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How Great Thou Art
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Hier findet man die Original Mono Master und die haben einen Sound und eine Power, wie ich es noch auf keiner
anderen Veröffentlichung hören konnte.
Einfach brilliant!
Die Daten:
Title: How Great Thou Art
Label: BMG/RCA
Catalog Number: ND 83758
Country: Germany
Release Date: 1988 Track Listing: How Great Thou Art
In The Garden
Somebody Bigger Than You And I
Farther Along
Stand By Me
Without Him
So High
Where Could I Go But To The Lord
By And By
If The Lord Wasn't Walking By My Side
Run On
Where No One Stands Alone
Crying In The Chapel
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- Lonegan
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Redest Du vom Rauschen oder tatsächlich von den Liedern?Hier findet man die Original Mono Master und die haben einen Sound und eine Power, wie ich es noch auf keiner
anderen Veröffentlichung hören konnte.
Einfach brilliant!
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- Colonel
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Dem Colonel ist's egal, wenn's mal ein bisschen rauscht. Hauptsache, es "drückt" gut. Und es ist Mono, das macht's einfacher, dann muss er sich nicht mehr gleichzeitig auf zwei unterschiedliche Schallereignisse konzentrieren.
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- Copperhead
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Ich selbst würde mich bei den FTDs oder sonstigen Re-Releases definitiv mehr über den Mono-Mix als über Outtakes freuen.
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- Colonel
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Bis in die 60er kannste mit Mono nix falsch machen - eher im Gegenteil. Grob gesagt passt ab 67/68 Stereo, bis in die ersten Beatles-Jahre ist Mono fast Pflicht.
Ich selbst würde mich bei den FTDs oder sonstigen Re-Releases definitiv mehr über den Mono-Mix als über Outtakes freuen.
Sehe ich genauso.
Bei Elvis sogar noch etwas länger (wie bei den Beatles), da die 69er Session und die "In Person" auch noch den depperten Stereo Mix hatten. (... mit dem Schlagzeug nur auf einer Seite....)
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Ich kenne auch Riders Abhandlungen um den Monohöreindruck, und hab das glaube ich hier, und auch im blauen Forum schonmal lesen müssen. Die Argumentation war in etwa, ein menschliches Ohre könne sowieso nicht hören woher ein Ton komme, und ein Ton käme immer nur aus einer Richtung, und daher die Realität sowieso immer Mono sei. Unterschlagen wird dabei, das der Mensch 2 Ohren hat, und diese räumlich getrennt sind. Dadurch wird räumliches Hören, also das Orten, woher ein Signal kommt, möglich. Sonst könnten wir uns alle im Alltag, und vor allem im Straßenverkehr, nicht orientieren. Das heißt, die Natur hat sich also was dabei gedacht. Und es wäre schön, wenn alle Töne einzeln kommen würden, aber wir hören in jeder Sekunde am Tag unterschiedlichste Töne aus unterschiedlichen Richtungen. 2 menschliche Ohren nehmen schon, selbst wenn nur ein einziger gleichbleibender Ton gehört wird, bereits Zeitverzögerungen von 3 ms wahr. Mit einem Ohr wäre das nicht möglich. Und somit auch keine Orientierung. Allein aus dieser Tatsache begründet sich die Unnatürlichkeit einer Monoaufnahmen, bzw. eines einzigen Lautsprechers. Das heißt aber nicht, das man immer Stereo hören muss. Diese Fähigkeit ist ja auch, wenn man intensiv hört, anstrengend, und mit einer Verarbeitungsleistung im Gehirn gekoppelt, die ermüdend sein kann. Auch die häufig überdrehten Bässe großer Anlagen und Fernsehapparate mögen ein Orchester oder eine Band einigermaßen naturgetreu wiedergeben mit entsprechenden Boxen im Raum, aber das menschliche Ohr ist nicht darauf angelegt, das dauernd zu hören. Im Alltag nimmt man selten solche Lautstärken und Bässe in einer längeren Kontinuität wahr. Da kann so ein Monoton aus einer Ecke, oder ein kleines Stereoradio, was in einer Ecke dudelt, auch ganz angenehm sein. Ich denke, darauf reduzieren sich im Prinzip Riders Abhandlungen, die er nur anders zu begründen versucht.
Selbst bei den Binauralaufnahmen ist das so. Wenn ich mir das Monomaster der 50s Box anhöre (Ich schrieb ja schon mehrmals, das man dort nach meiner Meinung bis auf wenige Ausnahmen die besten Klangergebnisse erzielte. Mir als "Reinheitspuristen" in Sachen Klangbild gefallen natürlich die Bill Porter Abmischungen und Remasterings besser), also wenn ich mir das Monomaster der 50s Box von Jailhouse Rock anhöre, so kommt der Song hier um einiges bombastischer rüber, als z.b. das MASTER in Binaural. Das klingt dagegen recht dünn. Die Frage ist, was man will. Das Binaural ist ECHT, so ungefähr hörte sich das Teil nämlich im Studio an, und man hört, was die Instrumente dort wirklich hergaben, und was nicht. Außerdem ist der Sound klar und räumlich. Das Mono-Master drückt rein, da sich durch den schnellen Beat alles überlagert und nichts ausklingen kann, alles im Soundbrei untergeht, und natürlich eine höhere Frequenzdichte und eine höhere Grundlautstärke entsteht (der leiseste Ton einer Monoaufnahme ist immer lauter als des selben Songs in Stereo, sobald zwei Instrumente spielen) das Monomaster einen künstlich verstärkten Bass aufweist, und zudem leichter Hall drüberliegt, der unwillkürlich Liveatmosphäre erzeugt.
Nur, so klang der Song niemals bei der Aufnahme. Und das funktioniert auch nur bei so einfachen primitiven Songs. Das Argument, Monoton käme einem natürlichen Ton am nächsten, - vor allem wenn es sich um Musikstücke handelt, und nicht A capella, also mindestens eine Band spielt, deren Protagonisten zwangsläufig an unterschiedlichen Orten verweilen - laut Relativitätstheorie können niemals zwei Objekte zur selben Zeit am selben Ort sein
Eigentlich müssten die Monopuristen dann genauso dafür plädieren, große Klassikaufnahmen in Mono aus einer Box zu hören. Bis zu mehr als 100 Instrumente, wenn alles zusammen spielt. Wer das schafft, zu hören, und wer das dann noch gut findet, der hat meinen Respekt.
Wenn wir hier abstimmen würden, würde ich eindeutig für "niemals zurück zu Mono" stimmen. Sonst hätte ich Love Me Tender niemals in Stereo erlebt, und erst diese Version machte das Lied erstmals für mich zu einem wirklichen Lied und Hörerlebnis.
Aber, mal gelegentlich eine alte Platte in Mono zu hören, das kann auch ganz romantisch sein.
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Ich habe mich nicht abfällig darüber geäußert, sondern Deinen Fetisch nur ein bisschen belächelt. Das ist ein großer Unterschied. Ich höre mir gerne 2 verschiedene Master ein und desselben Stereo-Mixes an, und wenn es mit 20 Bit oder 24 Bit besser klingt (obwohl das NICHT daran liegt, denn das kann kein Mensch hören, sondern am Mastering-Prozess selber), dann ist das meinetwegen auch so.Vorschlag: Höre sie Dir doch einfach erstmal an und rede dann drüber, vereinfacht die Sache ungemein...aber bin´s von Dir ja nicht anders gewöhnt, habe deine jahrelangen abfälligen Bemerkungen über die japanischen 20Bit/24Bit CDs noch zu gut vor mir bis Du sie dann erstmals selber hörtest.
Das hat aber nichts damit zu tun, sich eine ursprünglich stereophon konzipierte Aufnahme in Mono anzuhören. Auf die Idee würde ich nie kommen, das ist für mich abartig.
Mono ist eine Behelfslösung aus der Zeit, bevor man Stereo erfunden hatte. So wie Schwarzweißfernsehen im Verhältnis zum Buntfernsehen. Ich weiß sehr wohl, was Rider mal dazu geschrieben hat, aber das ist 100% blanker Unsinn. In Wahrheit ist Mono eine Vergewaltigung von Schallinformationen, da es im wahren Leben keinen Mono-Klang gibt. Alles ist Stereo, weil der Mensch zwei Ohren hat. Punkt, aus, Ende. <span style='color:purple'>(*)</span> So ist es kein Zufall, dass einige der größten Toningenieure der Welt (wie z.B. Bruce Swedien) vermeintliche Mono-Klangquellen wie eine Akustik-Gitarre oder eine Querflöte im Studio in Stereo mikrofonieren und ebenso aufnehmen. Und wenn man sich die ach-so-tollen "Back-to-mono"-Platten von Phil Spector heute anhört (ich habe das neulich unter körperlichen Schmerzen mit dem Weihnachtsalbum getan), dann muss man zugeben, dass sie absolut scheiße klingen, "Wall of sound" hin oder her. Eine Wand ja, aber eine hässliche, graue Betonwand.
Das hat auch nichts damit zu tun, dass diverse Aufnahmen aus der "Kinderzeit" des Stereo (wie die von Copperhead angeführten frühen Beatles) mit Stereo im eigentlichen Sinne nichts zu tun haben, sondern bloß zwei verschiedene Signale aus zwei Boxen anzubieten hatten. Alles gut und schön, geht aber am Thema hier vorbei. Wir dürfen nicht vergessen: Das Album "How great thou art" hat einen Grammy gewonnen in der Sparte "Best Enigneered Album" - und den gab's ganz sicher nicht für Stümper-Stereo, das erst in Mono zu seiner wahren Klangfülle erblühte.
<span style='color:purple'><span style='font-size:8pt;line-height:100%'>(*) Bevor jetzt die üblichen Einwänder kommen: Natürlich gibt es neben rechts/links auch noch oben/unten und hinten/vorne, was das menschliche Gehör ebenfalls wahrnehmen kann, doch sind das nur die Abbildungen, die das Gehirn aufgrund seiner Hörerfahrungen mit Hilfe von Laufzeitverschiebungen und Reflexionen aus den gehörten Stereo-Informationen errechnet.</span></span>
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Du sagst es.Eigentlich müssten die Monopuristen dann genauso dafür plädieren, große Klassikaufnahmen in Mono aus einer Box zu hören. Bis zu mehr als 100 Instrumente, wenn alles zusammen spielt. Wer das schafft, zu hören, und wer das dann noch gut findet, der hat meinen Respekt.
Ein großes Sinfonieorchester ist eine Stereo-Klangquelle - jeder, der mal live in einem Konzertsaal gesessen hat, wird das bestätigen. Ein solches in Mono wiederzugeben, ist eine Vergewaltigung dieser Schallquelle. Mono war da nur die Behelfslösung.
Es war kein Zufall, dass es Leute aus der Klassik-Abteilung waren, die die Verbreitung von Stereo intensiv gefördert haben, ebenso wie die Entwicklung der CD, um endlich die klangverfälschenden, knisternden Vinyls loszuwerden. Auch wenn die "Knistern-ist-geil"-Freaks jetzt wieder weinen müssen, aber das ist nunmal Fakt.
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