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Unchained Melody - 1977
- Kai
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Danke ! Würde trotzdem sagen das es ernst gemeint war.1973 wäre richtig gewesen,und zwar sagte er es während der Pressekonferenz zum bevorstehenden Aloha From Hawaii Special.
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Dann wäre 1972 richtig gewesen, aber das ist jetzt Erbsenzählerei.1973 wäre richtig gewesen,und zwar sagte er es während der Pressekonferenz zum bevorstehenden Aloha From Hawaii Special.
Wie auch immer, von dem, was Elvis da im zugedröhnten Kopp von sich gegeben hat, würde ich kein Wort für bare Münze nehmen. Man kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Elvis schon Minuten nach dieser Äußerungen nichts mehr von selbiger gewusst haben wird - falls er sich überhaupt während des Redens bewusst gewesen ist, was er gerade sagte. Dem Anschein nach war das eher nicht der Fall.
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Das mit der Platte war ja ganz was anderes... das hatte nix mit Karriere zu tun...Du meinst, ohne dass er es ihm befohlen hätte, nicht wahr? So wie er ihm damals 1953 schon per Fernhypnose befohlen hat, eine Platte für seine Mutter aufzunehmen, gelle?
Da steckte ja für Elvis nix weiteres dahinter... oder etwa doch?
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- Kai
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Da war er wirklich ganz schön dicht, aber er wirkt da irgendwie ziemlich cool find ich. Er wußte glaube noch was er von sich gab. Wie lange dauerte diese Pressekonferenz im Hilton eigentlich, wäre meine nächste Frage..Wie auch immer, von dem, was Elvis da im zugedröhnten Kopp von sich gegeben hat, würde ich kein Wort für bare Münze nehmen. Man kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Elvis schon Minuten nach dieser Äußerungen nichts mehr von selbiger gewusst haben wird - falls er sich überhaupt während des Redens bewusst gewesen ist, was er gerade sagte. Dem Anschein nach war das eher nicht der Fall.
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Und die übernächste Frage wäre:Wie lange dauerte diese Pressekonferenz im Hilton eigentlich, wäre meine nächste Frage..
wie lange dauerte sie objektiv und wie lange subjektiv für den zugedröhnten Pelvis.
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- Kai
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Und die übernächste Frage wäre:
wie lange dauerte sie objektiv und wie lange subjektiv für den zugedröhnten Pelvis.
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Es geht nicht ums ERREICHEN (das ist von anderen Faktoren abhängig als nur vom eigenen Willen), sondern ums MACHEN.Sicher war Elvis Willensstark, das heißt aber nicht das er immer das erreichen konnte was er wollte.
Ob er in einer ernsthaften Rolle Erfolg gehabt hätte, liegt natürlich nicht nur an seinem Willen, da wäre er dann von der Gunst seines Publikums abhängig gewesen. Aber dass er keine wirklich anspruchsvollen Filme gedreht hat, lag einzig und allein daran, dass er das nicht in letzter Konsequenz wirklich gewollt hat. Er hätte es ja jederzeit tun könen, keiner hätte ihn daran hindern können! Hat er aber nicht. Sein Wunsch, ernsthafte Filme zu drehen, war nur ein reines Lippenbekenntnis.Da könnte gleich die ausgebliebende Karriere als ernsthafter Schauspieler in Hollywood aufgezählt werden.
Elvis hat direkt hintereinander 2 Filme gedreht, die nicht dem üblichen Muster seiner anderen Filme entsprochen haben und in denen er eine ernsthafte Rolle gespielt hat: "Flaming Star" und "Wild in the Country". Beide waren Flops. Das Publikum wollte ihn also in so einer Rolle nicht sehen. Die Angebote mit den seichten Strandfilmchen waren lukrativer und im Ergebnis erfolgreicher. Daher hat er sie gemacht - mal wieder die Kohle. Und er hatte schließlich soviel Kohle, dass er jederzeit auf eigene Kosten einen ernsthaften Film mit sich in der Hauptrolle hätte produzieren können, wenn er WIRKLICH gewollt hätte. Hat er aber nicht.
Definitiv nein. Die Filme liefen nicht mehr, und beide - Colonel und Elvis - waren sich einig, dass sie dringend etwas unternehmen mussten, damit Elvis' Karriere nicht zu Ende ist. Der Colonel hat - wie immer - lediglich das Geschäft angebahnt.Das Comeback-Spezial war doch mehr eine iniziative des Colonels um neue Geld-Scheffel-Felder zu schaffen.
Binder hatte die Idee zu dieser speziellen Art von Show, aber Elvis hat sich anstecken lassen und sie mit Leben erfüllt. Immerhin war er willensstark genug, sich gegen den Plan des Colonels durchzusetzen und diesen sogar letztendlich auf seine Seite zu ziehen. So, wie Elvis hier oft dargestellt wird, wäre das gar nicht denkbar gewesen.Elvis hätte das von ganz allein bestimmt nicht gestartet und das Konzept der Show war eigentlich von Steve Binder konstruiert.
Nein. Hätte es Binder und diese spezielle Show nicht gegeben, hätte sich etwas anderes gefunden. Elvis und Parker wollten wieder richtig durchstarten, die hätten nicht einfach aufgegeben, sondern weitergemacht, bis sie einen Weg gefunden hätten, denn wenn sie etwas wirklich wollten, haben sie noch nie aufgegeben.Elvis ist mitgegangen, er wußte auch das es seine einzige Chance war zurück zum Publikum zu kommen.
Würdest Du das Geschäft ein wenig kennen, dann wüsstest Du, dass es da kein "automatisch" gibt. Selbst das, was nach außen als "easy going" verkauft wird, ist alles andere als selbstverständlich, sondern das Ergebnis harter Arbeit und eines untrüglichen geschäftlichen Gespürs. Im Showgeschäft hat noch keiner zufällig, automatisch oder gegen seinen Willen Karriere gemacht, auch wenn das manchmal der Stoff ist, aus dem Legenden gestrickt werden - aber halt nur Legenden.Der weitere Verlauf, die Konzerte in Las Vegas entstanden dann automatisch aus dem NBC-Comeback.
Das denke ich auch. Elvis ging nur Risiken ein, wenn er unbedingt musste. Aber hier ging es ja um seine Willensstärke.Ich meine das auch so, das Elvis nun mal ein Mensch war der lieber auf Nummer sicher ging um Risiken zu vermeiden.
Oder zu neuen Vorhaben antrieben, kommt ganz darauf an, und hing dann letztendlich doch wieder mit seinem WIllen zusammen. War der Wille stark genug, haben ihn seine Ängste davon abbringen können. Haben die Ängste (oder die Faulheit) gesiegt, war der Wille halt nicht stark genug.Er war ja oft auch von Angstzuständen geplagt, die ihn von neuen Vorhaben wieder abbrachten.
Doch. Mit nichts anderem.Das hat dann mit Willensstärke nicht mehr viel zu tun.
Ganz im Gegenteil. Er wurde aus seinem Superstar-Leben herausgerissen und von einem Tag auf den anderen in ein Leben katapultiert, das gegenteiliger nicht hätte sein können. Dann verlor er noch seine Mutter. Von 1958 bis 1960 hatte er zwei Jahre Zeit, (berechtigte!) Ängste aufzubauen und zu kultivieren, denn zwei Jahre Abwesenheit überlebt in diesem kurzlebigen Geschäft normalerweise keiner. Er fühlte sich also alles andere als frei. Er war von Ängsten geplagt, aber sein Wille, dagegen anzugehen und sich aufzuraffen, war stärker. Das Ergebnis kennen wir alle.1960 war Elvis so euphorisch, das kann mit späteren Jahren nicht mehr verglichen werden, denn zu dem Zeitpunkt hatte er ein ganz anderes Lebensgefühl. Er fühlte sich frei.
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Weiß ich nicht genau. Ich kenne nur die kurzen Ausschnitte, die jeder kennt, aber aufgrund der kaugummiartigen Länge von Elvis' Aussagen dauern die schon gefühlte fünf Stunden.Wie lange ging sie?
Doch.So total zu war Elvis glaube nicht...
Das kommt darauf an, was man unter "Sätze" versteht. Verglichen mit dem, was heute so mancher TV-Moderator in die Kamera stammelt, war Elvis in der Tat noch sehr eloquent.... er hat ja noch Sätze formuliert ...
und auf ettliche Fragen geantwortet oder was??
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Wenn ich jetzt richtig liege hat er es nach einem Live Act gegeben,womit man sein müde wirkendes
Erscheinen vielleicht auch erklären könnte
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- Kai
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Na ja, aber die wollten doch Elvis in Las Vegas und nach dem Start des Gastspiels haben sie sich um ihn gerissen. Du sagst immer der Colonel und Elvis wollten etwas neues starten, genau das meinte ich mit Elvis hätte es von allein warscheinlich nicht bzw. anders gemacht. Vielleicht wäre er auch gleich ins American Sound Studio gegangen. Nein, niemals..Nein. Hätte es Binder und diese spezielle Show nicht gegeben, hätte sich etwas anderes gefunden. Elvis und Parker wollten wieder richtig durchstarten, die hätten nicht einfach aufgegeben, sondern weitergemacht, bis sie einen Weg gefunden hätten, denn wenn sie etwas wirklich wollten, haben sie noch nie aufgegeben.
Würdest Du das Geschäft ein wenig kennen, dann wüsstest Du, dass es da kein "automatisch" gibt. Selbst das, was nach außen als "easy going" verkauft wird, ist alles andere als selbstverständlich, sondern das Ergebnis harter Arbeit und eines untrüglichen geschäftlichen Gespürs. Im Showgeschäft hat noch keiner zufällig, automatisch oder gegen seinen Willen Karriere gemacht, auch wenn das manchmal der Stoff ist, aus dem Legenden gestrickt werden - aber halt nur Legenden.
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