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Unchained Melody - 1977
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Da ist wohl Einiges schief gegangen! Ich hoffe man kann meine Aussagen trotzdem erkennen
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Das ist so nicht ganz richtig, denn Elvis mischte in der ersten Hälfte der 60er ganz oben mit. Bis 1963 war er die unangefochtene Nr.1, und bis 1965 gehörte er auch noch zu den Top-Künstlern.Ich sehe es ja auch so, dass Elvis mit seinem Stil und seinem Verständnis für Musik der falsche Mann war, um in den 60ern ganz oben mitzumischen, ...
Der Beatles-Boom und die fortschreitende Entwicklung bzw. Veränderung der Popmusik rückten ihn dann mehr und mehr aus dem Fokus. Aber wahrscheinlich hätte sich Elvis´ immer gleiche Masche auch so totgelaufen.
Das stimmt natürlich, es sei denn Col. Parker hat den Beatles-Boom schon Ende der 50er vorausgesehen....aber die Formulierung "Elvis wurde aus der Schusslinie genommen" ist schon ein Knaller?
Nein, Parker fuhr seine Strategie schon, als Elvis noch mitten im Kreuzfeuer stand.
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- Wisdomy
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Ich sehe es ja auch so, dass Elvis mit seinem Stil und seinem Verständnis für Musik der falsche Mann war, um in den 60ern ganz oben mitzumischen, aber die Formulierung "Elvis wurde aus der Schusslinie genommen" ist schon ein Knaller?
Im übrigen: Von wem denn? Und warum? Wurde ihm gesagt: "Mach jetzt bloss kein Songschreiber-Folk-Album und Fahr nicht mit einer Flower-Power-Comebackshow nach Woodstock, sondern dreh lieber ein paar Klamotten mit fragwürdigem Soundtrack - das ist langfristig besser?"
"Aus der Schusslinie genommen" klingt irgendwie nach einer Entschuldigung dafür, dass Elvis in den 60ern zeitweilig mal auf dem absteigenden Ast war, weil er eben (Gott sei Dank) keine Beat- und Hippieklänge darbot.
Wer seiner Mitstreiter aus den 50ern war denn ab ca. 1963 noch genauso erfolgreich wie ein paar Jahre zuvor?
OK, der Rock'n'Roll war tot und angesagte Künstler dieser Musik hatten sich zusätzlich selbst einen Strick gedreht (wie Jerry Lee Lewis - Stichwort: Cousine, Chuck Berry - Stichwort - Knast, und Little Richard - Stichwort: Kloster).
Aber auch Leute, die nich (nur) R+R machten und auch über mehrere Jahre SEHR erfolgreich waren, wie Pat Boone, Fats Domino, Ricky Nelson mußten Karriereeinbrüche hinnehmen.
Auch Entertainer wie Frank Sinatra, Dean Martin, Perry Como und Ur-Crooner Bing Crosby hatten es nicht mehr so leicht. Viele Künster wechselten auch wegen nachlassenden Erfolgen die Plattenfirmen.
Immerhin kam Elvis NACH der "neuen Musik" nochmal wieder. Bzw. wurde er "wieder in die Schusslinie" gestossen!
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- Wisdomy
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Die Schusslinie war hier mit den politischen Geschehnissen in Zusammenhang gebracht, die sich in der Zeit um Elvis herum abspielten. Aber wir hätten uns bei Elvis keine Sorgen machen brauchen. Er konnte ja gut mit ner Wumme umgehen. Die Frage ist nur, auf wen er...Das ist so nicht ganz richtig, denn Elvis mischte in der ersten Hälfte der 60er ganz oben mit. Bis 1963 war er die unangefochtene Nr.1, und bis 1965 gehörte er auch noch zu den Top-Künstlern.
Der Beatles-Boom und die fortschreitende Entwicklung bzw. Veränderung der Popmusik rückten ihn dann mehr und mehr aus dem Fokus. Aber wahrscheinlich hätte sich Elvis´ immer gleiche Masche auch so totgelaufen.
Das stimmt natürlich, es sei denn Col. Parker hat den Beatles-Boom schon Ende der 50er vorausgesehen.
Nein, Parker fuhr seine Strategie schon, als Elvis noch mitten im Kreuzfeuer stand.
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geiler Blues
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Also, der Musikmarkt der späten 60er bestand ja nicht nur aus Beatles, Dylan und Co., ebensowenig nur aus politischen oder psychadelischen Songs.Dazu kam, das - wie ich sagte - die Beatles schon fast Schnee von gestern waren, Dylan lag verletzt im Krankenhaus.....wenn es einen günstigen Moment gab, wieder einzusteigen, und noch dazu gleichzeitig einen glaubwürdigen Wandel hinzulegen, dann in der Zeit zwischen 68 und 70. Wieso Elvis mit dem Comeback Special alte Rock'N'Rolls bediente, anstatt viel mehr auf neues zu setzen, verstehe ich nicht, vielleicht war es Angst, die Vorstellungen Parkers, die Abwägung Risiko/Sicherheit - ich weiß es nicht - aber es war wieder da: das alte Feuer, eine unbändige Kraft und erotisch-charismatische Ausstrahlung. Dagegen waren doch alle Anderen, einschließlich Beatles, Schlaftabletten. Und Elvis hatte Stil. Er schlug nicht besoffen Gitarren auf der Bühne kaputt oder zündete sie an - er überzeugte, bis zu seinem letzten Jahr, wenn auch immer weniger, mit rein künstlerischen Leistungen.
Vielleicht hat ja irgendwer die Charts aus der Zeit vorliegen, dann könnte man das mal analysieren.
Auf der anderen Seite überschätzt Du das 68-Comeback-Special maßlos. Es war die erfolgreichste Fernsehshow des Jahres, aber weder damit, noch mit dem was Elvis danach machte, veränderte er die Pop-Szene.
Alles in allem bewegst Du Dich in deinen Postings sehr zwischen Klischees und lebhafter Fantasie, denke ich.
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Zumal Dylan ja so politisch war gegen Ende der 60er. Und die Psychedelic-Phase Ende 68 und 69 so richtig am Brummen.Also, der Musikmarkt der späten 60er bestand ja nicht nur aus Beatles, Dylan und Co., ebensowenig nur aus politischen oder psychadelischen Songs.
Vielleicht hat ja irgendwer die Charts aus der Zeit vorliegen, dann könnte man das mal analysieren.
Pop? Gab es diese Musikrichtung in den 60ern? Oder wollte die neben Rock/Rock 'n' Roll und Blues auch keiner hören? Bedenke: Die 60er waren das Jahrzehnt der Gospels.Auf der anderen Seite überschätzt Du das 68-Comeback-Special maßlos. Es war die erfolgreichste Fernsehshow des Jahres, aber weder damit, noch mit dem was Elvis danach machte, veränderte er die Pop-Szene.
Alles in allem bewegst Du Dich in deinen Postings sehr zwischen Klischees und lebhafter Fantasie, denke ich.
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Auf der anderen Seite überschätzt Du das 68-Comeback-Special maßlos. Es war die erfolgreichste Fernsehshow des Jahres, aber weder damit, noch mit dem was Elvis danach machte, veränderte er die Pop-Szene.
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