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From Elvis in Memphis
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Außerdem sind wir hier im Grünen
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Schon, aber halt in keinem Fachforum für Toningenieure. Es ist schwer, es so zu erklären, dass man es ohne Vorkenntnisse versteht. Für diejenigen mit Vorkenntnissen wiederum bräuchte ich es nicht zu erklären, weil's klar auf der Hand liegt.Außerdem sind wir hier im Grünen
Ich versuch's mal, aber bitte nicht auf mich einschlagen, wenn's nachher noch verworrener ist: Würde es sich bei "It's Now Or Never" um eine Dreispur-Aufnahme handeln, wo eine Spur nur Elvis' Stimme und die beiden restlichen die Musik und den Chor als Stereo-Summe enthalten (so wie Jorgensen behauptet), hätte man das zweite Klavier ganz einfach overdubben können, indem man es beim Stereo-Mixdown der Dreispuraufnahme live dazuspielen lässt und in die Stereo-Summe, die auf den Master-Senkel aufgenommen wird, einmischt. Das Ganze wäre sogar vom Sound her noch qualitativ verlustfrei. Hat man allerdings den kompletten Song auf einer Zweispurmaschine in Stereo aufgenommen (so wie ich behaupte), kann man das zweite Klavier nur overdubben, indem man das Undubbed Stereo Master abspielt, das Klavier live dazu spielt und das ganze zusammen mischt. Diese Mischung nimmt man nun auf den Stereo-Senkel (der damit zum Master wird) auf. Dabei kommt es zu einem leichten qualitativen Verlust beim Sound.
Nun gibt es zwei "Beweise" dafür, dass ich Recht habe und Jorgensen irrt: Erstens die Existenz des Undubbed Masters, welches wir auf der 60er Box zu hören bekommen. Dieses gäbe es nicht, wenn es eine Dreispuraufnahme wäre. Zweitens die Tatsache, dass der Master einen leichten qualitativen Verlust aufweist im Gegensatz zum Undubbed Master, eben weil dieser noch ein weiteres Mal überspielt wurde. Das kann man im Direktvergleich nachhören.
Alles klar?
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Danke!!! Endlich mal jemand der Ahnung hat.... na dann hat sich Ernst Jorgensen in seinem Büchlein "Elvis Presley - A Life In Music" von 1998 wohl vertan...
auf Seite 120 steht folgendes: "Engineer Bill Porter had arrived late in the afternoon to set up the machines; this would be the first time Elvis was recorded on a three-track machine, giving more space to each player (as well as a separate track for Elvis´ voice) and making real stereo records possible."
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Das ist kein 'Beweis'. Verluste in der Soundqualität hätte es so oder so gegeben. Beim overdubben wird doch beim Stand der damaligen Technik immer das Original-Session-Band abgespielt und (mit dem live eingespielten Overdubb) auf ein weiteres (evtl. Master) Tonband gezogen. Oder wie ist das?Schon, aber halt in keinem Fachforum für Toningenieure. Es ist schwer, es so zu erklären, dass man es ohne Vorkenntnisse versteht. Für diejenigen mit Vorkenntnissen wiederum bräuchte ich es nicht zu erklären, weil's klar auf der Hand liegt.
Ich versuch's mal, aber bitte nicht auf mich einschlagen, wenn's nachher noch verworrener ist: Würde es sich bei "It's Now Or Never" um eine Dreispur-Aufnahme handeln, wo eine Spur nur Elvis' Stimme und die beiden restlichen die Musik und den Chor als Stereo-Summe enthalten (so wie Jorgensen behauptet), hätte man das zweite Klavier ganz einfach overdubben können, indem man es beim Stereo-Mixdown der Dreispuraufnahme live dazuspielen lässt und in die Stereo-Summe, die auf den Master-Senkel aufgenommen wird, einmischt. Das Ganze wäre sogar vom Sound her noch qualitativ verlustfrei. Hat man allerdings den kompletten Song auf einer Zweispurmaschine in Stereo aufgenommen (so wie ich behaupte), kann man das zweite Klavier nur overdubben, indem man das Undubbed Stereo Master abspielt, das Klavier live dazu spielt und das ganze zusammen mischt. Diese Mischung nimmt man nun auf den Stereo-Senkel (der damit zum Master wird) auf. Dabei kommt es zu einem leichten qualitativen Verlust beim Sound.
Nun gibt es zwei "Beweise" dafür, dass ich Recht habe und Jorgensen irrt: Erstens die Existenz des Undubbed Masters, welches wir auf der 60er Box zu hören bekommen. Dieses gäbe es nicht, wenn es eine Dreispuraufnahme wäre. Zweitens die Tatsache, dass der Master einen leichten qualitativen Verlust aufweist im Gegensatz zum Undubbed Master, eben weil dieser noch ein weiteres Mal überspielt wurde. Das kann man im Direktvergleich nachhören.
Alles klar?
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Was nützt es, wenn es trotzdem falsch ist? Für mich zählt bei Musik nicht, was irgendwer sagt oder was in irgendwelchen Büchern steht. Die können irren (und tun es auch häufig genug.) Es gibt nur ein unumstößliches Dokument, das nie irrt, und das ist die Aufnahme selber. Und genau die beweist nun mal das Gengeteil. Alles andere ist unerheblich.Danke!!! Endlich mal jemand der Ahnung hat.
Es steht Dir natürlich frei, aus Unkenntnis oder Unbelehrbarkeit oder blinder Büchergläubigkeit (was gedruckt steht, muss auch stimmen!) oder aus welchem Grund auch immer, weiterhin einem Irrglauben nachzuhängen. Ich kann damit leben. Hauptsache, ich weiß, was wirklich Sache ist.
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Schon richtig. Nur wäre dann der Undubbed Master ebenfalls ein Stereo-Mix des Dreispurbandes und würde genauso klingen wie der overdubbte Master. Ist aber nicht so, denn der Undubbed Master klingt besser als der endgültige Master mit den Overdubs. Das beweist meine Aussage.Verluste in der Soundqualität hätte es so oder so gegeben. Beim overdubben wird doch beim Stand der damaligen Technik immer das Original-Session-Band abgespielt und (mit dem live eingespielten Overdubb) auf ein weiteres (evtl. Master) Tonband gezogen. Oder wie ist das?
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- memphis54
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Hi MW. Das nehme ich dir ja auch alles ab. Und es hat von meiner Seite aus auch nichts mit Büchergläubigkeit oder sonstigen Dingen zu tun. So wie du, vertraue auch ich meinen Ohren und mit Recordings usw. kenne ich mich auch ein klein wenig aus. Fakt ist, und dieses hast du ja bestätigt, dass du die Original-LP's aus 1960 nicht kennst, sondern nur irgendwelche CD-Pressungen.Was nützt es, wenn es trotzdem falsch ist? Für mich zählt bei Musik nicht, was irgendwer sagt oder was in irgendwelchen Büchern steht. Die können irren (und tun es auch häufig genug.) Es gibt nur ein unumstößliches Dokument, das nie irrt, und das ist die Aufnahme selber. Und genau die beweist nun mal das Gengeteil. Alles andere ist unerheblich.
Es steht Dir natürlich frei, aus Unkenntnis oder Unbelehrbarkeit oder blinder Büchergläubigkeit (was gedruckt steht, muss auch stimmen!) oder aus welchem Grund auch immer, weiterhin einem Irrglauben nachzuhängen. Ich kann damit leben. Hauptsache, ich weiß, was wirklich Sache ist.
Also, am besten beim nächsten Elvis-Meeting die Scheiben mitbringen und gemeinsam erörtern... oder neudeutsch analysieren. Beste Grüße aus Holstein
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Mir ist schon klar, dass Du fundierte Vorkenntnisse hast, ich merke das am Niveau Deiner Postings, deswegen macht die Diskussion ja auch Spaß. Wie ich sehe, machst Du selber Musik, daher verstehst Du die Vorgänge bei einer Plattenproduktion auch besser als andere, die sich damit gar nicht auskennen können. Ich freue mich, dass sich wieder mal ein aktiver Musiker hierher "verirrt" hat, Du bist hier genau richtig!So wie du, vertraue auch ich meinen Ohren und mit Recordings usw. kenne ich mich auch ein klein wenig aus.
Richtig, doch ist das ja für dieses Thema unerheblich. Die CDs - vorausgesetzt, sie sind gut - geben den Original Master sogar wesentlich präziser wieder, als Vinyl zu leisten imstande ist. Dass es sich bei den frühen Mono-Vinyls nicht um extra angefertigte Mono-Mixe handelt, sondern um die Mono zusammengepackten Stereo-Aufnahmen, hört man am Pan-Law-Effekt - egal ob auf Vinyl, CD, Cassette oder sonstwie. Bei den 69er Aufnahmen, wo es sich tatsächlich um echte Mono-Mixe handelt, tritt der nämlich nicht auf.Fakt ist, und dieses hast du ja bestätigt, dass du die Original-LP's aus 1960 nicht kennst, sondern nur irgendwelche CD-Pressungen.
Dass die Mono-Platten dennoch anders klingen, liegt am separaten Mastering.
Du würdest diese Schätze tatsächlich aus dem Haus tragen und auf irgendeinen Plattenspieler schmeißen?Also, am besten beim nächsten Elvis-Meeting die Scheiben mitbringen und gemeinsam erörtern... oder neudeutsch analysieren.
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Natürlich würde ich diese 'Schätze' mitbringen. Was den Plattenspieler angeht: Darüber müßte man sich ernstlich unterhalten. Wir wir ja alle wissen sind die damaligen Pressungen nicht ohne weiteres auf einem neuzeitlichen Schallplattenspieler abspielbar und umgekehrt. Hängt irgendwie mit den Rillen zusammen.... aber das ist ein ganz anderes ThemaMir ist schon klar, dass Du fundierte Vorkenntnisse hast, ich merke das am Niveau Deiner Postings, deswegen macht die Diskussion ja auch Spaß. Wie ich sehe, machst Du selber Musik, daher verstehst Du die Vorgänge bei einer Plattenproduktion auch besser als andere, die sich damit gar nicht auskennen können. Ich freue mich, dass sich wieder mal ein aktiver Musiker hierher "verirrt" hat, Du bist hier genau richtig!
Richtig, doch ist das ja für dieses Thema unerheblich. Die CDs - vorausgesetzt, sie sind gut - geben das Original Master sogar wesentlich präziser wieder, als Vinyl zu leisten imstande ist. Dass es sich bei den frühen Mono-Vinyls nicht um extra angefertigte Mono-Mixe handelt, sondern um die Mono zusammengepackten Stereo-Aufnahmen, hört man am Pan-Law-Effekt - egal ob auf Vinyl, CD, Cassette oder sonstwie. Bei den 69er Aufnahmen, wo es sich tatsächlich um echte Mono-Mixe handelt, tritt der nämlich nicht auf.
Dass die Mono-Platten dennoch anders klingen, liegt am separaten Mastering.
Du würdest diese Schätze tatsächlich aus dem Haus tragen und auf irgendeinen Plattenspieler schmeißen?
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Das liegt an den unterschiedlichen Schriftverfahren, oder? Flankenschrift, Füllschrift usw, nicht wahr? Ist leider nicht meine Baustelle, da muss ich noch einiges dazulernen.Wir wir ja alle wissen sind die damaligen Pressungen nicht ohne weiteres auf einem neuzeitlichen Schallplattenspieler abspielbar und umgekehrt. Hängt irgendwie mit den Rillen zusammen.... aber das ist ein ganz anderes Thema
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