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Die große Soundtrack Revue
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Das sehe ich wieder ganz anders.Kurioserweise gefallen mir die Songs viel besser, als Elvis sie über ein Jahrzehnt erneut zum Besten gibt. JKu-u-i-po, No More und Hawaiian Wedding Song kommen in den 70er Versionen einfach besser.
Just my two cents.
Gut, der "Hawaiian Wedding Song" gewann in den 70ern, aber auch wegen dem besseren Arrangement.
Aber bei "Ku-U-I-Po" und vor allem bei "No More" singt er eher lustlos ohne große Betonung. Bei diesen eigentlich schönen Liedern vermisse ich dann einfach die zarte, hauchende Nashville-Stimme der frühen 60er.
Das soll aber keine Kritik sein, sondern ist gut so, denn mit der Bombaststimme der 70er konnte er dann "Steamroller Blues" und "My Way" usw. viel besser schmettern.
Trotzdem finde ich, daß man den Songs anhört, daß er sie ausgepowert NACH dem Konzert einsang!
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Elvis geht mit den Songs, möglicherweise weil er einfach nur kaputt ist, lässiger mit den Songs um, und das gefällt mir besser als dieses Ganzkörpermuskelangespanne von 1961.
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Double Feature Nr. 2 (BMG, 1995)</span>
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1 King of the whole wide world 2:43 -- 2 This is living 1:45 -- 3 Riding the rainbow 1:39 -- 4 Home is where the heart is 2:33 -- 5 I got lucky 2:11 -- 6 A whistling tune 3:19 -- 7 Girls! Girls! Girls! 2:32 -- 8 I don?t wanna be tied 2:06 -- 9 Where do you come from? 2:06 -- 10 I don?t want to 2:39 -- 11 We?ll be together 2:16 -- 12 A boy like me, a girl like you 2:19 -- 13 Earth boy 2:21 -- 14 Return to sender 2:07 -- 15 Because of love 2:31 -- 16 Thanks to the rolling sea 1:38 -- 17 Song of the shrimp 2:20 -- 18 The walls have ears 2:31 -- 19 We?re coming in loaded 1:31 -- 20 Mama 0:59 -- 21 Plantation rock 1:50 -- 22 Dainty little moonbeams 0:57 -- 23 Girls! Girls! Girls! (end title version) 0:53 (Total playing time 48 min)
Das zweite Double Feature bringt uns die Songs aus den Filmen <span style='color:black'>Kid Galahad</span> und <span style='color:black'>Girls! Girls! Girls!</span>. Während in Kid Galahad nur eine Handvoll Songs auftauchen, ist Girls! Girls! Girls! einer der umfangreichsten Soundtracks.
Der <span style='color:black'>Kid Galahad</span>-Soundtrack wurde in der letzten Session des Jahres 1961 eingespielt, und zwar am 26. und 27. Oktober bei Radio Recorders. King of the whole wide world ist ein sehr ordentlicher Popsong. Elvis und die Musiker brauchten über 30 Takes bis ein für alle zufriedenstellendes Ergebnis erreicht war. Die Mühe hat sich gelohnt, ist doch dieser Song der einzige des Soundtracks, der annähernd die Chance hatte, in die Charts vorzustoßen (daraus wurde allerdings nichts). Ein Hauch der Elvis is Back-Sessions weht durch diese rockige Popnummer, und allein das Sax-Solo von Boots Randolph macht den Song hörenswert. Mein Lieblingssong aus Kid Galahad ist allerdings die feine Ballade Home is where the heart is, die allerdings kein Hitpotential hatte. Elvis hat fast in jedem zweiten Film gute Balladen herausgebracht, aber diese ist neben They remind me too much of you aus It happened at the world's fair und I need somebody to lean on aus Viva Las Vegas eine der schönsten. Von den übrigen Songs aus Kid Galahad sticht I got lucky vielleicht etwas hervor, weil Elvis Stimme hier etwas mehr gefordert ist als bei dem Remake von A whistling tune (ein Song, auf den man Pfeifen kann) sowie bei This is living und Riding the rainbow. Letzterer ist eigentlich auch ein netter Song, aber man hat den Eindruck, Elvis halte sich zurück (nicht nur hier übrigens), um mit seiner sonst zu kraftvollen Stimme bloß nicht die dünne Instrumentalbegleitung dieser Songs allzusehr in den Hintergrund zu drängen. Ist der Soundtrack insgesamt mittelmäßig, so ist der Sound bei den letztgenannten Songs eine Enttäuschung. Der Klang ist ohne Volumen und ohne Räumlichkeit, die Gitarren schrammeln und die Drums erinnern mich zuweilen an mein altes Kinderzimmerschlagzeug aus leeren Dash-Trommeln und Caro-Dosen.
Ganz anders kommt da <span style='color:black'>Girls! Girls! Girls!</span> mit einem satten und tiefen Sound aus den Lautsprechern. Aber nicht nur der Klang ist besser, auch die Großzahl der Songs ist es. Angesichts der vielen Songs (insgesamt wurden 17 aufgenommen; 16 wurden im Film zunächst verwendet, bevor 3 wieder herausgeschnitten wurden; ein weiterer tauchte erst später auf einem Budget-Release auf) gibt es keinen Ausfall, sieht man einmal von Song of the shrimp ab. Hier wünscht man sich tatsächlich ein paar Krabben herbei, aber nur um sie sich in die Ohren zu stopfen. Aber kommen wir zu den zahlreichen Qualitäten des Soundtracks zurück. Mit dem Titelsong geht es gleich gut los: ein starker Opener, geprägt von Elvis Dynamik und einem starken Chor und nicht zuletzt von einem weiteren groovigen Sax-Solo von Boots Randolph (m.E. sein zweitbestes für Elvis nach Fools fall in love von 1966). Bei I don't want to rockt es sogar ein bisschen, insbesondere in dem von einem Elvis-Experten entdeckten Elvis-Ending (Applaus für diese fünffache Alliteration und feine Assonanzkette bitte an manhattoe@hotmail.com oder prize@nobel.sw). Eeeeh, wo wollte ich weitermachen? Richtig mit Return to sender, ein Song der zu Recht zu Elvis Soundtrackklassikern zählt. Neben diesen drei Songs kommt auch We're comin' in loaded flott daher, und auch der faux Tango The walls have ears ist nach mehrfachem Hören eigentlich gar nicht so schlecht wie es zunächst scheinen mag. Die hohe Qualität des Soundtracks wird auch dadurch ersichtlich, dass ein guter Song wie Plantation rock aus dem Film geschnitten wurde. Gutes Material gab es bei diesem Film offensichtlich im Überfluss.
Alles sehr gefällig soweit, aber kein Elvis Soundtrack ohne eiskalten Schauer über unsere Rücken. Hier sorgen We'll be together und Mama für die Abkühlung. Die Songs sind musikalisch durchaus anspruchsvoll und zudem perfekt vorgetragen, aber das beruhigt mich auch nicht, wenn ich den Wunsch verspüre, irgendjemandem diese penetrante Ukulele über den Schädel zu ziehen oder mich anderweitig gegen diese fiese Kitschattacke zu wehren.
Glücklicherweise wimmelt es auf diesem Soundtrack nur so vor feinen Balladen, die alles wieder in das rechte Licht rücken: I don't want to, Because of love, Where do you come from und A boy like me, a girl like you kann man immer wieder hören. Ganz anders als bei Kid Galahad hat Elvis häufig Gelegenheit seine edle Stimme zur Entfaltung zu bringen. Auch die exotisch angehauchten musikalischen Vignetten Earth boy und Dainty little moonbeams fügen sich in das hohe Niveau des Soundtracks ein, und mit Thanks to the rolling sea bekommen wir mal etwas Neues geboten, insbesondere bei der a-capella-Version.
Ich kann also die Einschätzung bei Solid-Gold-Elvis nicht teilen <a href=' www.solid-gold-elvis.com/htm-importcd/cdcorner-g05.htm ' target='_blank'>(s. hier), demnach dieser Soundtrack einer von Elvis schwächsten sein soll. Mein Fazit: Girls! Girls! Girls ist ein Soundtrack Juwel (wenn nicht sogar Elvis bestes Filmalbum überhaupt) mit mindestens 10 guten bis sehr guten Songs, mit einem abwechslungsreichen Repertoire und variablen Arrangements und mit einem Elvis in Topform.
Leider konnten die folgenden Soundtracks dieses hohe Niveau nur selten halten.
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Mir persönlich gefallen die Songs aus Kid Galahad um einiges besser als die aus Girls Girls Girls. Die einzigen Songs, die mir aus Girls Girls Girls richtig gut gefallen sind Return to Sender sowie Where do you come from, der gar nicht im Film auftaucht.
Deine Meinung, das "Girls Girls Girls" zu Elvis stärksten Soundtracks gehört, kann ich leider nicht teilen.
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Hier teile ich Deine Meinung im gróßen und ganzen, jedoch mag ich dem Shrimp-Song auch sehr - er hat ein geiles Arrangement, ist ein Ohrwurm mit einem schönen Südsee-Feeling und wird mit Elvis einschmeichelnder Frühsechziger-Nashville-Stimme vorgetragen.ein weiterer tauchte erst später auf einem Budget-Release auf) gibt es keinen Ausfall, sieht man einmal von Song of the shrimp ab. Hier wünscht man sich tatsächlich ein paar Krabben herbei, aber nur um sie sich in die Ohren zu stopfen.
Ich liebe den Song!
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Wie wär's wenn du die nächste Review übernimmst? Der Soundtrack It Happened At The World's Fair enthält viele Kinderlieder
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Die Ukulele hat man dem Ukulisten scheinbar schon über den Schädel gezogen, bevor die Aufnahme entstand.Alles sehr gefällig soweit, aber kein Elvis Soundtrack ohne eiskalten Schauer über unsere Rücken. Hier sorgen We'll be together und Mama für die Abkühlung. Die Songs sind musikalisch durchaus anspruchsvoll und zudem perfekt vorgetragen, aber das beruhigt mich auch nicht, wenn ich den Wunsch verspüre, irgendjemandem diese penetrante Ukulele über den Schädel zu ziehen oder mich anderweitig gegen diese fiese Kitschattacke zu wehren.
Es ist nämlich gar keine zu hören!
Zum Vergleich: <a href=' Carsten-Hesse.com/hbt/u.mp3 ' target='_blank'>Das hier sind Ukulelenklänge:
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