Clambake

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04.08.2006 20:13 #502345 von Colonel
Colonel antwortete auf Clambake

Du kaufst also keine einzige FTD mehr? :devil:

;) ...der war gut!
Aber Spaß bei Seite. Ich habe früher wirklich "blind" jede neue Veröffentlichung bestellt. Damals fand ich in der Tat (bis auf sehr wenige Ausnahmen) die Sachen noch gut was Inhalt und Soundqualität angeht. Mit der Pittsburgh (die als Import besser klang), der Impissoffable Sream und der völlig außer Kontrolle geratenen Memphis live 74 war aber dann meine Schmerzgrenze erreicht. Seitdem höre ich mir die neuen Scheiben ersteinmal bei Freunden an und entscheide dann, ob ich sie mir zulege.
Im Moment ist es fast so, daß ich ca. drei von vieren nicht bestelle.... die sind zwar alle nicht unbedingt schlecht, aber viele der blanke "Rip Off", denn eine "Elvis Is Back hat bis auf ein paar Schnipsel nix Neues zu bieten, die Loving You kaufte ich schon zu oft und nach der DSD Version ist bei mir nun erstmal Schluß in Sachen "Loving You".
Die Clambake bietet keine Überraschungen, die LSP 1254 kaufte ich letzt Jahr ebenfalls erst als DSD. Die I Found My Thrill klingt mies, die Big Boss Man überzeugte mich auch nicht was Inhalt/Klang angeht. Die Something For Everybody würde ich nie ein zweites Mal auflegen durch das vermurkste "I Slipped..." und viel Neues bot sie ebenfalls nicht für mich.
Die On Tour Rehearsals, die Polk Salad Annie und die All Shook Up waren die letzten, die mich wirklich völlig überzeugten und die ich gerne und oft in den Player lege.
Ich selber kaufe nicht MEHR alles, nur des Sammelns wegen, sondern möchte das Gekaufte auch genießen. Und was CDs angeht gehört da eben dazu: "Auflegen und Anhören"...und nicht "Einmalhören" und im Schrank "Verstauben" lassen.
Das gesparte Geld nutze ich um anderes in Sachen Elvis zu kaufen wie teure Buch(Bild)bände, rare Vinylsachen uva.

Aber: Jeder so wie er mag! :up:

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04.08.2006 20:20 #502348 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Clambake

Meine Vermutung:
a. Es ist schon mehrfach in den letzten Jahren bekundet worden, daß man bei den 50s (hier sogar sehr stark)/60s/70s mit Rauschunterdrückung gearbeitet habe.
b. Die "Praktikantin" bekommt mit sicherheit nicht die ORIGINAL Bänder nach Dänemark geliefert, sondern Kopien egal welcher Art, die man bei RCA/BMG irgendwann zuvor in den Staaten machte.
c. Bei BMG gleicht man eben solche Schwankungen auf Bändern aus, aber die Riedel versäumte/vermurkste dies wohl.

Also, entweder hat man in den 90ern einen Dumpfinator :grin: zwischengeschaltet, oder es sind verschiedene Bänder. :adeal:

Mit Rauschunterdrückung arbeitete man schon immer, auch beim letzten Remastering in den 90ern.

Wenn Du das geringere Rauschen der neuen FTD mit Rauschunterdrückung erklären willst, dann baust Du einen Widerspruch auf, denn eine Rauschunterdrückung in der Form, wie wir sie hier vorliegen haben, ist sehr teuer und zeitaufwenig - und kann vor allem von keiner "Praktikantin" durchgeführt werden. Um das breitfrequente Rauschen von alten Bändern aus den 60ern digital rauszurechnen, braucht man einen Top-Profi, der auf Audiorestauration spezialisiert ist. Davon gibt es ein paar Handvoll auf der ganzen Welt. Wenn Lene Reidel, wie von Dir beschrieben, der Inbegriff der Unfähigkeit ist, wird sie noch nicht mal in der Lage sein, die dazu notwendigen Algorithmen zu starten.

Ich denke weiterhin, dass es bessere Masterbänder sind.

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04.08.2006 20:49 #502354 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Clambake

;) ...der war gut!
Aber Spaß bei Seite. Ich habe früher wirklich "blind" jede neue Veröffentlichung bestellt. Damals fand ich in der Tat (bis auf sehr wenige Ausnahmen) die Sachen noch gut was Inhalt und Soundqualität angeht. Mit der Pittsburgh (die als Import besser klang), der Impissoffable Sream und der völlig außer Kontrolle geratenen Memphis live 74 war aber dann meine Schmerzgrenze erreicht. Seitdem höre ich mir die neuen Scheiben ersteinmal bei Freunden an und entscheide dann, ob ich sie mir zulege.
Im Moment ist es fast so, daß ich ca. drei von vieren nicht bestelle.... die sind zwar alle nicht unbedingt schlecht, aber viele der blanke "Rip Off", denn eine "Elvis Is Back hat bis auf ein paar Schnipsel nix Neues zu bieten, die Loving You kaufte ich schon zu oft und nach der DSD Version ist bei mir nun erstmal Schluß in Sachen "Loving You".
Die Clambake bietet keine Überraschungen, die LSP 1254 kaufte ich letzt Jahr ebenfalls erst als DSD. Die I Found My Thrill klingt mies, die Big Boss Man überzeugte mich auch nicht was Inhalt/Klang angeht. Die Something For Everybody würde ich nie ein zweites Mal auflegen durch das vermurkste "I Slipped..." und viel Neues bot sie ebenfalls nicht für mich.
Die On Tour Rehearsals, die Polk Salad Annie und die All Shook Up waren die letzten, die mich wirklich völlig überzeugten und die ich gerne und oft in den Player lege.
Ich selber kaufe nicht MEHR alles, nur des Sammelns wegen, sondern möchte das Gekaufte auch genießen. Und was CDs angeht gehört da eben dazu: "Auflegen und Anhören"...und nicht "Einmalhören" und im Schrank "Verstauben" lassen.
Das gesparte Geld nutze ich um anderes in Sachen Elvis zu kaufen wie teure Buch(Bild)bände, rare Vinylsachen uva.

Aber: Jeder so wie er mag! :up:

Sehe ich genau so. Allerdings, was die "Impossible Sound" angeht kann man noch einen Sinn erkennen, nämlich den, daß dort einige wirklich super seltene Sachen am Start sind.

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04.08.2006 23:53 #502394 von coolozz
coolozz antwortete auf Clambake

Also, entweder hat man in den 90ern einen Rauschunterdrückung in der Form, wie wir sie hier vorliegen haben, ist sehr teuer und zeitaufwenig - und kann vor allem von keiner "Praktikantin" durchgeführt werden. Um das breitfrequente Rauschen von alten Bändern aus den 60ern digital rauszurechnen, braucht man einen Top-Profi, der auf Audiorestauration spezialisiert ist. Davon gibt es ein paar Handvoll auf der ganzen Welt.

jetzt komm,so schwer ist das auch wieder nicht zumindest heutzutage.Ich denke Du beziehst dich auf die 90èr??

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04.08.2006 23:56 #502396 von User gelöscht
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Nochmal Rauschunterdrückung: In den 60ern hat man die ja auch schon bei der Aufnahme verwendet. Um diese Bänder heute überhaupt abzuspielen, braucht man entweder die Original-Maschinen von damals, oder entsprechende Maschinen, die über die gleichen Rauschunterdrückungsmethoden verfügen, wie sie damals benutzt wurden, sonst kann man gar kein Master digital ziehen. Insofern muss entweder ein Originalband vorgelegen haben, oder man hat bei BMG das Originalband digital runtergezogen und diese Datei zum Mastern nach Dänemark geschickt - was sehr gut sein kann. Aber dann lag der Fehler bei BMG. Man hätte diese Pegelschwankung natürlich digital beheben können, wie ich bereits sagte, aber das ist eine Sisyphus-Arbeit sondersgleichen. Da sitzt man mindestens einen Tag am Ausgleich des beschriebenen Fehlers und muss obendrein die entsprechenden Programme haben.

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05.08.2006 00:00 #502400 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Clambake

jetzt komm,so schwer ist das auch wieder nicht zumindest heutzutage.Ich denke Du beziehst dich auf die 90èr??

Doch, es ist schwer, wenn man aus einem Masterband der 2. oder 3. Generation den Sound des Originals herauszaubern will Es wirklich rauschfrei zu kriegen, ohne dass die auf dem Band vorhandenen Frequenzen gekappt werden, ist eine Schweinearbeit. Klar, heute gibt es Programme, die das besser können als in den 90ern, aber die muss man auch bedienen können. Ein Programm erkennt von sich aus nicht, was Rauschanteil ist und was Signalanteil ist. Für ein solches Programm ist das alles nur eine Ansammlung von Nullen und Einsen. Da muss schon jemand davor sitzen, der RICHTIG Ahnung hat.

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05.08.2006 10:08 #502430 von Colonel
Colonel antwortete auf Clambake

Also, entweder hat man in den 90ern einen Dumpfinator

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05.08.2006 10:29 #502434 von User gelöscht
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Mir ist es völlig egal welche Source verwendet wurde. Auf einer offiziellen und professionellen :grin: VÖ haben keine Tonstörungen aufzutreten. So einfach ist das.

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05.08.2006 12:20 #502445 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Clambake

Also die 50s Box ist ohne Zweifel mittels "Dumpfinator" damals bearbeitet worden.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Man ist mit den damals (vor über 15 Jahren!) aktuellsten Rauschunterdrückungsverfahren ans Werk gegangen, und man hat - vorsichtig ausgedrückt - damit nicht gegeizt. Dadurch fehlt es den Tracks streckenweise an Brillanz und Dynamik. Wir dürfen aber nicht vergessen, mit welch einer Begeisterung diese Box damals aufgenommen wurde, dann so gut hatten wir die Songs bis dato noch nie gehört.

So zur Sache:
ich erkläre es mal an einem Beispiel:

Es existiert ein Masterband wir nennen es mal "x" (die ORIGINALE liegen in der Miene, da man -wie Bendeth bei der 30#1Hits beschrieben - dafür die alten Abspielgeräte braucht, die zum Teil nur noch ein paar Mal weltweit existieren, die Tapes restauriert werden müssen, Aufnahmedifferenzen von damals ausgeglichen werden müssen usw.-)

Auf diesem Masterband "x" gibt es "Schwankungen". Als man die 60s Box einst erstellte, gleichte man diese mit viel Aufwand und kostenintensiv aus und korrigierte dazu noch das Bandrauschen (Wer Outtakes kennt, hört, daß da stets zuviel des guten unterdrückt wurde). Es entstand ein neues Masterband nennen wir es mal "y", daß dann die Vorlage für die 60s Box wurde.

Bis hierher ist das alles richtig, nur eine Kleinigkeit zur Ergänzung, die ich für wichtig halte: Das neue Masterband, das entstand, war nicht mehr ein Analog-Band wie früher, sondern bereits ein digitales Format, wahrscheinlich DAT oder U-matic, das man in den 90ern noch zum digitalen Mastern benutzt hat. Vielleicht auch ADAT oder DA88, oder sogar bereits Harddisc-Formate wie WAV oder AIFF. Spätestens jetzt werden all die alten Digitalmaster von DAT oder U-matic auf Harddisc gezogen worden sein, so dass man sie per Onlline-Datentransfer in Sekunden um den Globus schicken kann, wo sie dann ortsunabhängig bearbeitet werden können.

Fur die Clambake bekam die Praktikantin aber (höchstens) eine Kopie vom Band "x".

Nein, das auf keinen Fall, denn dann hätte sie die Tonschwankung, die wir bei "You don't know me" hören, durch aktives Handeln (Herunterregeln des linken Kanals für eine Sekunde) erzeugen müssen, also einen destruktiven Eingriff tätigen müssen. Wer macht denn sowas? Und sie hätte aus dem rauschunterdrückten, etwas dumpferen Master aus den 90ern wesentlich mehr Brillanz und Dynamik zaubern müssen, ohne neues Rauschen hinzuzufügen. Und das geht nicht!
Merke: Man kann vorhandene Signale bearbeiten, also unterdrücken oder verändern, man kann aber nicht Signale erzeugen, die auf der Quelle nicht vorhanden sind.

Sie bemerkte entweder die Schwankung garnet oder doch, aber der Aufwand dies auszugleichen sprengte das Budget und den Zeitrahmen. (Vieleicht hat man ihr auch irrtümlich gesagt, sie könne es 1:1 übernehmen, denn man verwendete es auch für die 60s Box, vergaß aber die damals schon existente "Schwankung".

Nein, denn damals auf dem Digital-Master existierte die Schwankung ja nicht, wie wir auf der 60er-Box oder auf "Tomorrow is a long time" deutlich hören. Es muss also für diese FTD eine andere Ur-Quelle vorgelegen haben, und zwar entweder ein noch besseres Master von damals, oder zumindest noch einmal das gleiche, unbearbeitete Analog-Masterband aus den 60ern, das inzwischen aufgrund des Verfalls diese Schwankung erhalten hat.

(Kann auch absichtlich drauf gelassen sein, um den Eindruck zu erwecken: "Hey seht wir haben schon wieder ne "better source" gefunden, es lohnt sich immer neue Release zu kaufen"  :devil: )

Das kann theoretisch tatsächlich sein, aber ganz unter uns: So krank kann doch keiner sein!

Desweiteren verzichtete sie aber auf "Rauschunterdrückung" (denn soviel weiß mittlerweile auch sie, daß die Fans lieber ein Bandrauschen in Kauf nehmen, aber dafür klare Signale und mehr Dynamik hören wollen).

Mit modernsten Algorithmen zur Audiobearbeitung ist es heutzutage - anders als noch in den 90ern - durchaus möglich, auch breitfrequentes Rauschen wirkungsvoll digital herauszurechnen, ohne damit die Brillanz und Dynamik so negativ zu beeinflussen, wie das früher bei manchen "tot" klingenden Re-Issues noch der Fall war. Was hier tatsächlich gemacht wurde, können wir alle nicht beurteilen, denn dafür bräuchte man 1.) die Originalquelle zum Vergleich und 2.) die Ohren eines Fachmanns für Audiobearbeitung und -restauration, der niemand von uns ist.

Mehr denke ich "steckt" da nicht dahinter....

Doch, da steckt schon etwas mehr hinter, nur wissen wir leider nicht genau, was.

Ich bleibe dabei, dass meine Vermutung, dass hier eine andere (bessere) Quelle vorliegt als in den 90ern, noch die wahrscheinlichste ist. Nur hat diese neue Quelle den Nachteil mit der kleinen Schwankung, und diese Schwankung hat den Nachteil, dass sie nicht ausgeglichen wurde. Ich glaube nicht, dass die von Dir viel geschmähte "Praktikantin" das nicht gehört hat, denn selbst normale Consumer wie wir hören das doch, da wird es jemand, der beruflich damit betraut ist, doch dreimal gehört haben. Deine "Praktikantin" war nur entweder handwerklich nicht in der Lage, das zu beheben, oder es fehlte an Zeit und Geld.

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05.08.2006 16:30 #502471 von Colonel
Colonel antwortete auf Clambake

Das neue Masterband, das entstand, war nicht mehr ein Analog-Band wie früher, sondern bereits ein digitales Format, wahrscheinlich DAT oder U-matic, das man in den 90ern noch zum digitalen Mastern benutzt hat.

Da wäre ich mir nicht mal so sicher, denn selbst ein Steve Hofmann (der Master/Mixer Gott, der sich für zahlreiche DCC Alben von Weltstars verantwortlich zeigt und dafür zu Recht in den Himmel gelobt wird!) benutzte z.B. 1997 noch (als die Elvis Is Back als DCC Gold Disc geboren wurde) bewußt und gewollt analoge Verfahren zum Mixen und Mastern. Kein Witz! und das Resultat gab ihm mehr als Recht, denn z.B. zum Anfertigen der gleichnamigen Vinyl Ausgabe brauchte er damals nicht auf ein digitales Endprodukt zurückgreifen. (Seines war ja noch immer analog!) Nur der "Endtransfer" für die CD Pressung wurde damals natürlich digital gemacht!! :up:

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