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Selbst da finde ich Ergebnisse....sondern von Musikhochschulen, wo Musik unterrichtet wird.
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Die <a href=' www.jsl.ch/div/popluzern.htm ' target='_blank'>Schweiz ist da vorbildlich. In Deutschland hat Popmusik keine Relevanz an den Hochschulen, daran ändert auch mal ein einzelner Exkurs oder eine Arbeitsgemeinschaft nichts.Selbst da finde ich Ergebnisse.
Wie gesagt, wozu auch? Wer an einem Instrument Jazz und Klassik gelernt hat, spielt Dir jeden Popsong wie Fliegendreck runter. Das braucht man nicht extra zu lernen, denn wie ich bereits zum zehnten Mal erkläre, ist die Popmusik eine Rückbesinnung auf primitivste musikalische Urformen. Einen Pipi-Song mit drei Akkorden im 4/4-Takt zu spielen, was muss man dafür eine Hochschule besuchen? Popmusik kann jeder spielen, der sich ein bisschen was am Keyboard oder an der Gitarre beigebracht hat. Oder sogar nur einen MAC hochfahren kann.
Was man allein schon können muss, um die Aufnahmeprüfung für eine Musikhochschule zu schaffen, übersteigt alles, was mit Popmusik zu tun hat, um ein vielfaches. Was soll eine Hochschule denn da unterrichten, die Klassik und Jazz vermittelt? Die Studenten auffordern, alles zu verlernen, damit sie einen Popsong überzeugend rüberbringen können?
Eine Oper dirigieren oder singen, das kann man sich nicht mal eben selber beibringen, das geht nur mit dem entsprechenden Studium. Aber einen Popsong spielen, das schafft sogar ein musikalischer Analphabet wie ich, der nie Klavierunterricht hatte und noch nicht einmal Noten ablesen kann.
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Dazu fällt mir ein, dass es auch gar keinen Grund gibt, das zu ändern, denn die meisten Leute, die an die Musikhochschule gehen, können mit Popmusik eh nichts anfangen. Die Klassiker gehen ihr komplett aus dem Weg, die Jazzer verachten sie aus tiefstem Herzen. Die spielen nur am Wichenende in irgendwelchen Tanzbands mit, um sich ihr Studium zu finanzieren, und hoffen, dass keiner sie dabei erwischt.In Deutschland hat Popmusik keine Relevanz an den Hochschulen, daran ändert auch mal ein einzelner Exkurs oder eine Arbeitsgemeinschaft nichts.
Für diese Menschen ist Popmusik das, was für einen Feinschmecker McDonald's ist.
Wer Popmusik lernen oder studieren will, der geht an ein privates Institut. Da braucht man die ganzen Vorkenntnisse (Noten, Harmonielehre, Gehörbildung und das Beherrschen von zwei Instrumenten) nicht vorzuweisen und lernt ausschließlich Popmusik, ohne sich mit dem ganzen anderen Kram zu befassen. Das ist halt für die, die zu untalentiert sind, sich den Pipifax selber beizubringen.
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Dabei würde mich vor allem deine Meinung dazu auch nur äußerst bedingt interessieren.Komm, Du hast nur Angst, dass es darauf hinausläuft, dass Bob Dylan musikhistorisch auch völlig unbedeutend ist. Dabei habe ich diese Klippe geschickt zu umschiffen versucht.
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Du mit deinem bekackten Objektivismus, der schon vor 200 Jahren anfing zu bröckeln, oh Mann... Und dieses Zitat von Alsmann kann ich auch langsam nicht mehr lesen.
Sicher, auch das war er. Auch. Aber er war vor allem jemand, der völlig neue Musik machte. Und bitte jetzt nicht kommen mit irgendwelchen Songs, die angeblich vorher schon Rock 'n' Roll waren. Ja, Rocket 88, bla bla... Knut Bentzner nannte in seiner Sendung "Das Abendland steht noch" - 50 Jahre Rock'n'Roll (DLF, 05.07.2004) Sixty Minute Man von den Dominoes als ersten Rock 'n' Roll Titel. Andere gehen noch weiter zurück, bis in die 40er und davor.
Wem hilft das weiter? Kunst ist nichts, was von jetzt auf gleich entsteht oder sich verändert. Die Grenzen sind fließend, auch die zeitlichen. Dinge entwickeln sich, werden ausprobiert, verworfen, weiter betrieben, beibehalten, imitiert, erweitert, sie verschmelzen, bis wieder etwas Neues entsteht. An diesen Punkten gibt es meist Leute, die - ob zufällig oder nicht - gerade an der richtigen Stelle sind, um Katalysator zu sein. Und dafür ist es egal, ob die Zutaten bereits zuvor umherschwirrten. Es ist der Augenblick, der zählt in der Kunst. Der vom Subjekt aufgegriffene Augenblick.
Deine Zerlegung und vermeintliche Objektivierung des Ganzen ist unsinnig (und in Teilen absurd). Als wäre nur derjenige Bildhauer bedeutend, der zuvor den Meißel erfunden hat. Der Stein war da, die Figur darin auch. Der Künstler holt es raus. Und dabei zeigt sich, ob er etwas Bleibendes schafft und bedeutend ist für den Fortgang der Kunst.
Das ist auch etwas, was mich seit jeher an Copperheads Signatur (hat er sie noch?) irritiert: Wie soll man der Kunst trauen? Die Kunst ist nichts. Der Künstler erschafft sie ja erst. Nur ihm ist zu trauen.
Bei allem frage ich mich allerdings das Eine: Worauf willst du eigentlich hinaus? Was ist dein Anliegen? Warum möchtest du Elvis so vehement seine Bedeutung absprechen? Nur der Abgrenzung wegen?
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Und diese Fakten basieren doch auf MEINUNGEN und EMPFINDUNGENDie der Musikwissenschaft. .
anderer Menschen.
Um solche Fakten zu erstellen,braucht und gibt es keine mathematische
Formeln wie in der Physik oder Chemie sonder einfach nur die Meinung
anderer Menschen.
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Ja, aber begründete, fundierte Meinungen, über die weltweiter Konsenz besteht. Das nennt man dann "Lehrmeinung", und die kann man als Fakt bezeichnen. Aber eben kein trotzig dahergesagtes "ich-finde-das-aber-gut"-Wischiwaschi.Um solche Fakten zu erstellen,braucht und gibt es keine mathematische
Formeln wie in der Physik oder Chemie sonder einfach nur die Meinung
anderer Menschen.
Also drehen wir den Spieß mal um, bevor ich mir sinnlos einen Wolf argumentiere: Da Du ja der Ansicht bist, die Popmusik sei von musikhistorischer Bedeutung, dann begründe mir das doch mal anhand von konkreten Beispielen. Was hat sie geleistet, das es in der Klassik oder im Jazz noch nicht gab? Wie hat sie die Weiterentwicklung der Musik revolutioniert?
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- Lonegan
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Ja, und genau deshalb war seine Musik auch nicht neu. Kann sie gar nicht gewesen sein. Wie denn?Sicher, auch das war er. Auch. Aber er war vor allem jemand, der völlig neue Musik machte. Und bitte jetzt nicht kommen mit irgendwelchen Songs, die angeblich vorher schon Rock 'n' Roll waren. Ja, Rocket 88, bla bla... Knut Bentzner nannte in seiner Sendung "Das Abendland steht noch" - 50 Jahre Rock'n'Roll (DLF, 05.07.2004) Sixty Minute Man von den Dominoes als ersten Rock 'n' Roll Titel. Andere gehen noch weiter zurück, bis in die 40er und davor.
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- Gypsy
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Sie sind bedeutende Komponisten ihrer Epoche (Wiener Klassik), die diese mit ihren Werken entscheidend und nachhaltig weiterentwickelt und geprägt haben.
Da du mir bis jetzt keinen Zweig der Geschichte nennen konntost, nehme ich an sie gehören in die Musikgeschichte, und sind somit musikhistorisch von bedeutung. Na dann sind wir uns ja einig. Dann wollen wir nur noch hoffen das unser guter Elvis das auch irgendwann ist. Er war zwar kein Komponist, aber dafür ein bedeutender Musiker seiner Epoche, der diese genau so entscheidet und nachhaltig weiterentwickelt und geprägt hat. Sicher es gab diese Art von Musik auch schon vor ihm, aber ich wage zu bezweifeln, daß die popmusik ohne seinen Einfluß den selben Verlauf genommen hätte
Damit können wir dann meine doch sehr interresannte und ins leben gerufene diskussion beenden.
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- User gelöscht
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Nein, war er nicht.Dann wollen wir nur noch hoffen das unser guter Elvis das auch irgendwann ist. Er war zwar kein Komponist, aber dafür ein bedeutender Musiker seiner Epoche.
Du willst doch nicht ernsthaft jemanden, der nie ein Musikstück geschrieben hat, der keine Noten lesen konnte, der gerade mal einfachste Zusammenhange der Harmonik verstand, der kein Instrument beherrschte und sich lediglich ein paar Stilrichtungen zurechtkopierte, wenn er die Lieder anderer nachsang, auf eine Stufe mit Mozart und Beethoven stellen.
Nehmen wir mal als weiteres Beispiel Elton John: Der hat hunderte von Songs geschrieben, kann Noten lesen, hat Musik studiert, kennt die Harmonielehre aus dem Eff-Eff, beherrscht ein Instrument (Klassik, Jazz und Pop!) und hat in den letzten 4 Jahrzehnten hunderte Millionen Platten verkauft - trotzdem ist auch er musikhistorisch ohne jede Bedeutung. Nur mal zur Verdeutlichung der Dimensionen, um die es bei dem Ausdruck "musikhistorisch bedeutend" geht.
Mann, lass mal die Kirche im Dorf! Hier gehen doch gerade sämtliche Maßstäbe verloren. So einen Müll kannst Du verzapfen, wenn Du alleine unter Elvis-Fans bist. Sobald ein gebildeter Mensch in Hörweite ist, solltest Du Dich mit sowas besser zurückhalten, wenn Du vermeiden möchtest, dass man Dich für grenzdebil hält.
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- Lonegan
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Ich finde spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, Elvis kommerzielle Erfolge in den Ring zu werfen.Nein, war er nicht.
Du willst doch nicht ernsthaft jemanden, der nie ein Musikstück geschrieben hat, der keine Noten lesen konnte, der gerade mal einfachste Zusammenhange der Harmonik verstand, der kein Instrument beherrschte und sich lediglich ein paar Stilrichtungen zurechtkopierte, wenn er die Lieder anderer nachsang, auf eine Stufe mit Mozart und Beethoven stellen.
Nehmen wir mal als weiteres Beispiel Elton John: Der hat hunderte von Songs geschrieben, kann Noten lesen, hat Musik studiert, kennt die Harmonielehre aus dem Eff-Eff, beherrscht ein Instrument (Klassik, Jazz und Pop!) und hat in den letzten 4 Jahrzehnten hunderte Millionen Platten verkauft - trotzdem ist auch er musikhistorisch ohne jede Bedeutung. Nur mal zur Verdeutlichung der Dimensionen, um die es bei dem Ausdruck "musikhistorisch bedeutend" geht.
Mann, lass mal die Kirche im Dorf! Hier gehen doch gerade sämtliche Maßstäbe verloren. So einen Müll kannst Du verzapfen, wenn Du alleine unter Elvis-Fans bist. Sobald ein gebildeter Mensch in Hörweite ist, solltest Du Dich mit sowas besser zurückhalten, wenn Du vermeiden möchtest, dass man Dich für grenzdebil hält.
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