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Unchained Melody - 1977
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Vielleicht gibt es in diesem Forum nur ein paar mehr Realisten als in anderen Foren.Aber ich bin in Zukunft vorsichtiger wenn ich ich mich über diesen Herren äußere
denn es gibt hier sehr viele Parker anhänger wie sehe.
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- Wisdomy
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Da ist keinesfalls einer von beiden Opfer gewesen. Elvis wäre niemals ELVIS gewesen ohne Parker, wer weiß, ob wir heute noch Elvis DVDs kaufen könnten. Und auch Parker hätte ohne Elvis niemals diesen Erfolg - finanziell und entertainmentmäßig - gehabt, weil es eben keinen zweiten wie Elvis gab. Und das es zwischen beiden auch kritische Situationen gab - ja das ist doch das normalste der Welt, vor allem wenn zwei solche Unikate so lange zusammenarbeiten.
Und Elvis' Drogenkonsum...wie oft ist das hier schon diskutiert worden? Lieber eine offene Diskussion Rick, als das Fans die Augen vor der Wahrheit schließen. Und trotzdem: Mag Elvis noch so viele Schwächen gehabt haben, eines haben alle diese große Stars wie Elvis gemeinsam: Im richtigen Moment das richtige Gespür fürs richtige TUN, und unbedingter Erfolgswillen und Machthunger. Genau im richtigen Moment!
Bei allem was man Elvis vorwerfen kann: Er GING beispielsweise aber zum richtigen in die Armee, er GING zum richtigen Zeitpunkt in New York auf die Bühne und lieferte 4 großartige Konzerte ab, und er WUSSTE was New York bedeutet, und er MACHTE das Aloha Special, und zog nicht etwa vor Angst den Schwanz ein, weil er sich bewusst machte, das er dort live vor Millionen Menschen auftrat, nein, er GING DA RAUS - das widerspricht völlig dem ängstlichen und willenlosen Elvis. JA, das war er, aber im richtigen Augenblick, schob er das beiseite, und machte sein Ding.
Keinem einzigen großen Star flog der Erfolg jemals zu. Im Gegenteil, ihr oftmals bizarres Leben ist Kehrseite und Ausdruck einer außergewöhnlichen Persönlichkeit, die vorhanden sein muss, um sich erfolgreich aus der Masse abzuheben. Das ist meine feste Überzeugung. Und das man über Elvis ohne Scheuklappen nachdenkt Rick bedeutet keineswegs, nicht ein "guter" Elvis Fan zu sein. Das Gegenteil ist der Fall. Oftmals ist intensive Kritik gerade ein Ausdruck großer Verbundenheit mit Elvis, weil man ihn ernst nimmt, und differenziert betrachtet. Fans die alles schön reden sind keine Fans, und zudem beleidigen sie Elvis. Sie nehmen iihn nämlich nicht ernst.
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Und das sind keine Märchen. Das beste Beispiel ist 68er Comeback Special....der Colonel wollte ein Weihnachtsspecial...das wäre das Ende von Elvis gewesen und da hat man Binder viel zu verdanken.
1971 Elvis zu drängen en Weihnachtsalbum aufzunehmen war auch Schwachsinn....der Colonel hat zwar immer viel Geld für Elvis gesceffelt und davon Unmengen in die eigene Tasche gewirtschaftet...heutztage bekommt glaub ich ein Weber bei Schumacher 20 %.Thats it.
Und wenn ich bedenke,das der Elvis Katalog für ein Witzsumme verkauft wurde,sieht man auch wohin die Spielsucht den Colonel getrieben hat...nur noch schnell Kohle machen,damit er die 1000000 am Spieltisch verzocken konnte....
Der Colonel hat genauso viel für den Aufschwung von Elvis, wie für dessen Niedergang getan....
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- Copperhead
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Da bin ich mir ja nicht sicher. Die 2-LP "Nuggets - Original Artyfacts from the First Psychedelic Era, 1965-1968" erschien im Original 1972. Im Einleitungstext zur erweiterten 4-CD-Box von 1998 steht, dass der Schreiber sich die Platte damals (1972) kaufen wollte und sie nirgendwo finden konnte. Warum? Weil es damals total untypisch war, dass man sich mehrere Jahre alte Songs "nachkaufte". Das hätte sich zum Zeitpunkt des Schreibens (1998 eben) grundlegend geändert.Und wenn ich bedenke,das der Elvis Katalog für ein Witzsumme verkauft wurde,sieht man auch wohin die Spielsucht den Colonel getrieben hat...nur noch schnell Kohle machen,damit er die 1000000 am Spieltisch verzocken konnte....
Nun umfasste das Doppel-Album damals einen Zeitraum an Singles, welche gerade mal vier bis sieben Jahre alt waren. Sicherlich waren Elvis' Sachen bekannter - aber dass die Nachfrage nach seinen Oldies, entgegen allen Gepflogenheiten um ihn herum, komplett anders aussah, kann ich mir auch wieder nicht vorstellen.
Ich weiß es auch nicht. Und die "Legendary Performer"-Verkäufe, welche wohl über denen der aktuellen Veröffentlichungen lagen, deuten es anders. Aber vielleicht ist der Deal unter Berücksichtigung der damaligen Zeit nicht nur besser zu verstehen, sondern tatsächlich besser.
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Er hat nicht alles richtig gemacht, genausowenig wie Elvis. Würde ich auch nie behaupten. Da aber Erfolg die Summe der richtigen Entscheidungen ist, haben beide unterm Strich mehr richtig als falsch gemacht, denn sie waren immerhin das erfolgreichste Gespann der Geschichte der Popmusik. Und ich sage extra "Gespann", denn ich betrachte die beiden immer als Team und nicht als zwei verschiedene Seiten - das waren sie nämlich nie.Du hast ja bei Parker die rosarote Brille auf,er hat ja alles richtig gemacht...wenn man Guralnick richtig liest,sieht man da auch einige Kritikpunkte an ihm.
Wer da rumkritisiert, und das auch noch mit der heutigen Sichtweise, hat schlicht und ergreifend keine Ahnung, wie das Geschäft läuft.
Was gewesen wäre, wenn es ein Weihnachtsspecial geworden wäre, weiß niemand, das ist reine Spekulation. Parker hat sich am Ende doch von dem anderen Konzept überzeugen lassen, also war er bereit, seine Meinung zu ändern, wenn jemand anders eine bessere Idee hatte. Das spricht für ihn.Und das sind keine Märchen. Das beste Beispiel ist 68er Comeback Special....der Colonel wollte ein Weihnachtsspecial...das wäre das Ende von Elvis gewesen und da hat man Binder viel zu verdanken.
Ich bin froh, dass er dieses Album gemacht hat, denn ich mag es mehr als das aus den 50's. Und nicht nur ich. Verkauft hat es sich doch gut, wo ist das Problem?1971 Elvis zu drängen en Weihnachtsalbum aufzunehmen war auch Schwachsinn....
Außerdem war es nicht Parker, der auf dieses Albumgedrängt hat, sondern RCA.
Und zwar zu Recht.der Colonel hat zwar immer viel Geld für Elvis gesceffelt und davon Unmengen in die eigene Tasche gewirtschaftet...
Außerdem ist das Unfug: Er hat nicht "in die eigeneTasche gewirtschaftet" (das hört sich an wie Betrug), sondern nur das Geld bekommen, das ihm zustand, bzw. das Elvis ihm zubilligte. Ihm daraus einen Vorwurf zu machen, ist ja wohl der absolute Schwachsinn. Oder verzichtest Du auf Deiner Arbeit freiwillig auf Dein Geld, nur damit Dir keiner vorwirft, aus Eigennutz zu arbeiten?
Erstens weißt Du das nicht, denn solche Vereinbarungen sind geheim, wir haben nur die Vermutungen der BILD-Zeitung, und zweitens kannst Du Parker keinen Vorwurf machen, dass er Geld annimmt, das Elvis ihm zubilligte. Wenn Elvis der Ansicht war, dass Parker 25%, und später dann von einigen Teilen der Einnahmen sogar 50%, bekam, dann wird er seine Gründe dafür gehabt haben. Wenn Du das anzweifelst, stellst Du Elvis als Vollidioten dar.heutztage bekommt glaub ich ein Weber bei Schumacher 20 %.Thats it.
Stimmt nicht bzw. stimmt nur, wenn man es unter heutigen Aspekten betrachtet. Nach damaligem Sachstand war das alles andere als eine Witzsumme - lies mal den Abschnitt bei Guralnick nach. Dass Elvis' Backkatalog plötzlich zu unermesslichem Wert gelangen würde, der die Kaufsumme bei weitem übersteigt, lag daran, dass Elvis starb und im Laufe der Jahre danach zum Kult wurde. Beides konnte man 1973 beim besten Willen nicht erkennen. Der Denkfehler seitens Parker bei diesem Deal bestand darin, dass RCA danach mehr Energie darauf verwengen würde, altes Material von Elvis zu promoten als die aktuellen Produkte. Damit hat der Mann nicht gerechnet, hätte er aber mit rechnen müssen. Das war wirklich ein grober Fehler.Und wenn ich bedenke,das der Elvis Katalog für ein Witzsumme verkauft wurde
Ich glaube, es geht los! Es geht Dich einen Scheiß an, wofür Parker sein Geld ausgegeben hat, das ist seine Privatsache. Er hat das Geld verdient, und es ist seine Sache. Außerdem war die eine Million, die Parker laut Aussage von Barron Hilton pro Jahr verspielte, eine Lachtablette, wie man sich leicht ausrechnen kann. Wer da den Quatsch nachplappert, der Colonel hätte Elvis' Gage verzockt, lebt weit entfernt von der Realität.sieht man auch wohin die Spielsucht den Colonel getrieben hat...nur noch schnell Kohle machen,damit er die 1000000 am Spieltisch verzocken konnte....
Nicht die Spielsucht des Colonels hat zur Katastrophe geführt, sondern die (mindestens genauso kostspielige) Tablettensucht seines Klienten.
Wieso? Das verstehe ich nicht!Der Colonel hat genauso viel für den Aufschwung von Elvis, wie für dessen Niedergang getan....
Hat Parker Elvis die Pillen eingeflößt? Hat Parker Elvis genötigt, nicht mehr ins Studio zu gehen, um seinen Vertrag zu brechen?
Vielmehr war es eine Glanzleistung, dass Parker mit einem Elvis, der nur noch zugedröhnt neben sich stand und außer ein paar lustlosen Konzerten nichts mehr zu leisten bereit war, noch das maximale herausgeschlagen hat und nebenbei verhindern konnte, dass RCA ihm eine Millionenklage wegen Vertragsbruch an den Arsch geheftet hat.
Wenn man eine "moralische" Mitschuld Parkers am Niedergang Presleys konstruieren will, dann muss man schon in die Richtung argumentieren, dass Parker ihn am Ende einfach hätte gegen die Wand laufen lassen sollen, so dass nicht mehr genügend Geld geflossen wäre, womit Elvis seinen selbsterstörerischen Lebensstil finanzieren konnte. Aber seien wir doch mal realistisch: Hätte er das getan, hätte Elvis sich einen anderen Manager gesucht. Elvis legte das typische Verhalten eines Suchtkranken an den Tag, der alles getan hätte, um sich seine Drogen zu beschaffen. Es hätte sich also nichts geändert, außer dass Leute wie Du heute einen anderen Manager als Sündenbok gehabt hätten.
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Das ist der Punkt. RCA hat die "Legendary Performer" besser vermarktet als Elvis' aktuelle Scheiben, weil sie mehr daran verdienten, da sie die kompletten Rechte an allen Aufnahmen hatten, ohne Elvis Lizenzen zu zahlen. Ebenso die "Elvis forever".Ich weiß es auch nicht. Und die "Legendary Performer"-Verkäufe, welche wohl über denen der aktuellen Veröffentlichungen lagen, deuten es anders. Aber vielleicht ist der Deal unter Berücksichtigung der damaligen Zeit nicht nur besser zu verstehen, sondern tatsächlich besser.
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- Copperhead
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Hat es sich? Ich kenne die Verkaufszahlen nicht, aber in die Charts kamen weder Album noch Single (ohne jetzt wieder eine Diskussion Charts = Verkaufszahlen lostreten zu wollen).Verkauft hat es sich doch gut, wo ist das Problem?
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- Copperhead
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Auf der Suche nach Verkaufszahlen gerade bei Jorgensen gelesen: "Neither the Christmas Album, which the Colonel and RCA had fought so hard to get..."Außerdem war es nicht Parker, der auf dieses Albumgedrängt hat, sondern RCA.
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Soweit ich das im Kopf habe, war man bei RCA der Meinung, dass man jetzt das 57er Weihnachtsalbum zum x-ten Mal ausgeschlachtet hatte und das Ende der Fahnenstange erreicht war, und dass es - gerade aufgrund Elvis' neuer Popularität - sinnvoll wäre, ein neues Weihnachtsalbum zu produzieren. Parker, der genau wusste, das saisonale Platten großer Stars gut laufen (wofür ja auch Elvis' erste Weihnachtsplatte ein Beweis ist), hat das wohl gleich eingesehen und dieses Ansinnen an Elvis herangetragen.Auf der Suche nach Verkaufszahlen gerade bei Jorgensen gelesen: "Neither the Christmas Album, which the Colonel and RCA had fought so hard to get..."
Wenn es nach Parker gegangen wäre, hätte es dieses neue Weihnachtsalbum schon 1968 gegeben, statt des Lederkluft-Albums!
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