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Viva Las Vegas
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Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob Ernst Jorgensen tatsächlich Elvis-Fan ist. In meinem Exemplar von A Life In Music war vorne drin ein Interview, das, glaube ich, der Verlag mit ihm geführt hat. Da sagt er, dass er kein Fan in dem Sinne ist. Ich glaube, er ist Audio-Freak und -Experte und vor allem sowas wie Musik-Archivar. Ich glaube nicht, dass er ein waschechter Fan ist (zum Beispiel hat mich immer schon die Frage interessiert, was er sonst so an Musik hört. Muss ich bei der nächsten Fragerunde im FECC mal stellen ...). Ich denke vielmehr, er möchte in seinem Job ganz einfach was bewegen - und da bietet sich Elvis eben an, weil er ihn a) eben mag und b ) da eine Menge am Image zu machen war über eine Veröffentlichungspolitik wie sie Jorgensen eingeführt und nachher durchgezogen hat.Weißt Du, was mich daran wundert???
Ernst ist Elvis-Fan. Purist. Warum läßt er das zu. Würdest du an einer Schaltstelle von FTD sitzen, wärest du als Hardcore-Fan doch daran interessiert sein, dass dir das Produkt am Ende gefällt, ja dich 100%ig glücklich macht.
Im Übrigen kann ich mir vorstellen, dass nicht Ernst Jorgensen darüber entscheidet, was in welcher Art von Elvis erscheint oder nicht. Über das Geld herrschen andere. Und wenn aufwändige Artwork erstellt werden muss, um mies klingende Soundtracks zum dritten Mal zu verkaufen, dann wird er schon gesagt bekommen: "Herr Jorgensen, dann haben wir aber nicht soviel Geld für das Remastering, das ist ihnen schon klar?" - oder so ähnlich. Der Preis soll ja derselbe bleiben wie bei den normalen FTDs. Also wird am Inhalt gespart, um die Dinger oberflächlich gesehen etwas attraktiver zu machen. Insgesamt sind die Soundtracks etwas, was ohne viel Aufwand toll aussehen soll (bzw. muss), wo aber nicht viel dahinter stecken darf (weil teuer).
Ums kurz zu machen: Ich glaube nicht, dass Ernst Jorgensen über Qualität oder nicht-Qualität entscheidet, sondern die Typen, die das Geld haben und verwalten ... Er kann nur das Beste draus machen. Aber auch das gelingt in letzter Zeit m. E. nicht mehr wirklich.
Der Viva Las Vegas Soundtrack ist einer der besseren (genau genommen einer von zwei guten, der andere ist Fun In Acapulco). Meine Theorie ist die, dass in den Fällen, wo man nur wenig unveröffentlichtes Bonusmaterial anbieten kann oder will (im Falle von Viva Las Vegas sind über 50% bereits veröffentlicht) man am Original-Soundtrack etwas macht. In den anderen Fällen lässt man den Original-Soundtrack (enorm) schleifen, weil man viele und/oder interessante Alternates anzubieten hat (Frankie And Johnny, Harum Scarum). Der fehlende Reverb/Hall auf den VLV Aufnahmen (I Need Somebody To Lean On) nervt mich allerdings enorm und ich ziehe die Double Features noch immer und weiterhin vor. Ich habe meine Meinung zu Viva Las Vegas in einer <a href=' www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0000X1IUS/302-9229368-0491260 ' target='_blank'>Kundenrezension bei Amazon.de niedergeschrieben.
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- Danny
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"Today, Tomorrow And Forever" gibt es in der Solo und in der Duett-Version. Auch die anderen beiden Duette mit Ann Margret finden sich hier wieder ("You're The Boss" und "The Lady Loves Me"). Dazu die eher filmtypischen Titel "Santa Lucia" und "Yellow Rose Of Texas/Eyes Of Texas". Bei letzterem Titel hat man sich glücklicherweise für die Version der DOUBLE FEATURES entschieden, bei der Elvis bis zum Schluss mit den Chor mitsingt (was bei früheren Veröffentlichungen nicht der Fall war).
Abgerundet wird dieser Soundtrack mit zwei Titeln die zwar für den Film aufgenommen wurden, es aber nicht in die finale Fassung geschafft haben: das latin-angehauchte "Do The Vega" und der Let-Yourself-Go-Vorläufer "Night Life".
<!--aimg--><a href=' www.elvisclubberlin.de/filmplakate/viva222.jpg ' target='_blank'>
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Für die DOUBLE FEATURES-Reihe wurden die Lieder neu abgemischt, bei einigen Soundtracks gewann man dadurch ein lebendigeres Klangbild gegenüber der ursprünglichen LP-Version (z.B. bei HARUM SCARUM). Speziell im Fall von Viva Las Vegas ging das damals aber etwas in die Hose. Bei einigen Titeln klatschte man derart viel Hall drauf, dass man meinte, Elvis hätte die Lieder in der städtischen Turnhalle aufgenommen. Speziell "Night Life" empfand ich auf der DOUBLE FEATURES als furchtbar entstellt. Heute, ein gutes Jahrzehnt später, bekommen wir den Titel endlich so trocken-knackig auf CD präsentiert, wie er ursprünglich auch geklungen hat.
<!--aimg--><a href=' www.elvisclubberlin.de/filmplakate/vivajap.jpg ' target='_blank'>
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FTD wären nicht FTD, wenn sie uns nicht zusätzlich zum eigentlichen Soundtrack noch eine stattliche Anzahl Alternativ-Takes präsentieren würden. Die gibt es dann auch reichlich, allerdings macht sich nun beim langjährigen Sammler erst einmal Ernüchterung breit. Von diesen Bonus-Songs wurde uns ein grosser Teil bereits auf den früheren FTD-Veröffentlichungen OUT IN HOLLWOOD und SILVER SCREEN STEREO zugänglich gemacht, weren also auf dem als exklusiv angepriesenen Sammlerlabel zum zweiten Mal verbraten.
Neu ist ein halber Take 1 vom Today, Tomorrow And Forever-Duett. Der darauffolgende Take 2 ist der selbe, der uns bereits auf der TODAY,TOMORROW AND FOREVER-Box entzückte.
Ebenfalls neu und sogar gänzlich durchgesungen ist Take 1 von Do The Vega. Dieser erste Versuch kommt noch deutlich verhaltener rüber als die bekannte Masterversion. Von diesem Song gab es bisher noch keinerlei Outtakes, weder von BMG noch von den Bootlegern.
Das gleiche gilt für What'd I Say, von diesem Ray-Charles-Klassiker kriegen wir hier erstmalig Alternativ-Versionen präsentiert (die Takes 1 und 2) und wieder werden zwei Lücken für den Sammler geschlossen.
Nicht ganz so exklusiv, aber trotzdem bisher noch nirgends veröffentlicht, sind die Takes 5 und 7 von If You Think I Don't Need You. Da gab es zwar vor Jahren schon eine Handvoll Outtakes auf Bootleg, die klangen aber ziemlich schlecht und diese beiden hier waren nicht dabei.
Das war’s dann aber auch beinahe schon mit unveröffentlichtem Material. Alles andere hatten wir bereits auf früheren FTD-CDs. Die Zugabe The Climb (wird im Film während einer Tanz-Szene mit Elvis und Ann Margret von einer schwarzen Gruppe dargebracht) welche nicht von Elvis gesungen wird, kann den faden Beigeschmack, der sich plötzlich einstellen will, nicht beseitigen. Ob in den BMG-Lagern wirklich keine weiteren Outtakes von den VIVA LAS VEGAS-Sessions schlummern, oder ob uns eines Tages der Soundtrack zu einem der spritzigsten und unterhaltsamsten Elvis-Filme ein weiteres Mal, halt dann nur noch kompletter, verkauft werden wird, wird uns die Zukunft zeigen.
<!--aimg--><a href=' www.elvisclubberlin.de/filmplakate/vivla.jpg ' target='_blank'>
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Filmhits von 1964:
Mit welcher Konkurrenz sich VIVA LAS VEGAS herumschlagen musste:
Sean Connery alias James Bond empfing "Liebesgrüsse aus Moskau". Clint Eastwood ritt "Für eine Handvoll Dollar" durch den Prototypen des Italo-Western, eine Rolle, an der sich Jahre später auch Elvis in CHARRO versuchen sollte. Die Beatles kamen mit ihrem ersten Film "A Hard Days Night" in die Kinos. Beliebt waren zu jener Zeit auch weitere britische Filme, wie z.B. die Miss-Marple-Reihe mit Margareth Rutherford, 1964 liefen gleich zwei Filme aus dieser Serie: "Mörder ahoi!" und "Vier Frauen und ein Mord". Mehrere Morde gab es im deutschen Kult-Krimi "Der Hexer" nach einem Roman von Edgar Wallace. Ebenfalls aus deutschen Landen und ebenfalls die Verfilmung eines Roman-Klassikers war "Winnetou II".
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Nein. Es sind "The Forte Four".es sind die Jordanaires , die the climb singen (oder?)..übrigens hört man teilweise auch dabei die Stimme von Elvis
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- Charles
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Decca 31979 - THE FORTE FOUR: "Can't You See I'm Trying/Don't Let the Sun Shine on Me (1966)"
Another 45 by this group "I Don't Want To Say Goodnight" was included on the "Melody Goes On" comp, hence the Japanese soft-rock fans recognize them.
This is another of their Gary Usher production, penned by Glen Campbell and Jerry Fuller and originally recorded by the Knickerbockers as demo song (eventually released in early 90s on Sundazed comp.) FF's version utilizes "Backwards Sax" technique which was a direct copy of the Knicks' demo! B-side is also a fine pop song, composed by the mighty Annette Tucker/Keith Colley who were responsible in writing the immortal "High On Love" for the aforementioned Knicks.
<span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Quelle: infoseek.co.jp</span>
„Zeit, die man zu verschwenden genießt, ist nicht verschwendet.“ — John Lennon
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‘The Climb’ – Not just the master take, as indicated on the sleeve, but 4 takes! The first ever official release and what a stunner. This is a real discovery that, although this movie track has the sublime bass lead vocal of George ‘Biggie’ McFadden, Elvis was not only producing this track but also singing backup vocals with The Jordanaires!
In the middle of Take 1 Elvis shouts, "Hold It. We picked up the tempo a little too much fellows." Everyone also laughs when it is suggested that they might be singing "Chick to chick"! It’s a fabulous final track showing what fun Elvis could have in the studio with the right movie, right material and the right co-star.
und Elvis singt mit
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- Danny
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So wie ich das jetzt verstehe, ist die Lead-Vocal-Bass-Stimme von George ‘Biggie’ McFadden, dem Sänger der "Jubilee Four", unterstützt wird er von den Jordanaires, Elvis konnte ich bisher noch nicht heraushören, <span style='font-size:8pt;line-height:100%'>hab mir allerdings auch noch nicht die geasmten 5.19 Min. angetan.</span>
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Wieso "angetan"?Elvis konnte ich bisher noch nicht heraushören, <span style='font-size:8pt;line-height:100%'>hab mir allerdings auch noch nicht die geasmten 5.19 Min. angetan.</span>
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