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FTD Big Boss Man
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ironie pur ... nur peinlich dass es manche ernst nehmenSo langsam glaub ich echt, dass irgendjemand anderes unter dem Namen "Rider" postet
Jeder kennt die nahezu perfekte Ausdrucksweise unseres Riders, so ein Gestammel liefert der (es sei denn er ist nicht nüchtern) eigentlich nie ab
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- John Burrows
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Na ja, dann bin ich halt peinlich. Aber ALLE "Rider"-Postings von heute Mittag, in allen möglichen Threads, waren anders als sonst . Und Anlass für flächendeckenden Einsatz von Ironie sehe ich ehrlich gesagt nicht ...ironie pur ... nur peinlich dass es manche ernst nehmen
JB
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Beides, Pause wie Session/Proben, scheinen Elvis außerordentlich gut getan zu haben. Und so präsentiert er uns nach sechsmonatiger Abwesenheit im März 1975 ein gestrafftes Programm seiner eigenen Elvis Presley Show. Dabei scheint er wohlgelaunt, munter, wach, nach dem September/Oktober des Vorjahres wieder einmal außerordentlich gut bei Stimme und liefert eine das ab, was man durchaus eine straffe Show nennen kann, ab. Die "Ausfälle" des letzten Engaments mit vielfach einfach zu vielen, zu langen und wohl letzten Endes nur ihm und einigen Vertrauten wirklich verständlichen Monologen, scheinen überwunden und trotzdem wirkt er aber auch nicht "zurückgezogen" wie bei seinen Konzerten der Jahre 1971-73. Ein gutes Mittelmaßen scheint gefunden, er ist bei seinem Material und dem Pubilikum, aber immer dann, wenn es noch vor einem guten halben Jahr gedroht hätte, in die Falle der Leerlaufs, tödlich für jede Show, auszuarten, kriegt er die Kurve hin zu einer Show, die nicht ganz der Ausgelassnheit und Lockerheit vom August 1970 entspricht und doch stets irgendwie daran erinnert. Lang lang ist's her und noch scheint es nicht vergessen. Fast ein halbes Jahr lang (bis in den Juli hinein) sollte Elvis auf einigen seiner bei Fans hochgeschätzen Tourneen dieses Nievau annähernd halten können.
Der Kontakt/Dialog mit dem Publikum, Vorstellungen besonderer Gäste, Ankündigungen von Songs: All das artet hier nicht aus. Wie gut das tut. Der Mann scherzt, er spricht, er stellt vor, aber im entscheidenden Moment ist er da, liefert gekonnt souverän und fokussiert sein Material. Das wiederum verdient einen besondere Augenmerk. Zwar besteht die Eröffnung wie inzwischen fast gewohnt aus dem obligatorischen 2001, See See Rider und I Got A Woman, und beschließt Elvis weiterhin seine Show mit dem Welthit Can't Help Falling In Love; doch dazwischen hat sich, zumindest für den Moment, einiges getan. So sind die Oldies bis auf Love Me am Anfang sowie der wohlweislich ans Ende der Show platzierte und wohl doch obiligatorische Hound Dog aus dem Programm verschwunden. Kein All Shook Up kein Teddy Bear / Dont Be Cruel, kein Love Me Tender oder Heartbreak Hotel finden sich hier.
Stattdessen präsentiert Elvis hier seine letzte beiden Singles aus dem Oktober 1974 (Promised Land b/w It's Midnight, beide in starken Versionen) und dem Januar '75 (My Boy), sowie mit And I Love You So einen weiteren neuen Song aus dem kommenden Album Elvis Today. Gleichzeitig bleiben If You Love Me (Let Me Know) und Let Me Be There vertraute und wohlverdiente Begleiter aus dem Vorjahr, beide erstklassig gesungen. Das reaktivierte Burning Love ("This next song is rough ...") hat das Publikum seit zwei Jahren nicht mehr gehört und auch I'll Remember You erfährt in einer nicht uninteressanten Lesart wieder einmal Beachtung. Zu guter Letzt ist Big Boss Man ein Song, den Elvis in gelungener Weise aus dem letzten Jahr noch hinüber "rettet" und ihn mit deutlicher Aufmerksamkeit hier gekonnt zwischen zwei seiner neuen Balladen platziert. Sowohl die Band als auch er selbst scheinen deutlichen Vergnügen daran zu haben, während James Burton einige feine Licks einstreut, Ronnie Tutt hervorragende Schlagzeugarbeit abliefert und auch Background und Orchester mit akzentuiert und straff eingeworfenen Beiträgen ihren Spaß zu haben scheinen.
Und so bietet die Show eigentlich alles, was sich ein Besucher im März 1975 von ihrem Besuch hätte versprechen können. Zwar kommen die Oldies hier möglicherweise deutlich zu kurz - wer hier die Songs seiner Jugend, und sei es auch nur in einem Medley, erwartet hatte, wird klar enttäuscht worden sein -, trotzdem gibt die Show ein relativ deutliches Bild von "Elvis Today" ab. Schade, ein oder zwei neue Songs aus dem neuen Album bzw. den Rehearsals hätte man sich vielleicht noch gewünscht.
In der Hinsicht allerdings macht FTD dann einiges wett, indem Green, Green Grass Of Home und Fairytale als Bonus nach der eigentlich Show folgen. Auch das in den genannten Session geprobte You're The Reason I'm Livin' von Bobby Darin (wohlgemerkt in C-Dur!) taucht hier auf. You Don't Have To Say You Love Me, The Wonder Of You, Bridge Over Trouled Water und Little Darlin' runden das Angebot dessen, was Elvis 1975 zu bieten hatte, ab.
Der Klang dieser CD ist außerordentlich gut und lebendig. Er ist klar und deutlich, der Mix für einen sog. "Soundboard-Mitschniit", ungewohnt transparent mit einer treffenden Betonung auf vor allem James Burtons gewohnt exzellenter Arbeit an der Lead-Guitar und Ronnie Tutts außerordentlichem Schlagzeugspiel. Beides gibt der CD eine kräftige Note und selbst Duke Bardwells Bass ist hier einigermaßen erträglich, selbst Elvis scheint sich, von dem ein oder anderen Kommentar einmal abgesehen, über weiteste Strecken damit abgefunden zu haben.
Alles in allem eine sehr schöne CD aus der FTD-Reihe, vielleicht die stärkste seit Dinner At Eight Ende 2002. Sie bietet einen schönen Einblick, ist gut hörbar und macht zu guter Letzt einfach Spaß. Wer auf Dragon Heart, The Impossible Dream und Closing Night verzichtet hat, wird hier mit einiger Gewissheit wieder einmal eine freudige Überraschung erleben. Tatsächlich ist dies ein Album, das es wirklich einmal wieder verdient hat, in dieser Reihe von CDs, die Elvis Presleys Karriere abseits dessen, was "offiziell" zu erhalten ist, dokumentieren wollen, präsentiert zu werden.
Elvis - Today!
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- Taniolo
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Der Kontakt/Dialog mit dem Publikum, Vorstellungen besonderer Gäste, Ankündigungen von Songs: All das artet hier nicht aus. Wie gut das tut. Der Mann scherzt, er spricht, er stellt vor, aber im entscheidenden Moment ist er da, liefert gekonnt souverän und fokussiert sein Material. Das wiederum verdient einen besondere Augenmerk. Zwar besteht die Eröffnung wie inzwischen fast gewohnt aus dem obligatorischen 2001, See See Rider und I Got A Woman, und beschließt Elvis weiterhin seine Show mit dem Welthit [/i]Can't Help Falling In Love[/i]; doch dazwischen hat sich, zumindest für den Moment, einiges getan. So sind die Oldies bis auf Love Me am Anfang sowie der wohlweislich ans Ende der Show platzierte und wohl doch obiligatorische Hound Dog aus dem Programm verschwunden. Kein All Shook Up kein Teddy Bear / Dont Be Cruel, kein Love Me Tender oder Heartbreak Hotel finden sich hier.
Wohl wahr. Allerdings habe ich das Gefühl, dass diese Show sogar die allerbeste oder zumindest einer der Top Five des gesamten Engagements gewesen sein könnte. Und das nicht ohne Grund: Immerhin weilte Barbra Streisand als Gast in der Show und hatte die Pläne zu A Star Is Born in der Tasche. Gar nicht so abwegig, dass genau diese Tatsache Elkvis besonders beflügelt haben könnte, eine sehr gute Show abzuliefern (was er hier auch tut). Die Entdeckung, dass Hound Dog und das Medley aus Teddy Bear / Don't Be Cruel nicht mit von der Partie sind, mag diesen Gedanken sogar noch stützen, denn zumindest der Hound Dog war in vielen anderen Auftritten des März 1975 mit dabei und auch Heartbreak Hotel und Teddy Bear hatte er keinesfalls aus dem Programm verbannt. Insofern ist dieser Auftritt - falls FTD eine Auswahl von mehreren Konzerten zur Verfügung stand - eine exzellente Wahl, denn die CD ist tatsächlich ein Teil, was auch FTD auf der Haben-Seite verbuchen darf.
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Genau das meinte ich. Natürlich habe ich mich bei <a href=' elvisconcerts.com ' target='_blank'>Elvisconcerts.com (wo unser© Ciscoking bekanntlich monatelang mitgeschrieben hat :jamie: ) zuvor informiert und weiß auch durchaus, dass die genannten Oldies hier und da auch durchaus Verwendung gefunden haben. Aber eben nicht in dem Maße. Und eben nicht in dieser Show. Und dass man bei FTD nun wiederum genau diese gewählt hat (sollte man denn auch überhaupt über andere verfügen), zeigt doch einigermaßen, dass sie verstanden haben, worum es wirklich geht.Wohl wahr. Allerdings habe ich das Gefühl, dass diese Show sogar die allerbeste oder zumindest einer der Top Five des gesamten Engagements gewesen sein könnte. Und das nicht ohne Grund: Immerhin weilte Barbra Streisand als Gast in der Show und hatte die Pläne zu A Star Is Born in der Tasche. Gar nicht so abwegig, dass genau diese Tatsache Elkvis besonders beflügelt haben könnte, eine sehr gute Show abzuliefern (was er hier auch tut). Die Entdeckung, dass Hound Dog und das Medley aus Teddy Bear / Don't Be Cruel nicht mit von der Partie sind, mag diesen Gedanken sogar noch stützen, denn zumindest der Hound Dog war in vielen anderen Auftritten des März 1975 mit dabei und auch Heartbreak Hotel und Teddy Bear hatte er keinesfalls aus dem Programm verbannt. Insofern ist dieser Auftritt - falls FTD eine Auswahl von mehreren Konzerten zur Verfügung stand - eine exzellente Wahl, denn die CD ist tatsächlich ein Teil, was auch FTD auf der Haben-Seite verbuchen darf.
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Wenn's nun mit dem selben Spirit weiterging, dannn ...
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- John Burrows
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JB
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Wenn auch das nicht gerade...Die "Big Boss Man" könnte eventuell die "Jungle Room Sessions" vom ersten Platz auf der Rangliste meiner Lieblings-FTDs verdrängen ...
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