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- Lonegan
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Nein, die sind lediglich bedeutende Personen für die Plattenindustrie. Wer Millionen von Holzfällerhemden verkauft, wird dadurch auch nicht bedeutend für die Modewelt.Ich finde, man kann schon sagen, dass Musiker, die über eine Milliarde Tonträger verkauft haben, bedeutende Personen in der Musikhistorie sind.
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- Bon
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Kann,aber muß nicht.Das nennt man dann "Lehrmeinung", und die kann man als Fakt bezeichnen. Aber eben kein trotzig dahergesagtes "ich-finde-das-aber-gut"-Wischiwaschi.
Also drehen wir den Spieß mal um, bevor ich mir sinnlos einen Wolf argumentiere: Da Du ja der Ansicht bist, die Popmusik sei von musikhistorischer Bedeutung, dann begründe mir das doch mal anhand von konkreten Beispielen. Was hat sie geleistet, das es in der Klassik oder im Jazz noch nicht gab? Wie hat sie die Weiterentwicklung der Musik revolutioniert?
Ich habe die Klassik und den Jazz nicht in dieses Thema rein gebracht.Und
ich habe auch nicht behauptet,das die Popmusik von musikhistorischer
Bedeutung sei.Ich erwähnte das es mir um Lieder geht die positive Emotionen
auslösen.Wenn für Dich Fakten anderer einen größeren Stellenwert haben als
das emotionale Empfinden anderer Menschen,dann ist das doch in Ordnung.
Aber dann respektiere auch die Meinung anderer.Besonders wenn für die jenigen
Emotionen einen höheren Stellenwert als Fakten haben.
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Ich habe die Frage schon x-mal beantwortet, schon aus meinem ersten Posting mit der Auflistung der musikhistorisch bedeutenden Entwicklungen und Errungenschaften geht es hervor, weil darin keine Personen vorkamen. Die Entwicklungen sind bedeutend, die Werke - aber nur in den seltensten Fälen einzelne Personen, weil Entwicklungen eben selten auf Einzelpersonen zurückzuführen sind, sondern eher das Produkt einer Zeit, Kultur und Notwendigkeit waren.das ist es ja die ganze zeit was ich von dir wissen will, kapierst du das nicht? Wenn mozart Beethoven elvis Bestles musikhistorisch nicht von bedeutung sind, in welcher historik denn dann??????????????????????????????????????????????????????????? Vieleicht antike, altes Ägypten, römisches Reich, Mittelalter
Selbst wenn wir mal spaßeshalber den Rock'n'Roll als "musikhistorisch bedeutend" einstufen, kommen wir zu dem traurigen Ergebnis, dass sich diese Bedeutung dabei auf diese Musikrichtung beschränkt, aber Elvis kommt dann immer noch nicht vor. Entwickelt haben den Rock'n'Roll andere; Elvis hat dazu rein gar nichts beigetragen. Er war nur der bekannteste Interpret dieser Musik. Doch ist das musikhistorisch irrelevant. So gilt z.B. Elly Ney als bedeutendste Interpretin von Beethovens Klaviermusik - dennoch ist sie nicht von musikhistorischer Bedeuteng. Beethovens Werke im Kontext der Wiener Klassik hingegen schon.
Elvis' Bedeutung sehe ich kulturhistorisch. Aber für die Musikgeschichte hat er rein gar nichts geleistet.
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- Gypsy
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Wer Millionen von Holzfällerhemden verkauft, wird dadurch auch nicht bedeutend für die Modewelt.
Millionen Menschen die in holzfällerhemden rumlaufen sind nicht bedeutend für die Modewelt??? das wär doch mindestens ein genau so großer trend wie der Minirock inden sixtis oder die weiten hosen in den seventies. Leute,leute eure Argumente hinken manchmal von vorn bis hinten
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Schön. Aber wer - außer dir - definiert "Bedeutung für die Musikgeschichte" schon auch so? Erst recht in der Popmusik? Elvis hat weder Notenschrift, die abendländische Tonalität oder Harmonik entwickelt. Big deal. Deshalb ist er unbedeutend. Das ist absurd.Ich will Elvis gar nicht seine Bedeutung absprechen, sondern sie nur richtig definiert wissen. Er war und ist bedeutend, sehr bedeutend sogar. Sein Wirken jedoch in einem Atemzug mit der Entwicklung der Notenschrift oder der abendländischen Tonalität und Harmonik zu nennen, ist hingegen absurd.
Weißt du was? Du solltest es Wayne erzählen...
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An welcher deutschen (staatlichen!) Musikhochschule ist denn Popmusik ein examensrelevanter Studiengang? Nach meinem Kenntnisstand wird sie allenfalls nebenbei im Jazz mal gestreift, wenn überhaupt. Und auch dabei geht es - wie mir ein befreundeter Dozent an der Musikhochschule Mainz mal erzählte - mehr um ihre kulturhistorische Bedeutung als um musikalische Errungenschaften, da nicht vorhanden.Ich hatte aber in Deutschland gesucht.
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Ích definiere sie nicht, sondern habe eine Handvoll Entwicklungen und Errungenschaften aufgelistet, die - nach einhelliger Meinung - von musikhistorischer Bedeutung sind.Schön. Aber wer - außer dir - definiert "Bedeutung für die Musikgeschichte" schon auch so?
Innerhalb der Popmusik kann man die popmusikhistorische Bedeutung natürlich anders definieren und Elvis in dieser Auflistung ohne weiteres vorkommen lassen. Etwas anderes habe ich nie behauptet.Erst recht in der Popmusik?
Auch an Dich die Frage: Was hat Elvis getan, das musikhistorisch bedeutend ist? Wo ist der Meilenstein, von dem an alles anders war als zuvor?Elvis hat weder Notenschrift, die abendländische Tonalität oder Harmonik entwickelt. Big deal. Deshalb ist er unbedeutend. Das ist absurd.
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- Gypsy
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Elvis' Bedeutung sehe ich kulturhistorisch. Aber für die Musikgeschichte hat er rein gar nichts geleistet.
Doch er hat den rocknroll populär gemacht und zwar weltweit. er ist sein bedeutenster vertreter. Und somit musikhistorisch von bedeutung. Oder willst du mir erzählen, daß nur der von bedeutung für die Musikgeschichte ist, wer seinen Beitrag zur wiener klassik geleistet hat, so wie beethoven? das ist doch
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Keineswegs. Du vergleichst Äpfel mit Birnen und wirfst Dinge in einen Topf, die da nicht reingehören. Es kommt immer darauf an, worum es gerade geht.Wenn für Dich Fakten anderer einen größeren Stellenwert haben als das emotionale Empfinden anderer Menschen,dann ist das doch in Ordnung.
Wenn wir uns darüber unterhalten, welcher Song besonders emotional auf uns wirkt, dann ist jede Meinung gleich viel wert, denn da gibt es kein Richtig oder Falsch. Eine Oma, der bei einem volkstümlichen Schlager der Kastelruther Spatzen die Tränen der Rührung kommen, hätte in einer solchen Diskussion genauso Recht wie einer von uns, dem bei einer fetzigen Elvis-Nummer einer abgeht, oder ein Opernfan, der sich von Pavarotti die Ohren wegblasen lässt.
Wenn man sich hingegen über Fakten oder allgemeingültige Definitionen unterhält, muss man sich schon an ein paar Regeln halten, sonst gleitet man schnell ins absurde.
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Einhellig? Ist das dein Ernst? Nur weil ein paar Musikwissenschaftler das ausgegrübelt haben, und sich das gut zur Untermauerung der eigenen Meinung zitieren lässt?Ích definiere sie nicht, sondern habe eine Handvoll Entwicklungen und Errungenschaften aufgelistet, die - nach einhelliger Meinung - von musikhistorischer Bedeutung sind.
Auf diese Frage gibt es keine Antwort. Das liegt am Wort "alles", und das weißt du auch. Ich frage mich, warum du so streng Schwarz/Weiß an die Sache herangehen musst?Auch an Dich die Frage: Was hat Elvis getan, das musikhistorisch bedeutend ist? Wo ist der Meilenstein, von dem an alles anders war als zuvor?
Die 12-Ton-Musik beispielsweise war eine musikhistorisch bedeutende Sache. Trotzdem war danach nicht "alles anders". Auch das abendländische Notensystem und die Harmonik sind nicht alles, auch wenn wir im Westen uns das gerne einbilden. Auch du wirst wissen, dass das anderswo auf der Welt völlig anders ist. "Alles anders" gibt es nicht.
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