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Die große Soundtrack Revue
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Ich kann - wenn überhaupt - nur Konzerte.
... with a barefoot ballad you just can't go wrong.
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- ManInBlack
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- Jörn
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Es gibt doch zugegebenermaßen etliche "faule Eier" unter den Filmsongs... und das Double Feature-Release von <span style='color:red'>"Kissin' Cousins/ Clambake/ Stay Away Joe"</span> enthält meiner Meinung fast die meisten!
Beginnend mit dem lahmen <span style='color:red'>"Kissin' Cousins (Number 2)"</span>, dass den Reigen eröffnet, rieseln der Reihe nach peinliche Songs aus den Boxen, aber der Reihe nach.
<span style='color:red'>"Smokey Mountain Boy"</span> ist textlich schon schwer verdaulich "...I'm just a smokey mountain boy, coming back to the mountains I love...", aber das Intro zu diesem Song mit dem Gepfeife von wem auch immer
Giant/ Baum/ Kaye sollen Texter gewesen sein? Beim Hören von <span style='color:red'>"One Boy Two Little Girls"</span> kommen einem Zitronen wie "Scratch my'll back and I'll scratch yours" in den Sinn - und der prompte Gebrauch der Skip-Taste. Etwas besser, aber weit entfernt von gut, kommt <span style='color:red'>"Catchin' On Fast"</span> daher - und ist mit 1.20 Minute ein wenig sehr kurz geraten. Nächster Titel aus der Reihe Giant/ Baum/ Kaye ist <span style='color:red'>"Tender Feeling"</span>, von dem man sagen kann, dass es eine recht hübsche Ballade ist, die Elvis allerdings eher lustlos runtersingt, was man bisher von allen Songs bis hierhin sagen darf.
Es folgt die nächste Ballade mit <span style='color:red'>"Anyone (Could Fall In Love With You)"</span>, die nicht wehtut, aber auch nicht wirklich zwingend im Gedächtnis zu bleiben vermag. Was dann kommt, verschlägt einem beim ersten Hören den Atem ... <span style='color:red'>"Barefoot Ballad"</span>. Zu Beginn des Intro erfolgt seltsames Gefiddel... dann folgt irgendwas, was wie die "Quoten-Peruaner" aus der Kölner Fussgängerzone klingt... dann setzt Elvis Gesang ein, was den Song letztlich auch nicht mehr retten kann. Selbst für Hardcore-Elvis-Fans schwerst verdaulich! Dagegen wirkt "Poor Boy" aus "Love Me Tender" wie ein Bob Dylan Text-Highlight...
Es folgt der Track <span style='color:red'>"Once Is Enough"</span>, welcher der erste(!) ist, der weder peinlich noch sonstwas ist, sondern wie ein zeitgemäßer ordentlicher Song klingt. Besonders das Saxophon von Boots Randolph (oder war's doch nur Bill Justis?) verpasst dem Song einen ordentlichen Drive. Letzter Track auf der Double Feature-CD ist <span style='color:red'>"Kissin' Cousins"</span>, ein ordentlicher Up-Tempo-Track, der prima "funktioniert".
Wirklich schade, dass die beiden letztgenannten Songs die einzigen Lichtblicke - aus meiner Sicht - dieses Soundtracks darstellen. Insgesamt habe ich selten Schlechteres gehört von unserem Mann, der wohl auch keine bessere Meinung von dem Songmaterial hatte als meine Wenigkeit, blieb er doch den Sessions fern und sang später auf die fertigen Tracks (overdubbed vocals). Das sagt einiges - denke ich!
Eigentlich hatte ich vor, an dieser Stelle mit dem "Clambake"-Soundtrack fortzufahren, aber nach dem Titeltrack und vor allem <span style='color:red'>"Who Needs Money?"</span> - mit dem übelsten Gesang - seit Küblböck (oder wie das Blockflötengesicht von RTL auch heißen mag!?) - von Will Hutchins
Schöne Grüsse, Jörn
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Jörn
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Tja, Kissin Cousions ist echt ein schwieriger Fall, und im Großen und Ganzen hast Du völlig Recht.
In meiner verschollenen Review gab es nur wenige abweichende Kommentare:
- Kissin' Cousins #2 finde ich besser als #1. Ein guter Movie-Opener, auch wenn er wirklich nicht länger sein muss.
- One Boy, two Little Girls ist natürlich etwas dröge, aber ich mag den warmen Sound.
- There's Gold in the Mountains mag ich eigentlich nicht, dennoch ertappe mich mich schon dabei, dass ich den Song vor mich hinsumme (meistens als Trost bei der Einkommensteuererklärung).
Ein gewisses Ohrwurmpotential hat der Song schon.
Ich hoffe, wir können noch mehr von Dir lesen, Jörn.
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- ManInBlack
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Da singt aber gar nicht Hutchins, sondern Ray Walker von den Jordanaires...Eigentlich hatte ich vor, an dieser Stelle mit dem "Clambake"-Soundtrack fortzufahren, aber nach dem Titeltrack und vor allem <span style='color:red'>"Who Needs Money?"</span> - mit dem übelsten Gesang - seit Küblböck (oder wie das Blockflötengesicht von RTL auch heißen mag!?) - von Will Hutchins
brauche ich 'ne Pause und mache in den nächsten Tagen weiter... <span style='color:red'>"Confidence"</span> muss warten
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- ManInBlack
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Denken wir an hawaiianische Musik in ihrer populären Form, so denken wir doch alle zuerst an die Crosbys und Reeves dieser Welt. Allerdings wissen wir auch, daß Elvis Presley einst ein grandioses Album voll mit dieser Musik aufnahm: Wunderbare Leichtigkeit und traumhafte Melodien liebkosten beim Hören des "Blue Hawaii"-Soundtracks unsere Ohren, ja sogar der Film dazu war erträglich.
Ein paar Jahre später dann ein weiterer Südsee-Film mit unserem Star. Frohlockend betrachteten wir das LP-Cover - Elvis am Strand unter Palmen. Ob diese Platte an die Güte von "Blue Hawaii" heranreichen können wird? Schnell die Nadel auf die Rille gesetzt und gelauscht...
Trommeln und südlich angehauchte Percussion - in einem moderatem Uptempo gibt Elvis den Titelsong "<span style='color:red'>Paradise, Hawaiian Style</span>". Hin und wieder ertönt eine Steel-Guitar. Würde der King nicht gar so gelangweilt klingen wäre das ein wirklich feiner, recht stimmungsvoller Filmsong... Eigentlich kann jetzt doch nicht mehr viel schiefgehen, oder?
Oh doch! Es kann! "She sells sea-shells by the sea shore..." Was ist mit meinem Plattenspieler los? Spinnt der jetzt total? Die Platte dreht immer schneller! Was? Das gehört so? Wer kommt denn auf so eine mistige Idee? Desweiteren klingt Elvis bei "<span style='color:red'>Queenie Wahine´s Papaya</span>" noch gelangweilter und unbeteiligter als beim Opener, dazu der extra dämliche Text... Wäre er denn Song mit etwas Humor angegangen, hätte es vielleicht noch ganz unterhaltsam werden können - so jedoch ist ein absoluter musikalischer Tiefpunkt und ein Höhepunkt der Peinlichkeit erreicht.
Leider geht es auf diesem Niveau locker flockig weiter. "<span style='color:red'>Scratch My Back</span>"... Monoton singt der Sänger den Schrott-Text runter und man fragt sich, wer hier mehr Kloppe verdient. Elvis oder Giant/Baum/Kaye.
"<span style='color:red'>Drums Of The Islands</span>" kommt deutlich gefälliger daher. Basierend auf einer alten hawaiianischen Volksweise, vermag der Song für sich zu überzeugen. Elvis monotoner Gesang wird glücklicherweise von den Jordanaires und den Mello Man gut überdeckt. Obwohl das Lied nur 2,5 Minuten lang ist, beginnt man aufgrund der monotonen Background-Musik ab der zweiten Minute sanft zu entschlummern. Ein anderer Sänger und ein besseres Arrangement hätten hier Wunder gewirkt.
"<span style='color:red'>Datin´</span>" kommt als moderat amüsante Veralberung menschlicher Balzrituale daher. Dank einer Länge von noch nicht einmal 1,5 Minuten einer der erträglichsten Songs der ganzen Platte. Elvis ist hier keinen Deut motivierter als bei den vorangegangenen Songs...
Der nächste Titel ist die perfekte Rezension des kompletten Albums - "<span style='color:red'>A Dog´s Life</span>". Was für eine Gurke... Mich wundert nur, daß meine Stereoanlage da nicht streikt. Hat Elvis entgültig sämtlichen Ausdruck aus seiner Stimme verloren? Kann er keine höheren Töne mehr singen? Und wo ist der Pranger für die Songwriter?
"<span style='color:red'>House Of Sand</span>" - fein, der King singt über Sandburgen... Was soll man dazu noch sagen? Alles bereits oben gesagt! Unmotivierter Sänger (verständlich), mistiger Song. So langsam beginnen meine Ohren zu bluten...
Und es wird nicht besser: "<span style='color:red'>Stop Where You Are</span>" mit seinem abgehackten Rhythmus, der flachen Instrumentierung und dem miesen Vortrag, verführt zum Schreien! Wie konnte man Elvis bloß überreden, so einen Abfall aufzunehmen? Ich verstehe es einfach nicht... Bezeichnend, daß ich diesen Song noch nicht einmal als Kind mochte (damals gefiel mir die Platte nämlich...
Etwas versöhnlicher wirkt dann "<span style='color:red'>This Is My Heaven</span>". Endlich mal ein paar hohe Noten und eine recht angenehme Melodei... Der Song scheint auf dieser Ansammlung von Schrott wie eine kleine Perle.
Das beste am Schluß: "<span style='color:red'>Sand Castles</span>" beschwört einige sehr romantische, schöne Bilder empor. Besonders der "dancing whale" hat es mir einigermaßen angetan. Melodie und Gesang sind zwar nicht weltbewegend, aber klar besser, als alles andere auf dieser Platte. Unverständlich, warum gerade dieser Song es nicht in den Film schaffte.
Abschließend darf man wohl sagen, daß es keine schlechtere Platte von Elvis gibt als "Paradise, Hawaiian Style". Zwischen dieser und "Blue Hawaii" liegen Welten. Als Schulnote würde ich eine 5 geben.
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- Manhattoe
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- Copperhead
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