Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

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06.12.2006 18:17 #534908 von Joe Spencer
Joe Spencer antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)
ist mir nicht bekannt

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06.12.2006 18:53 #534916 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

Eine Frage an die Live-Experten, die alle Setlists haben: Hat Elvis jemals "The Last Farewell" live gesungen? Ich glaube ja nicht, aber Roger Whittaker behauptet es in dem Buch.

Ich glaube es einfach nicht mehr. Nicht nur, daß Leute in diesem Buch zu Worte kommen, deren Statements dort eh nichts zu suchen haben, nein, dann faseln sie auch noch blödes Zeug.

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06.12.2006 20:09 #534987 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

Nicht nur, daß Leute in diesem Buch zu Worte kommen, deren Statements dort eh nichts zu suchen haben, nein, dann faseln sie auch noch blödes Zeug.

Nu mal langsam. Die meisten Leute, die dort zu Wort kommen, haben Elvis nicht persönlich gekannt. Alles, was sie über Elvis sagen, ist daher vom Hörensagen oder nach ihrem eigenen Eindruck. Whittaker sagt das auch ganz deutlich; er bezieht seine Äußerungen über Elvis auf ein Gespräch mit einem Session-Musiker von Elvis, der ihm ein paar Dinge erzählt hat. Leider nennt er keinen Namen.

Ih verspreche mir von diesem Buch keine neuen Elvis-Storys. Da gibt es genug andere Quellen. Ich will wissen, wie die Songs entstanden sind, welhe Geschichten dahinter stecken, und wie die Songwriter ihre Arbeit sehen. Meinetwegen auch noch, wie sie Elvis' Version bewerten. Diese Infos sind dann aus erster Hand, abzüglich einiger Erinnerungslücken, mit denen wir es aber grundsätzlich zu tun haben, wenn es um Elvis geht.

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07.12.2006 19:33 #535301 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)
So, fange ich mal mit einer kleinen Rezension an.

Zuerst zum Buch: Viel kann ich da noch nicht sagen, da ich nur ein paar Absätze überflogen habe. Wie bereits gesagt, der Titel "Writing for the King" ist nicht klug gewählt. Der Untertitel "The Stories of the Songwriters" dagegen ist passend, denn genau das ist es. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Klar sind in den - unbearbeiteten und unkommentierten - Aussagen der Songwriter in Bezug auf Elvis ein paar Fehler und Widersprüche drin, an denen sich Elvis-Alleswisser stoßen werden. Aber deshalb lese ich das Buch nicht. Es geht um die Arbeit dieser Leute, um die Entstehungsgeschichte der Songs. Das sind dann Informationen aus erster Hand, die größtenteils stimmen werden.

Großartig finde ich diverse Abbildungen von Original-Manuskripten. Meistens erste Textentwürfe, und für mich ganz besonders sensationell, von einigen Songs sogar die (handschriftlichen) Noten. Von den meisten Songwritern bekommen wir auch ein Foto, sogar mit Datum.

Ein Manko des Buches: Es wäre besser gewesen, zum Verständnis des Kontextes und auch zur chronologischen Einordnung aller Aussagen, wenn vor jedem Interview ein paar kurze biographische Daten gestanden hätten, zumindest Geburtstag und - wo das leider schon nötig ist - Todestag, sowie das Datum des Interviews und ein paar Anmerkungen zu den Umständen, unter denen es entstanden ist.

Ansonsten ein hochinteressantes Projekt, das meiner Meinung nach tatsächlich - um den abgedroschenen Ausdruck hier nochmal einzuwerfen - eine Lücke schließt. Wir haben tonnenweise Bücher von der Memphis Mafia, Priscilla und sonstigen Freunden und/oder Freundinnen. In den meisten darin geht es um alles, nur nicht um die Musik. Dann haben wir in der letzten Zeit viele Interviews und Statements seiner Musiker bekommen, die für die Musikinteressierten endlich mal etwas boten. Mit diesem Buch nun schließt sich der Kreis, zumindest für die Leute, die sich für die Hintergründe dessen interessieren, was Elvis eigentlich zu Elvis gemacht hat, nämlich die Musik.

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07.12.2006 19:42 #535304 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

Ich glaube es einfach nicht mehr. Nicht nur, daß Leute in diesem Buch zu Worte kommen, deren Statements dort eh nichts zu suchen haben, nein, dann faseln sie auch noch blödes Zeug.

Mal eine Anmerkung: kann es ein, dass von Dir nur ironische und nur negativ-spöttelnde Bemerkungen kommen?
Egal in welchem Thread, in dem es um Elvis geht.
Ok, hier wird oft bemängelt, dass viel kritisiert wird. Das betrifft auch mich. Da auch ich einiges kritisiere oder persifliere, was Elvis so singenderweise bzw. performenderweise so von sich gegeben hat
Aber selbst bei den grössten Kritikern hier merkt man, dass sie bestimmte Elvis-Songs gut finden.

Ich habe noch nie von Dir irgendwo mal gelesen , dass Du einen bestimmten Song von Elvis gut findest etc. oder auch nur irgendetwas positiv findest.

Das ist natürlich keine Kritik an sich an Dir (da Du posten kannst was Du willst) und ich will jetzt auch nicht in das übliche deplazierte Geseiere ala"Sind hier überhaupt Elvis-Fans in diesem Forum, wenn ihr alles runtermacht?" verfallen.
Ich spreche ja auch nur für mich und nicht für die schweigende Mehrheit, die Pm`s in Herberts Postfach schickt. :grin:
Aber: wenn nur ausschliesslich negative Postings kommen, ist das etwas ermüdend und ich frage mich wirklich, warum Du jemals eine CD oder LP etc. von Elvis gekauft hast.
Runtermachen zum Selbstzweck ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

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07.12.2006 20:03 #535312 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)
So, nun zur Live-CD:

Schwierig, dazu etwas zu sagen. Sie gehört da nicht hin, Punkt. Lieber eine zweite CD mit Demos, oder meinetwegen auch ein paar Elvis-Outtakes von Songs, die auf der Demo-CD vorkommen. Aber eine CD, worauf nur 2 Songs sind, die überhaupt bei den Demos zu finden sind? Und dann auch noch in Live-Fassungen?

Thema verfehlt, setzen, sechs. Offensichtlich nur ein mieser Trick, um auch diejenigen Fans zum Kauf des teuren Buches zu bewegen, die sich für das Thema Songwriter nicht interessieren.

Die Live-CD selber wäre eine schöne FTD-Ausgabe gewesen, obwohl mir das Konzept nicht gefällt, verschiedene Live-Epochen zu einem "Konzert" zusammenzupacken. Da sich von Jahr zu Jahr die Aufnahmetechniken änderten, klingt die CD alles andere als homogen. Stückwerk halt.

Soweit das negative. Jetzt das positive: Ich bin froh, sie zu haben. Immerhin ist der Live-Elvis von 1969 bis 1972 mein Lieblings-Elvis. Wir bekommen ein paar geile Versionen altbekannter Songs. Jetzt nicht DER Riesenunterschied zu bisher bekanntem, die Witze kennt man auch, aber die Scheibe rockt und macht Laune. Von einem 69er Elvis kann ich mir auch "Hound dog" anhören und finde es klasse.

Der Hammer schlechthin kam an einer Stelle, wo ich es niemals erwartet habe: Während die Songs vom Februar 72 eher Gurken-Niveau haben (die wohl schlechteste Version von "Never been to Spain" und gelangweilte Fassungen von "Love me" und "Teddy bear / Don't be cruel"), kommt auf einmal aus dem Nichts die geilste Version aller Zeiten von "A big hunk o'love" um die Ecke geschossen. Die rockT ohne Ende, ich hatte multiple Orgasmen. Sogar Elvis packt für 72er Verhältnisse nochmal richtig den Rocker aus, hatte wohl Spaß an dem Song. Wer sich ein bisschen damit auskennt, sollte vor allem mal aufs Schlagzeug achten - Tutt spielt um sein Leben, als würde die Steuerfahndung hinter der Bühne auf ihn warten. Nur das Piano-Solo ist zu leise abgemischt, ansonsten klingt das Teil wie eben frisch aufgenommen. Allein dieser Track wäre das ganze Geld wert gewesen.

Apropos Piano: Die meisten Songs auf der CD stammen vom August 1969, ganze 12 Stück von insgesamt 23. In den Credits steht als Pianist irrtümlich nur Glen D. Hardin, aber damals drückte ja noch Larry Muhoberac das Elfenbein. Seit der FTD "All shook up" bin ich erklärter Muhoberac-Fan, und auch hier kriegen wir von ihm wieder jede Menge Funky Piano geboten. Ein Genuss!

Der Sound ist größtenteils gut, nur halt - wie bereits erwähnt - nicht aus einem Guss, da die Aufnahmen sehr unterschiedlich klingen, was in der Natur der Sache bzw. der Weiterentwicklung der Technik begründet liegt. Bei einigen Songs hat man den Eindruck, die haben für den neuen Mix den alten Colonel nochmal ausgebuddelt und mit ans Mischpult gesetzt, denn Elvis' Stimme ist mir mitunter etwas zu sehr im Vordergrund.

---

Soweit dazu. Das Beste habe ich mir für später aufgehoben, zur Demo-CD gibt's eine ausführliche Abhandlung, das war für mich wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag an einem Tag, und zwar an dem Tag, wo ich obendrein noch einen Sechser im Lotto habe. Aber dazu später mehr...

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07.12.2006 21:31 #535325 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

Mal eine Anmerkung: kann es ein, dass von Dir nur ironische und nur negativ-spöttelnde Bemerkungen kommen?
Egal in welchem Thread, in dem es um Elvis geht.
Ok, hier wird oft bemängelt, dass viel kritisiert wird. Das betrifft auch mich. Da auch ich einiges kritisiere oder persifliere, was Elvis so singenderweise bzw. performenderweise so von sich gegeben hat
Aber selbst bei den grössten Kritikern hier merkt man, dass sie bestimmte Elvis-Songs gut finden.

Ich habe noch nie von Dir irgendwo mal gelesen , dass Du einen bestimmten Song von Elvis gut findest etc. oder auch nur irgendetwas positiv findest.

Das ist natürlich keine Kritik an sich an Dir (da Du posten kannst was Du willst) und ich will jetzt auch nicht in das übliche deplazierte Geseiere ala"Sind hier überhaupt Elvis-Fans in diesem Forum, wenn ihr alles runtermacht?" verfallen.
Ich spreche ja auch nur für mich und nicht für die schweigende Mehrheit, die Pm`s in Herberts Postfach schickt. :grin:
Aber: wenn nur ausschliesslich negative Postings kommen, ist das etwas ermüdend und ich frage mich wirklich, warum Du jemals eine CD oder LP etc. von Elvis gekauft hast.
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Das mag bei Dir alles so ankommen, wie Du es artikulierst. Mehr als Ironie und Spott fällt mir aber leider zu ca. vier Fünfteln, aller in den letzten zwei oder drei Jahren erschienenen Elvis-Produkte nicht ein. Wenn es mal wieder einen Ton/Bildträger geben sollte, auf dem mir noch nicht mindestens zwei Drittel des Inhaltes bekannt sind, der dem Preis angemessen produziert wurde, dem kein krudes Konzept zu Grunde liegt und bei dem nicht von vornherein abzusehen ist, daß der Inhalt nochmal verwurstet wird, dann werde ich der Erste sein, der sich freut, wie ein kleines Kind.

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07.12.2006 21:34 #535326 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

Ein Manko des Buches: Es wäre besser gewesen, zum Verständnis des Kontextes und auch zur chronologischen Einordnung aller Aussagen, wenn vor jedem Interview ein paar kurze biographische Daten gestanden hätten, zumindest Geburtstag und - wo das leider schon nötig ist - Todestag, sowie das Datum des Interviews und ein paar Anmerkungen zu den Umständen, unter denen es entstanden ist.

Es hätte auch nicht geschadet, wenn man zum Abschluss die Komponisten alphabetisch aufgelistet hätte. Ich musste nämlich schon öfters feststellen, dass das Suchen nach einem bestimmten Autoren etwas müßig ist.

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07.12.2006 21:36 #535327 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

Es hätte auch nicht geschadet, wenn man zum Abschluss die Komponisten alphabetisch aufgelistet hätte. Ich musste nämlich schon öfters feststellen, dass das Suchen nach einem bestimmten Autoren etwas müßig ist.

Die sind angeordnet nach Aufnahmedatum des ersten ihrer Songs, den Elvis aufgenommen hat. Das macht es nicht gerade übersichtlicher.

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07.12.2006 21:46 #535328 von Earth Boy
Earth Boy antwortete auf Writing For The King (Buch / 2 CD´s)

Die sind angeordnet nach Aufnahmedatum des ersten ihrer Songs, den Elvis aufgenommen hat. Das macht es nicht gerade übersichtlicher.

Genau. Und wer weiß schon immer so genau, ob Elvis zuerst ein Lied von Dolores Fuller oder Joy Byers aufgenommen hat? Dementsprechend kommt sie vor oder nach Byers.

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