EPiC: Elvis Presley in Concert (2025 - Review, Kritiken, Infos ...)

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27.02.2026 09:24 #987450 von Gypsy
Gestern zum zweiten Mal drin gewesen. Normales Kino, kein IMAX. 
Bildqualität hat mir besser gefallen und keine Wünsche mehr offen gelassen. Auch bei den fünfziger Jahre Material.
Die Movieclips aus Loving You, King Creole oder den 60er Movies sind in der Bildqualität so gut wie das TTWII Material.
Auch haben mir diesmal die ersten 15 Minuten besser gefallen. Haben sogar richtig Spaß gemacht.
Der Film wird im letzten Drittel sehr emotional. Das habe ich beim ersten Sehen so stark nicht empfunden. Luhrman erreicht das durch einen raffinierten Schnitt, in dem er Stagematerial und Interview Passagen geschickt verwebt.
Musste mir ab einen gewissen Zeitpunkt echt wieder die Trainen in die Augen zurück quetschen, damit ich nicht so sentimental aussehend da raus gehe. 
Der Film ist ohne Zweifel ein kleines Meisterwerk, der einen extrem liebenswerten Elvis präsentiert. Wozu die Interview Passagen aus On Tour maßgeblich zu beitragen.
Davon bin ich nun überzeugt, nachdem ich nicht mit dieser extrem überhöhten Erwartungshaltung ins Kino gegangen bin und den Streifen objektiver bewerten kann.

9 von 10 Punkten 
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27.02.2026 11:20 #987451 von leroy
Seeehr interessant, dass im "normalen" Kino das Bild schärfer war als im IMAX.
Wie war der Sound? Anders?

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27.02.2026 11:30 #987452 von john carpenter
Gestern bin ich endlich dazu gekommen, mir den Film im IMAX in Kassel anzusehen. Mit dabei waren meine fast 80-jährige Mutter, mein Sohn und eine Klassenkameradin von ihm. Die beiden müssen in Musik ein Referat über berühmte Musiker und deren Stellenwert in der Zeitgeschichte ausarbeiten – was hätte da besser gepasst als dieser Film?Beide saßen von Anfang an andächtig im Kinosessel und studierten die Person dort oben auf der überdimensionalen Leinwand. Teilweise mit offenem Mund lauschten sie der Musik, die wirklich bombastisch rüberkam. Der Sound im IMAX war einfach beeindruckend.Das Bild war sehr gut, auch wenn man dem Material natürlich stellenweise sein Alter durchaus ansieht. Was Luhrmann aus diesem Archivmaterial herausgearbeitet hat, kann man jedoch zweifelsohne als sensationell bezeichnen. Auch die neu erstellten Mixe tun dem Ganzen keinen Abbruch – im Gegenteil, sie wirken sehr stimmig und kraftvoll.Das Fazit meiner Begleiter war durchweg positiv.

Die Aussagen gingen von „bombastisch“ bis „überwältigend“. Zwischendurch kam sogar die Frage: „War das gerade ein Erdbeben?“ Und dann: „Was ist das für ein wahnsinniger Kerl da oben auf der Leinwand? Ich komme mir vor wie nach einer 90-minütigen Achterbahnfahrt!“Eine Aussage ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben. Mein Sohn sagte: „Dieser Mensch singt das Lied nicht. Er ist das Lied.“Treffender kann man es kaum formulieren.

Genau das macht die Faszination von Elvis Presley aus. Und was Baz Luhrmann aus dem vorhandenen Material herausgeholt hat, verstärkt dieses Gefühl noch einmal enorm.Was gibt es da noch hinzuzufügen?Außer eben: EPISCH
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