Elvis Lifestyle in the 70s

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Gestern 15:11 #982852 von Harty
Harty antwortete auf Elvis Lifestyle in the 70s

Was heißt hier: sagt wer ? Herr Fuchs im Kreis !

Das sage ich, der ronb57 und das ist meine persönliche Meinung, ungeachtet wie das Album abgeschnitten hat !!
Hättest du mein Posting und das Posting von Gypsy gelesen und verstanden, dann würdest das nicht in der Form schreiben Es geht nicht ums Gefallen oder ob dir 4 Liedchen gefallen, Elvis konnte davon nicht leben. Whitehaven und andere haben sich mit Inhalten , Meinungen und Feststellungen an dem Thema beteiligt. Die Alben funktionierten in der Form nicht. 
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Gestern 17:08 - Gestern 17:13 #982855 von ronb57
ronb57 antwortete auf Elvis Lifestyle in the 70s
Hat keinen Sinn !!
Tolles Thema ! Ist schon möglich, dass ich Deinen Gedanken nicht folgen kann ! Was soll man zu diesem Thema schreiben ?
Ich möchte meinen, dass sein Lifestyle nicht unbedingt davon abhing, welche oder wieviel Platten er verkauft ?

Sein Hauptverdienst waren seine Touren und Las Vegas Auftritte. Dementsprechend wird er sich schon einen gewissen "Lifestyle" hat leisten können, wie auch immer der aussah.
Letzte Änderung: Gestern 17:13 von ronb57.
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Gestern 17:40 - Gestern 17:46 #982856 von Whitehaven
Whitehaven antwortete auf Elvis Lifestyle in the 70s

Danke. Hat Elvis nicht gemerkt, dass sein musikalischer und (auch) kreativer Studiooutput eine Änderung benötigte ? Oder wurden die 70er Alben einfach falsch zusammengestellt ? 


 


Habe mal in irgendeiner Bio gelesen, dass während einer Autofahrt ein Song von ihm im Radio lief und er sich darüber aufgeregt haben soll, dass man mal wieder in seiner Aufnahme herum gefuscht hatte.
Inwieweit diese Begebenheit den Tatsachen entspricht, keine Ahnung.
E.P. war ja bekanntlich kein Songschreiber, somit war er auf fremdes Material angewiesen.
Die Musikindustrie hatte sich dahingehend ja auch geändert, das viele Künstler anfingen ihre Songs selbst zu schreiben und Songschreiber nicht mehr für ein Trinkgeld arbeiteten.
Man liest ja immer mal wieder, dass man angeblich Schwierigkeiten hatte, passendes Songmaterial für E.P. zu finden.
Deine Frage, ob er es nicht gemerkt hatte, beschäftigte mich auch oft.
Er muss es gemerkt und gewusst haben, auch wenn er einen IQ zwischen 70 und 88 gehabt haben soll.
Zudem hatte E.P. auch eine große Plattensammlung von anderen Künstlern die er auch hörte.
Ich glaube da eher eine gewisse Gleichgültigkeit bei E.P. zu erkennen, was den künstlerischen Anspruch betrifft.
Wie z.B. bei den Beatles oder anderen Künstlern.
Anders kann ich mir das nicht erklären, er war ja nicht nur von Ja-Sagern umgeben.


 
Letzte Änderung: Gestern 17:46 von Whitehaven.

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Gestern 19:39 #982857 von Harty
Harty antwortete auf Elvis Lifestyle in the 70s
Der Begriff Lifestyle ist sicherlich dehnbar, keine Frage. Aber dazu zählt gerade aus Fansicht , wie Elvis seinen Job wahrngenommen hat. Es geht mir hier um die Sicht- und Warnehmung von Elvis als Künstler. Sein privater Lifestyle im Sinne von Luxus, Lebensweise , Familie etc konnte in der Finanzierung auf Dauer nicht gutgehen. In der damaligen Zeit lebten die Künstler definitiv von ihren Plattenverkäufen. Touren waren ein Zubrot aber nicht Hauptbestandteil des Einkommens. Ich denke oder ich glaube gar, dass die Kombination Elvis - Colonel in den 70ern nicht mehr optimal gewesen ist. Bereits zu dieser Zeit haben die Künstler , Band in den Sessions für ein Album gearbeitet. Das fand bei Elvis nur in Ansätzen statt, sofern Elvis bereit gewesen ist in ein Studio zu gehen. 
Und mal ehrlich: Nashville war keine Weltreise von Memphis. Beispielsweise gibt es Seperate ways oder Always on my mind auf keinem offiziellen Studioalbum von Elvis. 

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Gestern 19:43 #982858 von Harty
Harty antwortete auf Elvis Lifestyle in the 70s

Danke. Hat Elvis nicht gemerkt, dass sein musikalischer und (auch) kreativer Studiooutput eine Änderung benötigte ? Oder wurden die 70er Alben einfach falsch zusammengestellt ? 



 


Habe mal in irgendeiner Bio gelesen, dass während einer Autofahrt ein Song von ihm im Radio lief und er sich darüber aufgeregt haben soll, dass man mal wieder in seiner Aufnahme herum gefuscht hatte.
Inwieweit diese Begebenheit den Tatsachen entspricht, keine Ahnung.
E.P. war ja bekanntlich kein Songschreiber, somit war er auf fremdes Material angewiesen.
Die Musikindustrie hatte sich dahingehend ja auch geändert, das viele Künstler anfingen ihre Songs selbst zu schreiben und Songschreiber nicht mehr für ein Trinkgeld arbeiteten.
Man liest ja immer mal wieder, dass man angeblich Schwierigkeiten hatte, passendes Songmaterial für E.P. zu finden.
Deine Frage, ob er es nicht gemerkt hatte, beschäftigte mich auch oft.
Er muss es gemerkt und gewusst haben, auch wenn er einen IQ zwischen 70 und 88 gehabt haben soll.
Zudem hatte E.P. auch eine große Plattensammlung von anderen Künstlern die er auch hörte.
Ich glaube da eher eine gewisse Gleichgültigkeit bei E.P. zu erkennen, was den künstlerischen Anspruch betrifft.
Wie z.B. bei den Beatles oder anderen Künstlern.
Anders kann ich mir das nicht erklären, er war ja nicht nur von Ja-Sagern umgeben.



 
In den 60ern schimpfte er auf die Soundtrack Songs und in den 70ern hatte er keine guten Songschreiber. Elvis wagte nicht den richtigen Schritt. Springsteen, Elton John  etc hatten Songs für Elvis. Es ist für mich auch unbegreiflich, dass es nicht funktionierte. 
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Gestern 21:16 #982860 von Whitehaven
Whitehaven antwortete auf Elvis Lifestyle in the 70s
Es schrieben ja auch Mitglieder der ,,Memphis-Mafia" schon Songs für E.P.
wie z.B. Red West.
Es ist wirklich sehr schade, das E.P. in den 70ern keine Ambitionen bzw. augenscheinlich keinen inneren Antrieb hatte, etwas an dieser Situation etwas zu ändern.
Ein Mann, der von ,,Gottesgnaden" mit so einem fantastischen Aussehen ausgestattet wurde,  zudem noch mit einer begnadeten Stimme  und der einfach fast alles Singen konnte.
Was da für Möglichkeiten nicht ergriffen bzw. liegen gelassen wurden  
Schade!

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Gestern 23:16 #982861 von Mike.S.
Mike.S. antwortete auf Elvis Lifestyle in the 70s
Ich denke, dass die Problematik der LPs ab TTWII/Country verschiedene Ursachen hat. In „A Life In Music“ kann man diese Entwicklung sehr schön mitverfolgen. 

Eines der Problem mag die seit jeher vorhandene Verkaufsstrategie gewesen sein, dass die Singles nicht auf den LPs enthalten sein sollten, was aus heutiger Sicht fast undenkbar erscheint, da sie ja ausgewählt wurden, weil man sich Hitpotential versprach und sie daher zu den besseren Songs gehörten. Man hielt daran fest, aber in den 70ern war das sicherlich nicht mehr zeitgemäß. 

Ein weiterer Grund war womöglich, dass man zwar vor einer Session die ungefähre Anzahl der Alben und ihre ungefähre musikalische Richtung im Kopf hatte, aber die Planung und Auswahl der Songs nur sehr ungenau darauf abgestimmt waren. Es hatte zwar den Vorteil, dass man am Ende einer Session wie z.B. 1970 und 1971 genügend Songmaterial zur Verfügung hatte, um daraus Konzeptalben wie TTWII / Country / Christmas / Touched Me so zusammenzustellen, dass man sich neben den Singles die verbleibenden stärksten Stücke für das Album heraussuchen konnte. 

Aber es hatte auch den Nachteil, dass die Sessions weit mehr Songs als benötigt hervorbrachten, die dann zwar zunächst übrig blieben, aber später unweigerlich ihren Weg auf ein „Leftover-Album“ fanden, für das sie nicht gedacht waren, schon gar nicht in Kombination miteinander - Love Letters/Now/Elvis (Fool). Besonders problematisch ist hierbei, dass viele dieser Songs bereits von Elvis für eine frühere VÖ abgelehnt worden waren. Aus finanzieller Sicht der Plattenfirma, vertreten durch Felton Jarvis, zwar nachvollziehbar, sie zu veröffentlichen, noch dazu aus der Notlage heraus, einen Engpass an aufgenommenen Songs zu haben, aber doch äußerst fraglich im Hinblick auf den Künstler. 

Nun zum Eigentlichen, denn ein Name taucht bei den Fans gewöhnlich nur selten auf, obwohl er im Buch fast ständig vorkommt: Freddy Bienstock. Dieser war seit den 50ern für die Songauswahl verantwortlich, er wusste, was Elvis mochte, was zu Elvis passt. Aber es gab dadurch natürlich Einschränkungen, da er die Titel aus seinem Musikverlag Hill and Range wählte, ab 1970 dann verstärkt von dem britischen Ableger Carlin Music.

Bienstock war einzig und alleine für die Songauswahl zuständig und spielt meiner Meinung nach die zentrale Rolle für die immer schwächer werdende Songauswahl. Oder sagen wir es so, er hatte halt nichts besseres zu bieten. Wir können heute die Zeit ab 72 überblicken, und stellen fest, dass die Songs mehr und mehr an Qualität einbüßen. Ähnlich ging es Elvis, dem die Songs vorgelegt wurden. Eine frustrierende Angelegenheit, noch dazu, wo es viele Songwünsche von Elvis gab, die sich aber durch Hill and Range nicht verwirklichen ließen. Beides zusammen war dann wohl der Grund, warum Elvis die Lust an den Sessions verloren hat. 

Das war zwar jetzt nur sehr knapp umrissen, aber im Grunde sehe ich es ähnlich wie bei den Filmen: Wiedermal hinderten die geschlossenen Verträge den Künstler an seinen eigenen Vorstellungen und standen seiner eigentlichen Kreativität im Wege.
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