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Clambake
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Schon ein merkwürdiges Album aufgrund der Hinzunahme von 5 z.T. exzellenter Bonussongs
pendelt die Qualität der Lieder ungewöhnlich stark zwischen Welt- und Kreisklasse hin und her.
Da es von vielen Songs noch keine Veröffentlichung von alternativen Takes gab, hatte ich gehofft, dass ähnlich der Double Trouble CD, sich einige Takes deutlich von den Master Takes unterscheiden würden. Um es gleich vorweg zu nehmen, dem ist leider nicht so.
Diesmal hat man sich im Booklet für weiße Schrift auf grauem Hintergrund entschieden, was gut zu lesen ist.
Was mir zuerst auffiel, als ich das Booklet rauszog, war ein PR Foto für Clambake, das mir zumindest unbekannt war. Elvis trägt ein Pullover, der aussieht, als sei er gehäkelt. Weiterhin fand ich bemerkenswert, dass nahezu alle Fotos auf den Aushangfotos seitenverkehrt abgebildet sind. Ein weiterer Beleg, dass auch schon damals schlampig gearbeitet wurde, früher war eben auch nicht alles besser. Außerdem ist ein Hochzeitsfoto von Priscilla und Elvis abgebildet, welches scheinbar der 1.Pressung beigelegt war. Da mir das neu ist, wüsste ich gerne, ob das nur bei der amerikanischen Pressung der Fall war oder auch bei der deutschen, weiß da jemand bescheid?
Was die alternativen Takes betrifft, sind die „Aha-Erlebnisse“ wie schon oben erwähnt sehr, sehr rar gesät. Bei den Hey, Hey, Hey Takes ist die Gitarre etwas mehr in den Vordergrund gemischt, was für einen Hauch von „Funkyness“ sorgt. Der Unterschied ist aber wirklich nur minimal. Außerdem geht Elvis bei Take 7 von Hey, Hey, Hey kurz mit der Stimme nach oben, bevor er abbricht, weil er sich beim Text verhaspelt. Keine große Sangeskunst, aber alle mal besser, als das gelangweilte Runtergesinge, dass sich Elvis bei den meisten rhythmischen Titeln von Clambake abhält.
Bei Take 7 von You don't know me verändert Elvis den Text in „And anyone could tell you can go to hell“
Damit hat es sich auch schon mit „deutlichen“ Abweichungen zu den Mastertakes.
Bleibt unterm Strich eine schön aufgemachte Wiederveröffentlichung mit relativ vielen bis dato unveröffentlicht alternativ Takes, die sich aber leider wenig von den bereits bekannten Versionen unterscheiden.
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Da ist streng genommen gar kein Unterschied! Es kann höchstens sein, dass die Gitarre durch das Remasterin deutlicher erscheint, aber dem ist nicht so, denn "Hey hey hey" hat Elvis auf ein fertig produziertes Band mit der Musik einfach nur drauf gesungen, daher können sich alle Alternativ-Versionen nur in Elvis' Gesang vom Master unterscheiden, aber die Musik ist immer identisch. Ebenso bei allen Alternativ-Versionen des Titelsongs "Clambake", den Elvis ebenfalls auf den fertigen Instrumental Track gesungen hat.Was die alternativen Takes betrifft, sind die „Aha-Erlebnisse“ wie schon oben erwähnt sehr, sehr rar gesät. Bei den Hey, Hey, Hey Takes ist die Gitarre etwas mehr in den Vordergrund gemischt, was für einen Hauch von „Funkyness“ sorgt. Der Unterschied ist aber wirklich nur minimal.
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- Ciscoking
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Mamma's little baby loves clambake, clambake
Mamma loves clambake too
Eines der weniger guten Sachen, die Elvis gemacht....das Clambake Album.
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"Clambake" rockt gut, "Hey, hey, hey" groovt ohne Ende (das Lied hat bei mir erst verloren, nachdem ich den Text nach und nach verstanden hatte), "A house that has everything" ist eine schön entspannte Latin-Nummer, sehr geschmackvoll arrangiert und gesungen, "How can you lose" fand ich einen Oberhammer, und "The girl I never loved" ist eine toll gesungene und arrangierte Ballade.
Da bleiben nur noch "Confidence" (was ich besser finde als seinen Ruf) und "Who needs money", das immerhin einen witzigen Text hat und den großartigen Versuch des legendären Ray Walker beinhaltet, ansatzweise schief zu singen, was für so einen fantastischen Musiker eine noch größere Anstrengung bedeutet als für einen Elvis-Imi, richtig zu singen.
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Eines meiner ersten Elvis-Alben war "Sings Hits from his Movies Vol. 1" darauf war "Confidence" (und "Old Mac Donald") sogar mein Lieblingslied. Allerdings war ich damals auch erst acht. "Hey, Hey, Hey" hat mir auch mal gut gefallen, als ich noch kein englisch konnte. Aber im Ernst, was mal die B-Seite des "Clambake" - Albums war, halte ich auch durchaus für gute Musik.Ich fand das Original-Soundtrack-Album gar nicht so schlecht. Die Bonus-Tracks waren sehr hochwertig, aber auch bei den Filmsongs sind einige Perlen dabei.
"Clambake" rockt gut, "Hey, hey, hey" groovt ohne Ende (das Lied hat bei mir erst verloren, nachdem ich den Text nach und nach verstanden hatte), "A house that has everything" ist eine schön entspannte Latin-Nummer, sehr geschmackvoll arrangiert und gesungen, "How can you lose" fand ich einen Oberhammer, und "The girl I never loved" ist eine toll gesungene und arrangierte Ballade.
Da bleiben nur noch "Confidence" (was ich besser finde als seinen Ruf) und "Who needs money", das immerhin einen witzigen Text hat und den großartigen Versuch des legendären Ray Walker beinhaltet, ansatzweise schief zu singen, was für so einen fantastischen Musiker eine noch größere Anstrengung bedeutet als für einen Elvis-Imi, richtig zu singen.
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- Copperhead
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Das ist schön.Aber im Ernst, was mal die B-Seite des "Clambake" - Albums war, halte ich auch durchaus für gute Musik.
Aber im Ernst, sie hätten damals einfach ein reines Studioalbum rausbringen müssen mit Teilen des Materials, das heutzutage auf der "Tomorrow is a long time" erhältlich ist. Die 10, 11 oder 12 richtigen Songs - und es wäre eines seiner besten Alben gewesen.
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Volle Zustimmung!Aber im Ernst, sie hätten damals einfach ein reines Studioalbum rausbringen müssen mit Teilen des Materials, das heutzutage auf der "Tomorrow is a long time" erhältlich ist. Die 10, 11 oder 12 richtigen Songs - und es wäre eines seiner besten Alben gewesen.
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Sehe ich auch so. Es wird mir auch immer ein Rätsel bleiben, warum die 66/´67er Nashville - Sachen derart verschleudert wurden. Zumal der "Soundtrackzug" 1966 bereits den Bahnhof verließ und ´67 längst abgefahren war. Gleiches gilt eigentlich auch für die Mai´63 Session, obgleich deren Output qualitativ nicht an Songs, wie "Big Boss Man" heranreicht, sind trotzdem schöne Sachen dabei welche ebenso vergeudet worden sind.Das ist schön.
Aber im Ernst, sie hätten damals einfach ein reines Studioalbum rausbringen müssen mit Teilen des Materials, das heutzutage auf der "Tomorrow is a long time" erhältlich ist. Die 10, 11 oder 12 richtigen Songs - und es wäre eines seiner besten Alben gewesen.
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