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Return Of A Prodigy
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Sorgfältig geprobt?Bei TTWII hat man unüblicherweise den Anfang des Engagements gewählt, mit dem bekannten Ergebnis, dass alles noch nicht so eingespielt war, man hatte mit etlichen Fehlerchen zu kämpfen. Dass es überhaupt geklappt hat, war mehr der Tatsache zu verdanken, dass Elvis bereits zwei Spielzeiten in Las Vegas hinter sich hatte und dass sorgfältig geprobt wurde,
Ich denke, man wollte mit den frühen Aufnahmen einfach das "Excitement" ("wie sagt man auch Deutsch-e?") des "Comebacks" einfangen. Viele Schnitte taten ihr übriges, um über die vielen Unzulänglichkeiten, die bei so gut wie jeder Show aufgetreten sind, hinwegzutäuschen.
Außerdem darf man nicht vergessen, dass gefilmt wurde. MGM war hier der Taktgeber, nicht RCA. Die konnten nur aufnehmen, was war.
Und Glen kam neu dazu, nicht vergessen. Meines Wissens schrieb er eine Reihe wenn auch eher simpler neuer Arrangements, die aber trotzdem irgendwie umgesetzt werden mussten. Daran schien es m. E. vielleicht am ehesten zu hapern.mit fast der gleichen Besetzung, abgesehen vom Wechsel des Orchesterchefs und dem Aussetzer von Ronnie Tutt im Februar 1970
Butch - Abgesehen davon, dass man damals wie heute keine Eröffnungsshows zu hören bekommt, wird man heute auch nie mehr nur eine einzige Show "komplett" veröffentlichen. Die sind aus so vielen verschiedenen Shows zusammengestückelt (teilweise sogar innerhalb einzelner Songs, s. Paul McCartney, ansonsten aber auch schon "In Person" und "On Stage"), dass man kaum noch von einer Live-Aufnahme im Sinne des "Dokuments" sprechen kann.
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Für Elvis' Verhältnisse ja.Sorgfältig geprobt?
Ja, aber bereits im Februar 1970.Und Glen kam neu dazu, nicht vergessen.
Glens Arrangements waren alles andere als simpel. Hör Dir doch mal an, was das Orchester 1969 gespielt hat - nur ein bisschen reingehupt und einen Schlussarkkord. Und dann plötzlich Februar 1970 so komplexe Arrangements wie "The Wonder Of You" und "Let It Be Me". Später schrieb er so Arrangements wie "Bridge Over Troubled Water", "You've Lost That Lovin' Feelin'", "It's Impossible", "I'll Remember You", "What Now My Love" und "Polk Salad Annie". Von simpel kann da keine Rede sein.Meines Wissens schrieb er eine Reihe wenn auch eher simpler neuer Arrangements, die aber trotzdem irgendwie umgesetzt werden mussten. Daran schien es m. E. vielleicht am ehesten zu hapern.
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Stimmt. Hatte ich gar nicht mehr aufm Schirm.Ja, aber bereits im Februar 1970.
Naja gut, wer Udo Jürgens für einen großen Komponisten und Sänger hält...Glens Arrangements waren alles andere als simpel. Hör Dir doch mal an, was das Orchester 1969 gespielt hat - nur ein bisschen reingehupt und einen Schlussarkkord. Und dann plötzlich Februar 1970 so komplexe Arrangements wie "The Wonder Of You" und "Let It Be Me". Später schrieb er so Arrangements wie "Bridge Over Troubled Water", "You've Lost That Lovin' Feelin'", "It's Impossible", "I'll Remember You", "What Now My Love" und "Polk Salad Annie". Von simpel kann da keine Rede sein.
Was sich da das Orchester so zurechtfidelt und -bläst ist schon eher Hausmannskost. Vom teils echt üblen Spiel - speziell auf Tour - mal ganz abgesehen. Aber man merkt schon, dass da jetzt kein Nelson Riddle am Werk war, sondern eben Elvis' Klavierspieler, der auch mal gleich den Job noch mit machte. Sorry, auch wenn du persönlich vielleicht in ihn verliebt bist.
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Das liegt aber nicht am Arrangement, sondern an vor Ort zugebuchten Aushilsmusikern, die die Noten bei der Show zum ersten Mal sehen. Genau diese vielen Fehler zeigen ja, dass sie wohl doch nicht so leicht prima vista abspielbar waren.Was sich da das Orchester so zurechtfidelt und -bläst ist schon eher Hausmannskost. Vom teils echt üblen Spiel - speziell auf Tour - mal ganz abgesehen.
Aber man merkt schon, dass da jetzt kein Nelson Riddle am Werk war, sondern eben Elvis' Klavierspieler, der auch mal gleich den Job noch mit machte. Sorry, auch wenn du persönlich vielleicht in ihn verliebt bist.
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M.E. machte aber genau DAS den "Live Elvis" aus.Aber man merkt schon, dass da jetzt kein Nelson Riddle am Werk war, sondern eben Elvis' Klavierspieler, der auch mal gleich den Job noch mit machte. Sorry, auch wenn du persönlich vielleicht in ihn verliebt bist.
Seine orechstral versionen kann und darf man nicht mit denen eines Sinatra vergleichen. Sonst hätten Elvis Live Aufnahmen geklungen wie seinerzeit die Sachen die ein Peter Hoffmann von Elvis aufnahm.
Orchester Darbietungen ala Riddle "passen" wie die Faust aufs Auge bei einem Sinatra oder Dino, aber würden mir bei Presley überhaupt nicht zusagen.
Als ich einst Sinatra live sah, war dies musikalisch in jeder Hinsicht ein geniales Konzert. Seine großartigen Arrangements passen zu ihm und seiner Musik absolut in jeder Hinsicht. Hätte Elvis aber beispielsweise an diesem Abend den Gesangspart als "Gaststar" zu Sinatras "My Way" gesungen hätte es einfach nicht funktioniert.
Bei Frankie klingt es in meinen Ohren stets so, als würde er zu einer VSO Produktion singen. Zu "klassisch". Ähnlich wie wenn einer der großen Tenöre Pop Songs mit Orchester aufnimmt.
Presleys Orchestrierungen fügen sich hingegen eher wie eine Art "Bonus" (zu seiner Rhytmus Gruppe) hinzu und das hat Glen schon meisterhaft hinbekommen.
Diese Balance und Synergie...ein Hauch von Symphonie einfließen zu lassen ohne Elvis´Songs zu "klassisch" wirken zu lassen ist es was diese/seine 70s Songs ausmachte.
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Ich meinte nicht die Art der Arrangements, sondern deren Qualität. Natürlich hätte Elvis nicht mit Sinatra-Arrangements auftreten können. Nelson Riddle war lediglich ein Beispiel für Qualität.Orchester Darbietungen ala Riddle "passen" wie die Faust aufs Auge bei einem Sinatra oder Dino, aber würden mir bei Presley überhaupt nicht zusagen.
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Das Buch Elvis Vegas'69 nennt die Dinner Show vom 21.08Ich bringe mal eine dritte Variante in's Spiel: Testaufnahmen von RCA im Vorfeld der LIve-Recordings? Vielleicht wurden die viel früher gemacht als wir dachten?
This show was used by RCA to test the sound in anticipation of officially recording the midnight show.
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- Vincent-The-Falcon
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