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August 1974
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wäre diese idee auch nur annähernd korrekt, dann würde jede/r rentnerIn nach 6 wochen (oder ein paar x sechs wochen) ruhestand tot umfallen.
und das wollen wir doch für unser aller zukunft, ganz besonders für die der verfasserin dieser zeilen, nicht hoffen.
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elvis gestorben weil er zuwenig arbeitete????
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- Harty
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Elvis hatte bis dato 1973 mehr erreicht, als jeder andere Künstler.
Eine Show weltweite via Satellite, zig Nummer 1 Hits, ne Menge Hollywoodstreifen, das Mega Comeback 1968 (back to the roots) die Eroberung von Las Vegas 1969...ausverkaufte Tourneen...
dann die Scheidung...persönliche Projekte (wie von dir aufgeführt...Karatefilm etc) nicht beendet, die Lust auf Studioaufnahmen war nicht mehr sonderlich vorhanden....Elvis Presley befand sich für in einen Künstler in einem schlechten Zustand..ja er dämmerte vor sich hin. dazu der Umstand, dass sich einige Leibwächter von ihm verabschiedeten..der EInfluss von Larry Geller..die teuren "Freunde" etc..Seine Songs waren auch keine aussergewöhnlichen Songs mehr...Elvis dümpelte im Mainstream umher..er fiel nicht mehr auf. In den 50ern die fantastischen Sun und RCA Aufnahmen, dazu ebenfalls in den 50ern gute Hollywood Filme. In den 60ern Mr Good Guy, the all american boy. Aber immerhin..sehr gute RCA Aufnahmen, fantastische Gospelaufnahmen, der höchstbezahlte Schauspieler, die Hochzeit, die Geburt seiner Tochter, die Rückkehr zur Bühne...will damit sagen, es entwickelte sich immer etwas in seinem Leben. Sein Privatleben schien teilweise intakt...Kauf von Häusern, die Ranch etc...
1967/68 die Rückkehr zu sehr guten Songs..das Comeback...Vegas...alles neue Heruasforderungen die er meisterlich bewältigte. Daher kam ich zu der vielzitierten Vegas Show am 19.8.1974. Die Songs waren teilweise für mich schon eine aussergewöhnliche Auswahl. Sicherlich nicht revolutionär..aber ein Versuch. 1970 war TTWII ebenfalls noch ein Highlight, der Dokustreifen "on tour" wurde ausgezeichnet und war bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls eine ungewöhnliche intime Dokumentation. Elvis Presley zerbrach an sich selbst. In den 50ern und 60ern noch intensiv an den Produktionen seiner Songs beteiligt, diesen Eindruck habe ich ab 1973 nicht mehr. Er gönnte sich auch keine kreative Ruhepause über einen längeren Zeitraum. Ein Hawaiiurlaub oder ein religiöses Buch von Geller bewirkt keine Wunder. Also wurde der Griff in die Pillenkiste häufiger. Wir wissen nicht, ob seine Manager ihm Vorschläge unterbreitete für ein Big Event oder ähnliches. Aloha (wie immer man auch diesen Auftritt bewertet) war sein grosser Auftritt vor der Weltöffentlichkeit. Eine Welttournee innerhalb einer Stunde.
In den 50ern und 60ern dazu noch Songschreiber, die ihn mit Songs belieferten. In 70ern bediente er sich grosszügig aus dem Covertopf. Pot luck
Welcher Song wurde in den 70ern speziell für Elvis geschrieben? Jetzt bitte nicht "Fire down below" nennen....ahhhh...
Vielleicht eine Handvoll Songs?
Elvis hatte das Handicap seine eigene Legende zu toppen. Er war bereits auf dem Gipfel und von einem Elvis Presley erwartete man immer Topleistungen und Top Hits. Das war sein Schicksal. Er bemerkte sehr wohl , dass seine Singleveröffentlichungen in den 70ern nicht "Elvis like" erfolgreich waren. Aber Geld musste dennoch fliessen...also touren, touren...Dazu ein amerikanisches Publikum, kaugummikauend, Millers Beer und ehemals flotte Girls Teenager die teilweise zu fetten Müttern mutierten. Elvis hingegen muss top aussehen, falls möglich sogar noch wie aus den 60ern oder 50ern. Vielleicht auch Grund für seine kleinen Gesichtsoperationen in den 70ern. Für viele Amerikaner, seine Fans war Elvis eine besondere , eine eigene Welt. Übrigens..für einige hier auch im Forum
Also fütterte er diese Fans immer wieder mit seinen Teddy Bears, Hound dogs..etc. Selbst wenn er sie nur so abnuschelte: es reichte für seine Fans.
Vielleicht kotzte es Elvis mitterweile auch an. Gibt es von ihm nicht das Zitat: "Ich hasse es Elvis Presley zu sein" ?
Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht bei meinem Lieblingsthema (Elvis Tod ein Fake?) lande. Aber vielleicht war sein Tod der einzige Ausweg, ob gewollt oder ungewollt.
Heute lechzen wir nach jedem neuen alternate Take auf FTD. Das wäre damals undenkbar gewesen. D.h,. wir wollen noch heute immer mehr von ihm und begnügen uns nicht mit den Master Aufnahmen. Die Fans wollten damals , dass er zum xten Male auf einer Bühne "Hound dog" schlummert, und wir wollen Take 1-30 von Loving you.
Wo ist der Unterschied?
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Aber was will ein einzelner Superstar machen? Der kann sich nicht einfach "trennen" - der muss halt sterben, um unsterblich zu werden.
Machen wir uns nichts vor: James Dean, Marilyn Monroe, Buddy Holly - hätten die es ohne ihren frühen Tod wirklich durchgehalten?
Und was ist mit Elvis? Glaubt jemand ernsthaft, seine bis heute ungebrochene Faszination wäre die gleiche, wenn er noch leben würde?
Zum Beispiel Du, Harty, hättest Dein Lieblingsthema nicht!
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Und nicht nur für die, die damals im Konzert gesessen haben und denen man zugute halten kann, durch Elvis' physische Anwesenheit ein rosarotes Hörgerät zwischengeschaltet zu haben.Also fütterte er diese Fans immer wieder mit seinen Teddy Bears, Hound dogs..etc. Selbst wenn er sie nur so abnuschelte: es reichte für seine Fans.
Nein - wie auch dieses Forum in einschlägigen Threads immer wieder eindrucksvoll beweist, gibt es mehr als genug Leute, die das 77er CBS-Special nur von der Platte kennen und es doch für eine musikalische Glanzleistung halten. Insofern lag Elvis doch völlig richtig mit seiner Nuschelei!
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Daher warte ich ja schon die ganze Zeit auf den Hinweis aus Deinem Munde, dass es kein Zufall gewesen sein kann, sondern ein Zeichen, dass die Probe zu diesem sagenumwobenen revolutionären (und vielleicht sogar historischen) August-Auftritt am 16.8.1974 stattfand, also exakt drei Jahre vor seinem plötzlichen Verschwinden...Jetzt muss ich aufpassen, dass ich nicht bei meinem Lieblingsthema (Elvis Tod ein Fake?) lande. Aber vielleicht war sein Tod der einzige Ausweg, ob gewollt oder ungewollt.
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- Harty
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- Copperhead
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Eija, ganz so isses ja nu auch nicht. Zum ersten Mal steckte Elvis 1962/63 in der Sackgasse (also ziemlich genau nach sieben/acht Jahren wie bei den Beatles, wenn es schon dieser Vergleich sein soll). Natürlich kann man die Stagnation oder, um genauer zu sein, die Rückwärtsentwicklung der -großzügig bemessenen- Mittsechziger auf Hollywood schieben. Doch bereits die 62er und 63er Studio-Sessions zeigten eher Stillstand und Abnutzungserscheinungen als Spontanität und Aufbruchsstimmung - oder freundlich formuliert: Routine.Ich sage es mal so: Als die Beatles merkten, dass sie (nach ein paar Jahren nur!) da angekommen waren, wo Elvis nach Aloha ankam...
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Ja klar! Ich weiß nicht mehr wer, aber irgendjemand aus dem Rock'n'Roll-Business soll doch mit folgenden Worten auf Elvis' Tod reagiert haben: Great career move!die grosse Veränderung fand also am 16.8.77 statt..
Das mag makaber klingen, und ich mache mir damit hier auch (noch mehr) Feinde, aber unter karrieretechnischen Aspekten war das beste, was er am 16.8.1977 (oder drücken wir es allgemeiner aus: nach dem CBS-Special) tun konnte, zu sterben.
Seitdem hat Elvis alle und alles überlebt. Und was sind nach seinem Tod nicht alles für Geschichten in die Welt gesetzt worden: Das er fett und drogensüchtig war, dass er bizarre Verhaltensformen an den Tag legt, wild um sich schoss, schwul war, was mit seiner Mutter hatte und und und...
Hat es geschadet? Nein, im Gegenteil: Er ist der bestverdienende Tote und heute noch erfolgreicher als die meisten lebenden Künstler.
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Elvis war aber zu diesem Zeitpunkt nicht am Ende, sondern an einem Wendepunkt, oder meinetwegen auch orientierungslos, wohingegen die Beatles Ende der 60er an einer Krankheit litten, die bei einem Solokünstler nicht eintreten kann: Die Grupendynamik, die sie groß gemacht hat, war weg. Das wäre so, als hätte Elvis seine Ausstrahlung verloren. Und das war 62/63 nicht der Fall.Eija, ganz so isses ja nu auch nicht. Zum ersten Mal steckte Elvis 1962/63 in der Sackgasse (also ziemlich genau nach sieben/acht Jahren wie bei den Beatles, wenn es schon dieser Vergleich sein soll). Natürlich kann man die Stagnation oder, um genauer zu sein, die Rückwärtsentwicklung der -großzügig bemessenen- Mittsechziger auf Hollywood schieben. Doch bereits die 62er und 63er Studio-Sessions zeigten eher Stillstand und Abnutzungserscheinungen als Spontanität und Aufbruchsstimmung - oder freundlich formuliert: Routine.
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