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How Great Thou Art
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"Hallo, Mary Lou" z.B. nicht, wobei ich mir jetzt nicht so sicher bin, ob das noch zu den frühen gehört. Gibt aber auch noch andere, die in stereo besser klingen. Müsste ich mir mal wieder anhören.Nicht nur. Gestern die Stereo-Aufnahmen der frühen Ricky Nelson-Platten gehört - auch sehr unangenehm.
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Das Beispiel war jetzt klar. Finde ich aber trotzdem nicht, außer am Anfang.Ganz spontan: Viva Las Vegas klingt für mich besser in Mono denn in Stereo.
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Ich empfinde es als extrem nervtötend, wenn ich eine führende Gitarre nur links oder rechts außen habe. Das ergibt doch keinen räumlichen Klang, sondern Zimmertrennung."Hallo, Mary Lou" z.B. nicht, wobei ich mir jetzt nicht so sicher bin, ob das noch zu den frühen gehört. Gibt aber auch noch andere, die in stereo besser klingen. Müsste ich mir mal wieder anhören.
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Sagt derjenige, der Mama Liked The Roses als Beispiel für die 69er Session wählt.Das Beispiel war jetzt klar.
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Gilt aber nicht nur für den Titelsong. What'd I say in Mono auf der U.S. Pressung der Golden Records 4 klingt um einiges besser als der Stereo-Mix auf der DF. Und ich bin beileibe kein großer Freund von Mono.Das Beispiel war jetzt klar. Finde ich aber trotzdem nicht, außer am Anfang.
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Das mit dem Schlagzeug nur auf einer Seite war eine Folge der damaligen Philosophie eines Stereo-Bildes. Da galt ein Schlagzeug noch als EIN Instrument und wurde daher als solches irgendwo im Stereo-Panorama platziert - rechts, links, halbrechts, halblinks oder mittig. (Das komplette Set wurde z.B. bei Elvis bis 1971 auch nur auf einer Spur aufgenommen, allein schon mangels ausreichend Spuren zur Kanaltrennung.) Später dann betrachtete man das Schlagzeug als Mehrere Instrumente und platzierte die einzelnen Trommeln und Becken übers gesamte Stereo-Panorama verteilt, bei Elvis ab 1972. Ebenso ein Piano. Am Anfang galt es als eine Mono-Klangquelle, wohingegen man später dazu überging, einen Flügel mindestens in Stereo zu mikrofonieren (teilweise sogar mit 3-4 Mikrofonen). Bei Elvis hört man das Piano erstmalig 1975 in Stereo. Die Dinge haben sich halt entwickelt.selbst die 69er Sesion Original Abmischungen haben das Schlagzeug NUR auf einer Seite und das macht einfach keinen Spaß.
Tatsache ist aber, dass sie sich in Richtung Stereo entwickelt haben, nie in Richtung Mono.
Das betrifft ja allein die Soundtracks. Diese Songs wurden aber auch nicht mit einer Stereo-Philiosophie zu einer ebensolchen Wiedergabe aufgenommen, sondern bekanntlich auf drei Spuren: Chor, Band, Elvis. Das war wegen der Vorgaben der Filmgesellschaften, die diese drei Klangereignisse getrennt haben mussten wegen der Overdubs und Filmversionen. Aber auch die höre ich persönlich immer noch lieber in diesem Haudrauf-Stereo als in Mono, weil sie räumlicher und transparenter klingen.Es ist aber auch ein Fakt, daß allerdings leider unzählig viele "Elvis Stereo 60s Songs" mistige Pseudo Zweiklangprodukte sind, die ein besseres Binaural sind, aber weiter nichts. Abmischungen, die der Bezeichnung Stereo würdig sind, kann man sie nicht bezeichnen. (Wie etwa Viva Las Vegas). Genau diese Tracks klingen einfach grottig in den vorliegenden "Anfänger Stereo Mixen".
Im Gegenteil, man hat sich sogar sehr viele Gedanken darum gemacht, und aus dem Wissen heraus, dass an vielen für den Erfolg eines Songs entscheidenden Orten noch nicht komplett Stereo wiedergegeben wurde (Radio, Jukeboxen), hat man sich um einen separaten Mono-Mix bemüht.Ich denke auch nicht, daß man sich damals große Gedanken darüber machte. Man hatte als Ziel einen bestimmten Mono Mix daraus zu machen für die Singles. (Die damals eben noch die Haupteinnahmequelle waren und nun mal bis in die 70s hinein stets in Mono gemixt wurden....bis auf zwei/drei Ausnahmen.)
Meinetwegen, aber das betrifft ja das "How great thou art"- Album, um das es hier geht, nicht.Es geht doch nicht darum die Zeit zurück drehen zu wollen und 70s oder spätere Aufnahmen heute als mono Mix kaufen zu wollen, sondern vielmehr darum, daß "grottige -nach Binaural klingende- Anfänger Stereo Mixe nun mal viel besser in Mono klingen, als die uns bestens bekannten Gesang rechts/Instrumente links Mixe...um mehr gehts nicht.
Schön und gut, aber selbst in einem nicht korrekt Stereo-tauglichen Raum klingen Stereo-Mixe immer noch besser und räumlicher als Mono-Aufnahmen. Richtig optimal ist es eh so gut wie nirgends, außer im Studio selber. Dennoch wird seit fast 50 Jahren vorzugsweise in Stereo produziert.Desweiteren hatte ich Eingangs bemerkt, daß es ein schwieriges Unterfangen ist (zunächst räumlich gesehen -was den Platz angeht-, die Aufstellung der Boxen/Anlage und die Sitzposition etc.) RICHTIGES Stereo zu hören. Meistens sitzt/hört man nämlich kein "echtes Stereo". Bei vielen Stereo Abmischungen entsteht dann ein Soundbild, daß sich nicht gerade toll anhört, da der Mix verfälscht wahrgenommen wird.
Das stimmt nicht. Lediglich das Panorama ist unverfälscht, da nicht vorhanden. Dennoch hat man auch bei Mono einen völlig unterschiedlichen Klang, abhängig davon, wo man sitzt oder steht, weil die Raumanteile einen entscheidenden Anteil am Klangbild haben. An manchen Stellen eines Raumes hört man die Bässe stärker, an anderen wiederum bestimmte Höhenfrequenzen, je nach Beschaffenheit des Raumes. Frühe Reflexionen und stehende Wellen, die es in jedem Raum gibt, haben einen entscheidenden Anteil daran. Probier es mal aus mit einer echten Mono-Klangquelle!Dies passiert Dir bei Mono allerdings nicht...egal wo Du sitzt.
Das ist auch nicht ganz korrekt. Es gibt nämlich noch den Faktor Psycho-Akustik. Das Ohr gewöhnt sich schnell an eine akustische Umgebung. Das fällt gerade im Auto besonders auf. Man hört sich auf eine Anlage und einen Raum geradezu ein, das Ohr (oder besser gesagt, das Gehirn) adaptiert sich der Umgebung. Den Effekt kennt man von Konzerten, wo man den Sound bei den ersten Songs scheiße findet, am Ende aber großartig, obwohl nichts verändert wurde.Schon mal zu zweit im Auto (Fahrersitz und Beifahrersitz belegt) Musik gehört? Wenn da zwei Soundfetischisten zusammen rumfahren wirds schon problematisch mit der Balance/Fader. Stellst Du alles schön in die Mitte, dann nimmst Du zwangsläufig die Dir näheren Boxen lauter war wie die anderen und das klingt nach nichts. Drehst Du so dran rum, daß es besser für Dich klingt, wirds noch mistiger für den Nebenmann...
Wenn Dich das Thema interessiert und Du da tiefer eindringen willst, empfehle ich Dir das großartige Buch "<a href=' www.amazon.de/wohltemperierte-Gehirn-ent...id=1199102546&sr=1-1 ' target='_blank'>Das wohltemperierte Gehirn - Wie Musik im Kopf entsteht und wirkt".
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By the way: Korrekte Mono-Wiedergabe gibt es nur aus EINER Box. Hört man eine Mono-Aufnahme auf einer Stereo-Anlage über beide Boxen, ist es schon eine Verfälschung. Das war ja auch nicht der Sinn von Mono.Richtig stehen müssen die Boxen auch für Mono-Sound, sonst hat man nämlich auch hier kein mittiges Klangbild.
Auch heute ist es in Tonstudios bei der Abmischung üblich, den Mix einmal in Mono abzuhören, da er auch Mono funktionieren muss. Stümper drücken dazu nur die Mono-Taste. Die echten Cracks klemmen aber zusätzlich eine Box dafür ab.
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- Lonegan
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So, mal eben angehört, stereo für mich klar besser. Die Gitarre von rechts stört mich nicht, da ja der Kanal links nicht leer bleibt. Die Singstimme kommt deutlich aus der Mitte, wandert auch nicht, also gibt´s für mich keinen Grund, mono vorzuziehen.Ich empfinde es als extrem nervtötend, wenn ich eine führende Gitarre nur links oder rechts außen habe. Das ergibt doch keinen räumlichen Klang, sondern Zimmertrennung.
Bei Fats Domino hingegen klingen viele Stereo-Mixes grottig. Bei Sly & the Family Stone klingen wieder die Stereo-Mixes allesamt besser.
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