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Der Untergang
- Donald
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War es vielleicht Alexander Kluge?!Ich muss sagen, dass ich die Äußerungen des Autors sehr interessant fand, aber der Interviewer (ich komme leider nicht auf den Namen) hat mich mit seinen überlangen Fragen (mit denen er immer wieder den Redefluss seines Gesprächspartners unterbrach) beinahe zur Weißglut getrieben. Das ist so ein Kerl, der bei solchen Interviews nie zu sehen ist aber sich sehr gut in der Rolle des Regisseurs gefällt und seine Fragen überdies mit diesem lästigen "Ja?" zwischendrin anreichert.
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- Donald
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Was genau hast Du denn nicht kapiert?!ferner habe ich das mit diesem von Hitler ausgezeichneten Peter, der nacher mit Traudl Junge flüchtet, nicht kapiert (werde mir gleich aber noch die DVD-Extras ansehen)
Bei mir ist es eine Weile her, daß ich den Film gesehen habe. Aber ich hatte ohnehin das Gefühl, als ob im Drehbuch gerne ein paar bekannte Bilder (wie die der Auszeichnungen der Hitlerjungen) eingebaut werden sollten, um die Authentizität desselben zu erhöhen, diese aber gleichzeitig um der Dramaturgie willen etwas stärker in die Geschichte eingebaut werden sollten. Bestes Beispiel dafür ist eben dieser Hitlerjunge Peter (wenn er so hieß, ich weiß das nicht mehr), der - Oh Überraschung - später mit Traudl Junge gemeinsam floh...
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das ist eine fiktive figur. er soll stellvertretend für die tausende sinnlos als kanonenfutter verbratenen kinder und jugendlichen stehen.ferner habe ich das mit diesem von Hitler ausgezeichneten Peter, der nacher mit Traudl Junge flüchtet, nicht kapiert
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- Big Hunk
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Das dachte ich mir. Es könnte aber auch sein, daß - und das war es, was ich mich fragte - Frau Junge wirklich diesen Peter getroffen und das, was er ihr erzählte, in ihrem Buch "Bis zur letzten Stunde" verarbeitete (welches ja u. a. als Drehbuchgrundlage diente).das ist eine fiktive figur. er soll stellvertretend für die tausende sinnlos als kanonenfutter verbratenen kinder und jugendlichen stehen.
Na ja, vielleicht werde ich das Buch mal lesen; aber irgendwie fand ich die Interviews mit ihr schon immer ein wenig nichtssagend (sinngemäß "wir haben NICHTS geahnt" und "erst, als Hitler mir sein politisches Testament diktierte, wurde mir klar, was da jahrelang gespielt worden war").
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- Datcheffe
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Ich denke, das der ganz normale Reichsdeutsche damals nichts geahnt hat.Na ja, vielleicht werde ich das Buch mal lesen; aber irgendwie fand ich die Interviews mit ihr schon immer ein wenig nichtssagend (sinngemäß "wir haben NICHTS geahnt" und "erst, als Hitler mir sein politisches Testament diktierte, wurde mir klar, was da jahrelang gespielt worden war").
Allerdings müßte man detaillieren, was er nicht geahnt haben soll.
Krieg/Opfer und Niederlage.... das schon.
Aber das, was hinter den Kulissen abging, KZs, Judenmord usw. konnte man bestimmt nicht ahnen, denn selbst für ''heutige'' Verhältnisse ist das, was damals abging, fast unvorstellbar gewesen. Heute allerdings gibt es genug Beweise, die für jeden einzusehen sind, die gab es damals so noch nicht.
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da ging es mir ähnlich, nur das es mein vater war, der zu der zeit auf kriegsschiffen war und ich viele bilderMeinen Eindruck? Hm... Mir ist was seltsames passiert, das nicht direkt mit dem Film zu tun hat. Ich musste viel an meinen Opa denken, der in diesem Krieg war. Der kein Nazi war und der in seiner Kompanie der Koch war. .
mit ihm aus dieser zeit angesehen hab.wir haben viel darüber gesprochen und dadurch hab ich mich eine zeitlang sehr viel mit dem thema beschäftigt.
mein vater hat im krieg durch eine bombe einen splitter abbekommen, was in seinem bauch eine riesiges loch hinterließ.
den splitter hab ich heute noch, ein riesen ding.war sehr schlimm anzusehen.
das grausige war, er erzählte mir,das er erst als der krieg vorbei war ,das meiste über die schlimmen dinge die passiert waren ,erfahren hat. es hat ihn bis zu seinem tod auch keine ruhe mehr gelassen,irgendwie hat er jeden tag darunter gelitten.
den film hab ich auch im kino gesehen und war ziemlich entsetzt, obwohl ich den hergang schon vorab wußte, da dokus über traudel jung vorab im fernsehen kamen. die situation als frau goebbels ihre kinder umgebracht hat, haben mich mehrere wochen
nicht losgelassen, einfach schrecklich.
jedoch war der film "gut " gemacht, wenn man das in dem zusammenhang überhaupt sagen kann.
ich wurde mehrfach gefragt wie mir der film gefallen hat,worauf ich bis heute eigentlich noch immer keine richtige antwort geben kann.........
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- Donald
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Ganz genau! Ich empfinde es auch immer als sehr ungerecht, wenn man den Leuten vorwirft, sie würden lügen, wenn sie sagen, sie hätten von den Greueln nichts gewußt. So von wegen, man hätte es wissen können und so. Blablabla. Aus heutiger Sicht kann man schnell mit solchen Urteilen kommen. Aber damals gab es nunmal keine offiziellen Informationen darüber (selbstverständlich nicht).Ich denke, das der ganz normale Reichsdeutsche damals nichts geahnt hat.
Allerdings müßte man detaillieren, was er nicht geahnt haben soll.
Krieg/Opfer und Niederlage.... das schon.
Aber das, was hinter den Kulissen abging, KZs, Judenmord usw. konnte man bestimmt nicht ahnen, denn selbst für ''heutige'' Verhältnisse ist das, was damals abging, fast unvorstellbar gewesen. Heute allerdings gibt es genug Beweise, die für jeden einzusehen sind, die gab es damals so noch nicht.
Nicht jeder Deutsche wohnte in der Nähe eines KZs, nicht jeder Deutsche konnte sich von Soldaten auf Heimaturlaub erzählen lassen, was sie schlimmes im Osten erlebt hätten. Natürlich frug man sich wahrscheinlich, wo all die Juden aus der Nachbarschaft hingekommen waren. Aber wäre man im Traum darauf gekommen, daß sie fabrikmäßig umgebracht würden?! Mitten in Deutschland?! Ich denke, so etwas wäre vollkommen unvorstellbar gewesen. Das ist es ja im Grunde heute noch, unvorstellbar.
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aber was stellten sich die leute wohl vor, wo die millionen juden hingekommen sind, die plötzlich aus dem alltagsleben verschwunden waren ? in gigantische lager ?Ganz genau! Ich empfinde es auch immer als sehr ungerecht, wenn man den Leuten vorwirft, sie würden lügen, wenn sie sagen, sie hätten von den Greueln nichts gewußt. So von wegen, man hätte es wissen können und so. Blablabla. Aus heutiger Sicht kann man schnell mit solchen Urteilen kommen. Aber damals gab es nunmal keine offiziellen Informationen darüber (selbstverständlich nicht).
Nicht jeder Deutsche wohnte in der Nähe eines KZs, nicht jeder Deutsche konnte sich von Soldaten auf Heimaturlaub erzählen lassen, was sie schlimmes im Osten erlebt hätten. Natürlich frug man sich wahrscheinlich, wo all die Juden aus der Nachbarschaft hingekommen waren. Aber wäre man im Traum darauf gekommen, daß sie fabrikmäßig umgebracht würden?! Mitten in Deutschland?! Ich denke, so etwas wäre vollkommen unvorstellbar gewesen. Das ist es ja im Grunde heute noch, unvorstellbar.
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- Donald
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Hatte man ihnen nicht erzählt, sie seien in den Osten verfrachtet worden. Zur Ansiedlung dort?!aber was stellten sich die leute wohl vor, wo die millionen juden hingekommen sind, die plötzlich aus dem alltagsleben verschwunden waren ? in gigantische lager ?
Hättest Du Dir vorstellen können, sie würden einfach alle umgebracht?!
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- deja-vu
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....es waren " arbeitslager "....und die meisten zivilisten haben zu der zeit damit zu tun gehabt zu überleben,bzw.sind ihrem leben nachgegangen.........auch dinge die heute geschehen,siehe die gefangenen der amis,was da abgelaufen ist kam auch nicht sofort ans tageslicht!aber was stellten sich die leute wohl vor, wo die millionen juden hingekommen sind, die plötzlich aus dem alltagsleben verschwunden waren ? in gigantische lager ?
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