgerückt, die viel angesagter waren als ein Elvis Presley (was ein völlig normaler Vorgang ist), die besser zum aktuellen Musikmaterial passten.

Das kann ich natürlich genauso wenig mit Gewissheit sagen, wie Du das Gegenteil mit Sicherheit behaupten kannst. WFTK hilft hier auch nur bedingt weiter Mann sagt er sei großer Elvis Fan gewesen, Cynthia Weil war es eher nicht. Für die, die es nicht wissen sollten, beide zusammen sind die Autoren von I just can’t help believin und You’ve lost that lovin feelin. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Autoren, die davon leben, dass Künstler ihre Lieder aufnehmen und zu Hits machen, sich Gedanken machen, ob ein Künstler zu ihrem Stil passt – vor allem dann nicht, wenn ein Star ihre Lieder aufnehmen möchte. You’ve lost that lovin feelin wurde zuerst von den unbekannten Righteous Brothers aufgenommen, die mit der Nummer ihren Durchbruch schafften. Ich glaube nicht, dass ein Komponistenteam kein Problem damit hat, wenn Nobodys ihr Lied aufnehmen, es hingegen ablehnt, dass ein etablierter Star dies tut.

Engelbert - möge er uns heute auch antiquiert vorkommen - war damals jung, frisch und unverbraucht.

Als Person ja, seine Musik war es aber sicher nicht und darauf wollte ich hinaus.

Aber mit ersterem gehe ich nicht konform. Ich glaube nicht, dass es an "schlechtem" Material lag, sondern an Material, das […]nicht interessant [war].

Musik, die nicht interessant ist, ist schlecht.

Und daran, dass das durchaus gute Material, das er neben den Filmsongs noch aufnahm, als Bonus-Tracks für die Soundtrack-Alben verwurstelt wurde. Daran lag es, aber nicht an "schlechten" Autoren.

Das war doch aber auch kein original Material, oder?
Dieses Thema wurde gesperrt.
  • User gelöscht
  • User gelöschts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
27.08.2009 21:10 #748529 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Es ist nunmal ein Fakt, dass auch in den 60`s nicht jeder Song elvis angeboten werden konnte, da die publishing unternehmen und bienstock darauf achteten, dass im VORFELD (lies doch mal in "A Life in Music"...dort steht drinne, dass immer die songs in die session mit reinkamen, wo bienstock vorher diese deals mit den autoren machen konnte) schon gesiebt wurde und nur songs reinkamen, bei denen sich dieser deal machen liess..

Korrekt, das ist, was Ihr meint, wenn Ihr sagt, Elvis habe sich zwar seine Songs selber ausgesucht, aber es ist halt nur eine eingeschränkte Auswahl überhaupt bei ihm gelandet. Ich habe das sehr wohl verstanden. Ich bin auch nicht so doof, das abzustreiten, denn es war so. Punkt.

Was Ihr nur nicht sehen wollt: Das ist ein völlig normales Ding bei einem Interpreten mit Verlagsbindung. Das waren andere auch, die Verlagsbindung war der übliche Weg. In den 60ern kamen dann Alternativen auf, aber nur für die, die ihre Songs selber schrieben. Die Stars z.B. aus dem Spector-Katalog standen genauso vertraglich gebunden da wie Elvis, nur halt zu Spector, der zufällig gerade angesagt war, und nicht zu Hill & Range. Aber es ist gehoppst wie gesprungen. Hätte Elvis das so gewollt, hätte er sich zu Spector begeben müssen. Dem hätte er sich aber wesentlich mehr ausliefern müssen als bei Parker, dafür aber deutlich weniger verdient. So Acts wie die "Righteous Brothers" hatten - im Vergleich zu Elvis - kaum was zu melden, die waren komplett ferngesteuert vom Songwriter- und Produzententeam. Glaubt Ihr, die "Righteous Brothers" hätten sich auch nur einen einzigen Song selber aussuchen dürfen, den sie gesungen haben? Pustekuchen!

Ich möchte nicht wissen, wie groß das Geschrei hier heute wäre, wenn Elvis DAS gemacht hätte! Ihr habt keinerlei Vorstellung, wie frei und autonom Elvis war im Vergleich zu anderen Künstlern, die nicht selber ihre eigenen Songwriter waren. Elvis genoss künstlerische Freiheit, davon konnten (und können auch heute) die meisten anderen nur träumen! Im Vergleich zu anderen hatte Elvis bei Onkel Tom das reinste Zuckerschlecken. Da war die Verlagsbindung zu Hill & Range eine verdammt kleine Kröte, die er schlucken musste (bzw. wollte, denn es hat ihn ja keiner dazu gezwungen).

Außerdem kamen Songs grundsätzlich in einem Musikverlag, abgedrückt wurde also eh. Das änderte sich in den 60ern nur insofern, als dass die Autoren mächtiger wurden und eigene Verlage gründeten. Und dann drehten sie den Spieß um und gingen bei den Künstlern kassieren. Hätte Elvis das mitmachen sollen? Seinen Arsch verkaufen für einen aktuellen Hit? Sorry, aber da ist er mit seiner Masche weitaus besser gefahren und hat an einem Platz 33 noch mehr verdient als viele damals aktuelle Stars an einem Top-Ten-Hit.

weil es ja auch genügend andere künstler gab, die zu diesem zeitpunkt mindestens ebenso erfolgreich wie elvis waren oder sogar mehr.....

Ja, aber das lag wohl kaum an der Verlagspraxis, sondern eher daran, dass sich die Zeiten und damit der Publikumsgeschmack geändert hatten. Eine völlig normale Entwicklung. Kein Mensch hält sich fortwährend mehr als ein Jahrzehnt ganz oben, es rücken einfach neue Künstler und eine neue Generation Publikum nach, die Welt verlangt nach Neuem. Selbst den Beatles hätte Anfang der 70er - hätten sie sich nicht aufgelöst - ein eisiger Wind entgegengeweht, denn ewig konnte der automatische Erfolg nicht so weitergehen. Das einzige Gegenbeispiel ist Madonna, die schafft es seit 26 Jahren, mit allem, was sie macht (außer ihren Filmen), ganz oben mitzuschwimmen. Doch ist das ein kalkulierter Erfolg, dem sie ihre künstlerische Persönlichkeit (falls je vorhanden) geopfert hat, indem sie gnadenlos auf jeden Trend aufgesprungen ist und halt zu 99% Marketing betreibt und nur zu 1% Musik. Ein Künstler hingegen, der ein eigenes Profil, einen eigenen Stil hat und diesem treu bleibt, muss damit leben, dass er seine "große Zeit" hat. Dann ist mal eine Weile Ruhe, und wenn er Glück hat, schafft er nochmal einen Coup. Genauso war es bei Elvis. Völlig normaler Vorgang, hat mit dem Verlagswesen dahinter nichts zu tun.

aber die top-schreiber waren nicht mehr bereit, elvis diesen löwenanteil oder überhaupt einen anteil abzudrücken....

Siehe dazu oben: Die Top-Schreiber hatten einen anderen Musikstil und auch ein völlig neues Geschäftsmodell.

gut...parker sicherte sich durch diese art halt ein ständiges einkommen durch diese deals (clever und vorsorgend gedacht)

Stop! Parker sicherte nicht sich damit ein ständiges Einkommen, sondern Elvis und sich. Bitte nicht vergessen: Parker verdiente nur Geld, wenn Elvis welches verdiente. Dass Parker immer versuchte, Verlags- und Urheberrechte abzubekommen, war sehr klug, denn damit wird die Kohle gemacht, davon lebt auch Lisa Marie heute noch verdammt gut. Die reine Singerei ist nicht der Bringer. Wie schon gesagt: Lieber eine Nummer 30 mit allen Rechten als eine Nummer 1 nur mit Singsang.

nebnebei: denke mal an das desaster von "guitar man"...wo man erst in der session jerry reed erpressen wollte, dass dieser die rechte abdrückt...dieser hatte aber geblockt...und bienstock meinte"nun, dann wird der song nicht  veröffentlicht"...DAS musst du dir mal vorstellen!

Ja, sowas passiert täglich, sogar noch viel schlimmeres. Bei Elvis wurde wenigstens niemand abgezockt oder um sein Geld betrogen, was ansonsten in diesem Geschäft leider an der Tagesordnung ist. Oder glaubt jemand, die Musikbranche ist ein Streichelzoo?
Dieses Thema wurde gesperrt.
  • User gelöscht
  • User gelöschts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
27.08.2009 21:24 #748531 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Das kann ich natürlich genauso wenig mit Gewissheit sagen, wie Du das Gegenteil mit Sicherheit behaupten kannst.

Das ist der Punkt. Deswegen ist es fragwürdig, einfach aus dem Stand zu behaupten, dass alle guten Songs an Elvis vorbeizogen wegen der Vertragsbindung. Wissen wir, ob es wirklich "gute" Songs waren? Ob Elvis damit einen Hit gehabt hätte? Ebenso impliziert man mit dieser Behauptung, er hätte eigentlich nur schlechte Songs gesungen. Und das sehe ich ganz anders.

You’ve lost that lovin feelin wurde zuerst von den unbekannten Righteous Brothers aufgenommen, die mit der Nummer ihren Durchbruch schafften. Ich glaube nicht, dass ein Komponistenteam kein Problem damit hat, wenn Nobodys ihr Lied aufnehmen, es hingegen ablehnt, dass ein etablierter Star dies

Dieses Thema wurde gesperrt.
Mehr
27.08.2009 21:33 #748534 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Die Stars z.B. aus dem Spector-Katalog standen genauso vertraglich gebunden da wie Elvis, nur halt zu Spector, der zufällig gerade angesagt war, und nicht zu Hill & Range.


Die Stars vielleicht schon, aber von denen redet ja auch keiner, die Autoren jedoch sicher nicht. Goffin/King schrieben zumindest sowohl für Spector als auch für andere Nicht-Spector-Künstler wie die Monkees oder Herman’s Hermits.

Soll heißen man hätte sie kontaktieren und sie hätten für Elvis schreiben können.

Hätte Elvis das so gewollt, hätte er sich zu Spector begeben müssen. Dem hätte er sich aber wesentlich mehr ausliefern müssen als bei Parker,


Sicher nicht mehr als bei Chips Moman, zumal Spector riesen Elvis Fan ist und sich über diese Möglichkeit wahrscheinlich gefreut hätte.

Eine völlig normale Entwicklung. Kein Mensch hält sich fortwährend mehr als ein Jahrzehnt ganz oben, es rücken einfach neue Künstler und eine neue Generation Publikum nach, die Welt verlangt nach Neuem.


Das ist reiner Fatalismus, der aber nicht belegt, dass es zwingend so gewesen sein musste. Zumal ich nicht davon rede, dass wie in den 50ern ein Nr. 1 Hit den nächsten jagt.

Ja, sowas passiert täglich, sogar noch viel schlimmeres. Bei Elvis wurde wenigstens niemand abgezockt oder um sein Geld betrogen, was ansonsten in diesem Geschäft leider an der Tagesordnung ist. Oder glaubt jemand, die Musikbranche ist ein Streichelzoo?


Darum ging es doch gar nicht. Marco wollte lediglich an einem Beispiel verdeutlichen, wie das System Parker/Bienstock als Hemmschuh wirkte ab einem gewissen Zeitpunkt.
Dieses Thema wurde gesperrt.
Mehr
27.08.2009 21:44 #748536 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Interessant, dass Du zeitgleich ebenfalls dieses Beispiel gewählt hast. Schau mal, wer bei "Lovin' Feelin'" neben Mann und Weil noch Komponist war: Phil Spector. Die haben das nicht den unbekannten Righteous Brothers angeboten, weil kein etablierter Star es singen konnte oder wollte, sondern es war ein gezielter Plan. Sie haben den Spieß rumgedreht, haben sich Künstler nach Maß "geschaffen" und die dann quasi ausgebeutet, denn die beiden Sänger verdienten am wenigsten daran. Jetzt dürfte klar sein, dass das für Elvis kein interessantes Geschäftsmodell gewesen wäre, oder? Dann doch lieber Abgreifen a la Parker.

Na ja, das Beispiel drängt sich auf, denn diese Nummer hat Elvis auch aufgenommen. Außerdem belegt Deine Herleitung nicht, dass diese Autoren nur für unbekannte Künstler Lieder geschrieben haben.

I just can't help believin wurde für B.J. Thomas geschrieben, der zuvor mit Raindrops keep fallin on my head und Hooked on a feelin zwei Hits hatte.

Ich möchte aber noch mal deutlich machen, dass die von mir genannten Autoren nur beispielhaft ins Feld geführt wurden.
Dieses Thema wurde gesperrt.
Mehr
27.08.2009 22:08 #748537 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf "Golden Boy Elvis"

ein Hit ist ein Hit, ob mit Original-Material oder nicht. Für einen bloßen Sänger, der nicht selber schreibt, kann das egal sein.

Grundsätzlich stimmt das, jedoch denke ich, dass es leichter ist mit einem "eigenen" original Song ein Hit zu landen, als mit einem Lied, dass durch einen anderen Interpreten geprägt wurde. Das ist jetzt aber mehr ein Gefühl von mir, als dass ich dies belegen könnte.

Ich sage das nur, damit Du mir jetzt nicht massig Gegenbeispiele um die Ohren haust, die es fraglos gibt. :devil:

Davon mal abgesehen, hatten die Bonussongs, die ich jetzt so auf dem Schirm habe und die es nicht als Single gab, aber auch kein Hitpotential.
Dieses Thema wurde gesperrt.
  • User gelöscht
  • User gelöschts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
27.08.2009 22:36 #748538 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Golden Boy Elvis"

bei "suspicious" wollte elvis selber erst nicht so,,,,,bis moman meinte"ok, dann singt es halt ein anderer von meinen künstlern"...worauf elvis sich noch mal besann....

Interessant. Neben "Burning Love" schon der zweite Uptempo-Welthit und Klassiker, den man Elvis förmlich aufdrängen musste.

Langsam gewinne ich den Eindruck, dass es nicht Parker oder Bienstock oder sonstwer war, der Elvis die aktuellen Hits vermasselte, sondern Elvis selber. :adeal:
Dieses Thema wurde gesperrt.
  • User gelöscht
  • User gelöschts Avatar
  • Besucher
  • Besucher
27.08.2009 23:58 #748541 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf "Golden Boy Elvis"

Na ja, das Beispiel drängt sich auf, denn diese Nummer hat Elvis auch aufgenommen.

Ja, fünf Jahre später, als das Ding schon ein Evergreen war. Aber kannst Du Dir den 65er Elvis mit diesem Song vorstellen?

Außerdem belegt Deine Herleitung nicht, dass diese Autoren nur für unbekannte Künstler Lieder geschrieben haben.

Das wollte ich auch nicht gesagt haben. Ich wollte nur von diesem Geschäftsmodell erzählen, wo sie sich ordentlich abgegriffen haben, wo Elvis irgendwie nicht reingepasst hätte. Klar haben sie für alle möglichen geschrieben, aber geh mal davon aus: Unter jeweils unterschiedlichen Bedingungen. Die Methode Parker wird ihnen nicht fremd gewesen sein.
Dieses Thema wurde gesperrt.