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Elvis: Good Times
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Ich darf das Teil für "Golden Boy Elvis" besprechen und freue mich schon sagenhaft darauf. Leider ist Schweinsmann derzeit nicht von der schnellen Sorte, daher muss ich noch warten. Aber gut, es eilt ja nicht so...Für MW wird das ein Fest.
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Es gibt eine Stelle, da musste ich direkt an dich denken. Ich glaube, vor My Boy Take 1. Da testet Ronnie die Drums und es geht einmal von rechts nach links durchs Panorama.Ich darf das Teil für "Golden Boy Elvis" besprechen und freue mich schon sagenhaft darauf. Leider ist Schweinsmann derzeit nicht von der schnellen Sorte, daher muss ich noch warten. Aber gut, es eilt ja nicht so...
Wie man aus dem Material ein derart mies klingendes Album machen konnte, ist jenseits meiner Vorstellungskraft. Was es hier gibt, auch an sehr viel geileren Versionen als den Mastern, ist unglaublich. Diese VÖ hat für meine Begriffe das Potential einer "Jungle Room", von wegen, dass sie zeigt, was wirklich abging.
Es könnte auch sein, dass du in absehbarer Zeit ein Rezensionsexemplar erhältst... :jamie:
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Ich hoffe, Du hast auch die Raised On Rock, die der GOOD TIMES soundtechnisch in nichts nachsteht.
Sehr geil finde ich im Cover übrigens auch die Innenaufnahme vom STAX Studio. So kannst Du Dir richtig vorstellen, wie das dort alles ausgesehen haben mag.
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Gestern Abend habe ich die momentane Situation (drei Abende ohne Frau und Baby
Auch die Bilder lassen - wie leider ebenfalls (fast) immer - wieder zu wünschen übrig. Unser Harty ließ sich zu der Aussage hinreißen, das Frontcover sähe aus wie ein Negativ, was natürlich Unsinn ist. Es hat allerdings in der Tat einen unschönen Rotstich. Meine Güte, weiß muss doch weiß sein. Mit den digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten unserer Zeit, sollte das kein Problem sein.
Auf Disc 1 präsentiert uns FTD nach dem remasterten Album, das so gut klingt wie es vermutlich klingen kann (auf jeden Fall besser als die LP, die ich habe, und wohl auch besser als der 20 [oder 24bit?] Remaster), die "Session Highlights". Zwar sind nicht wenige davon bereits anderweitig veröffentlicht, aber sie klingen nirgends so gut wie hier. Wüsste man nicht, dass man das eine oder andere bereits auf Essential Elvis Vol. 5 hat, man könnte meinen, es seien neue Takes. Talk About The Good Times beispielsweise rockT extrem hat. What a difference the mix makes...
Highlights sind hier ein Rehearsal und der erste Take von Take Good Care Of Her und ein allzeit wunderbares Loving Arms, ebenfalls mit einem Rehearsal versehen. Elvis verhaut sich ein paar Mal ein wenig (und genau das möchte man doch hören als Fan) und liefert ein beeindruckendes "Dreaming of the arms that held me tight" ab, das es einem die phrasenschweinverdächtige "Gänsehaut" den Rücken runterlaufen lässt.
"Some caught a freight train - craught, crane, crash... God damnit! We're did I get that crane from...?" Sympathisches Lachen, der Mann scheint offensichtlich mit Spaß bei der Sasche zu sein. "Good times Charlie's lost his mind..." Und dann macht er noch ein bisschen weiter mit der Verballhornung des Textes. Auch wenn es ein relativ kurzer siebter Take ist - das kann sich unter Unterhaltungsaspekten auf jeden Fall hören lassen.
Die eigentlichen Hämmer allerdings sind ein schnelles, funkiges I've Got A Thing About You Baby (Take 1), das bisher ungehört war. Das klingt mal wieder richtig alternativ. Ein paar Phrasen sind anders, die Sweets, oder wer immer da Background ist [Edit: Es sind nicht die Sweet Inspirations], klingen unglaublich soulig. Schade, dass man das nicht so belassen hat. Hämmerndes Disco-/"Techno"-Schlagzeug.
Zweites dickes Highlight ist Take 1 von My Boy. Elvis hatte es bereits im August in Vegas gesungen, und so ist schon dieser erste Take praktisch perfekt (Take 2 war der Master). Unveröffentlicht, und für solche Sachen liebt man diese DeLuxe-Ausgaben.
Take 1 von Spanish Eyes ist ein simpler false Start, aber er macht Spaß. Elvis bricht nach der ersten Zeile lachend ab (dieses ansteckende Lachen). "Wait a minute, let me start it again..." Der bekannte Anzähler auf Spanisch. "James, I don't know what You're talking about, man..." Das macht einfach Laune.
Die Mischung aus guter Laune, solidem "Muzaking" und dem Sound macht es hier. In der Hinsicht reichen diese Sessions ganz klar an die im Juni 1970 in Nashville heran, auch wenn deutlich wird, dass im Juli '73 mit Elvis in der Tat etwas nicht zu stimmen schien. Glücklicherweise stammen nur zwei von zehn Titeln des Albums vom Juli, und die sind so gut ausgewählt und untergebracht, dass es eigentlich geht.
Die zweite Disc knüpft in jeder Hinsicht (Stimmung, Material, Sound) da an, wo die erste aufhört, insofern gibt es dazu nicht sehr viel mehr zu sagen. Einige bereits veröffentlichte Sachen sind dabei, manches ist bekannt (Stichwort: Undubbed Master), aber es gibt auch wieder ein paar weitere Hämmer: She Wears My Ring ist zum Weghauen und hervorragend platziert an der Stelle, an der es kommt. Und es gibt einen Take von Talk About The Good Times, da bin ich jubelnd vom Sofa aufgesprungen, etwas derart geiles. Die Jungs haben allesamt endlos gerockT.
Es ist unbegreiflich, wie man aus dem Material ein derart mies klingendes Album produzieren konnte, und auch in andere Hinsicht nicht mehr aus dem Material gemacht hat. Es sind sehr viel bessere Versionen dabei als die Master. Die Sachen haben Rhythm and Soul. Teilweise haut es einen weg. Die CD hat m. E. eine Bedeutung wie die Jungle Room Sessions, insofern, als dass sie ein Bild korrigiert. Das Bild vom abgehalfterten, fetten, desinteressierten, von seiner Scheidung aus der Bahn geworfenen Alt-Star. Vielleicht war er aus der Bahn geworfen, aber, Mann!, konnte der Typ immer noch abliefern! Elvis "Mailman" Presley.
Und die Band ist erstaunlich und großartig. Immer wieder wird neues ausprobiert, was rausgeholt, rausgekitzelt, nie abgelassen... Die Stimmung pendelt irgendwo zwischen ausgelassen und konzentriert-professionell. Wie es sein soll. Das steht wirklich jeder 60er Session in nichts nach. Wenn in der Art eine Promised Land erscheint, wird das ein Bild ergeben. Das Bild von Elvis' Presleys letzter wirklich großen Aufnahme-Session, damals im Dezember 1973 in Memphis.
Ich sagte es bereits: Hier haben wir einen Gewinner. Das Ding ist von null auf einen der ersten drei oder vielleicht sogar zwei Plätze meiner Lieblings-FTDs eingestiegen.
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Ja, hammer. Da muss ich jedes Mal lachen.Der bekannte Anzähler auf Spanisch. "James, I don't know what You're talking about, man..."
Werde mir die FTD bestimt auch demnächst besorgen.
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Generell muss man sagen dass die FTD-Veröffentlichungen des Jahres 2009 doch sehr interesant und gut waren. Absolute Highlights für mich die Classic-Alben "Good Times", "Jailhouse Rock" und "Blue Hawaii". "Standing Room Only" finde ich auch gut. An der Livefront gab es einige gute Sachen, die "The Wonder Of You" in glasklarem Sound, die Doppel-CD "Dixieland Delight" war auch gut. Und es gab sogar ein bisher nie gehörtes (wenn auch künstlerisch schlechtes) Konzert in sehr gutem Sound mit der "New Haven"-CD.
Die Veröffentlichungen von FTD fand ich 2009, wie auch schon 2008, persönlich interessanter als das was auf diversen Bootlegs erschienen ist.Da gab es fast nur Wiederveröffentlichungen alter Bootlegs in evtl. minimalen besseren Sound. Bei der Masse an Bootlegs stachen nur einige wenige heraus.Insgesamt hatte FTD, zumindest bei mir, die Nase vorn.
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14) If That Isn't Love - composite of take 5 & 7
24) If That Isn't Love - splice of takes 5 and 7
wo ist der unterschied?
Allen - auf Deine Frage folgenden - Spekulationen zum Trotz, wissen wir nun, was sich dahinter verbirgt:
composite of take 5 & 7 ist ein Pseudonym für Take 1 von If That Isn't Love...
Dennoch: Komischer Vorankündigungsfehler
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Häh?!
Allen - auf Deine Frage folgenden - Spekulationen zum Trotz, wissen wir nun, was sich dahinter verbirgt:
composite of take 5 & 7 ist ein Pseudonym für Take 1 von If That Isn't Love...
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- king77
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