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August 1974
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Du streitest es nicht ab, aber es wird hier insgesamt schon abgestritten.Es streitet keiner ab, dass Elvis in den 70ern (oder eigentlich sogar von 1956 bis heute) zu den Top-Stars gehörte.
Mit den Argumenten:
- Flucht in die Provinz
- Pleite
- keine Chartbreaker usw.
Genau. Darum diskutiert man doch auch, oder?Es geht ja nur darum, das angemessen zu bewerten und eine Balance zu finden zwischen Wunschdenken und Tatsachen.
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Na ja, und wenn ich behaupte, dass Elvis in den 70ern immer noch zu den Top-Stars gehörte, bekomme ich als Gegenargument, dass die 70er Prilblumen und Boney M.waren, oder dass man an den Chartpositionen ermessen könne, wieviel ein Künstler verkauft usw.
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Wenn behauptet wird, Elvis habe keine Chartbreaker mehr gehabt, entspricht dies den Tatsachen! Kann man in der entsprechenden Literatur überall nachlesen. Es ist mir übrigens bis zur Diskussion mit Euch beiden auch noch nie passiert, daß jemand ernsthaft das Gegenteil behauptet. Wenn von Provinzauftritten gesprochen wird, kann man auch überall nachlesen, daß dies zu mindestens 4/5teln der Fall war. Wer dann anfängt, irgendwelche Kaffs zu Metropolen zu erheben, nur weil es Hauptstädte von irgendwelchen US-Bundesstaaten, wie z.B. Kentucky oder Minnesota, wo der ganze Staat als solcher Provinz ist (streng genommen gilt der gesamte mittlere Westen der USA als Provinz), diskutiert sachlich?Du streitest es nicht ab, aber es wird hier insgesamt schon abgestritten.
Mit den Argumenten:
- Flucht in die Provinz
- Pleite
- keine Chartbreaker usw.
Genau. Darum diskutiert man doch auch, oder?
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Der erfolgreichste deutschsprachige Live-Act ist unbestritten Udo Jürgens. Wenn man sich dessen aktuellen Toruneeplan einmal anguckt, wird man feststellen, dass er zwar Europas größte Konzerthalle, die KölnArena, zweimal ausverkauft bekommt, aber sich dennoch nicht zu schade ist, in Provinzkäffern vor ein paar tausend Leuten aufzutreten, denn auch er vertritt die Ansicht, dass es der Sinn einer Tournee ist, so aufzutreten, dass ihn jeder sehen kann, ohne dafür eine Weltreise zu unternehmen. Die Leute sollen das Geld doch lieber für die (teuren) Eintrittskarten investieren als für Fahrerei von Pontius nach Pilatus. Da hat der Künstler mehr von!
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Nö, ehrenrührig ist es nicht, höchstens ein Wenig peinlich. Udo Jürgens hinkt als Vergleich, da es sich um eine nationale Größe handelt, das internationale Größen in Kurbädern oder ähnlichem auftretten habe ich noch nicht gehört. Bei einem Künstler wie Elvis hingegen finde ich es etwas eigenartig, zwar im wichtigen Glitzer-Superstar-Outfit in Pine Bluff abzuhängen aber um New York oder L.A. einen großen Bogen zu machen, von internationalen Metropolen ganz zu schweigen. Hier wissen wir ja nun, daß er nicht durfte.Es ist ja auch nichts ehrenrühriges, dort aufzutreten. Wie ich bereits sagte, sind die USA ein unvorstellbar großes Land, und wer dort eine Tournee macht, muss halt in die Provinz. Eine Gage von 100.000 Dollar ist gutes Geld, und es ist auch egal, ob sie von Leuten aus Kentucky oder aus New York bezahlt werden.
Der erfolgreichste deutschsprachige Live-Act ist unbestritten Udo Jürgens. Wenn man sich dessen aktuellen Toruneeplan einmal anguckt, wird man feststellen, dass er zwar Europas größte Konzerthalle, die KölnArena, zweimal ausverkauft bekommt, aber sich dennoch nicht zu schade ist, in Provinzkäffern vor ein paar tausend Leuten aufzutreten, denn auch er vertritt die Ansicht, dass es der Sinn einer Tournee ist, so aufzutreten, dass ihn jeder sehen kann, ohne dafür eine Weltreise zu unternehmen. Die Leute sollen das Geld doch lieber für die (teuren) Eintrittskarten investieren als für Fahrerei von Pontius nach Pilatus. Da hat der Künstler mehr von!
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Das brachte ich als Gegenargument auf die Behauptung, dass Elvis keine Charterfolge mehr hatte. Und ich selbst habe doch immer wieder gesagt, dass die Chartpositionen nichts über die Gesamtverkaufszahlen aussagen.Du fingst doch an, dass Elvis in den Siebzigern unzählige Hits in den US-Top20 und UK-Top10 hatte.
Aber es ist auch müßig jetzt alles "aufzudröseln" wer wem was verdrehte.
Das ist eben nicht unbedingt richtig.Das ist nicht nur richtig, es widerspricht vor dem allem dem Topstar-Status in keinster Weise.
War Elvis so pleite wie viele annehmen?
Spielte Elvis nur noch in der Provinz?
Gab es viele Konzerte in kleineren Städten nur aus dem Grund, weil man ihn den Metropolen nicht mehr sehen wollte?
Ebensowenig, dass Prilblumen und Boney M. sehr wohl öfters im Zusammenhang mit den 70ern fallen als Elvis.
"Prilblumen" und "Boney M." wird Dir wahrscheinlich schon in England keiner mehr im Zusammenhang mit den 70er Jahren nennen. Deutschland ist und war nicht der Mittelpunkt der Welt. Da müssen wir schon über unseren Gartenzaun hinaus blicken.
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Ich persönlich finde es nicht peinlich, daß Elvis in der Provinz auftrat, da dies ja nach wie vor vor ausverkäuften Häusern passierte und nicht auf Kaffeefahrten.Nö, ehrenrührig ist es nicht, höchstens ein Wenig peinlich.
Peinlich finde ich nur, daß man manche Städte nun nicht mehr "Provinz" nennen darf, nur weil Elvis sie dereinst mal mit einem Auftritt in den Kreis der Welt-Metropolen erhoben hat.
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Ich finde es nicht peinlich, für Menschen in kleinen Städten zu musizieren. Wenn die gut genug waren, seine Platten zu kaufen, dann haben sie auch das Recht, auf Tournee besucht zu werden. Warum soll man denn seine Fans dafür bestrafen, dass sie nicht in New York oder L.A. leben? Ich finde Deine Einstellung gegenüber kleineren Städten und ihren Bewohnern nicht richtig - und das sage ich als Bewohner einer der größten deutschen Städte!Nö, ehrenrührig ist es nicht, höchstens ein Wenig peinlich.
Das ist nicht richtig, da er in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Belgien, den Niederlanden und sogar für ein paar vereinzelte Konzerte in Kanada und den USA auftritt. Wer in 8 Ländern gastiert, ist nicht nur eine nationale Größe.Udo Jürgens hinkt als Vergleich, da es sich um eine nationale Größe handelt
Jedoch ist es bei einer Welttournee schon etwas anderes. Natürlich kann z.B Madonna in den jeweiligen Ländern nur in den jeweils größten Städten auftreten, sonst wäre sie 15 Jahre unterwegs. Aber für Elvis, der sich ja nur in den USA bewegte, war es durchaus angebracht, überall hin zu fahren. Wenn er nur in New York, Los Angeles, Chicago und Dallas gespielt hätte, wäre er mit der Tour in einer Woche durch gewesen und hätte nichts mehr tun können, um Geld zu verdienen. Das hätte nur dann Sinn gemacht, wenn er danach den Rest der Welt bereist hätte.
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Jetzt wird schon wieder verdreht.Wenn behauptet wird, Elvis habe keine Chartbreaker mehr gehabt, entspricht dies den Tatsachen! Kann man in der entsprechenden Literatur überall nachlesen. Es ist mir übrigens bis zur Diskussion mit Euch beiden auch noch nie passiert, daß jemand ernsthaft das Gegenteil behauptet.
Dass Elvis keine sog. Chartbreaker hatte, wurde doch nie bestritten. Ich habe nur auf zahlreiche Charterfolge hingewiesen, die es definitiv in England in der Zeit von 1970-77 gab. Und gleich wird einem dann unterstellt, man stelle Elvis als Trendsetter oder Symbolfigur der aktuellen Musikszene der 70s hin. Das hat aber niemand behauptet.
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Das stimmt nicht unbedingt. Teile der 30er und 40er Jahre wurden weltweit sogar immens von Trends aus Deutschland geprägt.Deutschland ist und war nicht der Mittelpunkt der Welt.
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