Erfolgreichstes Album

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14.05.2009 15:01 #733614 von User gelöscht
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Nur behauptet deshalb von ihm niemand, er habe die Farbe blau erfunden.

Genau das ist der Punkt, den ich meine. :up:

An keiner Musikhochschule dieser Welt wird etwas gelehrt mit dem Hinweis, dass das erst von Elvis Presley in die Musik eingeführt wurde. Alle Elemente, derer Elvis sich bedient hat, gab es schon lange vorher. Ist ja auch nicht schlimm, das soll seine Verdienste und Bedeutung keinesfalls schmälern. Nur wollen wir doch bitte einfach mal auf dem Teppich bleiben, wenn wir mit Begriffen wie "musikhistorisch" um uns werfen.

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14.05.2009 15:05 #733616 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Erfolgreichstes Album

Die Gegenposition, die einige daraufhin reflexartig meinen einnehmen zu müssen, ist auch nicht die Antwort auf die Frage, ob und wenn ja wie einflussreich und bedeutend jemand wie Elvis war.

Wenn Du die Art, wie Elvis diese Vorgaben und Stilmittel miteinander verband, für historisch bedeutend hältst, dann mögen sie das aufgrund ihrer Breitenwirkung höchstens kulturhistorisch sein, aber nicht musikhistorisch. Ansonsten wäre jeder, der einen Song schreibt, den es bisher noch nicht gab, historisch.

Die Bedeutung, die Elvis hat, begründet sich allein auf seiner immensen Wirkung auf die Massen und seinen Einfluss auf Künstler, die nach ihm kamen. Rein musikalisch ist das jedoch unbedeutend, zumal er noch nicht einmal einen Song selber geschrieben hat.

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14.05.2009 15:09 #733619 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Erfolgreichstes Album

Wenn Du die Art, wie Elvis diese Vorgaben und Stilmittel miteinander verband, für historisch bedeutend hältst, dann mögen sie das aufgrund ihrer Breitenwirkung höchstens kulturhistorisch sein, aber nicht musikhistorisch. Ansonsten wäre jeder, der einen Song schreibt, den es bisher noch nicht gab, historisch.

Die Bedeutung, die Elvis hat, begründet sich allein auf seiner immensen Wirkung auf die Massen und seinen Einfluss auf Künstler, die nach ihm kamen. Rein musikalisch ist das jedoch unbedeutend, zumal er noch nicht einmal einen Song selber geschrieben hat.

Oooh, bitte nicht wieder die alte Leier... :sick: Ich kann's nicht mehr hören. Also ist Alfred Hitchcock filmhistorisch unbedeutend, weil er weder das Celluloid, die Lochkamera, den elektrischen Strom, das Mikrofon, das Tonband und die Glühbirne erfunden und außerdem seine Filme nicht selbst geschrieben und alle Rollen selbst gespielt hat?

Auf der anderen Seite sind Leute, die absolut keine Songs schreiben können, musikhistorisch bedeutender, egal wie mies und unbedeutend diese Songs und / oder ihre Performance sind? Yoooo, Bon Jovi, wir kommen...!! :happy0005:

Oh Mann, Michael, ick hör die Nachtigall gerade aber mal wieder ganz gehörig trapsen... :geheim:

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14.05.2009 15:21 #733621 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Erfolgreichstes Album

Oh Mann, Michael, ick hör die Nachtigall gerade aber mal wieder ganz gehörig trapsen... :geheim:

Komm, Du hast nur Angst, dass es darauf hinausläuft, dass Bob Dylan musikhistorisch auch völlig unbedeutend ist. Dabei habe ich diese Klippe geschickt zu umschiffen versucht. :devil:

Nochmal: Ich habe betont, dass die gesamte Popmusik musikhistorisch unbedeutend ist, da sie keinerlei musikalische Weiterentwicklung mit sich gebracht hat, sondern nur eine Zurückentwicklung auf primitivste musikalische Urformen darstellt. Daran ändert auch der Tag nichts, an dem Elvis erkannt hat, dass es auch Songs mit vier Akkorden gibt. Wenn man das jetzt aber ignoriert und die Popmusik gesondert herausstellt, dann ist es durchaus legitim zu behaupten, Elvis habe da eine bedeutende Position <span style='color:purple'>(*)</span>, auch wenn er weder den Rock'nRoll erfunden noch jemals einen Song geschrieben hat.


<span style='color:purple'><span style='font-size:8pt;line-height:100%'>(*) Und Dylan selbstverständlich auch. :smokin: </span></span>

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14.05.2009 15:33 #733623 von Lonegan
Lonegan antwortete auf Erfolgreichstes Album

Darum geht es nicht. Es geht darum, ob jemand mit der Farbe Blau bzw. den sprichwörtlichen "drei Akkorden" etwas geschaffen hat, das als wesentlich und einflussreich gelten darf. In Elvis' Fall ist es so. Niemand hat behauptet, dass er Noten, Rhythmik oder sonstige grundlegende Dinge "erfunden" hat. Wenn doch: Ignorieren, da absurd und belanglos. Nur: Die Gegenposition, die einige daraufhin reflexartig meinen einnehmen zu müssen, ist auch nicht die Antwort auf die Frage, ob und, wenn ja, wie einflussreich und bedeutend jemand wie Elvis war.

Ja, Elvis war als Ikone natürlich bedeutend. Das hat aber nur an Rande mit seiner Musik zu tun. Hätte er ausgesehen wie Marty Feldman und sich bewegt wie Joe Cocker, hätte nach seiner Mucke kein Hahn gekräht. Es war nicht ausschließlich musik die er verkauft hat. Elvis funktioniert nur als Komposition verschiedener Faktoren.

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14.05.2009 16:52 #733630 von Bon
Bon antwortete auf Erfolgreichstes Album

Klar, so kann man das sehen - eben wie Pippi Langstrumpf. Dann kann ich auch behaupten, dass für mich der 26. April 1985 der revolutionärste Tag der Weltgeschichte war, weil da Achim Kawalski als erster Linkshänder zum Ortsbürgermeister von Hintertupfingen gewählt wurde.

Es ist eine typische Verhaltensweise von Elvis-Fans, geltende Regeln und die allgemein anerkannte Bedeutung von Worten neu zu definieren, nur um es so weit passend zu machen, dass Elvis dabei den ersten Platz belegt. Da wird dann das Zufallsprodukt "That's Alright Mama" zum großen musikhistorischen Ereignis gekürt und verweist damit locker die Entwicklung der Notenschrift auf die hinteren Plätze.

So ist's brav! :up:

Von typisch Elvis-Fan kann hier keine Rede sein.Ich finde auch einige Lieder von
den Beatles,Stones,Beach Boys,Bee Gees Abba,Michael Jackson und was weiß
ich noch von wem alles,auch als historisch und als Meilenstein an.
Ausserdem habe ich schon erklärt,das es mir bei Musik um das empfinden geht,
um meine Empfindungen.Und wenn mir ein Lied,von wem auch immer gefällt,
dann kann ich doch auch einige Lieder als historisch oder revolutionör ansehen.

Und die Enrwicklung der Notenschrift habe ich auch nicht auf den letzten Platz
gesetzt.Ich habe nur gesagt,das ich es nicht wissen muß da ich keinen Bezug
dazu habe.

So etwas wird auch Meinungsfreiheit genannt.Siehe Artikel 5 in unserem Grund-
gesetzt.Ausser Du bist doch nicht so demokratisch.



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14.05.2009 17:12 #733633 von Donald
Donald antwortete auf Erfolgreichstes Album

Von typisch Elvis-Fan kann hier keine Rede sein.Ich finde auch einige Lieder von
den Beatles,Stones,Beach Boys,Bee Gees Abba,Michael Jackson und was weiß
ich noch von wem alles,auch als historisch und als Meilenstein an.
Ausserdem habe ich schon erklärt,das es mir bei Musik um das empfinden geht,
um meine Empfindungen.Und wenn mir ein Lied,von wem auch immer gefällt,
dann kann ich doch auch einige Lieder als historisch oder revolutionör ansehen.

Und die Enrwicklung der Notenschrift habe ich auch nicht auf den letzten Platz
gesetzt.Ich habe nur gesagt,das ich es nicht wissen muß da ich keinen Bezug
dazu habe.

So etwas wird auch Meinungsfreiheit genannt.Siehe Artikel 5 in unserem Grund-
gesetzt.Ausser Du bist doch nicht so demokratisch.

Nur hat das, was Du da beschreibst, eher mit einem persönlichen Geschmack zu tun. Den kann man nicht einfach mit einer globalen Bedeutung gleichsetzen. Nur weil man selbst etwas fantastisch findet, kann man schlecht der restlichen Menschheit vorschreiben, dass man es da mit etwas wahnsinnig Bedeutsamen und Revolutionärem zu tun hat.

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14.05.2009 17:14 #733634 von User gelöscht
User gelöscht antwortete auf Erfolgreichstes Album

So etwas wird auch Meinungsfreiheit genannt.Siehe Artikel 5 in unserem Grundgesetzt.Ausser Du bist doch nicht so demokratisch.

Den Unterschied zwischen Meinungen und Fakten kennst Du aber hoffentlich, oder? Dann weißt Du sicher auch, dass Fakten nicht demokratisch sind.

Ansonsten darfst Du natürlich alles schreiben und es als Deine Meinung verkaufen. Nur beschwer Dich bitte nicht, wenn Dich zwischendurch mal jemand mit ein paar Fakten dazu belästigt, die Deine Meinung vielleicht als Unsinn entlarven. Das ist dann noch lange nicht undemokratisch.

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14.05.2009 17:15 #733635 von User gelöscht
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...nicht so demokratisch.

Hierzu in Ergängzung noch mein Lieblingszitat von Dr. Götz Alsmann: "Musik ist keine basisdemokratische Veranstaltung." :adeal:

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14.05.2009 18:01 #733645 von Gypsy
Gypsy antwortete auf Erfolgreichstes Album
ich warte immer noch auf die beantwortung meiner Frage zu welchem Teil unserer Geschichte du Leut wie Mozart und Beethoven zählst. da sie ja für dich nicht unbedingt musikhistorische relevanz haben.

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