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New Music Video - Elvis vs Spankox
- Wisdomy
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Nun, das ist unfair. Clever, aber durchschaubar argumentiert: DAMALS, als Elvis das tat, war von der historischen Bedeutung, die er heute hat, nicht im Ansatz die Rede. Er war so unbedeutend wie Spankox heute. Selbst wenn er schon ein bisschen berühmter war, spielt das keine Rolle. Wie wird denn, mal hypothetisch, argumentiert, wenn Spankox in 50 Jahren die Stellung erreicht, die Elvis heute hat? Und sich dann jemand diese Remixe zur Brust nimmt. Das weiss ja niemand. Wie argumentiert ihr dann? Das Spankox ein Nichts ist, im Vergleich zu Elvis, gilt ja dann nicht mehr. Daher ist es auch - um zum Zitat Stellung zu nehmen -, völlig egal, zu werten, ob der eine nun "neu singt" (wobei ja das muskialische Arrangement wie gesagt auch immer gleich mit neu ist), oder ob sich einer eben nur auf die Instrumente bzw. die Musik konzentriert. Welches Sachargument bleibt dann also? Ich weiss es.Indirekt oder soagr direkt schon, als du vom Covern redetest,....denn du schreibst"Ermacht nichts anderes als Elvis zu damaliger Zeit.
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- Jim Knopf
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Die EPG bekommt neue (junge) Mitglieder, bleibt erfolgreich und beschenkt uns weiterhin mit tollen Events.Mir persönlich geht es am Arsch vorbei, ob Elvis irgendwelche heutigen Kids als Fans gewinnt. Was hat er davon? Nichts! Was haben wir davon? Auch nichts! Also, wozu der ganze Quatsch?
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- Lonegan
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Manchmal drängt sich einem sogar schon fast ein wenig der Eindruck auf, die Elvis-Szene sei ein wenig reaktionär.Ich kann diese Einstellung überhaupt nicht teilen. Ehrlich gesagt hatte ich mich schon gewundert, wo Postings dieser Art bleiben.
Man kann ja Machwerke konkret kritisieren. Aber solche pathetischen Postings, quasi die Infamie es zu wagen, Heiligtümer anzurühren und mit eigenen Interpretationen zu beschmutzen, sind nicht in einem einzigen Punkt wirklich überzeugend. Meiner Ansicht nach ist das ein reflexartiges Verhalten, und zeugt nicht davon, das man sich mit Neuem wirklich kritisch auseinandergesetzt hat.
Was konkret kritisierst du denn, außer das legitime Recht, und den natürlichen Trieb, neu zu interpretieren, und wenns klappt damit auch noch Geld zu verdienen?
Vor allem auch so starke Begrifflichkeiten wie "erschütternde Art und Weise"....meine Güte, da ist doch niemand gestorben, wir sehen keinen Horrorfilm.
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Warum sollte er? Es war doch nichts mehr übrig vom Original. Außerdem war es für das Lied meistens eine Aufwertung (künstlerisch und kommerziell), dass Elvis es sang. Nehmen wir bloß mal "Suspicious Minds", das im Original keiner hören wollte und it Elvis zum Welthit und Evergreen wurde. Mark James, von dem das Original stammt, lebt heute noch von Elvis' Erfolg.Hat Elvis jemals auf einer seiner zig Coversongs den Namen des Originalinterpreten irgendwo mal auf einem seiner Album Cover vermerkt?
Hier haben wir jedoch den umgekehrten Fall. Diesen Scheiß würde sich keine Sau kaufen, wenn nicht explizit mit dem Namen und der Stimme von Elvis geworben würde. Allein deshalb sehe ich persönlich es noch nicht einmal als "neues" bzw. "eigenes" Werk, weil es ohne Elvis gar nicht funktionieren würde.
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Absoluter Unfug, genau das ist eben nicht der Fall!GE-Nau! DAS dachte ich vorhin schon.
Es wird heute genau die gleiche Keule geschwungen wie damals in den 50ern (nur das es zum Glück nicht mehr so beachtet wird), mit der aber von den gleichen Leuten rückblickend immer so hart ins Gericht gegangen wird.
In den 50ern wurde Elvis kritisiert bzw. abgelehnt, weil man glaubte, seine lasziven Bewegungen und die "Negermusik" hätten einen negativen Einfluss auf die Moral der Jugend. Spankox hingegen wirft man Trittbrettfahrerei, Leichenfledderei und die Verschandelung von bedeutendem Kulturgut der Popmusik vor. Das hat nichts miteinander zu tun, das sind zwei Paar Schuhe.
Ich bin ganz sicher kein verknöcherter Opa, der etwas gegen Dancefloor-Music und Remixe hat - im Gegenteil, ich habe mich infolge von intensiver Beschäftigung mit dieser Kunsform im letzten Jahr sogar damit angefreundet und kann ihr inzwischen ganz sicher mehr abgewinnen als die meisten anderen hier vertretenen Musikfreunde. Um das noch einmal in aller Klarheit zu sagen: Ich habe nur etwas dagegen, das mit der Musik von toten Künstlern zu machen, die nicht mehr um Einverständnis gefragt werden können. Das finde ich respektlos. Würde Elvis noch leben und hätte diese Remixe abgenickt, hätte ich absolut nichts dagegen.
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Das mag richtig sein, ist aber auch logisch, da so etwas wie eine "historische Bedeutung" immer erst im Nachhinein klar wird.Nun, das ist unfair. Clever, aber durchschaubar argumentiert: DAMALS, als Elvis das tat, war von der historischen Bedeutung, die er heute hat, nicht im Ansatz die Rede. Er war so unbedeutend wie Spankox heute. Selbst wenn er schon ein bisschen berühmter war, spielt das keine Rolle.
Wir können getrost davon ausgehen, dass von diesen Remixen (die heute schon kaum jemanden interessieren) bereits im nächsten Jahr kein Mensch mehr reden wird. Sollten wir in 50 Jahren noch leben, werden wir uns an diesen Mist ganz sicher gar nicht mehr erinnern können. An Elvis jedoch ganz sicher noch.Wie wird denn, mal hypothetisch, argumentiert, wenn Spankox in 50 Jahren die Stellung erreicht, die Elvis heute hat?
Let's face it: Es ist bedeutungslos. Es wäre höchstens dann von Bedeutung, wenn Spankox hier etwas bahnbrechend Neues geschaffen hätte. Hat er aber nicht, denn diese Art von Remixen und die ihnen zugrunde liegende Technik gibt es schon seit vielen, vielen Jahren. Wäre er der erste, der diese Technik anwendet, und würde daraus eine neue Stilistik oder musikalische Bewegung erwachsen, dann wäre Spankox ein Pionier, dann könnte man von einer "historischen" Bedeutung sprechen. Ist aber nicht der Fall, denn die Remix- und Dancefloor-Szene ist bereits 20 Jahre alt und war schon mehrfach totgesagt und wieder neu aufgekommen; sie hat ihre Pioniere und großen Idole. Spankox legt sich also nur ins gemachte Bett und hängt sich (kostenfrei) an einen großen Namen dran. All das hat Elvis nie getan. Er war ein echter Pionier und hat eine ganze Generation und einen neuen Stil geprägt, was seine heutige Bedeutung rechtfertigt.
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Also geht es überhaupt nicht um die Musik. Du hältst die Remixe zwar für gelungen, aber lehnst sie aus (pseudo-)"ethischen" Gründen ab, sehe ich das richtig? Nun, selbst wenn Elvis leben würde: Rechtlich ist es so, dass er gar nichts mehr abzunicken hätte.Um das noch einmal in aller Klarheit zu sagen: Ich habe nur etwas dagegen, das mit der Musik von toten Künstlern zu machen, die nicht mehr um Einverständnis gefragt werden können. Das finde ich respektlos. Würde Elvis noch leben und hätte diese Remixe abgenickt, hätte ich absolut nichts dagegen.
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Gegen die Musik habe ich grundsätzlich nichts. Es ist eine Kunstform, die ihre Existenzberechtigung hat wie jede andere auch.Also geht es gar nicht um die Musik.
Nein, ich halte sie (zumindest die, die ich bisher gehört habe) nicht für sonderlich gelungen, maximal unteres Mittelmaß. Allein das stört mich schon. Elvis hätte da besseres verdient - die Dinger von Oakenfold und insbesondere Junkie XL waren handwerklich und künstlerisch Spitzenklasse, das war eine ganz andere Liga als diese B-Ware hier.Du hältst die Remixe zwar für gelungen, aber lehnst sie aus (pseudo-)"ethischen" Gründen ab.
Deswegen bin ich ein erbitterter Gegner der 50-Jahre-Regelung. Ich empfinde das als Enteignung. Wenn man bedenkt, dass (speziell in der Popmusik) die meisten Künstler mit Anfang 20 ihre großen Erfolge haben, finde ich es nicht in Ordnung, dass sie mit Anfang 70 ihre Rechte daran verlieren - damit in aller Regel sogar noch ihre Alterversorgung, wenn die meisten Ex-Stars darauf angewiesen sind, von ihren früheren Hits zu leben.Nun, selbst wenn Elvis leben würde: Rechtlich ist es so, dass er nichts mehr abzunicken hätte.
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50 Jahre Geld scheffeln mit ein paar Tagen / Wochen / Monaten Arbeit... Meine Güte, was soll jemand sagen, der eine Schul- und Berufsausbildung hat, und dann von Anfang 20 an bis 65 arbeitet, wenn er oder sie das überhaupt durchhält. Das sind zehn% weniger als der Musiker hat. Was soll ein Akademiker, beispielsweise Mediziner, sagen, der seine erste Kohle frühestens zehn Jahre später verdient, dafür noch richtig was getan hat und nicht selten 12, 14 oder 16 Stunden arbeitet, möglicherweise zzgl. Notdiensten?Deswegen bin ich ein erbitterter Gegner der 50-Jahre-Regelung. Ich empfinde das als Enteignung. Wenn man bedenkt, dass (speziell in der Popmusik) die meisten Künstler mit Anfang 20 ihre großen Erfolge haben, finde ich es nicht in Ordnung, dass sie mit Anfang 70 ihre Rechte daran verlieren - damit in aller Regel sogar noch ihre Alterversorgung, wenn die meisten Ex-Stars darauf angewiesen sind, von ihren früheren Hits zu leben.
Ich meine, wer es in 50 Jahren nicht schafft, aus seiner Kunst Geld zu machen, der schafft es auch in weiteren 2, 5, 10 oder 30 Jahren nicht mehr. Insofern ist die Regelung mit Hinblick auf den Künstler absolut ausreichend. Wer natürlich für gewöhnlich klagt, das ist die Industrie, aber auf deren Seite befindest du dich ja nicht, oder...?
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- Lonegan
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Warum sollte er? Es war doch nichts mehr übrig vom Original. Außerdem war es für das Lied meistens eine Aufwertung (künstlerisch und kommerziell), dass Elvis es sang.
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