Elvis - The Concert

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23.03.2012 20:37 #863575 von edde
edde antwortete auf Elvis - The Concert

Saubere Erläuterung Edde, da war ich wohl selbst auf dem Fichtentrip. Ich war bei Elvis "The" Concert zuletzt 2001 und hatte damals auch kaum Ahnung davon, worauf man bei Konzerten und den Fähigkeiten der Musiker zu achten hat. Videos von im Laufe der Jahre entstandenen Auftritten mangelt es auch meistens an Beurteilungsmöglichkeit. Nach deiner Information zu den gesundheitlichen Ausfällen habe ich mich kurz verbeugt vor dem künstlerischen Leben dieser Legende.

Ich will gar nicht dagegen reden und hoffe bei deinen Ausführungen inständig, dass er noch genauso wie 1972 spielt. Denn das macht diese Konzerte schließlich besonders sinnvoll, im Rahmen der Geschichte speziell und authentisch. Hoffentlich knallt die Double-Bassdrum dieses Jahr noch mal. Warum spielt der Gute nur kein Ludwig mehr? Das würde den Kultfaktor erhöhen.


Verarschst du mich jetzt? :huh:

Ich meine, ich lasse mich ausgesprochen gerne auf so eine Diskussion ein bzw. lerne auch gern was neues oder eine andere Sichtweise. Ich lasse mich gern eines besseren belehren. :rose:
Mit Spannung würde ich ein paar Ausführungen von dir dazu verfolgen, woran KONKRET du es festmachst, dass Ronnie in deinen Augen eben zurückhaltender oder weniger frisch als in den 70ern spielt. Ich würde mich auch ernsthaft damit auseinandersetzen und das versuchen nachzuvollziehen, was du dazu meinst. Wirklich! Aber ich bräuchte halt ein paar konkrete Ansagen und Beispiele...
Vielleicht bin ich ja sozusagen "betriebsblind" für irgendwelche Rückschritte seinerseits! Kann ja sein!
:rose:

Er spielt schon seit Jahrzehnten kein Ludwig mehr. Ich finde das auch schade.
Aber heutzutage spielt - denke ich - jeder große Drummer, der was auf sich hält, DW. So zumindest mein Eindruck (natürlich gibts Ausnahmen).
Ludwig sieht man heute ja kaum noch... :null:

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24.03.2012 10:58 #863719 von Teddywife
Teddywife antwortete auf Elvis - The Concert
Ludwig sieht man eben nur noch bei klassischen Jazz-Gruppen mit Retro-Sound-Intentionen. Nicht selten zu sehen z.B. bei Helge Schneider auf der Bühne. (Drummer Pete York). Ludwig zählt bis heute auch noch zu den Legenden der Schlagzeughersteller, hat einen edlen, besonderen Charakter und ist immer noch das Teuerste auf dem Markt.

DW sieht man, zumindest was Fernsehbühnenbilder angeht, nicht so oft, wie Du vielleicht das Gefühl hast. Sonor, Pearl und auch Yamaha haben besonders im Fernsehen die Nase vorn.

Ich finde Ronnie Tutt hätte auch bei Ludwig bleiben können. Das hätte den typischen, 70er -Doublebassdrum-Speed-Trommler-Charakter bis heute unterstrichen. War doch gerade diese Mischung auch visuell das Spezielle. Aber das war wohl das Letzte, was Tutt interessierte, als viel mehr sich weiterzuentwickeln und in der Gegenwart zu leben. Ludwig ist eben eher Old School und war in den 70ern DAS Set.

Die Tatsache, dass in der ElvisBegleitband ein derart ausgestatteter Rockdrummer das antreibende Bindeglied war, was oberflächlich betrachtet so gar nicht zum "Love Me Tender" Image eines vermeintlichen Schnulzensängers zu erwarten war, fand ich schon immer faszinierend. Ein Ludwig-Hardrock-Meister, der sich in keinster Weise vor einem John Bonham verstecken brauchte.

Nehmen wir ein Beispiel, das gut zeigt, dass Tutt besonders 1972 hinter seinen Kesseln saß, wie von der Shuffle-Tarantel gestochen: Jedes Mal frage ich mich bei einer Version von See See Rider am Ende des Solos, ob Tutt jetzt im "D" Akkord sein kurzes aber typisches, legendäres Maschinengewehr rausholt. Auf vielen 72er Aufnahmen war das ein absolute Zeichen seines Spielspaßes, der rüberkam und dem Zuhörer den Dampf nur so aufdrückt. Vielleicht liegt es auch am dreckigeren, komprimierten Sound einiger Live CDs.

In anderen Jahren, und auf anderen Recordings ist er genau an der Stelle ziemlich sparsam, was dann oft auch das ganze Konzert abbildet. Die für mich allerbeste, gnadenlos perfekte (und sicher durch das Release auch am besten rauszuhörende) Drumperformance, die ich jemals von Ronnie zu hören bekam: 1972 Greensboro Concert (Triangle) CD. Wenn er heute noch so spielt, wie auf der CD, (was ich nicht beurteilen kann, da ich bisher nur zwei Livekonzerte der Reunion gehört habe und die DVD ELVIS LIVES), dann bin ich wunschlos zufrieden.

P.S.: Inwiefern verarschen? Schreibe ich, als wenn ich scherze?

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25.03.2012 00:49 #863749 von KingOfTheJungle
KingOfTheJungle antwortete auf Elvis - The Concert
Elvis sieht immer noch ziemlich gut aus, oder? :wub:

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25.03.2012 11:48 #863763 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Elvis - The Concert
Ich selbst habe ELVIS THE CONCERT nur einmal live sehen können,hätte es zwei mal erleben können aber Leipzig 1999,wofür ich bereits Karten hatte, wurde abgesagt.Im Februar 2000 in Oberhausen war es endlich soweit,es war unglaublich schön :beifall: nicht zu fassen das das schon wieder 12 Jahre her ist <_<

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25.03.2012 12:40 #863764 von edde
edde antwortete auf Elvis - The Concert

Ludwig sieht man eben nur noch bei klassischen Jazz-Gruppen mit Retro-Sound-Intentionen. Nicht selten zu sehen z.B. bei Helge Schneider auf der Bühne. (Drummer Pete York). Ludwig zählt bis heute auch noch zu den Legenden der Schlagzeughersteller, hat einen edlen, besonderen Charakter und ist immer noch das Teuerste auf dem Markt.

DW sieht man, zumindest was Fernsehbühnenbilder angeht, nicht so oft, wie Du vielleicht das Gefühl hast. Sonor, Pearl und auch Yamaha haben besonders im Fernsehen die Nase vorn.

Ich finde Ronnie Tutt hätte auch bei Ludwig bleiben können. Das hätte den typischen, 70er -Doublebassdrum-Speed-Trommler-Charakter bis heute unterstrichen. War doch gerade diese Mischung auch visuell das Spezielle. Aber das war wohl das Letzte, was Tutt interessierte, als viel mehr sich weiterzuentwickeln und in der Gegenwart zu leben. Ludwig ist eben eher Old School und war in den 70ern DAS Set.

Die Tatsache, dass in der ElvisBegleitband ein derart ausgestatteter Rockdrummer das antreibende Bindeglied war, was oberflächlich betrachtet so gar nicht zum "Love Me Tender" Image eines vermeintlichen Schnulzensängers zu erwarten war, fand ich schon immer faszinierend. Ein Ludwig-Hardrock-Meister, der sich in keinster Weise vor einem John Bonham verstecken brauchte.

Nehmen wir ein Beispiel, das gut zeigt, dass Tutt besonders 1972 hinter seinen Kesseln saß, wie von der Shuffle-Tarantel gestochen: Jedes Mal frage ich mich bei einer Version von See See Rider am Ende des Solos, ob Tutt  jetzt im "D" Akkord sein kurzes aber typisches, legendäres Maschinengewehr rausholt. Auf vielen 72er Aufnahmen war das ein absolute Zeichen seines Spielspaßes, der rüberkam und dem Zuhörer den Dampf nur so aufdrückt. Vielleicht liegt es auch am dreckigeren, komprimierten Sound einiger Live CDs.

In anderen Jahren, und auf anderen Recordings ist er genau an der Stelle ziemlich sparsam, was dann oft auch das ganze Konzert abbildet. Die für mich allerbeste, gnadenlos perfekte  (und sicher durch das Release auch am besten rauszuhörende) Drumperformance, die ich jemals von Ronnie zu hören bekam: 1972 Greensboro Concert (Triangle) CD. Wenn er heute noch so spielt, wie auf der CD, (was ich nicht beurteilen kann, da ich bisher nur zwei Livekonzerte der Reunion gehört habe und die DVD ELVIS LIVES), dann bin ich wunschlos zufrieden.

P.S.: Inwiefern verarschen? Schreibe ich, als wenn ich scherze?



Pete York - legendärer Drummer! Tja. Aber ich sah ihn vor 3 oder 4 Jahren mal auf einem Festival, wo er quasi ganz schön abkackte oder sagen wir: äußerst minimalistisch spielte. Eigentlich hat er mehr oder weniger nur den Grundrhythmus durchgezogen, aber kein besonderes Können gezeigt. <_<

Du scheinst die Meinung zu haben, dass bestimmte "Schlagzeugmarken" je nach Medium, in dem sie zu sehen sind, vorherrschen, also dass z.B. im Fernseher eher Pearl oder Yamaha vorherrschen und quasi die Fernsehmacher das so wollen oder so dirigieren, dass ein Drummer, wenn er ins Fernsehn will, auch eine bestimmte Marke spielen muss.
Das ist aber NICHT so. Keine Fernsehanstalt schreibt einem Drummer so etwas vor.
Und wenn du trotzdem den Eindruck hast, dass diese Marken im TV vorherrschen, dann liegt das an anderen Faktoren wie z.B. dass der Drummer einer Band, die da im TV auftreten soll, sein eigenes Set nicht mitbringen will oder (aus techn. oder logistischen Gründen) nicht kann, deswegen dann vor Ort ein Set angemietet werden muss und diesbezüglich vielleicht Yamaha oder Pearl eine bessere "Verfügbarkeit" vor Ort aufweist (sprich: schneller & evtl. auch für die TV Anstalt günstiger zu beschaffen ist) und DESWEGEN dieser Marken bevorzugt zu sehen sind.

Übrigens: Ronnie sowie viele andere Schlagzeuger würdest du im Fernsehn oder bei öffentlichen Auftritten anderswo niemals mit einem Sonor, Pearl, Yamaha oder was auch immer sehen, denn das ist wohl vertraglich so geregelt, dass er sich nur mit DW zeigt. Wenn er ein anderes Set spielt, wo nicht DW draufsteht, dann muss der Markenname abgeklebt und verdeckt werden.
Ich kenne die genauen vertraglichen Hintergründe nicht und weiß auch spontan jetzt nicht, wie sich diese Klausel nochmal nennt, aber es ist so! Zumindest war es die letzten Jahre über eine LANGE Periode so (ich habe das jedes Jahr, wenn ich bei den Januarkonzerten mit D. Jale in Wien war, auch wieder bestätigt gesehen, dass Ronnie jeweils ein Set spielte, auf dem der Markenname mit dickem schwarzen Klebeband verdeckt worden war). Er ist eben ein DW-Drummer und würde wahrscheinlich irgendwelche Vertragsstrafen oder sonstwas riskieren, wenn er sich mit nem anderen Drumset zeigen würde.

Ich finde Ronnie Tutt hätte auch bei Ludwig bleiben können. Das hätte den typischen, 70er -Doublebassdrum-Speed-Trommler-Charakter bis heute unterstrichen. War doch gerade diese Mischung auch visuell das Spezielle. Aber das war wohl das Letzte, was Tutt interessierte, als viel mehr sich weiterzuentwickeln und in der Gegenwart zu leben.


Entschuldigung, aber das ist nun wirklich einfach ein ganz großer SCHMARRN vor dem Herrn!! :kopf1:
Erstens spielt Ronnie auch mit DW zwei Bassdrums, insofern hat sich vom Doublebassdrumspeedtrommercharakter rein gar nichts verändert im Vergleich zu Ludwig. Ich kann daher nicht recht nachvollziehen, was du meinst.
Natürlich hört sich ein DW etwas anders an als ein Ludwig und ein Ludwig anders als ein Pearl. Aber es sollte doch bitteschön dem Drummer überlassen bleiben, welche Marke er bevorzugt (ggf. in Absprache mit seinem Chef, in diesem Falle Elvis).
Mit dem gleichen Argument, dass Ronnie aus rein nostalgischen Gründen keine neuen Marken hätte ausprobieren dürfen, hätte man ihm insofern bereits 1971 verbieten müssen, auf Ludwig umzusteigen, denn die Drums vorher (z.B. Las Vegas 1970, das schwarze Set in TTWII) waren ja von Sonor. Diesbezüglich aber scheinst du ja den Wechsel von Sonor zu Ludwig ab ´71 als positiv zu bewerten, denn ansonsten hättest du ja nicht gesagt, dass der LUDWIG Sound der typische 70er Jahre Sound ist (eben weil viele Drummer in en 70ern Ludwig gespielt haben und Ludwig damals sehr angesagt war).
HEUTE ist eben der DW Sound der angesagte Sound, sozusagen der typische 90er/00er-Jahre-Sound.
Frage: wieso kannst du den Wechsel in den 70ern zu dem, was damals angesagt war, verstehen, nicht aber den Wechsel zu dem, was heute "angesagt" ist? Du beurteilst 2 identische Dinge bzw. Verhaltensweisen von Ronnie unterschiedlich, d.h. du misst 2 identische Dinge mit zweierlei Maß! Warum?

Was du mit der visuellen Mischung meinst, verstehe ich nichtmal im Ansatz?!? :huh:

Und Ronnie vorzuhalten, dass ihn ein (im Übrigen auch etwas kindischer) Nostalgiegedanke weniger interessierte als musikalisch/beruflich weiterzukommen (und "up-to-date" zu sein) - Zitat Teddywife "Aber das war wohl das Letzte, was Tutt interessierte, als viel mehr sich weiterzuentwickeln und in der Gegenwart zu leben" - , ist für mich jetzt auch nicht unbedingt nachvollziehbar.
Denn erstens hätte man ihm - wenn man konsequent in diesem Gedankenstrang wäre! - DAS ebenfalls schon in den 70ern vorhalten müssen als er von Sonor zu Ludwig wechselte ala "klar, der Tutt will wieder nur in der Gegenwart leben und das spielen, was das angesagteste ist, nämlich Ludwig" (und du hast ja recht, wenn du sagst, dass Ludwig in den 70ern fast sowas wie der "letzte Schrei" war, also sehr angesagt) und zweitens denke ich, dass man es jemandem, der seine Brötchen mit Schlagzeugspielen verdient und den Unterhalt einer riesen Familie damit sichern muss, einfach nicht vorhalten DARF, wenn er versucht, "Neuerungen" mitzumachen und in der Gegenwart zu leben anstatt selbst nach Elvis Tod noch in Gedanken der Vegangenheit anzuhängen und aus verbohrt-kindisch-nostalgischen Gründen immer am "alten" hängenzubleiben.
Einem Berufs-Drummer MUSS es darum gehen, mit der Zeit zu gehen, und in der Gegenwart zu leben.

Ganz abgesehen DAVON war es ja gar nicht mal so, dass er zu DW wechselte, weil er immer den "neusten Schrei " haben und mit der Zeit gehen wollte, sondern soweit ich weiß, standen dabei auch rein pragmatische Gründe im Vordergrund: und wenn beispielsweise Nachbestellungen oder Reparaturen bei einem bestimmten Hersteller schneller gehen, logistisch unkomplizierter zu händeln & abzuwickeln sind, eine Niederlassung eines bestimmten Herstellers (z.B. DW) vielleicht sogar näher an einem dran ist als die eines anderen Händlers (z.B. Ludwig), die Kontaktaufnahme vielleicht einfacher ist und der Umgang als netter empfunden wird, ja dann wechselt man vielleicht vom einen zum anderen Hersteller. Wenn das Schlagzeug des anderen vielliecht noch dazu gut klingt (und das tut DW zweifelsohne) fällt die Wahl evtl. NOCH leichter.
Das sind insofern auch einfach "weiche Faktoren" oder sagen wir pragmatische Gründe, die da mit rein spielen und die absolut nachvollziehbar sind und die SELBSTVERSTÄNDLICH jemandem, der sein Geld damit verdient und der es deswegen alles möglichst reibungslos und easy haben will, wichtiger sind als aus einem Gedanken des "ewigen Lebens im Gestrigen" an Dingen festhält, die ihm evtl. sogar beruflich schaden, zumindest aber für ihn persölich mehr Sand im Getriebe verursachen als wenn er die Alternative (hier: DW) wählt.

KEINEM Betrieb würde man vorhalten, dass er den logistisch reibungslosesten und pragmatischsten Weg geht bzw. den Weg, den man für den Betrieb als den schlichtweg GEEIGNETSTEN erkannt hat. Genauso ist es bei einem Drummer, der zusehen muss, sein täglich Brot zu verdienen. Wenn er DW für sich am geeignetsten hält, dann ist das legitim und sogar GUT!
Ronnie kann nicht, nur weil er mal lächerliche 8 Jahre (die quasi den kleinsten Teil seiner eigenen Karriere ausmachen!) mit Elvis gespielt und dabei ein Ludwig verwendet hat, jetzt 35 Jahre später immer noch auf einem Ludwig rumrutschen, nur weil das vielleicht den Fans (oder auch ihm selbst) aus nostalgisch-emotionalen Gründen am meisten am Herzen hängt. Ronnie lebt in der Gegenwart und für die Zukunft und nicht für die Vergangenheit! Bedenke, Elvis ist für ihn über 3 Jahrzehnte her!!!
Kein Mensch tut nach über 3 Jahrzehnten noch das, was er damals oder wie er es damals tat. Dinge verändern sich nunmal!

Zu Greensboro 72: zweifelsohne ist Greensboro auch meine Lieblingsaufnahme (neben Richmond) der 72er Tour. Sie "knallt" einfach gut. Aber auch hier muss ich sagen: SELBSTVERSTÄNDLICH hat Ronnie bei allen Konzerten dieser Tour bzw. der nächsten und vorhergehenden Jahre SO gespielt oder denkst du, dass er sich speziell für Greensboro mal eben neu erfunden hatte und absichtlich an diesem Abend anders oder härter spielte als bei den restlichen 1.000+ Konzerten, die er mit Elvis spielte???
Wenn sich das auf anderen CD nicht so anhört oder du den Eindruck hast, dass er auf anderen CDs zurückhaltender gespielt hat, dann liegt das selbstverständlich an der Aufnahme. Viele sog. Soundboard-CDs sind ja nicht mal vom echten Mischpult genommen, sondern nur vom Monitor-Mischpult, das für den Sound ONSTAGE zuständig war und ganz anders (d.h. drum-mäßig unter Umständen schlechter) gemischt war als der "house sound" draußen in der Halle. Obendrein sind viele dieser CDs auch nur mono. Natürlich kann eine CD, die nur vom Monitor-Mischpult genommen ist und obendrein auch noch mono ist, nicht so klingen wie ein nahezu perfekt aufgenommenes Konzert.

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25.03.2012 13:38 #863768 von bluemoon
bluemoon antwortete auf Elvis - The Concert

Im Februar 2000 in Oberhausen war es endlich soweit


Oberhausen 2000!! :beifall: :beifall: :beifall: :beifall: :beifall:

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25.03.2012 13:41 #863769 von Teddywife
Teddywife antwortete auf Elvis - The Concert
Also, ich hab jetzt sicher nicht alles von dem Wust durchforstet, der da einem scheinbar heftigigst aus dem Ruder geratenen Fanatismus entspringt und unterm Strich kaum von Belang ist.
Fakt ist, Ludwig hat ein gewisses Image, das den Ronnie Tutt der 70er mit ausgemacht hat (da er für viele in dieser Zeit seine Drummerlegende erst durch die Elvis-Geschichte schrieb, entwickelte und ihr verdankte). Bei LUDWIG denkt man an gewaltigen Hardrocksound und es fällt schnell der Name "Bonham".
Dass Ronnie Tutt die Doublebass-Anwendung prägte und zudem auch noch Ludwig in seiner größten Zeit spielte, löst bei Schlagzeug-Kennern- und Freunden eben ein gewisses Flair aus, das andere Sets nicht so bewirken. Und das versteht man dann schon. Auch im Ansatz;-) Es sei denn man reitet auf einem Mit -Allen-MItteln- Nichts-Auf-Tutt-Kommen-Lass-Ronnie-Verteidigungs-Wahn, der ehrlich gesagt, langsam schon leicht an die Nervgrenze reicht. Von mir aus spielt Ronnie heute DW, auch eine hochwertige Topmarke und er wird sich was dabei gedacht haben. Aber LUDWIG ist und bleibt - in dem Zusammenhang -etwas Unersetzbares.

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25.03.2012 14:06 #863770 von bluemoon
bluemoon antwortete auf Elvis - The Concert
Bin ich eigentlich während des Konzerts eingenickt, oder haben die tatsächlich 'Just Pretend' ausm Programm genommen?

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25.03.2012 14:40 #863772 von Teddywife
Teddywife antwortete auf Elvis - The Concert
Ich bin froh, dass "The Sound Of Your Cry" nicht im Liveprogramm ist. Da schlafe ich im Refrain immer ein.

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25.03.2012 16:17 #863776 von bluemoon
bluemoon antwortete auf Elvis - The Concert

Ich bin froh, dass

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