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Unchained Melody - 1977
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Natürlich war die Trennung der Beatles absehbar. Es ist falsch was du schreibst. Schon ab Ende 1967 brach die Gruppe künstlerisch auseinander, es gab Eifersucht, musikalische Differenzen, und sie führten sogar Prozesse gegeneinander. Viele ahnten da schon, das es nicht mehr lange geht. Erste Trennungsgerüchte gab es Ende 1968/ Anfang 1969. Die letzte Single erschien mit "Get Back" im April '69, das letzte Album, das zwar nochmal hochgelobt wurde, aber mehr schlecht als Recht produziert wurde, erschien im Sommer bzw Herbst 69.Die Bealtes haben sich offiziell im Frühjahr 1970 getrennt. Als Elvis Anfang 1969 ins Studio ging, war für die Öffentlichkeit überhaupt nicht absehbar, dass es ein Jahr später keine Beatles mehr geben würde.
Auch da hast du mich missverstanden. Das war auch nicht nur auf die Beatles bezogen. Überhaupt war es keine Überstellung im Konkurrenzsinne. Es war eine Ablösung eines ganzen Musikstiles, eine generelle Rückbesinnung auf frühere Musik. Komm gleich nochmal dazu. Ich führte neben den Beatles auch andere Beispiele an, aber soll ich nun alle möglichen Sänger und depperten Bands aufzählen, nur damit es nicht heißt, ich bezöge das nur auf die Beatles? So kann man nicht diskutieren. Viele Bands schossen in den 60ern aus dem Boden und hatten Megaerfolg (soll ich die nun auh wieder alle aufzählen?), verschwanden aber mit den Beatles UND ANDEREN zusammen. Es war eine allgemeine Rückbesinnung in der Musik zu erkennen. Es ging mir um eine allgemeine gesellschaftliche Stimmung, dazu gehörte, das die Beatles eben schon abgeschrieben waren, auch wenn man sie natürlich weiter kaufte, aber Leute wie Elvis wieder in den Fokus der Öffentlichkeit rückten.Selbst wenn dem so gewesen wäre, kann ich Deiner Argumentation nicht folgen, dass Elvis nur ein Comeback starten konnte, weil es die Beatles nicht mehr gab. Engelbert hat trotz Beatles, Platten verkauft, Tom Jones war erfolgreich, da war es auch für einen Elvis Presley möglich erfolgreich zu sein, wenn er vernünftiges Material aufnahm.
Also NICHT unter dem Aspekt der Konkurrenz "da wird ein Platz frei", sondern man entdeckte deren Musik einfach wieder neu.
Engelbert und Tom Jones bedienten ein ganz anderes Klientel als Elvis. Sie machten weder aktuelle, trendbildende Musik, noch kamen aus dem Genre wie Elvis und hatten eine historische Erblast mit sich rumzuschleppen. Aber genau da wollte Elvis ja hin, in diese Niesche. Bis jetzt galt er ja als Jugendidol aus den 50ern. Also als jemand, der das mal war. Weiter nichts. Seine musikalische Weiterentwicklung war für die Öffentlichkeit bis dato in NICHTS abzusehen. Er hatte bis dato nie reife Frauen angemacht beispielsweise, weder in Musik, noch auf der Bühne. Das versuchte er jetzt erst, nicht nur erotisch, darum ging er in Konzerte von Tom Jones beispielsweise, weil er auch lernen wollte, wie man dieses Klientel anspricht, aber auch thematisch nahm er sich diesen reiferen Themen an. Das Comeback ebnete den Weg für die erfolgreichen Studioalben, und die Lust, wieder Konzerte zu geben. Wobei MW Recht hat, die Albem waren keine Chartbreaker, WEIL es eben neue Musik war, die Elvis' Anhänger erst annehmen musste (drum beschrieb ich ja, das ein Wandel nicht so einfach möglich ist) , aber sie wurden von der Kritik höchst wohlwollend aufgenommen, und die Öffentlichkeit war interessiert. Und in der Retrospektive entpuppten sich eine Reihe von diesen Songs im Laufe der Jahrzehnte als echte Welthits und gelten nicht ohne Grund als Meileinstein in Elvis' Entwicklung.
Auch das hast du falsch verstanden. Es ging nicht um "Rechenschaft" im engeren Sinne, sondern mir ging es darum, zu verdeutlichen, wie Elvis der Öffentlichkeit seinen musikalischen Wandel begründen will. Ich habs doch mehrfach erläutert. Ich muss Fans und Symphatisanten ja immer vorbereiten, sie "mitnehmen". Ich machs ganz krass: Wenn ich Jahrzehnte nur HipHop produziere, kann ich nicht plötzlich ohne Vorankündigung ein Schlageralbum auf den Markt bringen. Das wird keiner der Anhänger kaufen, weil sie sich fragen "Was soll das denn nun?". Und genau diesen Wandel hätte Elvis in dieser Zeit nicht hinbekommen, wäre er permanent mit richtig produzierten Alben unterwegs gewesen, er war einfach out, die Leute wollten anderes hören, er wäre schlicht nicht wahrgenommen worden. Da er aber vom Puls der Zeit abwesend war, nahm man das Special an, auch weil die Zeit durch den Niedergang der bisherigen Musik reif war, was er widerum nutzte, sich neu zu erfnden, einen musikalischen Wandel einzuleiten - einen gereiften, ernsteren Elvis vorzuführen.Wem gegenüber war Elvis Rechenschaft schuldig? Wem musste er irgendwas begründen?
Diese "Back to the roots" Bewegung hat Elvis
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- glen d.
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Was hat daß alles mit der FTD CD " Unchained melody " zu tun ?
Ich versteh´ es nicht ganz, kann mir da vielleicht jemand helfen ?
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- Jon Burrows
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Natürlich war die Trennung der Beatles absehbar. Es ist falsch was du schreibst. Schon ab Ende 1967 brach die Gruppe künstlerisch auseinander, es gab Eifersucht, musikalische Differenzen, und sie führten sogar Prozesse gegeneinander. Viele ahnten da schon, das es nicht mehr lange geht. Erste Trennungsgerüchte gab es Ende 1968/ Anfang 1969. Die letzte Single erschien mit "Get Back" im April '69, das letzte Album, das zwar nochmal hochgelobt wurde, aber mehr schlecht als Recht produziert wurde, erschien im Sommer bzw Herbst 69.
Du verwechselst, was man heute im Nachhinein weiß, u.a. durch Erzählungen der einzelnen Bandmitglieder nach der Trennung und was man damals wusste.
Trennungsgerüchte gab es sogar schon '66, diese stammten aber von Reportern, die ihre Zeitschriften füllen mussten. Insofern ist es fraglich, ob es für die Öffentlichkeit ersichtlich war, dass die Beatles bald Geschichte sein werden oder ob es sich nur mal wieder um die Ente einer Zeitung handelt.
Ich weiß ja nicht woher Du Deine Informationen über die Beatles hast, aber sie sind schlichtweg falsch!
Die letzte Single der Beatles war Let it be und erschien am 06.03.1970.
Das Lied war zwar schon über ein Jahr alt, aber das war für die Öffentlichkeit damals nicht ersichtlich. Die Beatles (ohne John Lennon natürlich) haben sogar noch im Januar 1970 dem Song den letzten Feinschliff verpasst. Nach Get back wurden übrigens noch die folgenden Singles veröffentlicht: Ballad of John and Yoko (30.05.69) und Something/Come together (31.10.1969).
Paul McCartney gab am 10.04.1970 bekannt, dass sich die Beatles getrennt hätten.
Inoffiziell hatte John Lennon bereits im Herbst 1969 die Band verlassen, aber auch das war damals der Öffentlichkeit nicht bekannt, nach außen hin wurde bis zum Frühjahr 1970 die Fassade aufrecht erhalten, dass es die Beatles noch geben würde.
Auch da hast du mich missverstanden. Das war auch nicht nur auf die Beatles bezogen. Überhaupt war es keine Überstellung im Konkurrenzsinne. Es war eine Ablösung eines ganzen Musikstiles, eine generelle Rückbesinnung auf frühere Musik.
Ich habe Dich nicht falsch verstanden, den Du schriebst:
Aber Elvis konnte sein Comeback starten, weil die Beatles beispielsweise in Auflösung begriffen waren. Elvis hätte niemals ein Comeback starten können, hätte[n] ... [die] Beatles weitergemacht. Erstens wäre er hoffnungslos neben ihnen verblasst,
Viele Bands schossen in den 60ern aus dem Boden und hatten Megaerfolg...verschwanden aber mit den Beatles UND ANDEREN zusammen. Es war eine allgemeine Rückbesinnung in der Musik zu erkennen. Es ging mir um eine allgemeine gesellschaftliche Stimmung,
Viele überlebten aber auch die 60er wie die Rolling Stones oder the Who. Das viele Bands verschwanden hat nichts mit einer Rückbesinnung oder allgemeinen Stimmung zu tun, sondern ist der ganz normale Lauf. Einige schaffen es langfristig Erfolg zu haben, die Meisten nicht.
Seine musikalische Weiterentwicklung war für die Öffentlichkeit bis dato in NICHTS abzusehen.
Guitar man, big boss man waren Anzeichen dafür. Sie wurden nicht wahrgenommen, weil er gleichzeitig weiterhin auch Sachen wie Speedway oder Clambake gemacht hat. Theoretisch waren sie absehbar.
Er hatte bis dato nie reife Frauen angemacht beispielsweise, weder in Musik, noch auf der Bühne. Das versuchte er jetzt erst, nicht nur erotisch, darum ging er in Konzerte von Tom Jones beispielsweise, weil er auch lernen wollte, wie man dieses Klientel anspricht, aber auch thematisch nahm er sich diesen reiferen Themen an.
Es ist haaresträubend, was Du schreibst. Elvis war keine 21 mehr, deshalb war er kein Teenie Idol mehr, und daher „sprach er jetzt auch „reife Frauen an“. Welch ein Kriterium!
Der Schlüssel zum Erfolg war die Qualität der Lieder!
...die Albem waren keine Chartbreaker, WEIL es eben neue Musik war, die Elvis' Anhänger erst annehmen musste (drum beschrieb ich ja, das ein Wandel nicht so einfach möglich ist)
a) Es war keine neue Musik.
b}Des Weiteren war auch das Special keine Vorbereitung auf den Wandel, denn der Sound, den er da hatte, den hatte er danach nie wieder. Außerdem war es nicht Elvis, der gesagt hat, ich will den Sound mit dem Orchester, weil ich einen Wandel einleiten will. Vielmehr wurde ihm das vorgeschlagen und er hat dem nach einigem Zögern zugestimmt.
c)Das Album From Elvis in Memphis war auch kein größerer Chartbreaker als das Special Album. Es erreichte lediglich Platz 13, wohingegen das Special Album Platz 8 erreichte. Deine Argumentation konsequent weiter gedacht, hätte es aber umgekehrt sein müssen, da Elvis die Menschen mit dem Special auf den Wandel vorbereitet hat.
Wenn ich Jahrzehnte nur HipHop produziere, kann ich nicht plötzlich ohne Vorankündigung ein Schlageralbum auf den Markt bringen.
Eine solche 180 Grad Kehrtwendung hat Elvis aber auch nicht vollzogen. Er hat keine völlig andere Musik gemacht. Sie war einfach nur wieder gut produziert und arrangiert und vor allem: <span style='color:red'>es waren wieder klasse Songs.</span>
Mein Fazit:
Weil es diesen radikalen Bruch nicht gab, musste er niemandem vorbereiten. Ganz davon abgesehen, dass ich bezweifle, dass man das kann und Elvis hat dies auch nicht getan.
Wenn ich Jahrzehnte nur HipHop produziere, kann ich nicht plötzlich ohne Vorankündigung ein Schlageralbum auf den Markt bringen. Das wird keiner der Anhänger kaufen, weil sie sich fragen "Was soll das denn nun?". <span style='color:yellow'>Und genau diesen Wandel hätte Elvis in dieser Zeit nicht hinbekommen, wäre er permanent mit richtig produzierten Alben unterwegs gewesen,</span>
Hä?
Auch davon war nie Rede! Ich habe nie geschrieben, das er sich 1969 zurück zu seinen Wurzeln bewegt hat. Wo steht das bitte?
Da:
Die Rückkehr zu den Wurzeln nach all der intellektuell überladenen Musik in den 60ern einerseits,
So wie Du es geschrieben hast, muss man es so verstehen, dass Du es zumindest AUCH auf Elvis beziehst.
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Nix Trennung, viel schlimmer: Paul starb bei einem Verkehrsunfall und wurde heimlich durch einen Doppelgänger ersetzt!Trennungsgerüchte gab es sogar schon '66, diese stammten aber von Reportern, die ihre Zeitschriften füllen mussten.
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- Earth Boy
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Der dann viele Jahre später Heather Mills heiraten musste...auch kein schönes Los!Nix Trennung, viel schlimmer: Paul starb bei einem Verkehrsunfall und wurde heimlich durch einen Doppelgänger ersetzt!
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Sorry EarthBoy, du bist mir einfach zu schlau. Du hast wirklich fundiertes Wissen über die Beatles, du gibst Zitate korrekt wieder, du bist in der Lage, den Kern einer Aussage zu erfassen, du interpretierst Zitate nicht völlig frei und falsch, und alles was du schreibst, ist hervorragend logisch. Ich gratuliere dir. Dem habe ich nichts hinzuzufügen....
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