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The Elvis Is Back Sessions (FTD - Vinyl)
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So sehe ich das auch. Ich besitze zwar einige der FTD-Vinyls, habe sie aber mangels Plattenspieler noch nicht anhören können. Allerdings würde ICH den Unterschied sowieso nicht hören. Also versuche ich das einfach mal mit etwas Logik anzugehen.Alle Songs waren vorher digitalisiert, digital überarbeitet, und sind dann erst wieder auf Vinyl gepresst worden.
Ja, das würde es heißen, aber hast Du Dir schon einmal überlegt, wie kostenintensiv das wäre? Mal abgesehen davon, dass man versierte Leute bräuchte, die etwas von dieser "alten" Technik verstehen, müsste man ja auch die entsprechende Ausstattung haben, die heutzutage immens teuer sein dürfte. Und das alles für ein paar FTD-LPs, die den Einsatz finanziell nicht einmal ansatzweise wieder einspielen würden. Also das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.Heißt das denn dann, dass die zweimal mastern? Also einmal für ´ne analoge Ausgabe und einmal für CD?
"Direct Metal Mastering" sagt doch aber überhaupt nichts über die Ausgangsquelle aus, sondern bezieht sich lediglich auf den (etwas anderen) Herstellungsprozess einer Platte. Ob da die Quelle analog oder digital ist, spielt überhaupt keine Rolle. Ich verstehe jetzt nicht, wie Du darauf kommst, dass die Bezeichnung DMM auf einer Vinyl ein Beleg dafür sein könnte, dass man von den analogen Bändern gemastered hat?genau. laut ftd werden die platten in den abbey road studios mit DMM (direct metal mastering) gemastered.
Aber von den Outtakes, die sich teilweise auf den FTD-LPs befinden, wurden doch seinerzeit gar keine analogen Master erstellt. Wie soll man denn von einem nicht vorhandenen Master einen Remaster basteln? Das heißt, man müsste tatsächlich auf die analogen Mehrspurbänder zurückgreifen, diese analog auf eine Senkelmaschine (oder wie das Ding heißt) aufnehmen, das analog mastern und dann erst den ganzen Prozess durchlaufen, wie man es für die Produktion einer Platte macht.Eben. Sie brauchen ja keineswegs die Original-Bänder. Es geht schließlich um ein Remaster und nicht um einen Remix.
Sorry, aber das klingt doch alles sehr unwahrscheinlich oder mache ich hier irgendwo einen Denkfehler?
So wie ich das sehe, hat Wisdomy Recht.
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Nein, ich denke, Du liegst richtig. Ich kann es mir auch nicht vorstellen, dass für die Vinyl-Scheiben extra nochmal analog gemastert wird. Somit macht es für mich auch keinen Sinn, sich diese Schallplatten zuzulegen.Sorry, aber das klingt doch alles sehr unwahrscheinlich oder mache ich hier irgendwo einen Denkfehler?
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Ja, das würde es heißen, aber hast Du Dir schon einmal überlegt, wie kostenintensiv das wäre? Mal abgesehen davon, dass man versierte Leute bräuchte, die etwas von dieser "alten" Technik verstehen, müsste man ja auch die entsprechende Ausstattung haben, die heutzutage immens teuer sein dürfte. Und das alles für ein paar FTD-LPs, die den Einsatz finanziell nicht einmal ansatzweise wieder einspielen würden. Also das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
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Doch, ich denke, genau das ist entscheidend. Wenn analog, dann vollständig, sonst bringt es nix. Fließender Klang, statt harte Stufen.Aber: Ich denke gar nicht mal, dass es wichtig ist, ob man die Remaster (wobei der Begriff bezüglich der Outtakes ja auch nicht so ganz richtig ist, da hast Du recht) von den originalen Masterbändern oder von Digitalisierungen davon vornimmt.
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Doch, ich denke, genau das ist entscheidend. Wenn analog, dann vollständig, sonst bringt es nix. Fließender Klang, statt harte Stufen.
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Ich bin mir nicht sicher, aber schon damals, bei meiner ersten digital remasterten LP (Great Performances), habe ich deutliche Klangunterschiede wahrgenommen. Ebenso bei der 50's Box.Meinste nicht auch, dass das vielleicht doch eher eine theoretische Größe ist, deren Unterschied ein normales, menschliches Ohr eh nicht hören kann?
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Es geht ja nicht nur darum, dass es teurer z.B. doppelt so teuer wäre, sondern es wäre um ein Vielfaches teurer. Einen digitalen Mix zu erstellen, kostet vielleicht ein paar Tausender, der ganze Prozess aber analog für eine Platte dürfte auch aus den von mir bereits genannten Gründen das zig-fache kosten.Natürlich wäre es sicher teurer, das Mastering zweimal zu veranstalten, logisch.
Aber genau das war doch die Ausgangs- bzw. Streitfrage: Wurde für die FTD-LPs tatsächlich auf die originalen analogen Bänder zurückgegriffen oder hat man hier die bereits digitalisierten Vorlagen verwendet? Wisdomy sagte ja und Ihr habt das bezweifelt.Aber: Ich denke gar nicht mal, dass es wichtig ist, ob man die Remaster (wobei der Begriff bezüglich der Outtakes ja auch nicht so ganz richtig ist, da hast Du recht) von den originalen Masterbändern oder von Digitalisierungen davon vornimmt.
Da die Outtakes ja nie zur Veröffentlichung vorgesehen waren, fand also seinerzeit auch kein analoges Mastering statt. Wenn man also wirklich davon sprechen wollte, dass für die LPs analog gemastered wurde, dann müsste der ganze Entstehungsprozess auch analog stattgefunden haben und dazu müsste man auf jeden Fall auf die originalen Mehrspurbänder zurückgreifen.
Na ja, das ist sowieso klar. Für die VÖ auf Vinyl muss alles gesondert aufbereitet werden, aber auch das dürfte digital geschehen, was ja bei den heutigen Möglichkeiten keine allzu große Sache ist.Ich dachte bei der ganzen Chose eher daran, dass es wichtig ist, WOFÜR man etwas mastert. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, erfordert das Mastering von Aufnahmen für eine CD eine andere Herangehensweise als beim Mastern für eine LP. Stichwort unterschiedliche Dynamikumfänge von LP / CD.
Ich habe jetzt nochmal gegoogelt und es ist, wie ich sagte. Ob die Quelle digital oder analog ist, ist irrelevant, es handelt sich bei DMM lediglich um eine bestimmte Produktionstechnik.Zugegeben hatte ich hier ja auch ein wenig gestutzt, weil mir auch nicht ganz klar war/ist, was das eigentlich aussagen soll in diesem Zusammenhang. Vielleicht kann michael grasberger das ja nochmal erläutern.
Hier ging es mir jetzt weniger um die Begrifflichkeit, da ich auch gar nicht wüsste, wie ich es anders nennen soll, als um die oben schon erwähnte Tatsache, dass man die Outtakes ja damals gar nicht weiter “verarbeitet” hat, diese also noch jungfräulich im Regal lagen bis zu dem Zeitpunkt, als man sie vor Jahren komplett digitalisiert hat, um sie u.a. für die Veröffentlichung auf FTD-Platten zu verwenden.Ich denke auch, dass bei Outtakes die Begrifflichkeit Remaster schlicht nicht passt.
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a.
Am Anfang gab es ein "Session Band". (Welches lief, als Elvis die Songs aufnahm). Dieses kramt man NUR noch aus dem Keller, wenn man einen Remix machen will, d.h. Spuren löschen, ergänzen oder einzelne Spuren der seinerzeit bis zu 32 (glaube ich) möglichen Spuren in der Lautstärke verändern möchte etc.)
b.
Anschließend wurde von jedem Song (den man veröffentlichen wollte) vom o.g. Session Tape ein "Mix Down Stereo Band" erstellt. (Sprich auf dem sich also dann der fertig gemixte Song inkl. eventueller Overdubs etc. befindet...Also der fertige, bearbeitete "Master Take" auf Band und dies ist schon mal eine Kopie! (IMMER eine Stereo Datei)
c.
Um eine Schallplatte herzustellen, langt es allerdings nicht, eine Kopie von B. zu nehmen und daraus einen Stempel zu erstellen. DAS GEHT NICHT! Hierzu ist es notwendig eine weitere Kopie anzufertigen und dieser ein Klangbild zu verpassen, dass sich die Musik auf Platte auch so anhört wie auf CD. Das Medium Vinyl benötigt u.a. eine andere Einstellung der "Höhen(Treble)". Wer einige der allerersten Elvis CDs aus Anfang der 80s sein eigen nennt, wird sich damals z.B. gewundert haben, warum diese so verdammt "hell" (also mit aufgedrehten Höhen) und zudem ein wenig blechern geklungen haben, weil RCA seinerzeit bei einigen versehentlich die "Vinyl Master" zum überspielen verwendete.
Will man REMIXEN (wie z.B. einst bei der 70s Box geschehen, braucht man das Session Band 9siehe oben A.)
Will man "nur" remastern, greift man zu B. Remastern heißt doch einfach gesagt nur, dass man von dem einstigen Band (worauf sich der fertige Master befindet) eine erneute Kopie anfertigt, weil man sich z.B. davon verspricht mit neuerer, verbesserter Technik ein besseres Ergebnis zu erzielen. Oderanders gesagt: (RE)Mastering bearbeitet i.d.Regel nur den bereits fertigen mix (Also die stereo-Datei)....
Schaut man sich nun mal an, wie oft in den letzten Jahren angeblich neu remastert sein soll (für irgendwelche neu erschienen CDs), darf man sich zunächst einmal fragen, ob die sich wirklich jedesmal die Arbeit machen und das finanzieren etc.?
ICH kann mir das nicht vorstellen, sondern denke eher, dass die noch heute auf die Digitalisierungsphase zurückgreifen (Anfang/Mitte der 90s) als die angeblich all seine Tapes - nebst Outtakes- digital kopiert haben. Ein qualifizierter Techniker kann - die uns bekannten Unterschiede einzelner Veröffentlichungen der letzten 20 Jahre- auch mittels einer digitalen Kopie eines "Stereo Mix Down Tapes (B.)" noch am Sound/Klangbild etwas verändern, was uns dann als "anders/neu" erscheint.
Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass FTD wegen ein paar Hundert zum Verkauf anstehender Vinyl Alben extra hierfür nochmal die "Original Mix Down Stereo Bänder" aus den Vaults holt und davon einen analogen Master zu ziehen. Steve Hoffman machte dies einst bei der Elvis Is Back und der 24 Karat Gold, aber er presste auch die CDs dazu als AAD und nicht als ADD...
Dennoch:
Heutige neue Produktionen werden ja zu 99% DDD aufgenommen und dennoch klingen die Vinyl Ausgaben davon um so Einiges besser wie deren CD Ausgaben... (Sofern derjenige sein Handwerk versteht!)
AM BESTEN wäre es natürlich, wenn die FTDs als Vorlage eine "frisch gezogene" analoge Kopie des Mix-Down Stereo Tapes (B.) als Vorlage hätten, was nicht der Fall sein dürfte. Aber selbst eine digitale Vorlage kann auf Vinyl am Ende besser "klingen" wie die CD, da man die digitale Vorlage für ne CD runter rechnen (downsampling) muss auf 16-bit 44.1KHz , während Du direkt von 24-bit 96KHz auf Analog zwecks Vinylerstellung gehen kannst!
Laienhaft:
Die digitale Kopie (die man vom analogen Masterband zieht) wird für ne CD mehr downgesampelt als für die Vinyl.
P.S:
Da der Mensch bekanntlich "analog hört", klingt natürlich etwas was von der Entstehung bis zum Hörgenuss analog geblieben ist "anders" (in meinen Ohren auch besser, natürlicher und "wärmer") als etwas was "zwischendurch" mal nur aus O ern/1 ern bestanden hat und ausschließlich mittels Umwandlung wieder hörbar gemacht wurde, da dies eben streng betrachtet nur ein "Schein" dessen ist, was es einmal wirklich war. Vinyl kann man auch länger "am Stück" hören/ertragen wie digitale Musik....
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- Vincent-The-Falcon
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Kann mal jemand ein grösseres pic des Frontcovers posten?
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