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Die große Soundtrack Revue
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Da habe ich schon erste Erfolge mit der Fußballnationalmannschaft gefeiert, Du Grünschnabel.Warst du da überhaupt schon auf der Welt
On-Topic:
Wo bitte kommt im Film "Follow That Dream" der Song A Whistling Tune vor?
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- Manhattoe
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Ich muss jetzt erstmal eine Runde Joggen.
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BMG 1997
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Blue Hawaii war der erfolgreichste Spielfilm von Elvis Presley. Auch der Soundtrack zählt zu den wichtigsten und kommerziell erfolgreichsten Soundtrackalben von Elvis.
Das Album stieg Ende Oktober 1961 mit Platz 75 in die US Billboard Charts ein, erreichte Anfang Dezember die No 1. und hielt diese Position für 20 Wochen.
In einer intensiven Recording Session von zwei Nächten (21-23.03.1961) wurden gleich 14 Tracks für den Film aufgenommen.
Der Titelsong Blue Hawaii , der bereits 1937 von Bing Crosby im Film "Waikiki Wedding" zu hören ist, kommt meiner Meinung Elvis Stimmlage sehr entgegen. Eine wunderschöne Ballade, die mit hawaiianischen Gitarren und dem Backgroundgesang der Jordanaires untermalt wurde.
Mit Always Almost True wird es flotter. Eigentlich ein typischer Soundtracksong, trotzdem gefällt mir dieses Lied gut. Besonders wegen der Spritzigkeit des Saxophons, das das gesamte Arrangement durchzieht, sowie dem frechen Text.
Aloha Oé ist ein traditionelles hawaiianisches Volkslied, dass von der hawaiianischen Königin Liliuokalani 1878 komponiert wurde. Heute ist es ein bekanntes internationales Abschiedslied. Ich persönlich kann diesem Lied nicht sehr viel abgewinnen.
Weiter geht's mit No More (La Paloma), das für viele einer der besten Songs auf dem Album ist. Mir ist der Text etwas zu schmalzig; dafür ist die Melodie schön und erinnert an spanische Klänge.
Can't Help Falling In Love ist bis heute einer der wichtigsten Love Songs. Ein tolles, zum Träumen verführendes Lied, dass mir persönlich als "movie version" mit dem Spieluhr-Intro am besten gefällt. Ich brauche nicht großartig zu erwähnen, dass Elvis "Can't Help Falling In Love" ab 1969 als Schlusssong für seine Liveauftritte wählte.
Rock-A-Hula-Baby, Slicin' Sand sowie Steppin' Out Of Line gehören neben Almost Always True zu den flotten Beatnummern des Soundtracks. Steppin' Out of Line wurde zwar für den Film aufgenommen, taucht aber lediglich als instrumentale Backgroundmusik auf. Der Song selbst fand im Film keine Verwendung.
Moonlight Swim, Ku-U-I-Po, Hawaiian Sunset sowie Island Of Love sind für mich die kitschigsten Lieder auf dem Album. Die hawaiianischen Klänge der Songs sind Geschmackssache. Mir gefallen sie nicht.
Ito Eats und die Bluesnummer Beach Boy Blues sind zwar unbedeutende Songs, dafür humorvoll vorgetragen und sie entzerren etwas die "gefühlsduselige" Liedersammlung des Albums.
Der Hawaiian Wedding Song , der 1926 von Charles E. King ursprünglich für die Oper "Prince of Hawaii" komponiert wurde, ist neben Blue Hawaii und Can't Help Falling in Love m.E. das schönste Liebeslied. Vor Elvis nahmen diesen Song bereits Bing Crosby unter dem Titel "Here Ends The Rainbow" (1951) und Andy Williams auf, der damit 1959 einen großen Erfolg landen konnte.
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1997 erschien von BMG die Collector Edition zu "Blue Hawaii", die acht alternative Aufnahmen zu einzelnen Songs des Soundtracks enthält.
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- Manhattoe
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Ich stimme zwar nur z.T.überein, aber was soll's (ich lasse mich darüber später noch en detail aus).
Du machst den Rest auch weiter, okay? Als nächstes musst Du Double Feature 2 in Angriff nehmen. Cover schicke ich Dir dann wieder zu, aber erst nach dem Joggen.
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- Big Hunk
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Huuuiiiii...
Ich persönlich LIEBE "Blue Hawaii" - wohl wegen dem damit verbundenen (nicht zuletzt durch den Soundtrack) Sommerfeeling!
Natürlich ist der Film handlungstechnisch ziemlich dünn, aber er enthält viele feine Lieder und einen coolen Elvis im Hawaiihemd und mit Ukulele. Solche Leute sind immer sehr cool!
Aber mit Pea gehe ich nicht überall konform:
"Blue Hawaii" ist klasse, auch das feine, ans Flasett grenzende Ending, keine Frage!
"Aloha Oe" hat mir zuviel hawaiianischen Original-Gesang und ich mag es von Freddy Quinn oder auch von Marty Robbins lieber!
Den "Hawaiian Wedding Song" an sich mag ich schon, aber mir gefallen alle Live-Versionen (besonders die von "In Concert") besser als die Filmversion mit dem vielen Chorgesang!
"Almost Always True" ist ein wenig langweilig, aber trotzdem ein flotter, ganz netter Ohrwurm. Der "Beach Boy Blues" ist ganz gut, aber das bluesigste an ihm sind die Harmonien, die Harp und die Endzeilen...
"Rock A-Hula Baby" ist natürlich - nicht zuletzt wegen dem "Elvis Ending" klasse, aber "Steppin' Out Of Line" rockt noch härter und hat ein tolles, sehr versiertes Saxofon-Solo. Ein echtes Highlight (und leider weder im Film noch auf der Soundtrack-LP enthalten)!
Ich weiß noch, wie begeistert ich vor 15 Jahren oder so war, als ich es erstmals auf der "Pot Luck" hörte... *träum*
Mit "Slicin' Sand" konnte ich nie so viel anfangen und mit "Ito Eats" noch weniger, aber das ist wohl Geschmackssache!
Aber speziell "Island Of Love" und "Hawaiian Sunset", aber genauso "Ku-U-I-Po" und "Moonlight Swim" sind wunderschöne Hawaii-Ohrwürmer mit tollen Hawaii-Arrangements. Natürlich kann man sie evtl. als etwas kitschig bezeichnen, aber das gehört m. E. bei Hawaii-Musik dazu. Ich jedenfalls liebe sie (o. k., als Ukulelen-Fan bin ich vielleicht auch vorbelastet...)
"Can't Help Falling In Love" hat eine wunderschöne Melodie und paßt damit - eigentlich in jeder Version - prima zu Elvis wunderschöner Stimme!
Und speziell "La Paloma" zählt im allgemeinen zu einer meiner liebsten Lieblingsmelodien (ich habe etliche Versionen von dem Song, aber die Melodie ist ein solcher Ohrwurm, daß ich eigentlich keine richtig schlecht finde)!
Schäön, daß Elvis es auch gesungen hat (in einem tollen Rhythmus mit einem feinen Tonartwechsel und schönem Falsettgesang am Ende)!
ICH LIEBE ES! (Leider wurde die Filmszene - warum auch immer - übel beschnippelt!
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- Newflame
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Nur eine Bemerkung. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass der erfolgreichste Film "Viva Las Vegas" war, oder stimmt das nicht?
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Danke für das Lob, Newflame, auch an Manhattoe@ SweetPea: Klasse Review
![]()
Nur eine Bemerkung. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass der erfolgreichste Film "Viva Las Vegas" war, oder stimmt das nicht?
Nein, Blue Hawaii war kommerziell gesehen der erfolgreichste Spielfilm, nicht Viva Las Vegas.
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- Manhattoe
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Handelt es sich hier etwa endlich mal wieder um einen Fachbeitrag von Big Hunk?Handelt es sich hier etwa tatsächlich um den ersten Fachbeitrag von Sweet Pea?
Huuuiiiii...
Huuuiiiii...

Blue Hawaii mag einer der erfolgreichsten Filme/Soundtracks von Elvis gewesen sein, ich kann damit bis heute nur wenig anfangen.
Es ist allerdings interessant zu lesen, wie unterschiedlich wir auf die selben Songs reagieren. Einige Songs sieht man nach den Kommentaren anderer in neuem (und oftmals besseren) Licht, und deshalb gebe ich jetzt auch noch meinen Senf dazu.
Bei dem Titelsong sind wir uns einig. Das ist eine echte Perle. Elvis Stimme ist rein und klar, und er bewältigt den umfangreichen Tonumfang spielend. Na klar, Blue Hawaii ist eine Schnulze, aber eine wunderschöne. Einzig und allein die Version von Ray Charles kann es mit der von Elvis aufnehmen.
Almost always true ist ein feines Filmliedchen und kommt mit der angenehmen Leichtigkeit und Unbeschwertheit her, die später viele Songs aus Roustabout auszeichnen sollte (dazu im weiteren Verlauf dieses Threads noch mehr). Die anderen flotteren Nummern fallen dagegen m.E. etwas ab. Im Gegensatz zu Big Hunk kann ich Steppin' out of Line nur wenig abgewinnen (auch wenn das Sax-Solo ebenso wie das in Almost always true natürlich stark ist). Beim Hören von Songs wie Slicin' Sand werde ich aber immer ganz wehmütig: nur fünf Jahre nachdem Elvis Blue Suede Shoes und andere R&R-Klassiker in die Welt hinausgebrüllt hatte, mussten sich seine Fans (und wir uns heute) diese albernen und weichgespülten Möchtegern-Rocknummern anhören, die kläglich versuchen, vom Ruhm der alten Zeiten zu zehren. So bitter wie es ist: bereits 1961 beginnt Elvis zur eigenen Persiflage zu werden.
Von ganz anderem Kaliber ist da aber (ein Segen!) Rock a-Hula Baby, der beste Song des Soundtracks. Leicht und locker und mit dem lässigen Schwung, der Elvis zuvor auszeichnete und den er in den folgenden Jahren leider verlieren sollte. Auch Can't Help Falling in Love ist natürlich ein ganz großer Song, und es gibt nur wenige unter den hunderten Versionen, die folgen sollten, die dem Studiooriginal das Wasser reichen können. Im Gegensatz zu SweetPea aber gefällt mir die Filmversion (die mit der Spieluhr) nicht: hier gelingt die Gratwanderung nicht, und der Song erhält eine klebrig-süße Note à la Big Boots.
Über den Rest des Scores will ich nicht viel Worte verlieren, auch wenn Elvis Stimme und der Sound natürtlich großartig sind. Einige Songs haben ihre Momente (z.B. Beach Boy Blues bis zum Refrain), aber der Großteil des Soundtracks erinnert mich immer an Ananas aus der Dose: viel zu süß und ohne Überraschung (bei Ito Eats stößt es mir allerdings sauer auf). Und wenn es den schon Esther-Williams-Schwimmbeckenrandgeplätscher-Kitsch sein muss dann bitte richtig wie in Moonlight Swim.
Kurioserweise gefallen mir die Songs viel besser, als Elvis sie über ein Jahrzehnt erneut zum Besten gibt. JKu-u-i-po, No More und Hawaiian Wedding Song kommen in den 70er Versionen einfach besser.
Just my two cents.
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Darauf freue ich mich schon sehr. Ein toller Soundtrack, den ich erst letzte Woche mal wieder angehört habe!Almost always true ist ein feines Filmliedchen und kommt mit der angenehmen Leichtigkeit und Unbeschwertheit her, die später viele Songs aus Roustabout auszeichnen sollte (dazu im weiteren Verlauf dieses Threads noch mehr).
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