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Writing For The King (Buch / 2 CD´s)
- Harty
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Wie Earth Boy es doch folgerichtig sagte: Der Titel ist schelcht gewählt, es ist ein Buch mit Inerviews mit so gut wie allen Komponisten, deren Songs mal von Elvis gesungen wurden. Also passt McCartney auch da rein.Paul McCartney?
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Ich glaube Harty bezieht sich auf meine Aussage, dass McCartney nicht darauf eingeht, was er von Elvis Interpretationen seiner Lieder hält.Paul McCartney?
Das ist an sich ja auch kein Muss. Ich finde das auch kein Fehler des Buches. Mein Problem ist, dass ich auch Beatles Fan bin und in sofern kenne ich die Geschichten, von McCartney, wie und wann er einige seiner Hits geschrieben hat zu genüge. Viele kennen diese aber wahrscheinlich nicht, für die mag das durchaus interessant sein.
Da ich die Geschichten schon kenne, hätte mich bei ihm halt mehr interessiert, was er von Elvis Interpretation wie z.B. Hey Jude hält. Aber ich vermute, so wie ich McCartney kenne, würde er sowieso nichts schlechtes sagen.
Anders Fogerty, der klar macht, dass er es zwar toll findet, dass Elvis Proud Mary Live aufgenommen hat, weil es eben Elvis ist. Die Versionen von Elvis an sich aber nicht so prickelnd findet.
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Vielleicht ist Fans, die mit negativen Aussagen zu Elvis nicht umgehen können, vom Kauf dieses Buches abzuraten...Anders Fogerty, der klar macht, dass er es zwar toll findet, dass Elvis Proud Mary Live aufgenommen hat, weil es eben Elvis ist. Die Versionen von Elvis an sich aber nicht so prickelnd findet.
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Mach doch mal an einem Beispiel deutlich was Du meinst.Auf alle Fälle ist es ein echter Schmöker mit interessantem Material. Nur darf man eben nicht erwarten, ein hochwertiges Produkt zu erhalten, daß auch Musikkritiken im Allgemeinen Stand halten würde ... es ist ein Fan-Projekt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Leider.
Ich finde es ist überhaupt kein Fanprojekt. Hendrickx Buch ist ein Fanprojekt.
Wenn man Fanprojekt im Sinne von amateurhaft meint.
Ich kann auch nicht sehen, weshalb es Musikkritiken per se nicht stand halten sollte. Die meisten werden es nie lesen, weil es nur auf dem FTD Label erschienen ist, das ist aber auch schon alles.
Writing for the king ist nicht unbedingt ein Buch, in welchem mit Zahlen um sich geworfen wird. Aber war das zu erwarten?
Dafür erhalte ich Einblicke in Dinge, die man in vielen Elvis Büchern vergeblich sucht. Man nehme nur das von mir bereits genannte Beispiel, dass Bienstock ganz klar bekennt, dass er nach Elvis Rückkehr aus der Armee, den neuen Stil mit forciert hat, in dem er gezielt Lieder aussortiert hat, die er als nicht "sophisticated" genug fand, Lieder im Stil von Hound dog. Solche Informationen interessieren mich tausendmal mehr, als das 50. Buch von irgendeinem Elvis Freund, der belanglose Anekdoten aneinander reiht.
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Dazu fällt mir eigentlich überhaupt nichts mehr ein, bin ich halt Spiesser.
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Aber gerade bei dem Leiber/Stoller-Interview ist mir aufgefallen, daß da ein Haufen Aussagen nicht stimmen kann! Das Interview ist leider typisch amerikanisch: Leiber & Stoller stellen ihre Rolle (m.E) ein bißchen wichtiger dar, als sie offensichtlich war ... das wird deutlich bei der Passage über Jailhouse Rock ... die Frage ist dann aber: wenn da schon einiges nicht stimmen kann (vergleicht man es z.B. mit dem Buch von Jorgensen was Takeangaben usw. angeht), wie viel Wahrheit steckt dann im Rest des Interviews!?
Es sind diese Dinge, die mich bei Amerikanern immer wieder verwundern .... die gleiche Frage stellte ich mir bei Larry Geller! Und bei jedem anderen Typen, der irgendwie mit Elvis zu tun hatte. Der einzige, der bisher einigermaßen korrekte Infos gegeben hat, ist Jerry Scheff. Er verwechselt Jahre etc., aber was er an Anektoden erzählt, kann man auf Soundboards nachprüfen oder sogar in Film sehen (TTWII oder On Tour).
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Alles was Du schreibst, kann ich aber nicht mit Deiner Aussage in Einklang bringen, das sei ein "Fanbuch".Das Interview ist leider typisch amerikanisch: Leiber & Stoller stellen ihre Rolle (m.E) ein bißchen wichtiger dar, als sie offensichtlich war ...
Hier werden Autoren zu ihren Erinnerungen zu ihrer Arbeit mit/für Elvis befragt. Da kann es nach so langer Zeit zu widersprüchen kommen. Schau dir nur mal die Anthology Videos der Beatles an, da widersprechen sich die Herren McCartney, Starky und Harrison zum Teil sogar sehr. So ist das nun mal, wenn Menschen nach
vielen Jahren ihre Erinnerungen erzählen, das macht so ein Werk dennoch nicht zu einem minderwertigen Projekt.
Liest man Jörgensens Buch gewinnt man sehr wohl den Eindruck, dass ihre Rolle eine Zeit lang sehr wichtig war, weil Elvis auf ihr Urteil und ihre Fähgikeiten großen Wert legte. Außerdem geht es in diesem Buch darum,wie Leiber/Stoller ihre Rollen <span style='color:yellow'>selbst </span>sehen, nicht wie irgend ein Journalist diese bewertet. Das heißt ja nicht, dass man deren Einschätzung teilen muss.
[zu Leiber/Stoller]:(vergleicht man es z.B. mit dem Buch von Jorgensen was Takeangaben usw. angeht), wie viel Wahrheit steckt dann im Rest des Interviews!?
Erstaunlich, hier bezweifelst Du alles, weil Takeangaben nicht stimmen, dennoch...
korrekte Infos gegeben hat, ist Jerry Scheff. Er verwechselt Jahre etc., aber was er an Anektoden erzählt, kann man auf Soundboards nachprüfen oder sogar in Film sehen (TTWII oder On Tour).
glaubst Du bei Scheff alle Anekdoten, obwohl erJahreszahlen verwechselt.
Sowohl bei Leiber/Stoller als auch bei Scheff ist es einfach normal, dass solche Details nach so vielen Jahren verwechselt werden können. Sorry, aber zu glauben, dass man nach 60 Jahren immer noch genau wüsste, welcher Take von welchem Lied aufgenommen wurde ist naiv.
Das wäre so, als würde man von einem Verkäufer verlangen, dass er sich in 60 Jahren an jede Quittung, die er heute ausgestellt hat, genau bis in kleinste Detail erinnert. Aber nur, weil er das nicht tut, kann man ihm nicht unterstellen, dass jede Erinnerung falsch ist, die er wiedergibt.
Man muss bei einem solchen Buch sich natürlich immer vor Augen halten, dass dies kein Lexikon ist, sondern eher wie eine Autobiographie eine Sammlung von Erinnerungen.
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Nun, dieses Phänomen zieht sich bekanntlich wie ein roter Faden durch so gut wie alle Erzählungen von Leuten, die mal mit Elvis zu tun hatten. Sie bauschen ihre Rolle immer ein wenig bis viel auf. Lediglich von Colonel Parker (dessen Rolle WIRKLICH wichtig war) wird die Aussage überliefert, dass Elvis so viel Talent hatte, dass jeder ihn zum Star hätte machen können, was sicher nicht stimmt.Leiber & Stoller stellen ihre Rolle (m.E) ein bißchen wichtiger dar, als sie offensichtlich war ...
Auch Freddy Bienstock übertreibt mächtig, wenn er Elvis' Stilwechsel ab 1960 auf seiner Vorauswahl zurückführt. Wir alle wissen doch, dass Elvis selber während seiner Armeezeit begann, sich für völlig andere Musik zu interessieren. So war es doch Elvis, der unbedingt "O sole mio" singen wollte, und als es rechtliche Probleme gab wegen der englischen Adaption namens "There's no tomorrow", wurde extra ein neuer Text namens "It's now or never" geschrieben. Also nix Bienstock - Elvis!
Man muss beim Lesen solcher Bücher einfach ein paar Jota Übertreibung abziehen, dazu kommen die verblassenden Erinnerungen anch so vielen Jahren. Ich sage ja in diesem Zusammenhang immer wieder gerne, dass ich mich noch nicht einmal mehr erinnern kann, was ich am Dienstag zu Mittag gegessen habe.
Es geht speziell bei diesem Buch um die Arbeitsweise und die Hintergründe der Songs. Details wie Take-Angaben können wir uns getrost aus den Session-Unterlagen holen.
P.S.: Gute Besserung, etp!
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