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Kann man sehen wie man will, aber die Plattenindustrie ist für mich ebenfalls Bestandteil der Musikhistorie.Nein, die sind lediglich bedeutende Personen für die Plattenindustrie.
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Ja. das ist korrekt.Doch er hat den rocknroll populär gemacht und zwar weltweit. er ist sein bedeutenster vertreter.
Nein. Als reiner Interpret dafür zu sorgen, dass eine Musikrichtung kommerziell erfolgreich wird, begründet noch keine musikhistorische Bedeutung. Dann wäre in letzter Konsequenz jeder, der über 100 Millionen Platten verkauft hat, von musikhistorischer Bedeutung. Auch Dieter Bohlen. Sogar mehr als Elvis, denn der hat seinen Mist sogar noch selber komponiert.Und somit musikhistorisch von bedeutung.
Oder willst du mir erzählen, daß nur der von bedeutung für die Musikgeschichte ist, wer seinen Beitrag zur wiener klassik geleistet hat, so wie beethoven? das ist doch
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Erstens das. Außerdem ist gerade Elvis ein Beispiel dafür, dass die Plattenindustrie eben nicht alles entscheidet. Elvis war ein Demokrat.Kann man sehen wie man will, aber die Plattenindustrie ist für mich ebenfalls Bestandteil der Musikhistorie.
Als Elvis zu RCA wechselte, wusste weder das Label, noch der Verantwortliche der Abteilung, für die er "gesignet" war, Steve Sholes, was mit ihm anzufangen sei. Noch nicht einmal passendes Material hatte man für Elvis mit seiner völlig neuen Musik. Man betrat Neuland. Elvis produzierte sich selbst, in seiner ersten Session. Neuheit. Ebenso die Tatsache, wie er aufnahm. Alles schön nachzusehen auf der sehr lohnenden DVD Elvis Presley aus der Classic Albums-Serie.
Everything was worked out spontaneously. Nothing was really rehearsed. Many of the important decisions normally made previous to a recording session were made during the session. What it was was a look to the future. Today everybody makes records this way. Back then Elvis was the only one. He was the forerunner of everything that’s record production these days. Consciously or unconsciously, everyone imitated him. People started doing what Elvis did.”
Bones Howe, Recording Engineer
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Anders gefragt: Wird jemand (der muss noch nicht einmal Musikwissenschaftler sein) ernsthaft bestreiten, dass die Einführung der Notenschrift und die Entwicklung des Quintenzirkels nicht von musikhistorischer Bedeutung sind.Einhellig? Ist das dein Ernst? Nur weil ein paar Musikwissenschaftler das ausgegrübelt haben, und sich das gut zur Untermauerung der eigenen Meinung zitieren lässt?
Okay, das Wort "alles" war Schwachsinn, das gebe ich zu. Wobei man in der Elvis-Historie ja auch gerne mal sagt "nach Elvis war alles anders, obwohl es Quatsch ist.Auf diese Frage gibt es keine Antwort. Das liegt am Wort "alles", und das weißt du auch.
Richtig. Auf genau diesen Umstand wies ich schon in meinem ersten Posting zur musikhistorischen Bedeutung hin:Auch das abendländische Notensystem und die Harmonik sind nicht alles, auch wenn wir im Westen uns das gerne einbilden. Auch du wirst wissen, dass das anderswo auf der Welt völlig anders ist.
Und das alles ist nur ein kleiner Ausschnitt, weil es sich lediglich auf die europäische Musik bezieht (bis auf den letzten Punkt). Die ganze Musik des Orients, Afrikas, Indiens und Asiens - die auf ganz anderen Systemen beruht als die des Abendlandes - ist dabei komplett außen vor gelassen.
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- Gypsy
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sicher im Musikunterricht lernen wir auch dieses. aber wir lernen auch wer die wichtigsten vertreter der einzelnen stilrichtungen sind. und diese gehören ebenfalls zur musikgeschichte.
Musikgeschichte ist ein wenig mehr wie nur behnbrechende erfindungen.
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Hätte man ihn Mitte der 70er rausgeworfen, weil seine Platten nicht mehr gut genug liefen und er überdies keinerlei Anstalten machte, seinen Vertrag ordnungsgemäß zu erfüllen, dann wäre Ende gewesen, sehr undemokratisch. Jeder andere Künstler wäre für ein solches Verhalten achtkantig geflogen oder hätte zumindest massiven Ärger und Druck bekommen. Ich frage mich schon seit Jahren, welche Leichen im Keller der RCA-Führungsriege Colonel Parker gekannt haben muss, dass Elvis mit dieser Faulenzer- und Leistungsverweigerer-Nummer unbeschadet durchgekommen ist und sie ihm am Ende sogar für teuer Geld das Studio ins Wohnzimmer brachten, um noch ein paar halbgare Master auf Band zu kriegen.Erstens das. Außerdem ist gerade Elvis ein Beispiel dafür, dass die Plattenindustrie eben nicht alles entscheidet.
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<div style="margin-bottom:2px;font: 10px">Spoiler: <input type=button value=Zeigen style="width:75px;font-size:10px;margin:0px;padding:0px;" onClick="if (this.parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].getElementsByTagName('div')[0].style.display != '') { this.parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].getElementsByTagName('div')[0].style.display = ''; this.innerText = ''; this.value = 'Verstecken'; } else { this.parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].getElementsByTagName('div')[0].style.display = 'none'; this.innerText = ''; this.value = 'Zeigen'; }"></div><div style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px inset;"><div id="QUOTE" style="display: none;">
Nein, Republikaner.Elvis war ein Demokrat.
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- Lonegan
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Das zeigt eigentlich nur, wie zweitrangig bei elvis die Musik von Beginn an war. Sonst hätten sie nämlich welches gehabt.Als Elvis zu RCA wechselte, wusste weder das Label, noch der Verantwortliche der Abteilung, für die er "gesignet" war, Steve Sholes, was mit ihm anzufangen sei. Noch nicht einmal passendes Material hatte man für Elvis mit seiner völlig neuen Musik.
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- KingOfTheJungle
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Wie defnierst du denn Musikgeschichte?du hast einfach ein falsches verständnis von musikgeschichte.
Generell scheint mir das Problem hier weniger Elvis's Bedeutung, sondern vielmehr die fehlende Klarheit über den Begriff "Musikgeschichte" zu sein. Der ist aber nun mal klar definiert, und zwar nach genau den technischen Kriterien, welche MW hier präsentiert.
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- KingOfTheJungle
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Wobei er 1960 noch JFK unterstützte..<!-- SPOILER begin --><div style="margin:10px; margin-top:2px">
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Nein, Republikaner.</div></div></div><!-- SPOILER end -->
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- Lonegan
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Das frage ich mich in der Tat auch. Zumal sie seinen Back-Katalog eh in der Tasche hatten, und der Gewinn durch seine aktuellen Produktionen wohl entbehrlich gewesen sein dürfte.Hätte man ihn Mitte der 70er rausgeworfen, weil seine Platten nicht mehr gut genug liefen und er überdies keinerlei Anstalten machte, seinen Vertrag ordnungsgemäß zu erfüllen, dann wäre Ende gewesen, sehr undemokratisch. Jeder andere Künstler wäre für ein solches Verhalten achtkantig geflogen oder hätte zumindest massiven Ärger und Druck bekommen. Ich frage mich schon seit Jahren, welche Leichen im Keller der RCA-Führungsriege Colonel Parker gekannt haben muss, dass Elvis mit dieser Faulenzer- und Leistungsverweigerer-Nummer unbeschadet durchgekommen ist und sie ihm am Ende sogar für teuer Geld das Studio ins Wohnzimmer brachten, um noch ein paar halbgare Master auf Band zu kriegen.
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<div style="margin-bottom:2px;font: 10px">Spoiler: <input type=button value=Zeigen style="width:75px;font-size:10px;margin:0px;padding:0px;" onClick="if (this.parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].getElementsByTagName('div')[0].style.display != '') { this.parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].getElementsByTagName('div')[0].style.display = ''; this.innerText = ''; this.value = 'Verstecken'; } else { this.parentNode.parentNode.getElementsByTagName('div')[1].getElementsByTagName('div')[0].style.display = 'none'; this.innerText = ''; this.value = 'Zeigen'; }"></div><div style="margin: 0px; padding: 0px; border: 0px inset;"><div id="QUOTE" style="display: none;">
Nein, Republikaner.</div></div></div><!-- SPOILER end -->
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