file Auspegelung von BMG-Aufnahmen

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14 Apr. 2012 13:39 #865434 von Roqui
Roqui antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen

Ich benutzte WavePurity, um Knistern von LP-Aufnahmen zu bereinigen. Werde mal, wenn ich z. H. bin, nachgucken, ob es dass auch kann. Schätze mal schon...


Dass Programm habe ich auch gerade entdeckt. Scheint sehr gut zu funktionieren. Benutzt das sonst noch jemand?

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14 Apr. 2012 14:10 #865441 von Donald
Donald antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen

Naja, das Lautstärke-Verhältnis der beiden Kanäle würde ich in diesem Falle doch gar nicht verändern. Es würde insgesamt einfach die Aussteuerung angehoben, aber im gleichen Verhältnis.

Ich meine nicht, daß ich einen Kanal hochziehen will und den anderen da lasse, wo er war. Nein, das ist klar, daß das nicht funktioniert. Ich meinte das eher so wie beim Rec-Level am Tape-Deck, den man hochdreht, bis einer der beiden Kanäle auf gewünschtem Pegel angelangt ist. Der andere zieht dann nach.


So habe ich das auch verstanden, lieber Donnie und so kann man das latürnich auch machen, keine Frage. :wub:

Wo ich Ridervipassanasideburns aber auch recht geben muss, ganz klar: Nur vom Normalisieren her kann keine Übersteuerung herrühren. Das kannst Du also getrost machen. :up:

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15 Apr. 2012 22:06 #865652 von Wisdomy
Wisdomy antwortete auf Auspegelung von BMG-Aufnahmen

Dass Programm habe ich auch gerade entdeckt. Scheint sehr gut zu funktionieren. Benutzt das sonst noch jemand?

Ich habe es viele Jahre genutzt. Unter anderem. WavePurity setzt aber gute Audiofachkenntnisse vorraus, sobald man von der Autoeinstellung abweicht und manuelle Veränderungen vor sich nimmt. Das sollten Laien besser unterlassen. Während man Knistern noch relativ gefahrlos von 10 auf 7 runterregeln kann, kanns beim Knacken PlugIn von 15 auf 14 schon Probleme geben.

Das Knacken/Knistern PlugIn kann man relativ sicher bei ca. 90% aller Aufnahmen anwenden und würde ich empfehlen, wenn jemand grob eine Aufnahme polieren will. Beim Rest aber und bei manuellen Einstellungen muss man sehr genau hinhören und sollte immer auch die Filterumkehr nutzen, denn sonst passiert mit dem Tool das exakte Gegenteil: Knistern und Knacken wird so stark entfernt, das auch echte Töne entfernt werden und man diese Aussetzer als knacken wahrnimmt. Den Videomonitor kann man vergessen, der taugt zur visuellen Überprüfung gar nichts.

Der Rauschfilter ist nicht empfehlenswert. Er arbeitet gut bei moderner und neuer Musik, nicht bei alten Aufnahmen und schon gar nicht bei stark rauschenden Aufnahmen. Dort wird alles eingedumpft. Standardmäßig ist nämlich der starre FFT Rauschfilter aktiviert, der zwar sensibel anspricht, aber eben doch linear arbeitet. Besser ist, man stellt den dynamischen FFT Rauschfilter ein, da muss man jedoch Profi sein und exakte Vorkenntnisse haben wie so eine Noise Ermittlung abläuft, um die entspechenden Schwellwerte der Presets genau an die Aufnahme anzupassen. Und trotzdem: Die ersten 2 bis 3 Sekunden dieser Aufnahmen sind solche Bearbeitungen Schrott, weil die meisten der Programme für den Massenmarkt keinen Vorlauf in der Bearbeitung machen, sondern direkt beginnen, sodass die Filter immer 2 bis 3 Sekunden brauchen, um sich einzupegeln. Das hört man dann. Das Problem kann man umgehen, erfordert aber Aufwand, und ein zweites Programm.

"Rumpelgeräusche des Plattenspielers entfernen" zu aktivieren ist Quatsch, weil die meisten, die heute noch Plattenspieler haben, wohl Wert darauf legen, dass er eben nicht rumpelt. Außerdem werden natürlich alle gewünschten Frequenzen unter 30 Hz - die Voreinstellung des Programms - auch mit entfernt. Wichtiger wäre, exakt 50 Hz entfernen zu können - das Netzbrummen nämlich, das man auf vielen Aufnahmen hört.

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