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That´s The Way It Is
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Das schrieb ich ja. Und oftmals wird dies ja auch so gesehen. The Who waren mit Tommy über Nacht von einer Single- zur Album-Band geworden. Aber hätten sie diese Klassifizierung nicht auch schon mit Sell Out verdient? Oder die Beatles mit A Hard Day's Night? Oder müsste sie ein Neil Young wieder abgeben, weil er zwischendurch Alben mit Leftovers veröffentlicht?Das Gegenargument ist, dass er vermutlich nicht in den Dimensionen eines Albums dachte sondern nur an dem Song an sich interessiert war.
Ich meine, auch bei Elvis wurde ja nicht ausschließlich gestückelt. Der ging für das zweite Album zu einer Album plus Single-Session ins Studio, 60, 61, 62 eingeschränkt, aber 63 wieder. Die ganzen Soundtrack-Viecher waren nun auch Alben. Braucht man wirklich des Künstlers Beteiligung, Gedankengänge und Visionen? Oder reicht es, wenn Plattenfirma, Manager oder Produzent geschlossene Einheiten zusammenstellen? Weiß eh keiner, wie hoch der Anteil jeweils ist.
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- Wisdomy
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Man mag auch den hohen quantitativen Aufwand kritisieren den Elvis betrieb um Qualität hervor zu bringen. Fakt bleiben dabei aber trotzdem 2 Dinge: Sein Songkatalog umfasst grob 800 Songs mit einer fast unverschämten Stilbreite, seine No.1 Hits und Verkaufszahlen sind einzigartig. Aus dieser Sicht betrachtet gibt es keinen Grund, irgendwas an dieser Veröffentlichungspolitik zu kritisieren. Ich halte auch Fool für ein sauberes Album mit ganz eigener Atmosphäre, Songs, wie man sie nur da findet. Ich muss nicht erwähnen, das Geschmäcker verschieden sind *fg*. Ich will was anderes damit sagen: Nach Aloha ein solches Album zu bringen war nahezu verrückt. Aber war es nicht auch ehrlich? Es drückte doch Elvis' Gemütszustand aus, und er machte das eben. Das wardoch eine bewusste Entscheidung, ich kann mir nicht vorstellen, das RCA oder Parker nicht mit anderen Vorstellungen an ihn herangetreten sind. Bei anderen Künstlern wird das immer als besonderer Wert hervorgehoben, bei Elvis sind es Schnulzen, und im Falle von Fool als lächerliches Selbstmitleidalbum betitelt, zudem billig arrangiert, und diese Arguemente kommen von jenen, die ein aufgeblasenes Rock Album erwarteten. Es spricht auch für Elvis' Unabhängigkeit, selbst als Nichtkomponist abhängig von fremdem Material, eine solche LP zusammenzustellen, vor allem auch für seine Unabhängigkeit (bzw. künstlerische Freiheit) gegenüber - und für - RCA. Aber Elvis wollte schon bei Aloha ganz klar nicht mehr den Rocker geben.
Ich finde, seine wenigen Alben sind - betrachtet man sie wirklich mal für sich, und nicht im historischen Zusammenhang und aus der Elvis Manie herau - sind im Quanti/Quali Verhältnis gar nicht so schlecht.(Läßt man mal Camden und Filmalben weg).
Ich persönlich empfinde es mittlerweile sogar als sehr angenehm, das Elvis auch bei den Alben einen völlig eigenen Weg ging, und sich nicht an dem orientierte, was damals gerade IN war. Das einzige, was ich bedauere, das seine späten Alben allesamt technisch hätten besser produziert sein können im Stile der Today LP beispielsweise. Aber dies wollte Elvis ja auch nicht. Auch hier ging er seinen eigenen Weg. Und wer weiß: Wahrscheinlich hätten viele seiner Songs heute nicht mehr die Ausstrahlung, wenn sie anders produziert worden wären, als wir sie kennen.
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- Wisdomy
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Welcher Künstler macht das denn überhaupt? Heute lassen doch die meisten auch produzieren. Nichtmal einem Grönemeyer kaufe ich ab, das er von vorn bis hinten alles durchorganisiert an einem Album - Grundidee, Texte, Kompositionen, Songauswahl, Konzeption, Cover.Ich würde sagen: ja. Es ist eben ein Unterschied, ob man in jede Enstehungsphase eines Albums aktiv eingreift oder nicht
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- Earth Boy
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Mist, habe ich überlesen. Somit unnötiges Doppelposting von mir.Das schrieb ich ja.
Und oftmals wird dies ja auch so gesehen. The Who waren mit Tommy über Nacht von einer Single- zur Album-Band geworden. Aber hätten sie diese Klassifizierung nicht auch schon mit Sell Out verdient? Oder die Beatles mit A Hard Day's Night?
The Who waren es imho sicher schon bei Sell out. Allerdings setze ich ganz klar Albumkünstler nicht automatisch mit Konzept gleich.
Die Beatles bei a hard days night eher noch nicht. Zu dem Zeitpunkt lag soweit ich weiß die Verantwortung über die Ausgestaltung der Alben noch bei George Martin. Die Beatles durften mitreden, weil er es ihnen gestattete, aber er traf letztendlich die Entscheidung. Ich würde den Übergang zum Albumkünstler bei ihnen bei Rubber Soul ansetzen.
Oder müsste sie ein Neil Young wieder abgeben, weil er zwischendurch Alben mit Leftovers veröffentlicht?
Man muss sich den Titel Albumkünstler von Album zu Album neu verdienen? Eine absurde Vorstellung, die sicher übertrieben ist. Natürlich kann auch ein Albumkünstler mal die Verantwortung in andere Hände legen, ohne deshalb gleich den Status des Albumkünstlers zu verlieren.
Das Miteinbeziehung älterer Aufnahmen steht für mich jedoch auch nicht im Widerspruch zu einem Albumkünstler; wenn ältere Stücke nach Ansicht des Künstlers auf dieses Album (aus welchem Grund auch immer) gehören, dann kann das genauso eine Vision sein. Van Morrison oder Bob Dylan sind dafür prominente Beispiele. Geschieht es nur aus Mangel an neuem Material, dann ist es Resteverwertung.
Braucht man wirklich des Künstlers Beteiligung, Gedankengänge und Visionen? Oder reicht es, wenn Plattenfirma, Manager oder Produzent geschlossene Einheiten zusammenstellen? Weiß eh keiner, wie hoch der Anteil jeweils ist.
Früher hätte ich darauf geantwortet, dass es dies braucht. Heute sehe ich das anders. Wenn ein Künstler eine Vision in ein großes Album umsetzt, dann ist das eine feine Sache. Am Ende zählt jedoch nur das Lied, bzw. die Stimmung, die eine Platte erzeugt – ob das Ganze mit oder ohne künstlerische Visionen umgesetzt wurde, verkommt dann doch eher zu einer akademischen Frage.
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- Earth Boy
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Bei heutigen Künstlern fehlt da wohl ein wenig der Einblick.Welcher Künstler macht das denn überhaupt?
An historischen Beispielen muss man da sicher u. a. die Beatles oder die Beach Boys nennen.
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- Copperhead
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Eigentlich nicht. Man krisitiert den quantitativen Aufwand, den er betrieb, um schlechte Qualität herauszubringen.Man mag auch den hohen quantitativen Aufwand kritisieren den Elvis betrieb um Qualität hervor zu bringen.
Wusste er überhaupt von dem Fool-Album (übertrieben formuliert). Da gab es doch eher Fehden zwischen Deary und Jarvis. Außer auf dem Cover hab ich bei dieser Platte noch nie was von Elvis gelesen.Nach Aloha ein solches Album zu bringen war nahezu verrückt. Aber war es nicht auch ehrlich? Es drückte doch Elvis' Gemütszustand aus, und er machte das eben. Das wardoch eine bewusste Entscheidung, ich kann mir nicht vorstellen, das RCA oder Parker nicht mit anderen Vorstellungen an ihn herangetreten sind.
Beim Rest weiß ich nicht so recht, was Du sagen willst...
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- Earth Boy
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Wusste er überhaupt von dem Fool-Album (übertrieben formuliert). Da gab es doch eher Fehden zwischen Deary und Jarvis. Außer auf dem Cover hab ich bei dieser Platte noch nie was von Elvis gelesen.
Richtig. Das Album ist eher Feltons Vision als die von Elvis.
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- peter
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... du tust mir leid, deshalb werd ich mal versuchen, die profanitäten und bösartigen postings die du hier ständig gegen mich ablässt, sowie die penetranten versuche mich ständig in irgendwelche "ecken" drängen zu wollen einfach mal übersehen, du machst sicher eine schwierige Lebensphase durch, oder hast es an und für sich nicht leicht, was immer es auch ist, Happy bist du anscheinend nicht.Das hat nix mit Meinung zu tun. Vom Produzenten über die Band bis zum Aufnahmeort, von der Art und Weise, wie aufgenommen wird, bis zur Auswahl des Materials -alles geändert, um eine Session nachzuäffen? Live "super genial" - aber die Studio-Aufnahmen, die sich nahtlos auf der TTWII zu den Live-Sachen hinzufügen, sind mistig arrangiert? Die 70er Aufnahmen haben "misserable overdubbs", aber die restlichen mit Orchester zugekleisterten Aufnahmen der 70er nicht?
Das Problem ist, dass im Internet jeder noch so große Hohlkopf mal "rummeinen" und den größten unhaltbaren Mist von sich geben kann, nur um dann schleimend auf "Geschmackssache" umzuschwenken und schließlich mit "der hat aber angefangen" angekrochen zu kommen. Dann halt mal einfach von vornherein die Fresse halten, wenn weder die Ohren noch das vermeintlich dazwischen Liegende funktionieren. Oder zumindest sich nicht wundern, wenn man darauf hingewiesen wird.
Aus diesem Grund möcht ich mich auch für die ganzen negativen Sachen die ich dir gegenüber gepostet habe endschuldigen, das war aus dem bauch heraus geschrieben und auch sehr kindisch, ich werd versuchen dieses mir in Zukunft zu verkneifen, egal ob du mich provozierst oder nicht, du hast ja letztlich das recht zu posten was du möchtest, es liegt ja beim gegenüber was er/sie daraus macht bzw. ob er/sie sich darauf einlässt oder nicht. Also mach dein Ding und wenn es dir hilft Probleme zu bewältigen in dem du andere versuchst runter zu putzen, mach ruhig weiter, eins sollte dir aber klar sein, letztlich wird sich dieses Prinzip nicht auszahlen, aber das musst du mit dir selbst abklären.
Was TTWII angeht, um aufs Thema zurückzukommen, finde ich halt nur die Rehearsal/Jam Sessions & Live Sachen richtig Top, das Album und die Studio Songs eben nicht so, genau genommen gar nicht gut. Mein Album Favorit ist nun mal "From Elvis In Memphis" und das ist nun mal Geschmacksache und es ist auch nichts Falsches dran das so zu posten.
PS. "Bridge Over Troubled Water" (live) auf dem TTWII Album, ist in Wahrheit ein Live fake, allein das disqualifiziert die Platte aus meiner Favoriten Liste.
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Wieso erwartete man aufgrund von Aloha ein Rock-Album? Aloha war doch auch das Gegenteil von einer Rock-Show. Wer die Show gesehen hat, erwartete eher ein Opern-Album.Du musst auch berücksichtigen, welche Erwartungshaltung die Fans nach Aloha 73 hatten.
Alle erwarteten ein Rock Album.
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Doch. Er hat sogar seine eigene Plattenfirma, der ist ein Kontrollfreak und gibt nichts aus der Hand. Aber er stellt sicher eine Ausnahme dar.Nichtmal einem Grönemeyer kaufe ich ab, das er von vorn bis hinten alles durchorganisiert an einem Album - Grundidee, Texte, Kompositionen, Songauswahl, Konzeption, Cover.
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