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Clambake
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Auch heute noch wird von vielen Freaks beim Mastern und Mixen gerne Analogtechnik benutzt. Es gibt sogar Künstler, die grundsätzlich nur auf Analogtechnik aufnehmen wollen, und dafür nehmen sie erheblichen Mehraufwand, Kosten und Nachteile beim Editieren in Kauf.
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na siehste...liegen wir doch nah bei einanderRichtig, Colonel, genau dieses Endformat, das zwangsweise digital sein muss, um es auf CD zu pressen, meinte ich ja. Ob die Zwischenschritte digital oder analog waren, kommt auf den Einzelfall an und liegt im Ermessen des Bearbeiters.
Auch heute noch wird von vielen Freaks beim Mastern und Mixen gerne Analogtechnik benutzt. Es gibt sogar Künstler, die grundsätzlich nur auf Analogtechnik aufnehmen wollen, und dafür nehmen sie erheblichen Mehraufwand, Kosten und Nachteile beim Editieren in Kauf.
UND DESHALB:
Glaube ich, daß die Praktikantin NICHT NUR die "digitale Endfassung für die CD Pressung" zugespielt bekommt, sondern eine Kopie des Analogbandes von einem der Schritte davor. Dadurch ist es ihr ja möglich noch so viel zu vermurksen beim Bearbeiten der Tape-Kopien BEVOR SIE DANN die digitale Endfassung ihres Pfusches für ne CD Pressung macht.
Diese stümperhafte Arbeit von ihr kann nicht zuvor SO VON BMG BEREITS gemacht worden sein. (Wie man so schön an Steamroller "Platin Box" vs. "Memphis FTD" hören kann).
Nochmal:
Ich stelle mir es so vor:
a.)Session Tape: liegt in der Miene und wird wohl NIE im Original an Dritte ausgeliehen. (wird maximal alle 10-20 Jahre mal wieder hochgeholt und mittels neuster Technik ne zunächst analoge Kopie gezogen. Ist ja auch ne heiden Arbeit. Denn spliced Takes müssen neu gemacht werden, Overdubbs wieder drüber gelegt werden, Mixing wie damals geklungen hat usw.)
aa.) Der neue gezogenen Kopie des Sessionbandes wird alles wieder so zugefügt/geschnitten/gemixt, damit es am Ende wie damals auf der Erstveröffentlichung klingt!)...es ensteht ein NEUES Masterband.
b.) Das Masterband (hier hört sich der Song wieder so an wie damals bei der Erstveröffentlichung auf Single/LP)
Dies dient dann BMG bis Schritt a. + aa. irgendwann wieder mal wiederholt wird als Vorlage für alle weiteren Veröffentlichungen. Somit wird BMG auch hiervon wohl nie das Original weitergeben, sondern sicherlich je nur ne Kopie davon. (Grund: siehe oben Punkt aa. Wer sich so ne heiden Arbeit macht, der gibt doch das nicht weiter per Kurier/Post usw. zumal damit viel passieren kann!!!)
c.) Das damalige ORIGINAL Masterband (vom Producer angefertigt VOR der Ersveröffentlichung) wird man sicherlich auch stets archivieren um immer einen Hörvergleich machen zu können, wie es damals geklungen hat, wenn auch das Band vieleicht (da schon oft benutzt) hier und da Macken haben könnte.
Vieleicht hebt man auch die Masterbänder, die zeitlich zwischen dem ERSTEN und dem AKTUELLSTEN liegen auf...keine Ahnung.
Die Frau Reidel oder Riedel wie auch immer, bekommt sicherlich Kopien der Analogbänder (keine Ahnung welcher Generation) und bastelt dann daraus ihren digitalen CD Master (so hört sich wenigstens an).
Würde sie jedoch schon fertige digitale CD Master von BMG bekommen, dann würde dies bedeuten:
a.die schlampige Arbeit passierte bereits bei BMG (glaub ich net)
b.sie schafft es tadellose digitale CD Mixe noch mittels digitaler Weiterbearbeitung total kaputt zu machen. (glaub ich auch net so ganz)
Denke eher meine Vermutung stimmt, daß sie ne analoge Kopie eines Analogbandes bekommt und beim Transfer (den BMG in den USA machte) passieren die Dropouts/Bandfehler.
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Wie auch immer: Der Fehler kam vom Originalband. Entweder hat sich beim Überspielen an der Stelle ein Schmutzpartikelchen gelöst und vor den Tonkopf gesetzt, oder das Band selber ist an der Stelle beschädigt. Man hätte das beim Überspielen hören und die Stelle noch einmal genau analysieren müssen. Wenn es nur Schmutz war, muss man das Band und den Tonkopf reinigen und es nochmal durchlaufen lassen. Wenn es ein Fehler auf dem Band ist, kann man beim Überspielen nicht mehr viel machen, dann kann man es nur noch beim Mastern digital beheben.
Ich mache mir jetzt mal den Spaß und versuche es selber mit meiem Masteringprogramm, ob ich das wegbekomme. Ich bin allerdings kein Könner auf dem Gebiet. Sollte es mir doch gelingen, und das auch noch in recht kurzer Zeit, wäre das in der Tat ein Armutszeugnis für FTD.
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Aber dass ich als Laie es geschafft habe, die Schwankung in gerade mal 20 Minuten fast unhörbar zu machen, ist tatsächlich ein Armutszeugnis für FTD.
<span style='color:blue'><span style='font-size:8pt;line-height:100%'>Wer's haben will, soll mir seine Email-Adresse zukommen lassen; ich schicke es gerne als MP3 rüber</span></span>.
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Aber dass ich als Laie es geschafft habe, die Schwankung in gerade mal 20 Minuten fast unhörbar zu machen, ist tatsächlich ein Armutszeugnis für FTD.
...ich denke ein Profi bzw. selbst die Praktikantin müßte/sollte das dann aber in wenigen Minuten schaffen oder den Stuhl freimachen!
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Um eines vorweg zu sagen: es gibt Songs aus dieser Session, die ich durchaus hörenswert finde, z.B. A House That Has Everything.
Aber was RCA seinerzeit mit diesem Album angestellt hast, verdient das Prädikat "Treffer versenkt" ... was ist das nur für ein vermurkstes Album!? Guitar Man als Opener ... hallo!?
Zur FTD: cool finde ich ja irgendwie das Arrangement zu Hey!Hey!Hey! Wenn der wirklich bescheuerte Text nicht wäre, könnte man es fast als Ableger von "Sex Machine" durchgehen lassen
Gesamtwertung: dieses Album ist ein heißer Kandidat für das "worst album ever" von unserem Mann!
(man kann ja über Harum Scarum sagen was man will - aber das Album hat wenigstens einen durchgängigen Style!)
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Das sehe ich genauso. Eine geile Nummer, wenn man kein Englisch kann.Zur FTD: cool finde ich ja irgendwie das Arrangement zu Hey!Hey!Hey! Wenn der wirklich bescheuerte Text nicht wäre, könnte man es fast als Ableger von "Sex Machine" durchgehen lassen
Ich finde den Soundtrack sogar recht gut. Über "Who needs money" und "Confidence" sowie den Text von "Hey! Hey! Hey!" kann man sich streiten, aber alle anderen Nummern finde ich sehr gut. Ich mag auch "Confidence", nur passt es nicht ins Album. Und den Text von "Who needs money" finde ich richtig gut, guter Wortwitz, aber halt auch unpassend im Kontext.Gesamtwertung: dieses Album ist ein heißer Kandidat für das "worst album ever" von unserem Mann!
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Aber Guitar Man als Opener für einen Soundtrack mit entsprechendem Lollipop-Cover
Guitar Man & Big Boss Man gekoppelt mit Confidence und HeyHeyHey und dem Lollipop-Cover
Guitar Man & Big Boss Man auf einem Soundtrack-Album verbraten
Alles in allem passt auf diesem Album wirklich gar nichts zusammen!
Edit:
Ich mag Who Needs Money als Song! Auf der Double Features Reihe fand ich Soundtrack sogar noch recht ansprechend. Aber als originales Album bekomm ich Gänsehaut, wenn ich es mir anhören muß .... es ist einfach erschreckend traurig, daß so ein Album wirklich rausgekommen ist ...
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Edit:
Ich mag Who Needs Money als Song!
Der ist schlimmer als jeder andere moviesong.
Das ist kein Song. Das sind lustlos heruntergeleierte Zeilen, die mit Musik unterlegt sind.
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Womit es allerdings auch eines der wenigen sein dürfte, die das haben. Die allermeisten Elvis-Alben profitieren und leben ja nun geradezu davon, dass verschiedene "Styles" durcheinander gewürfelt wurden.Gesamtwertung: dieses Album ist ein heißer Kandidat für das "worst album ever" von unserem Mann!
(man kann ja über Harum Scarum sagen was man will - aber das Album hat wenigstens einen durchgängigen Style!)
Deine Meinung bzgl. Clambake kann ich nicht wirklich teilen. Ich sehe nicht, wo es das "worst album ever" oder auch nur ein Kandidat dafür sein könnte? Der Titelsong ist vielleicht eine Soundtrack-Nudel(die ich persönlich ziemlich mag), Hey, Hey, Hey vielleicht uninspiriert (und wie immer, wenn Elvis etwas vorproduziertes besingen musste, einigermaßen neben dem Takt) gesungen, aber abgesehen von Who Needs Money und Confidence kann ich da jetzt keine größeren Eisberge erkennen. Im Gegenteil: Die zweite Seite dürfte eine der stärksten und schlüssigsten seit Jahren gewesen sein.
Clambake erreicht m. E. insgesamt nicht die (relative) Stärke von Spinout, aber wo das Album nun "worse" sein sollte als It Happened At The World's Fair, Girls! Girls! Girls! oder Roustabout ist zumindest für mich nicht erkenntlich. Ein Album, das Guitar Man, Big Boss Man, You Don't Know Me sowie die beiden klasse und leider unterbewerteten Country-Stücke hat (The Girl I Never Loved nicht zu vergessen), kann so schlecht nicht sein. Es ist definitiv schade und eine bereits vielfach und zu Recht angeführte und diskutierte musikhistorische Gemeinheit, dass diese Songs nicht auf andere Weise mehr Würdigung erfahren haben. Auf der anderen Seite machen sie dieses Album nun auch nicht schlechter ...
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